Einführung

Diese Maschine ist für die Verwendung an kompakten Werkzeugträgern von Toro zum Zerkleinern und Entfernen von Baumstümpfen und Oberflächenwurzeln gedacht. Diese Maschine ist nur für Bodenarbeiten und für das Zerkleinern von Holz und nicht für das Zerkleinern von Gestein oder anderer Materialien gedacht. Der zweckfremde Einsatz dieser Maschine kann für Sie und Unbeteiligte gefährlich sein.

Lesen Sie diese Informationen sorgfältig durch, um sich mit dem ordnungsgemäßen Einsatz und der Wartung des Geräts vertraut zu machen und Verletzungen und eine Beschädigung des Geräts zu vermeiden. Sie tragen die Verantwortung für einen ordnungsgemäßen und sicheren Einsatz des Geräts.

Wenden Sie sich für Unterlagen zur Produktsicherheit und der Bedienerschulung, für Zubehörinformationen, für den örtlichen Vertragshändler oder für die Registrierung des Produkts direkt an Toro unter www.Toro.com.

Wenden Sie sich an Ihren Toro-Vertragshändler oder Kundendienst, wenn Sie eine Serviceleistung, Originalersatzteile von Toro oder zusätzliche Informationen benötigen. Halten Sie hierfür die Modell- und Seriennummern Ihres Produkts griffbereit. In Bild 1 ist angegeben, wo an dem Produkt die Modell- und die Seriennummer angebracht sind. Tragen Sie hier die Modell- und Seriennummern des Geräts ein.

Important: Scannen Sie mit Ihrem Mobilgerät den QR-Code auf dem Seriennummernaufkleber (falls vorhanden), um auf Garantie-, Ersatzteil- oder andere Produktinformationen zuzugreifen.

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In dieser Anleitung werden potenzielle Gefahren angeführt, und Sicherheitshinweise werden vom Sicherheitswarnsymbol (Bild 2) gekennzeichnet. Dieses Warnsymbol weist auf eine Gefahr hin, die zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen kann, wenn Sie die empfohlenen Sicherheitsvorkehrungen nicht einhalten.

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In dieser Anleitung werden zwei Begriffe zur Hervorhebung von Informationen verwendet. Wichtig weist auf spezielle mechanische Informationen hin, und Hinweis hebt allgemeine Informationen hervor, die Ihre besondere Beachtung verdienen.

Dieses Produkt entspricht allen relevanten europäischen Richtlinien. Weitere Informationen finden Sie in der Einbauerklärung am Ende dieses Dokuments.

Warnung:

KALIFORNIEN

Warnung zu Proposition 65

Bei Verwendung dieses Produkts sind Sie ggf. Chemikalien ausgesetzt, die laut den Behörden des Staates Kalifornien krebserregend wirken, Geburtsschäden oder andere Defekte des Reproduktionssystems verursachen.

Sicherheit

Gefahr

Im Arbeitsbereich befinden sich ggf. unterirdische Versorgungsleitungen. Wenn Sie sie beim Graben beschädigen, können Sie einen elektrischen Schlag oder eine Explosion verursachen.

Markieren Sie alle unterirdischen Leitungen im Arbeitsbereich und graben nicht in markierten Bereichen. Kontaktieren Sie den örtlichen Markierungsdienst oder das Versorgungsunternehmen, um das Gelände richtig zu markieren (rufen Sie z. B. in den USA 811 oder in Australien 1100 für den nationalen Markierungsdienst an).

Allgemeine Sicherheit

Befolgen Sie zum Vermeiden von schweren oder tödlichen Verletzungen immer sämtliche Sicherheitshinweise.

  • Transportieren Sie mit angehobenen Armen kein Anbaugerät. Transportieren Sie das Anbaugerät immer nahe über dem Boden, siehe Transportstellung.

  • Markieren Sie alle unterirdischen Leitungen und andere Objekte im Arbeitsbereich und graben Sie nicht in markierten Bereichen.

  • Lesen und verstehen Sie vor dem Anlassen des Motors den Inhalt dieser Bedienungsanleitung.

  • Konzentrieren Sie sich immer bei der Verwendung der Maschine. Tun Sie nichts, was Sie ablenken könnte, sonst können Verletzungen oder Sachschäden auftreten.

  • Lassen Sie nie zu, dass Kinder oder nicht geschulte Personen die Maschine verwenden.

  • Berühren Sie keine beweglichen Teile und Anbaugeräte mit den Händen und Füßen.

  • Setzen Sie die Maschine nie ohne montierte und funktionierende Schutzvorrichtungen und andere Sicherheitseinrichtungen ein.

  • Halten Sie Unbeteiligte und Haustiere während des Betriebs von der Maschine fern.

  • Halten Sie die Maschine an, stellen Sie den Motor ab und ziehen Sie den Schlüssel ab, bevor Sie Wartungsarbeiten durchführen, Kraftstoff nachfüllen oder Verstopfungen an der Maschine entfernen.

Der unsachgemäße Einsatz oder die falsche Wartung dieser Maschine kann zu Verletzungen führen. Befolgen Sie zur Verringerung des Verletzungsrisikos diese Sicherheitshinweise und beachten Sie das Warnsymbol Graphic mit der Bedeutung Achtung, Warnung oder Gefahr – Sicherheitsrisiko. Wenn diese Hinweise nicht beachtet werden, kann es zu schweren bis tödlichen Verletzungen kommen.

Sicherheit an Hanglagen

  • Setzen Sie die Maschine beim Arbeiten an Hanglagen so ein, dass das schwere Ende der Maschine hangaufwärts ist. Die Gewichtsverteilung ändert sich mit Anbaugeräten. Dieses Anbaugerät macht die Vorderseite der Maschine zum schweren Ende.

  • Halten Sie das Anbaugerät an Hanglagen in der abgesenkten Stellung.Wenn Sie das Anbaugerät an einer Hanglage anheben, kann sich dies auf die Stabilität der Maschine auswirken.

  • Hanglagen sind eine wesentliche Ursache für den Verlust der Kontrolle und Umkippunfälle, die zu schweren ggf. tödlichen Verletzungen führen können. Das Einsetzen der Maschine an einer Hanglage und auf unebenem Terrain erfordert große Vorsicht.

  • Erstellen Sie Ihre eigenen Schritte und Regeln für das Arbeiten an Hanglagen. Diese Schritte müssen eine Ortsbegehung beinhalten, um die Hanglagen für einen sicheren Betrieb der Maschine zu bestimmen. Setzen Sie immer gesunden Menschenverstand ein, wenn Sie diese Ortsbegehung durchführen.

  • Fahren Sie an Hängen langsamer und mit erhöhter Vorsicht. Der Bodenzustand kann sich auf die Stabilität der Maschine auswirken.

  • Vermeiden Sie das Starten und Anhalten an Hanglagen. Wenn die Maschine die Bodenhaftung verliert, fahren Sie langsam hangabwärts.

  • Vermeiden Sie das Wenden an Hanglagen. Wenn Sie beim Arbeiten an Hängen wenden müssen, wenden Sie langsam und halten Sie das schwere Ende der Maschine hangaufwärts gerichtet.

  • Führen Sie alle Bewegungen an Hanglagen langsam und schrittweise durch. Wechseln Sie nie plötzlich die Geschwindigkeit oder Richtung.

  • Wenn Sie sich auf einer Hanglage unsicher fühlen, arbeiten Sie dort nicht.

  • Achten Sie auf Löcher, Vertiefungen und Erhöhungen, da unebenes Gelände zum Umkippen der Maschine führen kann. Hohes Gras kann Hindernisse verbergen.

  • Passen Sie beim Einsatz auf nassen Oberflächen auf. Ein reduzierter Halt kann zum Rutschen führen.

  • Beurteilen Sie den Bereich, um sicherzustellen, dass der Boden stabil genug ist, die Maschine zu tragen.

  • Passen Sie besonders auf, wenn Sie die Maschine in folgenden Bereichen einsetzen:

    • Steilen Gefällen

    • Gräben

    • Dämme

    • Gewässer

    Die Maschine kann sich plötzlich überschlagen, wenn eine Kette über den Rand fährt oder die Böschung nachgibt. Halten Sie stets einen Sicherheitsabstand zwischen der Maschine und der Gefahrenstelle ein.

  • Entfernen oder montieren Sie keine Anbaugeräte an einer Hanglage.

  • Parken Sie die Maschine nicht an Hanglagen oder Gefällen.

Stubbenfräsen-Sicherkeit

  • Verwenden Sie für Maschinen mit Rädern nicht das Gegengewicht an der Zugmaschine, wenn Sie die Stubbenfräse einsetzen.

  • Benutzen Sie die Stubbenfräse nie ohne Schutzblech am Antrieb und Auswurfblech am Zerkleinerungsmechanismus.

  • Halten Sie alle Unbeteiligten mindestens 9 m vom Arbeitsbereich fern.

  • Verwenden Sie die Stubbenfräse ausschließlich zum Zerkleinern von Stumpen mit einer maximalen Länge von 91 cm.

Wartungs- und Lagerungssicherheit

  • Prüfen Sie die Befestigungen regelmäßig auf Festigkeit, damit das Gerät in sicherem Betriebszustand bleibt.

  • Lesen Sie in der Bedienungsanleitung immer wichtige Einzelheiten nach, wenn Sie das Anbaugerät für einen längeren Zeitraum einlagern.

  • Die Sicherheits- und Anweisungsaufkleber bei Bedarf reinigen oder austauschen.

Sicherheits- und Bedienungsschilder

Graphic

Die Sicherheits- und Bedienungsaufkleber sind für den Bediener gut sichtbar und befinden sich in der Nähe der möglichen Gefahrenbereiche. Tauschen Sie beschädigte oder verloren gegangene Aufkleber aus.

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Einrichtung

Vorbereiten der Zugmaschine

  1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche.

  2. Senken Sie die Hubarme ab.

  3. Aktivieren Sie die Feststellbremse (falls vorhanden).

  4. Stellen Sie den Motor ab und ziehen Sie den Zündschlüssel ab.

Montieren der Scheibenbügel

Für diesen Arbeitsschritt erforderliche Teile:

Rechter Scheibenbügel (drei Löcher), nur Serie 200, 300 oder Serie TX 400, 5001
Linker Scheibenbügel (drei Löcher), nur Serie 200, 300 oder Serie TX 400, 5001
Blechschraube (5/16" x ¾")4
Rechter Scheibenbügel (zwei Löcher), nur TX 10001
Linker Scheibenbügel (zwei Löcher), nur TX 10001
Schraube (¼" x ¾"), nur TX 10004
Sicherungsmutter (¼"), nur TX 10004

Nur Zugmaschine der Serie 200 oder 300

Important: Verwenden Sie die Scheibenbügel mit drei Löchern.

  1. Stecken Sie die Nase am Scheibenbügel in das Hebestellenloch an der Zugmaschine, wobei Sie das Loch in der Halterung mit dem kleinen Loch im Rahmen der Zugmaschine ausfluchten (Bild 3).

    Note: Es gibt einen Bügel rechts und einen links. Stellen Sie sicher, dass Sie für jede Seite den richtigen Bügel verwenden. Die Nase muss sich im Hebestellenloch und die Halterung muss an der Außenseite des Rahmens sein (Bild 3).

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  2. Befestigen Sie die Halterung mit einer Blechschraube am Rahmen (Bild 3).

  3. Wiederholen Sie die Schritte 1–2 an der anderen Maschinenseite.

Nur Zugmaschine der Serie TX 400 oder 500

Important: Verwenden Sie die Scheibenbügel mit drei Löchern.

  1. Messen Sie von den Rahmenrändern nach innen (siehe Bild 4) und markieren die Positionen der Löcher für die Befestigung der Scheibenhalterung.

    Note: Überspringen Sie, wenn die Löcher bereits vorhanden sind, den Schritt 3.

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  2. Bohren Sie an jeder markierten Stelle ein Loch (5/16") durch den Rahmen.

  3. Fluchten Sie die Nase am Scheibenbügel mit der Vorderkante des Rahmens aus, wobei sich der Bügel an der Innenseite der Hubarmtasche befinden muss (Bild 5).

    Note: Es gibt einen Bügel rechts und einen links. Stellen Sie sicher, dass Sie für jede Seite den richtigen Bügel verwenden. Die Nase muss über die Kante des Rahmens gehen, während sich der Bügel Halterung an der Innenseite der Hubarmtasche befindet. Dabei müssen die zwei kleineren Löcher in der Halterung mit den von Ihnen in den Rahmen gebohrten Löchern ausgefluchtet sein (Bild 5).

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  4. Befestigen Sie die Halterung mit zwei Blechschrauben am Rahmen (Bild 5).

  5. Wiederholen Sie die Schritte 1–4 an der anderen Maschinenseite.

Nur Zugmaschine TX 1000

Important: Verwenden Sie die Scheibenbügel mit zwei Löchern.

  1. Messen Sie von den Rahmenrändern nach innen (siehe Bild 6) und markieren die Positionen der Löcher für die Befestigung der Scheibenhalterung.

    Note: Überspringen Sie, wenn die Löcher bereits vorhanden sind, den Schritt 3.

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  2. Bohren Sie an jeder markierten Stelle ein Loch (9/32") durch den Rahmen.

  3. Befestigen Sie den linken Scheibenbügel mit zwei Schrauben (¼" x ¾") und zwei Sicherungsmuttern (¼") am linken Rahmen, wie in Bild 7 abgebildet.

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  4. Befestigen Sie den rechten Scheibenbügel mit zwei Schrauben (¼" x ¾") und zwei Sicherungsmuttern (¼") am rechten Rahmen, wie in Bild 7 abgebildet.

Montieren des Bedienerschutzblechs

Für diesen Arbeitsschritt erforderliche Teile:

Schutzblechstütze (eine Biegung), Serie 200, 300 oder Serie TX 400, 5002
Schutzblechstütze (zwei Biegungen), nur TX 10002
Schutzblech1
Schraube (¼" x 1½")8
Scheibe8
Sicherungsmutter (¼")8

Montage der Schutzscheibe

Note: Verwenden Sie die Schutzblechstützen mit einer Biegung für Zugmaschinen der Serie 200, 300 oder der Serie TX 400, 500. Verwenden Sie die Schutzblechstützen mit zwei Biegung für Zugmaschinen der Serie TX 1000.

  1. Schieben Sie die Schutzblechstützen in die Aufnahmetaschen in den Schutzblechhalterungen an der Zugmaschine (Bild 8 oder Bild 9).

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  2. Montieren Sie das Schutzblech und die flexible Schürze mit acht Schrauben (¼" x 1½"), acht Scheiben und acht Sicherungsmuttern (¼") an den Schutzblechstützen, wie in Bild 8 oder Bild 9 abgebildet.

    Note: Die Schürze muss über den Motor oder die Motorhaube gehen.

Montage des Auswurfblechs

Für diesen Arbeitsschritt erforderliche Teile:

Auswurfblech1
Schutzblechstift1
Splint1

Das Auswurfblech der Stubbenfräse weist vier Befestigungslöcher für eine optimale Positionierung auf (Bild 10). Bewegen Sie das Schutzblech nach oben (in die oberen Löcher), wenn Sie in der Nähe des Bodens arbeiten oder nach unten (in die unteren Löcher), wenn Sie höhere Stumpen abarbeiten. Montieren Sie das Auswurfblech wie folgt:

  1. Positionieren Sie das Befestigungsrohr am Auswurfblech zwischen den beiden Löchern der Fräse (Bild 10).

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  2. Schieben Sie den Schutzblechstift durch die Löcher in der Fräse und dem Befestigungsrohr (Bild 10).

  3. Befestigen Sie den Stift mit einem Splint (Bild 10).

Produktübersicht

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Note: Technische und konstruktive Änderungen vorbehalten.

Breite (mit Auswurfblech)112 cm
Breite (ohne Auswurfblech)66 cm
Länge51 cm
Höhe79 cm
Gewicht120 kg

Verwenden Sie, um die optimale Leistung und Sicherheit zu gewährleisten, nur Originalersatzteile und -zubehörteile von Toro. Ersatzteile und Zubehör anderer Hersteller können gefährlich sein und eine Verwendung könnte die Garantie ungültig machen.

Betrieb

Montieren und Entfernen des Anbaugeräts

Weitere Informationen zum Montieren und Entfernen finden Sie in der Bedienungsanleitung der Zugmaschine.

Important: Stellen Sie die Maschine vor dem Montieren des Anbaugeräts auf eine ebene Oberfläche, stellen Sie sicher, dass die Befestigungsplatten keinen Schmutz oder Rückstände aufweisen und dass sich die Stifte ungehindert drehen. Fetten Sie die Stifte ein, wenn sie sich nicht ungehindert drehen.

Note: Verwenden Sie zum Heben und Bewegen des Anbaugeräts immer die Zugmaschine.

Warnung:

Wenn Sie die Schnellbefestigungsstifte nicht vollständig in die Befestigungsplatte des Anbaugeräts einsetzen, kann das Anbaugerät von der Maschine herunterfallen und Sie oder Unbeteiligte zerquetschen.

Stellen Sie sicher, dass die Schnellbefestigungsstifte vollständig in der Befestigungsplatte des Anbaugerätes eingesetzt sind.

Warnung:

Unter Druck austretendes Hydrauliköl kann unter die Haut dringen und Verletzungen verursachen. In die Haut eingedrungene Flüssigkeit muss innerhalb von ein paar Stunden von einem Arzt chirurgisch entfernt werden, der mit dieser Art von Verletzungen vertraut ist, sonst kann es zu Wundbrand kommen.

  • Stellen Sie sicher, dass alle Hydraulikschläuche und -leitungen in gutem Zustand sind, und dass alle Hydraulikverbindungen und -anschlussstücke fest angezogen sind, bevor Sie die Hydraulikanlage unter Druck setzen.

  • Halten Sie Ihren Körper und Ihre Hände von Nadellöchern und Düsen fern, aus denen Hydrauliköl unter hohem Druck ausgestoßen wird.

  • Verwenden Sie zum Auffinden von undichten Stellen Pappe oder Papier und niemals die Hände.

Achtung

Unter Umständen sind hydraulische Kupplungen, Leitungen, Ventile und das Hydrauliköl heiß. Wenn Sie heiße Teile berühren, können Sie sich verbrennen.

  • Tragen Sie beim Umgang mit hydraulischen Kupplungen immer Handschuhe.

  • Lassen Sie die Maschine vor dem Berühren hydraulischer Teile abkühlen.

  • Berühren Sie nicht verschüttetes Hydrauliköl.

Fräsen von Stumpen

Warnung:

Während des Einsatzes fliegen Schnittstücke in alle Richtungen, was Verletzungen an den Augen und anderen ungeschützten Körperteilen verursachen kann.

  • Benutzen Sie die Stubbenfräse nie ohne Schutzblech am Antrieb und Auswurfblech am Zerkleinerungsmechanismus.

  • Tragen Sie beim Einsatz eine Schutzbrille, einen Gehörschutz, rutschfeste Arbeitsschuhe und lange Hosen.

  • Halten Sie alle Unbeteiligten mindestens 9 m vom Arbeitsbereich fern.

  1. Wenn die Zugmaschine einen Ganghebel hat, stellen Sie ihn in die LANGSAM-Stellung.

  2. Lassen Sie den Motor an.

  3. Ziehen Sie den Zusatzhydraulik-Bedienungshebel nach hinten bis an den Bedienungsgriff, um die Stubbenfräse einzukuppeln.

  4. Positionieren Sie die Fräse links hinter den Stumpf (Bild 12).

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  5. Schwenken Sie die Fräse mit dem Anbaugerät-Kipphebel in Ihre Richtung und fräsen Sie, je nach der Härte des Holzes, zwischen 0,5 cm bis 5 cm ab (Bild 12).

    Note: Wenn Sie zu tief fräsen, stellt die Fräse ab. Heben Sie die Fräse, wenn diese abstellt, leicht an und versuchen es noch einmal.

  6. Schwenken Sie die Fräse wieder aus (Bild 12), senken Sie sie auf 0,5 cm bis 5 cm ab und wiederholen die Schritte 4 bis 6, bis Sie einige Zentimeter abgefräst haben.

  7. Heben Sie die Hubarme bis zur ursprünglichen Position an.

  8. Stellen Sie die Fräse nach rechts (Bild 12).

  9. Wiederholen Sie die Schritte 4–8, bis Sie die rechte Seite des Stumpens erreichen.

  10. Stellen Sie die Fräse wieder links vom Stumpf auf, senken sie ab und wiederholen die Schritte 3 bis 10, bis Sie den Stumpen in den Boden abgefräst haben.

    Note: Eventuell müssen Sie, um das Schnittgut abfangen zu können, die Fräse abstellen und das Ablenkblech nach oben verstellen, wenn Sie die Fräse selbst abwärts bewegen.

  11. Stellen Sie zum Abschluss die Fräse ab, indem Sie den Hilfshydraulikhebel in die NEUTRAL-Stellungen schieben.

Zerkleinern von Wurzeln

  1. Stellen Sie die Fräse ab und hängen sie senkrecht an den Hubarmen auf, wobei die Maschine einige Zentimeter über dem Boden hängen sollte.

  2. Stellen Sie den Motor ab und ziehen Sie den Zündschlüssel ab.

  3. Lockern Sie die große Schraube an der Oberseite der Fräse (Bild 13).

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  4. Entfernen Sie die vordere Schraube und Mutter, die die Fräse befestigen (Bild 13).

  5. Drehen Sie die Fräse um 30 Grad nach rechts (Bild 13).

  6. Ziehen Sie die große Schraube oben an der Fräse mit 406 N·m an, wie in Bild 13 abgebildet.

  7. Setzen Sie die Schraube und die Mutter in das vordere Loch ein und ziehen sie mit 101 N·m an, wie in Bild 13 abgebildet.

  8. Starten Sie die Zugmaschine und die Fräse.

  9. Senken Sie die Fräse in die Wurzel ab.

  10. Bewegen Sie die Fräse über die Länge der Wurzel, indem Sie die Zugmaschine über die Wurzel fahren.

  11. Stellen Sie zum Abschluss die Fräse ab, indem Sie den Hilfshydraulikhebel in die NEUTRAL-Stellungen schieben.

  12. Stellen Sie den Motor ab und ziehen Sie den Zündschlüssel ab.

  13. Lockern Sie die große Schraube an der Oberseite der Fräse (Bild 13).

  14. Entfernen Sie die vordere Schraube und Mutter, die die Fräse befestigen (Bild 13).

  15. Drehen Sie die Fräse um 30 Grad nach links (Bild 13).

  16. Ziehen Sie die große Schraube oben an der Fräse mit 406 N·m an, wie in Bild 13 abgebildet.

  17. Setzen Sie die Schraube und die Mutter in das vordere Loch ein und ziehen sie mit 101 N·m an, wie in Bild 13 abgebildet.

Transportstellung

Halten Sie das Anbaugerät beim Transport so niedrig wie möglich und nicht mehr als 15 cm über dem Boden. Kippen Sie es nach hinten.

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Transport der Stubbenfräse auf einem Anhänger

Stellen Sie das Anbaugerät auf einen Anhänger oder Pritschenwagen, der über die notwendige Lastkapazität verfügt. Schnallen Sie es auf dem Anhänger oder der Pritsche mit solchen Hilfsmitteln fest, mit denen sich das Gewicht der Fräse im öffentlichen Straßenverkehr sicher transportieren lässt.

Important: Entfernen Sie vor dem Transport des Geräts die Bedienerschutzscheibe, um die Scheibe der Zugmaschine nicht zu beschädigen.

Betriebshinweise

  • Geben Sie immer Vollgas (maximale Motordrehzahl).

  • Transportieren Sie das Anbaugerät niemals mit angehobenen Hubarmen. Senken Sie die Arme ab und kippen das Anbaugerät hoch.

  • Wenn Ihre Zugmaschine einen Ganghebel hat (an einigen Zugmaschinen mit Rädern vorhanden), stellen Sie ihn in die LANGSAM-Stellung (Schildkröte).

  • Stellen Sie den Mengenteiler ungefähr auf die 10-Uhr-Position, wenn die Zugmaschine mit einem ausgestattet ist.

Wartung

Empfohlener Wartungsplan

WartungsintervallWartungsmaßnahmen
Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Fetten Sie die Maschine ein.
  • Prüfen Sie die Zähne und tauschen alle abgenutzten oder defekten Zähne aus oder drehen sie.
  • Vor der Einlagerung
  • Fetten Sie die Maschine ein.
  • Bessern Sie abgeblätterte Lackflächen aus.
  • Einfetten der Maschine

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Fetten Sie die Maschine ein.
  • Vor der Einlagerung
  • Fetten Sie die Maschine ein.
  • Fetten Sie die Schmiernippel in Bild 15 ein

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    Schmierfettsorte: Allzweckfett

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, senken die Hubarme ab und aktivieren die Feststellbremse (falls vorhanden).

    2. Stellen Sie den Motor ab und ziehen Sie den Zündschlüssel ab.

    3. Reinigen Sie den Schmiernippel mit einem Lappen.

    4. Bringen Sie die Fettpresse am Nippel an.

    5. Pumpen Sie Fett in die Schmiernippel, bis das Fett aus den Lagern austritt.

    6. Wischen Sie überflüssiges Fett ab.

    Austauschen der Zähne

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie die Zähne und tauschen alle abgenutzten oder defekten Zähne aus oder drehen sie.
  • Aufgrund der starken Abnutzung der Zähne müssen Sie diese regelmäßig austauschen und drehen.

    Jeder Zahn ist mit drei Positionen indexiert, damit Sie ihn zweimal drehen und eine neue scharfe Kante freilegen können, bevor Sie den Zahn austauschen.

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    Lösen Sie die Mutter, mit der der Zahn befestigt ist, um ihn zu drehen (Bild 17). Drücken Sie den Zahn nach vorne und drehen ihn um eine Dritteldrehung, damit eine nicht benutzte Kante nach außen zeigt. Ziehen Sie die Mutter, mit der der Zahn befestigt ist, mit 37-45 N·m an.

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    Entfernen Sie zum Austauschen eines Zahns die Befestigungsschrauben des Zahns und entfernen Sie den Zahn. Setzen Sie dann einen neuen Zahn in derselben Position ein (Bild 17). Ziehen Sie die Mutter, mit der der Zahn befestigt ist, mit 37-45 N·m an.

    Einlagerung

    1. Reinigen Sie das Anbaugerät vor einer längeren Einlagerung mit milder Seifenlauge, um Schmutz- und Fettrückstände zu entfernen.

    2. Prüfen Sie den Zustand der Zähne. Tauschen Sie abgenutzte und beschädigte Zähne aus.

    3. Prüfen Sie alle Muttern und Schrauben und ziehen diese bei Bedarf an. Reparieren oder ersetzen Sie alle beschädigten oder abgenutzten Teile.

    4. Achten Sie darauf, dass alle Hydraulikkupplungen miteinander verbunden sind, um eine Verunreinigung der Hydraulikanlage zu vermeiden.

    5. Bessern Sie alle zerkratzten oder abgeblätterten Metallflächen aus. Die passende Farbe erhalten Sie bei Ihrem Vertragshändler.

    6. Lagern Sie das Anbaugerät in einer sauberen, trockenen Garage oder an einem anderen geeigneten Ort ein. Decken Sie die Maschine ab, damit sie geschützt ist und nicht verstaubt.

    Fehlersuche und -behebung

    ProblemPossible CauseCorrective Action
    Die Frässcheibe kommt beim Einsatz zum Stillstand.
    1. Sie fräsen zu tief.
    2. Die Zähne sind abgenutzt, defekt oder zerbrochen.
    1. Heben Sie die Hubarme 13 mm an.
    2. Tauschen Sie abgenutzte, defekte und zerbrochene Zähne aus oder drehen sie.
    Die Frässcheibe dreht sich nicht oder langsam.
    1. Eine Hydraulikkupplung ist nicht ganz angeschlossen.
    2. Eine Hydraulikkupplung ist beschädigt.
    3. Ein Hydraulikschlauch ist verstopft.
    4. Ein Anbaugerätventil an der Zugmaschine öffnet sich nicht.
    5. Der Hydraulikmotor oder der Antrieb ist defekt.
    6. Das Sperrventil der Bremse ist umgekehrt.
    1. Prüfen und befestigen Sie alle Kupplungen.
    2. Prüfen/tauschen Sie die Kupplung aus..
    3. Finden und beseitigen Sie das Teil.
    4. Reparieren Sie das Ventil.
    5. Wenden Sie sich an den offiziellen Vertragshändler.
    6. Drehen Sie die Richtung des Sperrventils um, wenden Sie sich an den offiziellen Vertragshändler.
    Die Fräse fräst zu langsam.
    1. Die Zähne sind abgenutzt.
    2. Falsche Einstellung am Mengenteiler und am Geschwindigkeitshebel (gilt nur für Geräte mit Rädern).
    3. Verstopfung in der Schnellkupplung oder im Schlauch.
    4. Die Hydraulikanlage ist zu heiß.
    5. Die Einstellung des Ablassventils ist zu niedrig.
    1. Drehen oder tauschen Sie abgenutzte Zähne aus oder drehen sie.
    2. Stellen Sie den Mengenteiler in die 10-Uhr-Stellung und den Geschwindigkeitshebel in die Schildkröten-Stellung.
    3. Prüfen und reparieren Sie die Schläuche und Kupplungen bei Bedarf.
    4. Stellen Sie das System ab und warten, bis es abgekühlt ist.
    5. Wenden Sie sich an den offiziellen Vertragshändler.
    Die Frässcheibe läuft in verkehrter Richtung..
    1. Der Hilfsventilhebel ist in der falschen Stellung.
    2. Die Hydraulikschläuche sind vertauscht.
    1. Stellen Sie den Hilfsventilhebel in die Rückwärts-Stellung.
    2. Schließen Sie die Schläuche ab und vertauschen die Positionen.