Einführung

Versa Vac sollte zusammen mit dem Kombinationsmähwerk oder Fingermähwerk verwendet werden. Diese Maschine sollte nur von geschulten Lohnarbeitern in gewerblichen Anwendungen eingesetzt werden. Die Maschine ist zum Vertikutieren, Renovieren, und Entfernen von Schmutz auf großen Rasenflächen in einem Arbeitsgang konzipiert. Der zweckfremde Einsatz dieser Maschine kann für Sie und Unbeteiligte gefährlich sein.

Lesen Sie diese Informationen sorgfältig durch, um sich mit dem ordnungsgemäßen Einsatz und der Wartung des Geräts vertraut zu machen und Verletzungen und eine Beschädigung des Geräts zu vermeiden. Sie tragen die Verantwortung für einen ordnungsgemäßen und sicheren Einsatz des Geräts.

Besuchen Sie Toro.com, hinsichtlich Produktsicherheit und Schulungsunterlagen, Zubehörinformationen, Standort eines Händlers, oder Registrierung des Produkts.

Wenden Sie sich an Ihren Toro-Vertragshändler oder Kundendienst, wenn Sie eine Serviceleistung, Originalersatzteile von Toro oder zusätzliche Informationen benötigen. Halten Sie hierfür die Modell- und Seriennummern Ihres Produkts griffbereit. In Bild 1 ist angegeben, wo an dem Produkt die Modell- und die Seriennummer angebracht sind. Tragen Sie hier die Modell- und Seriennummern des Geräts ein.

In dieser Anleitung werden potenzielle Gefahren angeführt, und Sicherheitshinweise werden vom Sicherheitswarnsymbol (Bild 1) gekennzeichnet. Dieses Warnsymbol weist auf eine Gefahr hin, die zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen kann, wenn Sie die empfohlenen Sicherheitsvorkehrungen nicht einhalten.

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In dieser Anleitung werden zwei Begriffe zur Hervorhebung von Informationen verwendet. Wichtig weist auf spezielle mechanische Informationen hin, und Hinweis hebt allgemeine Informationen hervor, die Ihre besondere Beachtung verdienen.

Dieses Produkt entspricht allen relevanten europäischen Richtlinien. Weitere Angaben finden Sie in der separaten produktspezifischen Konformitätsbescheinigung.

Warnung:

KALIFORNIEN

Warnung zu Proposition 65

Bei Verwendung dieses Produkts sind Sie ggf. Chemikalien ausgesetzt, die laut den Behörden des Staates Kalifornien krebserregend wirken, Geburtsschäden oder andere Defekte des Reproduktionssystems verursachen.

Sicherheit

Allgemeine Sicherheit

Dieses Produkt kann Hände und Füße amputieren und Gegenstände aufschleudern. Befolgen Sie zum Vermeiden von schweren Verletzungen immer alle Sicherheitshinweise.

  • Lesen und verstehen Sie vor dem Einsatz der Maschine den Inhalt dieser Bedienungsanleitung.

  • Halten Sie Hände und Füße von beweglichen Teilen fern.

  • Konzentrieren Sie sich immer bei der Verwendung der Maschine. Tun Sie nichts, was Sie ablenken könnte, sonst können Verletzungen oder Sachschäden auftreten.

  • Bedienen Sie die Maschine niemals, wenn nicht alle Schutzvorrichtungen und Abdeckungen angebracht und funktionstüchtig sind.

  • Bleiben Sie immer von der Auswurföffnung fern. Halten Sie Unbeteiligte und Haustiere während des Betriebs von der Maschine fern.

  • Halten Sie Kinder, Unbeteiligte und Haustiere vom Arbeitsbereich fern. Die Maschine darf niemals von Kindern betrieben werden.

  • Stellen Sie immer den Motor der Zugmaschine ab, ziehen Sie den Schlüssel (falls vorhanden) ab, warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind und lassen die Maschine abkühlen, bevor Sie sie einstellen, warten, reinigen oder einlagern.

Der unsachgemäße Einsatz oder die falsche Wartung dieser Maschine kann zu Verletzungen führen. Befolgen Sie zur Verringerung des Verletzungsrisikos diese Sicherheitshinweise und beachten Sie das Warnsymbol Graphic mit der Bedeutung Achtung, Warnung oder Gefahr – Sicherheitsrisiko. Wenn diese Hinweise nicht beachtet werden, kann es zu schweren bis tödlichen Verletzungen kommen.

Sicherheits- und Bedienungsschilder

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Die Sicherheits- und Bedienungsaufkleber sind für den Bediener gut sichtbar und befinden sich in der Nähe der möglichen Gefahrenbereiche. Tauschen Sie beschädigte oder verloren gegangene Aufkleber aus.

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Einrichtung

Achtung

Ohne den richtigen Ballast in den Reifen kann der Zugmaschine instabil werden und Körperverletzungen verursachen.

Stellen Sie sicher, dass die Zugmaschine vorne mit der richtigen Ballastmenge ausgerüstet ist, siehe Bedienungsanleitung der Zugmaschine für die Ballastanforderungen.

Anbau der Maschine an die Zugmaschine

Für diesen Arbeitsschritt erforderliche Teile:

Stützstange1

Siehe Anbau der Maschine an die Zugmaschine.

Einstellen der Zapfwellenlänge

Für diesen Arbeitsschritt erforderliche Teile:

Zapfwelle1

Im Lieferumfang der Maschine ist eine lange Gelenkwelle enthalten, um den Anbau an Zugmaschinen mit größeren Abweichungen der Gelenkwelle zu ermöglichen. Für die meisten Zugmaschinen ist diese Welle zu lang und muss auf die richtige Länge zugeschnitten werden, sonst kann es zu Schäden kommen.

  1. Messen Sie den Abstand von der Keilwelle der Zapfwelle der Zugmaschine bis zur Keilwelle der Eingangswelle des Impellers.

    Note: Notieren Sie diesen Wert.

  2. Schieben Sie die Zapfwelle ganz zusammen und messen den Abstand zwischen den Manschetten der Arretierbolzen.

    Note: Notieren Sie diesen Wert.

  3. Im angebauten Zustand an der Maschine müssen bei der geringsten Länge die beiden Hälften der Zapfwelle mindestens 37 mm zusätzlichen Abstand oder Zusammenklappraum aufweisen (Bild 2).

    Note: Wenn der Wert in Schritt 1 nicht mindestens 37 mm größer als der Wert in Schritt 2 ist, ist die Zapfwelle zu lang. Gehen Sie auf Schritt 4. Wenn der Abstand zum Zusammenklappen der Zapfwelle ausreicht, gehen Sie auf Schritt 9.

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  4. Berechnen Sie mit der folgenden Formel den Wert, um den die Welle gekürzt werden muss, um im angebauten Zustand einen Abstand von 37 mm zu garantieren.

    1. Ziehen Sie den in Schritt 1 notierten Wert von dem in Schritt 2 notierten Wert ab.

      Note: Notieren Sie diesen Wert.

    2. Fügen Sie 37 mm zum Ergebnis von Schritt 1 hinzu.

      Important: Sie müssen die Zapfwelle um diese Länge kürzen.

  5. Kürzen Sie die Schutzvorrichtungen und die Stahlrohre mit einer Bügelsäge auf die in Schritt 2 berechnete Länge.

    Important: Kürzen Sie die beiden Hälften der Zapfwelle und der Zapfwellebleche um diese Länge.

  6. Entgraten Sie die Enden der Stahlrohre innen und außen.

  7. Entfernen Sie alle Rückstände aus den Rohrteilen.

  8. Fetten Sie die Stahlrohre großzügig ein.

  9. Bauen Sie die Zapfwelle zusammen und befestigen Sie sie an der Maschine und an der Zugmaschine.

  10. Messen Sie die Länge der freiliegenden Welle an ihrer kürzesten Distanz: Wenn der Wert nicht mindestens 37 mm beträgt, wiederholen Sie diese Schritte.

Anschließen der Zapfwelle

Schließen Sie die Zapfwelle an, siehe Anschließen der Zapfwelle.

Anbringen des Aufklebers für Einzugsgefahr

CE-Maschinen

Für diesen Arbeitsschritt erforderliche Teile:

CE-Aufkleber für Einzugsgefahr4

Important: Dieses Vorgehen ist für alle CE-Länder und alle Länder, wo kein Englisch gesprochen wird, erforderlich.

  1. Drehen Sie den Wellenschutz, um Zugang zum vorhandenen Aufkleber für Einzugsgefahr zu erhalten (Bild 3)

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  2. Reinigen Sie den vorhandenen Aufkleber für Einzugsgefahr und den Bereich auf dem Schutz um den Aufkleber.

  3. Entfernen Sie die Schutzfolie vom CE-Aufkleber für Einzugsgefahr.

  4. Bringen Sie den CE-Aufkleber für Einzugsgefahr über dem vorhandenen Aufkleber für Einzugsgefahr auf (Bild 3).

  5. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 4 für die drei anderen Wellenschutzvorrichtungen.

Installation der Hilfssteuerung (optional)

Für diesen Arbeitsschritt erforderliche Teile:

Aux-Steuerhebel1

Important: Der Aux-Steuerhebel wird lose geliefert, um ein versehentliches Einkuppeln des nicht verwendeten Hydraulikkreislaufs zu vermeiden. Bringen Sie den Aux-Steuerhebel nur an oder verwenden es, wenn das Kombinationsmähwerk montiert ist.

  1. Entfernen Sie die Abdeckung des Steuerhebels.

  2. Nehmen Sie die zwei Splints von der Spule des Regelventils ab.

  3. Befestigen Sie den Aux-Steuerhebel mit den Splints an der Ventilspule.

  4. Setzen Sie die Abdeckung des Steuerhebels auf.

Einfetten der Maschine

Schmieren Sie die Maschine ein, siehe Einfetten der Maschine.

Produktübersicht

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Anhängerhub-Bedienelement

Entleeren der Ladepritsche des Anhängers (Bild 4). In der Auf-Stellung wird die Staubox angehoben und die Klappe wird geöffnet; in der Ab-Stellung wird die Staubox abgesenkt und die Klappe wird geschlossen.

Mähwerkhub-Bedienelement

Anheben und Absenken des primären Mähwerks (Bild 4). In der Auf-Stellung wird das Mähwerk angehoben und in der Ab-Stellung wird das Mähwerk abgesenkt.

Bürsten-Bedienelement

Wird für das Drehen des Fingermähwerks verwendet (separat verkauft). In der Auf-Stellung wird das Mähwerk gestartet und in der Ab-Stellung wird das Mähwerk angehalten (Bild 4).

Aux-Bedienelement

Wird für den Betrieb des Kombinationsmähwerks verwendet (separat verkauft). In der Auf-Stellung wird das Mähwerk gestartet und in der Ab-Stellung wird das Mähwerk angehalten (Bild 4).

Important: Der Aux-Steuerhebel wird lose geliefert, um ein versehentliches Einkuppeln des nicht verwendeten Hydraulikkreislaufs zu vermeiden. Bringen Sie den Aux-Steuerhebel nur an oder verwenden es, wenn das Kombinationsmähwerk montiert ist.

Sicherheitsriegel

Entfernen Sie den Sicherheitsriegel nur, wenn Sie das Kombinationsmähwerk verwenden (Bild 4).

Zapfwelle der Zugmaschine

Der Sauglüfter an der Maschine startet sofort nach dem Einkuppeln der Zapfwelle (Bild 4). Sie können den Finger und das Kombinationsmähwerk über die Hydrauliksteuerung der Maschine aktivieren.

Important: Kuppeln Sie die Zapfwelle der Zugmaschine bei niedriger Motordrehzahl vorsichtig ein. Ein plötzliches Einkuppeln der Zapfwelle der Zugmaschine bei hoher Motordrehzahl kann die Antriebskomponenten beschädigen.

Betrieb

Note: Bestimmen Sie die linke und rechte Seite der Maschine anhand der normalen Sitz- und Bedienposition.

Achtung

Wenn Sie den Zündschlüssel im Zündschloss der Zugmaschine stecken lassen, könnte eine andere Person den Motor versehentlich anlassen und Sie oder Unbeteiligte schwer verletzen.

Ziehen Sie vor jeglichen Wartungsarbeiten den Zündschlüssel der Zugmaschine ab.

Vor dem Einsatz

Sicherheitshinweise vor der Inbetriebnahme

Allgemeine Sicherheit

  • Kinder oder nicht geschulte Personen dürfen die Maschine weder verwenden noch warten. Örtliche Vorschriften bestimmen u. U. das Mindestalter von Benutzern. Der Besitzer ist für die Schulung aller Bediener und Mechaniker verantwortlich.

  • Machen Sie sich mit dem sicheren Betrieb der Maschine sowie den Bedienelementen und Sicherheitssymbolen vertraut.

  • Sie müssen wissen, wie Sie die Maschine schnell anhalten und den Motor abstellen können.

  • Bedienen Sie die Maschine niemals, wenn nicht alle Schutzvorrichtungen und Abdeckungen angebracht und funktionstüchtig sind.

  • Stellen Sie sicher, dass alle Anschlüsse der Hydraulikleitungen fest angezogen sind, und dass sich alle Hydraulikschläuche und -leitungen in einwandfreiem Zustand befinden, bevor Sie die Anlage unter Druck stellen.

  • Überprüfen Sie die Maschine vor jedem Einsatz, um sicherzustellen, dass die Schlegelmesser funktionsfähig sind. Tauschen Sie abgenutzte oder beschädigte Messer aus.

  • Prüfen Sie den Einsatzbereich und entfernen Sie alle Objekte, die die Maschine berühren könnte.

  • Stellen Sie sicher, dass die Zugmaschine für ein Anbaugerät mit diesem Gewicht geeignet ist. Fragen Sie beim Verkäufer oder Hersteller der Zugmaschine nach.

  • Die Zugmaschine muss den richtigen Radstand und Spurweite und einen Überrollbügel und Sicherheitsgurt haben, um sicher auf hügeligem Terrain eingesetzt zu werden. Die normale Betriebsgeschwindigkeit ist 10 km/h, sie hängt jedoch vom Terrain und den aufgesammelten Rückständen ab. Die maximale Transportgeschwindigkeit ist 24 km/h; auf hügeligem Terrain sind langsamere Geschwindigkeiten angebracht. Informationen zum sicheren Einsatz finden Sie in der Bedienungsanleitung der Zugmaschine oder erhalten Sie vom Vertragshändler der Zugmaschine.

  • Die Bremsen der Zugmaschine müssen die Maschine mit voll geladenem Anhänger und bei der empfohlenen Transporthöchstgeschwindigkeit anhalten.

  • Für den Zapfwellenantrieb der Maschine wird eine Zugmaschine mit Betriebsgeschwindigkeiten von 540 U/min und einer Leistung von mindestens 32 PS benötigt. Die Drehzahl darf nicht über 540 U/min liegen.

  • Die Maschine muss lokale Vorschriften für den Einsatz auf öffentlichen Straßen einhalten. Ein Schild für ein langsam fahrendes Fahrzeug wird mitgeliefert. Blinker und Bremsen werden nicht mitgeliefert und werden u. U. in einigen Regionen benötigt.

Anbau der Maschine an die Zugmaschine

  1. Stellen Sie die Maschine auf eine flache, ebene Fläche.

  2. Stecken Sie die Stützstange auf den Rahmenstift und befestigen sie mit dem Stift (Bild 5).

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  3. Stellen Sie die Höhe der Stützstange ein, bis der Maschinenrahmen parallel zum Boden ist.

  4. Fahren Sie die Zugmaschine rückwärts an die Maschine heran.

  5. Stellen Sie die Anbauvorrichtung der Maschine wie folgt auf dieselbe Höhe wie die Anbauvorrichtung am Zugmaschine ein:

    1. Entfernen Sie die Schrauben und Sicherungsmuttern, mit denen der Gabelkopf der Anbauvorrichtung (Bild 6) am Maschinenrahmen befestigt ist.

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    2. Heben Sie den Anbauvorrichtungsstift an oder senken Sie ihn ab, sodass er ungefähr auf derselben Höhe wie die Anbauvorrichtung an der Zugmaschine ist.

    3. Befestigen Sie ihn mit den vorher entfernten Schrauben und Sicherungsmuttern.

  6. Schließen Sie die Anbauvorrichtung der Zugmaschine mit dem Anbauvorrichtungsstift und dem Gabelkopf an der Anbauvorrichtung der Maschine an.

  7. Entfernen Sie den Stift der Stützstange und drehen Sie die Stützstange nach oben in die Lagerungsstellung.

Anschließen der Zapfwelle

  1. Schließen Sie die Zapfwelle an die Eingangswelle des Maschinenimpellers an.

  2. Schließen Sie die Zapfwelle an der hinteren Zapfwelle der Zugmaschine an.

  3. Schieben Sie die Zapfwelle so weit wie möglich nach vorne.

  4. Drücken Sie den Stift ein, um die Zapfwelle zu befestigen.

    Note: Schieben Sie die Zapfwelle hin und her, um sicherzustellen, dass sie einwandfrei befestigt ist.

  5. Befestigen Sie die Sicherheitskette des Schutzblechs an der Zugmaschine (Bild 7).

    Note: Stellen Sie sicher, dass die Kette nicht gespannt wird, wenn Sie den Zugmaschine wenden.

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    Achtung

    Wenn die Ketten des Schutzbleches nicht angeschlossen sind, können sie sich beim Einsatz drehen und Körperverletzungen verursachen.

    Alle Schutzbleche der Zapfwelle müssen montiert sein und die Schutzblechketten müssen mit der Zugmaschine oder den Schutzblechen der Zapfwelle verbunden sein.

Durchführen täglicher Wartungsarbeiten

Führen Sie täglich die folgenden Vorgänge vor Betrieb der Maschine aus:

Während des Einsatzes

Hinweise zur Sicherheit während des Betriebs

Allgemeine Sicherheit

  • Der Besitzer bzw. Bediener ist für Unfälle oder Verletzungen von Dritten sowie Sachschäden verantwortlich und kann diese verhindern.

  • Tragen Sie geeignete Kleidung, u. a. eine Schutzbrille, rutschfeste Arbeitsschuhe, lange Hosen und einen Gehörschutz. Binden Sie lange Haare hinten zusammen und tragen Sie keinen Schmuck oder weite Kleidung.

  • Konzentrieren Sie sich immer bei der Verwendung der Maschine. Tun Sie nichts, was Sie ablenken könnte, sonst können Verletzungen oder Sachschäden auftreten.

  • Setzen Sie die Maschine nicht ein, wenn Sie müde oder krank sind, oder unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen.

  • Nehmen Sie nie Passagiere auf der Maschine mit und halten Sie alle Unbeteiligten und Haustiere von der verwendeten Maschine fern..

  • Die Bürste, die Gummifinger, der Schlegel, und die Ansaugung der Maschine können während des Betriebs Rückstände und kleine Gegenstände in ihrem Weg aufnehmen und herausschleudern; halten Sie Umstehende und Haustiere während des Betriebs von der Maschine fern.

  • Schalten Sie die Zapfwelle immer ab, stellen Sie den Motor der Zugmaschine ab, ziehen Sie den Schlüssel ab und warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind, bevor Sie den Fahrersitz verlassen.

  • Steigen Sie nicht über die Zapfwelle, um zur anderen Seite der Maschine zu gelangen. Gehen Sie um die Maschine herum.

  • Halten Sie sich beim Öffnen der hinteren Klappe immer von der Rückseite der Maschine fern.

  • Setzen Sie die Maschine nur bei guten Sichtverhältnissen ein, um Löcher sowie andere verborgene Gefahren zu vermeiden.

  • Berühren Sie die Schlegelmesser nicht mit den Händen oder Füßen.

  • Schauen Sie hinter sich und nach unten, um vor dem Rückwärtsfahren sicherzustellen, dass der Weg frei ist.

  • Halten Sie die Maschine an, stellen Sie den Motor ab, warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind, und prüfen Sie die Schlegelmesser, wenn sie ein Objekt berührt haben oder ungewöhnliche Vibrationen auftreten. Führen Sie alle erforderlichen Reparaturen durch, ehe Sie die Maschine wieder in Gebrauch nehmen.

  • Achten Sie immer darauf, dass die Reifen der Zugmaschine den richtigen Druck haben.

  • Stellen Sie sicher, dass Sie alle Vorschriften einhalten, bevor Sie das Gerät im öffentlichen Straßenverkehr transportieren. Stellen Sie sicher, dass alle erforderlichen Reflektoren und Lichter vorhanden und für überholende und entgegenkommende Verkehrsteilnehmer sichtbar sind.

  • Reduzieren Sie auf unbefestigten Straßen und Oberflächen die Geschwindigkeit..

  • Für das Demontieren oder Reparieren der Stahlteile der Zapfwelle (Rohre, Lager, Gelenke usw.) empfehlen wir Ihnen nachdrücklich, sich an Ihren Toro-Vertragshändler zu wenden. Beim Entfernen von Komponenten für eine Reparatur und beim Einbau können Teile beschädigt werden, wenn diese Arbeiten nicht mit Spezialwerkzeugen von geschulten Mechanikern ausgeführt werden.

  • Die Zapfwelle darf nur bei montierten Schutzvorrichtungen eingesetzt werden.

Sicherheit beim Entladen

  • Das Bewegen der hinteren Klappe und das Entleeren von Grünabfällen kann schwere Verletzungen verursachen. Halten Sie einen Abstand zur Maschine, wenn diese rückwärts fährt oder entleert.

  • Halten Sie Unbeteiligte in einem sicheren Abstand zur Maschine, wenn Sie ihn entleeren oder die Klappe des Anhängers öffnen und schließen.

  • Nasses, komprimiertes Schnittgut kann in seltenen Fällen Wärme entwickeln. Entleeren Sie die Maschine immer, bevor Sie diese nach der Nutzung wegräumen.

  • Entleeren Sie die Maschine nur in einem Bereich, der keine Überlandleitungen und andere Hindernisse aufweist, um die Gefahr eines elektrischen Schlags zu vermeiden.

  • Entleeren Sie die Maschine niemals an einem Gefälle sondern immer auf einer ebenen Fläche.

Sicherheit an Hanglagen

  • Lesen Sie die technischen Daten der Zugmaschine, um sicherzustellen, dass Sie nicht die Einsatzmöglichkeiten der Maschine an Hanglagen überschreiten.

  • Hanglagen sind eine wesentliche Ursache für den Verlust der Kontrolle und Umkippunfälle, die zu schweren ggf. tödlichen Verletzungen führen können. Sie sind für den sicheren Einsatz an Hanglagen verantwortlich. Das Einsetzen der Maschine an jeder Hanglage erfordert große Vorsicht.

  • Evaluieren Sie das Gelände, einschließlich einer Ortsbegehung, um zu ermitteln, ob die Maschine sicher auf der Hanglage eingesetzt werden kann. Setzen Sie immer gesunden Menschenverstand ein, wenn Sie diese Ortsbegehung durchführen.

  • Prüfen Sie die unten aufgeführten Anweisungen für den Einsatz der Maschine auf Hanglagen und die Bedingungen und ermitteln Sie, ob die Maschine in den Bedingungen an diesem Tag und an diesem Ort eingesetzt werden kann. Veränderungen im Gelände können zu einer Veränderung in der Neigung für den Betrieb der Maschine führen.

  • Vermeiden Sie das Anfahren, Anhalten oder Wenden der Maschine an Hanglagen. Vermeiden Sie plötzliche Geschwindigkeits- oder Richtungsänderungen. Wenden Sie möglichst langsam und vorsichtig.

  • Benutzern Sie die Maschine niemals unter Bedingungen, bei der die Bodenhaftung, das Lenkverhalten oder die Stabilität des Fahrzeugs gefährdet werden.

  • Entfernen oder Kennzeichnen Sie Hindernisse, wie beispielsweise Gräben, Löcher, Rillen, Bodenwellen, Steine oder andere verborgene Objekte. Hohes Gras kann Hindernisse verdecken. Die Maschine könnte sich in unebenem Terrain überschlagen.

  • Beim Arbeiten auf nassem Gras, Überqueren von steilen Hanglagen oder beim Fahren hangabwärts kann die Maschine die Bodenhaftung verlieren. Wenn die Antriebsräder die Bodenhaftung verlieren, kann die Maschine rutschen und zu einem Verlust der Bremsleistung und Lenkung führen.

  • Fahren Sie äußerst vorsichtig mit der Maschine in der Nähe von steilen Gefällen, Gräben oder Böschungen oder Gewässern. Die Maschine kann sich plötzlich überschlagen, wenn ein Rad über den Rand fährt oder die Böschung nachgibt. Halten Sie stets einen Sicherheitsabstand von der Maschine zur Gefahrenstelle ein.

Bedienung der Hydraulik der Zugmaschine

Alle Hydraulikfunktionen der Maschine werden vom Hydraulikventil gesteuert, dass sich vorne an der Maschine befindet. Die Zapfwelle muss während der Verwendung der Maschine laufen. Dies generiert den fortlaufenden Flüssigkeitsstrom in der Maschine.

Important: Bewegen Sie einen Hydraulikhebel nie schnell zwischen der Auf- und Ab-Stellung. Wenn Sie einen Hydraulikmotor schnell zu einem Richtungswechsel zwingen, kann er ernsthaft beschädigt werden. Wenn ein Teil der Maschine verstopft ist oder Material nicht fließt, stellen Sie die Maschine ab und entfernen Sie die Verstopfungen mit der Hand.

Note: Sie können die Hydraulik-Steuerkonsole auf Ihren Komfort einstellen. Lösen Sie den Hebel am Rahmen hinter den Bedienelementen, bewegen Sie die Steuerkonsole nach vorne oder hinten und ziehen Sie den Hebel an.

Einsetzen der Maschine

  1. Starten Sie die Zugmaschine und lassen Sie sie mit niedriger Drehzahl laufen.

  2. Kuppeln Sie den Zapfwellenantrieb ein, wenn der Motor im Leerlauf läuft.

  3. Erhöhen Sie die Geschwindigkeit der Zapfwelle auf 540 U/min.

  4. Schauen Sie sich den Bereich vor dem Betrieb an, um die beste Arbeitsrichtung zu ermitteln.

  5. Fahren Sie die Zugmaschine vorwärts und ziehen Sie die Maschine zum Arbeitsbereich.

    Note: Konzentrieren Sie sich auf ein Objekt im Vordergrund, um eine gerade Linie beim Fahren zu erhalten.Versuchen Sie immer, eine lange und fortlaufende Bahn zu haben, überlappen Sie die Bahnen.

Important: Stellen Sie den Motor der Zugmaschine ab, ziehen Sie die Feststellbremse an und ziehen Sie den Zündschlüssel ab, warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind, bevor Sie auf Öllecks, lockere Teilen, Defekte oder Verschleiß der Maschine prüfen.

Nach dem Einsatz

Hinweise zur Sicherheit nach dem Betrieb

Allgemeine Sicherheit

  • Halten Sie alle Teile der Maschine in gutem Betriebszustand und alle Befestigungen angezogen.

  • Ersetzen Sie alle abgenutzten oder fehlenden Aufkleber.

  • Entleeren Sie die Maschine, stellen Sie sie auf einer ebenen Fläche ab, und blockieren Sie die Räder, bevor Sie die Maschine von der Zugmaschine trennen.

Abtrennen der Maschine von der Zugmaschine

  1. Parken Sie die Maschine und die Zugmaschine auf einer ebenen Fläche, kuppeln Sie die Zapfwelle aus, ziehen Sie die Feststellbremse an, schalten Sie den Motor ab, ziehen Sie den Schlüssel ab und warten Sie, bis der Motor und alle sich bewegenden Teile zum Stillstand gekommen sind, bevor Sie den Fahrersitz verlassen.

  2. Blockieren Sie die Räder.

  3. Entfernen Sie den Stift, mit dem die Stützstange am Rahmenstift befestigt ist, und drehen Sie die Stützstange vertikal in die abgesenkte Stellung.

  4. Befestigen Sie die Stützstange am Rahmenstift und stellen Sie die Stützstange so ein, dass die Maschine abgestützt wird.

    Warnung:

    Die Maschine ist sehr schwer. Trennen Sie die Maschine von der Zugmaschine erst nach dem Absenken der Stützstange ab.

    Wenn die Anbauvorrichtung auf den Boden fällt, kann es zu Körperverletzungen kommen.

  5. Entfernen Sie die Sicherheitsketten des Schutzblechs der Zugmaschine oder vom Schutzblech der Zapfwelle. Befestigen Sie das Ende der Kette an der Impellerseite der Zapfwelle, um einem Auseinanderfallen der Zapfwelle vorzubeugen.

  6. Trennen Sie die Zapfwelle von der Ausgabewelle der Zugmaschine ab.

  7. Schieben Sie die Zapfwelle zurück und entfernen Sie diese von der Zugmaschine.

  8. Entfernen Sie den Anbauvorrichtungsstift und den Gabelkopf.

  9. Fahren Sie die Zugmaschine von der Maschine weg.

Transportieren der Maschine

Sie können die Maschine mit jeder Zugmaschine an die Einsatzorte transportieren, die eine Anbauvorrichtung mit Zugstange besitzen. Die Maschine ist nicht für das Schleppen auf öffentlichen Straßen gedacht.

  • Die breiten Schweberasenreifen sind nicht für öffentliche Straßen gedacht und sollten nur bei Geschwindigkeiten unter 24 km/h verwendet werden. Bei Geschwindigkeiten über 24 km/h verlieren die Reifen das Profil, verletzen den Bediener und beschädigen das Gerät.

  • Stellen Sie sicher, dass das Mähwerk beim Transport angehoben ist und die Laufräder keinen Bodenkontakt haben. Stellen Sie auch sicher, dass die Zylinderarretierung (Bild 8) angebracht ist, damit der Hubzylinder beim Transport nicht zusammengedrückt wird.

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  • Verwenden Sie beim Schleppen geeignete Scheinwerfer und Bremsen, einen halterartigen Anbauvorrichtungsstift und eine Sicherheitskette.

  • Stellen Sie sicher, dass der Reifendruck richtig ist.

Wartung

Empfohlener Wartungsplan

WartungsintervallWartungsmaßnahmen
Nach zwei Betriebsstunden
  • Ziehen Sie die Radmuttern an.
  • Nach 10 Betriebsstunden
  • Ziehen Sie die Radmuttern an.
  • Nach 20 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie die Spannung des Impellerriemens und stellen sie ggf. ein.
  • Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Fetten Sie die Lager der Lüfterwelle ein.
  • Prüfen Sie den Reifendruck.
  • Prüfen Sie der Hydraulikleitungen und -schläuche.
  • Prüfen Sie den Hydraulikölstand.
  • Alle 100 Betriebsstunden
  • Fetten Sie die Antriebswelle ein.
  • Alle 200 Betriebsstunden
  • Ziehen Sie die Radmuttern an.
  • Alle 800 Betriebsstunden
  • Wenn Sie nicht das empfohlene Hydrauliköl verwenden oder den Behälter schon einmal mit einem alternativen Öl gefüllt haben, wechseln Sie das Hydrauliköl.
  • Wenn Sie nicht das empfohlene Hydrauliköl verwenden oder den Behälter schon einmal mit einem alternativen Öl gefüllt haben, wechseln Sie den Hydraulikölfilter.
  • Alle 1000 Betriebsstunden
  • Wenn Sie das empfohlene Hydrauliköl verwenden, wechseln Sie den Hydraulikölfilter.
  • Alle 2000 Betriebsstunden
  • Wenn Sie das empfohlene Öl verwenden, wechseln Sie das Hydrauliköl und -filter.
  • Monatlich
  • Prüfen Sie die Spannung des Impellerriemens und stellen sie ggf. ein.
  • Wartungssicherheit

    • Führen Sie die folgende Schritte vor dem Einstellen, Reinigen, Warten, oder Verlassen der Maschine aus:

      • Stellen Sie die Maschine auf eine ebene Fläche.

      • Auskuppeln der Zapfwelle.

      • Stellen Sie sicher, dass der Antrieb der Zugmaschine in der Neutral-Stellung ist.

      • Aktivieren Sie die Feststellbremse der Zugmaschine.

      • Stellen Sie den Motor der Zugmaschine ab und ziehen Sie den Schlüssel ab.

      • Warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind.

      • Lassen Sie alle Maschinenteile abkühlen, ehe Sie mit Wartungsarbeiten beginnen.

    • Führen Sie nur die in dieser Anleitung beschriebenen Wartungsarbeiten durch. Wenden Sie sich bei größeren Reparaturen zur Unterstützung an Ihren offiziellen Toro-Vertragshändler.

    • Vergewissern Sie sich, dass sich die Maschine in einem sicheren Betriebszustand befindet, indem Sie die Befestigungselemente festgezogen halten.

    • Führen Sie Wartungsarbeiten möglichst nicht bei laufendem Motor der Zugmaschine durch. Fassen Sie keine beweglichen Teilen an.

    • Prüfen und stellen Sie die Riemenspannung nicht bei laufendem Motor der Zugmaschine ein.

    • Lassen Sie den Druck aus Maschinenteilen mit gespeicherter Energie vorsichtig ab.

    • Stützen Sie die Maschine mit Blöcken ab, wenn Sie sie anheben. Verlassen Sie sich nicht auf ein Hydrauliksystem zum Stützen der Maschine.

    • Stellen Sie nach der Wartung oder Einstellung der Maschine sicher, dass alle Schutzvorrichtungen fest montiert sind.

    Einfetten der Maschine

    Einfetten der Lager der Lüfterwelle

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Fetten Sie die Lager der Lüfterwelle ein.
    1. Nehmen Sie das Antriebsschutzblech über die Riemenscheibe ab (Bild 14).

    2. Fetten Sie die Schmiernippel an den Lagern der Lüfterwelle mit Nr. 2 Schmiermittel auf Lithiumbasis ein, wie in Bild 10 dargestellt.

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    Einfetten der Antriebswelle

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 100 Betriebsstunden
  • Fetten Sie die Antriebswelle ein.
  • Fetten Sie die zwei Schmiernippel an der Antriebswelle mit Nr. 2 Schmiermittel auf Lithiumbasis ein, wie in Bild 10 dargestellt.

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    Prüfen des Reifendrucks

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie den Reifendruck.
  • Important: Stellen Sie sicher, dass alle Reifen den gleichen Druck besitzen, um eine optimale Maschinenleistung zu gewährleisten. Der Reifendruck sollte nicht zu niedrig sein.

    1. Prüfen Sie den Druck in allen Reifen.

      Sie sollten 124 kPa (18 psi) messen.

    2. Wenn der Reifendruck zu hoch oder zu niedrig ist, passen Sie ihn an, bis Sie 124 kPa (18 psi) erhalten.

    Prüfen des Anzugs der Radmuttern

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Nach zwei Betriebsstunden
  • Ziehen Sie die Radmuttern an.
  • Nach 10 Betriebsstunden
  • Ziehen Sie die Radmuttern an.
  • Alle 200 Betriebsstunden
  • Ziehen Sie die Radmuttern an.
  • Warnung:

    Wenn Sie die Radmuttern nicht fest genug anziehen, kann ein Rad ausfallen oder lösen und zu Verletzungen führen.

    Vergewissern Sie sich, dass die Radmuttern richtig angezogen sind, bevor Sie die Maschine in Betrieb nehmen.

    Ziehen Sie die Radmuttern kreuzweise auf ein Drehmoment von 115-136 Nm an (Bild 11).

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    Sicherheit der Hydraulikanlage

    • Suchen Sie beim Einspritzen unter die Haut sofort einen Arzt auf. In die Haut eingedrungene Flüssigkeit muss sie innerhalb weniger Stunden von einem Arzt entfernt werden.

    • Stellen Sie sicher, dass alle Hydraulikschläuche und -leitungen in gutem Zustand sind, und dass alle Hydraulikverbindungen und -anschlussstücke fest angezogen sind, bevor Sie die Hydraulikanlage unter Druck setzen.

    • Halten Sie Ihren Körper und Ihre Hände von Nadellöchern und Düsen fern, aus denen Hydrauliköl unter hohem Druck ausgestoßen wird.

    • Gehen Sie hydraulischen Undichtheiten nur mit Pappe oder Papier nach.

    • Stellen Sie vor allen Arbeiten am Hydrauliksystem das Anbaugerät auf den Boden absenken und den Motor abstellen, um den Druck im System zu senken.

    • Verwenden Sie, um die optimale Leistung und Sicherheit Ihrer Maschine zu gewährleisten, nur Originalersatzteile und -zubehörteile von Toro. Ersatzteile anderer Hersteller können gefährlich sein und eine Verwendung könnte die Garantie ungültig machen.

    Prüfen der Hydraulikleitungen und -schläuche

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie der Hydraulikleitungen und -schläuche.
  • Prüfen Sie die Hydraulikleitungen und -schläuche auf Dichtheit, Knicke, lockere Stützteile, Abnutzung, lockere Anschlussstücke, witterungsbedingten und chemischen Verschleiß. Führen Sie alle erforderlichen Reparaturen vor der Verwendung der Maschine durch.

    Warnung:

    Unter Druck austretendes Hydrauliköl kann unter die Haut dringen und Verletzungen verursachen.

    • Stellen Sie sicher, dass alle hydraulischen Anschlussstücke fest angezogen sind und dass sich alle hydraulischen Schläuche und Leitungen in einwandfreiem Zustand befinden, bevor Sie die Hydraulikanlage unter Druck stellen.

    • Berühren Sie Nadellöchern und Düsen, aus denen Hydrauliköl unter hohem Druck ausgestoßen wird, nicht mit dem Körper oder den Händen.

    • Gehen Sie hydraulischen Undichtheiten nur mit Pappe oder Papier nach.

    • Lassen Sie den Druck in der Hydraulikanlage auf eine sichere Art und Weise ab, bevor Sie irgendwelche Arbeiten an der Anlage durchführen.

    • Suchen Sie beim Einspritzen unter die Haut sofort einen Arzt auf.

    Warten der Hydraulikanlage

    Hydrauliköl – technische Angaben

    Der Behälter wird im Werk mit hochwertigem Hydrauliköl gefüllt. Prüfen Sie den Stand des Hydrauliköls vor dem ersten Anlassen des Motors und dann täglich; siehe Prüfen des Hydrauliköls.

    Empfohlenes Ersatzhydrauliköl: Toro PX Extended Life Hydraulic Fluid; erhältlich in 19-l-Eimern oder 208-l-Fässern.

    Note: An einer Maschine, die mit dem empfohlenen Ersatzhydrauliköl befüllt wird, muss weniger häufig ein Öl- oder Filterwechsel durchgeführt werden.

    Ersatzölsorten: Wenn das Toro PX Extended Life Hydraulic Fluid nicht erhältlich ist, können Sie andere handelsübliche, auf Erdöl basierende, Hydraulikflüssigkeiten verwenden, dessen Spezifikationen für alle folgenden Materialeigenschaften im aufgeführten Bereich liegen und die Industrienormen erfüllen. Kein synthetisches Öl verwenden. Wenden Sie sich an den Ölhändler, um einen entsprechenden Ersatz zu finden.

    Note: Toro haftet nicht für Schäden, die aus einer unsachgemäßen Substitution entstehen. Verwenden Sie also nur Erzeugnisse namhafter Hersteller, die für die Qualität ihrer Produkte garantieren.

    Hydrauliköl (hoher Viskositätsindex, niedriger Stockpunkt, abnutzungshemmend, ISO VG 46

    Materialeigenschaften: 
     Viskosität, ASTM D445cSt @ 40 °C, 44 bis 48
     Viskositätsindex ASTM D2270140 oder höher
     Stockpunkt, ASTM D97-34 °C bis -45 °C
     Branchenspezifikationen:Eaton Vickers 694 (I-286-S, M-2950-S/35VQ25 oder M-2952-S)

    Note: Viele Hydraulikölsorten sind fast farblos, was das Erkennen von undichten Stellen erschwert. Als Beimischmittel für das Hydrauliköl können Sie ein rotes Färbmittel in 20-ml-Flaschen kaufen. Eine Flasche reicht für 15-22 l Hydrauliköl. Sie können es unter der Teilenummer 44-2500 über Ihren Toro-Vertragshändler beziehen.

    Prüfen des Hydrauliköls

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie den Hydraulikölstand.
    1. Lassen Sie die Maschine laufen, damit die Öle warm sind; stellen Sie die Maschine auf eine ebene Fläche ab und stellen den Motor ab.

    2. Prüfen Sie den Ölstand am Schauglas (Bild 12).

      Sie sollten erkennen, dass sich der Flüssigkeitsstand in der Mitte des Schauglases befindet.

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    3. Wenn der Ölstand unter der Mitte des Schauglases liegt, entfernen Sie den Deckel vom Hydraulikölbehälter und gießen Sie langsam das vorgegebene Hydrauliköl ein, bis der Ölstand die Mitte (Höchstwert) des Schauglases erreicht, siehe Hydrauliköl – technische Angaben.

      Important: Den Behälter nicht überfüllen: Wenn Sie die maximale Fülllinie des Schauglases überschreiten, müssen Sie die überschüssige Flüssigkeit entfernen, siehe Wechseln des Hydrauliköls.

      Important: Um eine Verunreinigung des Hydrauliksystems zu vermeiden, reinigen Sie die Oberseite der Hydraulikölkanister bevor Sie diese öffnen. Achten Sie darauf, dass der Einfüllstutzen und der Trichter sauber sind.

    4. Schrauben Sie den Behälterdeckel wieder auf.

    Wechseln des Hydrauliköls

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 800 Betriebsstunden
  • Wenn Sie nicht das empfohlene Hydrauliköl verwenden oder den Behälter schon einmal mit einem alternativen Öl gefüllt haben, wechseln Sie das Hydrauliköl.
  • Alle 2000 Betriebsstunden
  • Wenn Sie das empfohlene Öl verwenden, wechseln Sie das Hydrauliköl und -filter.
  • Behälterfassungsvermögen: ca. 38 l

    Important: Wenden Sie sich an den offiziellen Toro-Vertragshändler, falls das Öl verunreinigt wurde. Verunreinigtes Öl sieht im Vergleich zu sauberem Öl milchig oder schwarz aus.

    1. Stellen Sie den Motor ab.

    2. Schließen Sie den kleinen Hydraulikschlauch (Gehäuseablass) unten am Behälter ab und lassen Sie das Hydrauliköl in eine Auffangwanne ablaufen.

      Note: Bringen Sie den Schlauch wieder an und ziehen ihn fest, wenn kein Hydrauliköl mehr ausläuft.

    3. Füllen Sie den Behälter mit ca. 38 Liter der angegebenen Hydraulikölsorte, siehe Hydrauliköl – technische Angaben.

      Important: Verwenden Sie nur die angegebenen Hydrauliköle. Andere Ölsorten können die Hydraulikanlage beschädigen. Füllen Sie nicht auf, wenn das Öl kalt ist, um ein Überfüllen zu verhindern. Überfüllen Sie den Behälter nicht mit Hydrauliköl.

    4. Schrauben Sie den Behälterdeckel wieder auf.

    5. Starten Sie den Motor der Zugmaschine und benutzen Sie alle hydraulischen Bedienelemente, um das Hydrauliköl in der ganzen Anlage zu verteilen, prüfen Sie auch auf undichte Stellen.

    6. Stellen Sie den Motor ab

    7. Schauen Sie bei warmem Öl in das Schauglas.

      Note: Wenn der Stand des Hydrauliköls niedrig ist, gießen Sie nur so viel Öl langsam ein, um den Stand auf die Mitte des Schauglases (Höchstwert) anzuheben.

    Auswechseln des Hydraulikfilters

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 800 Betriebsstunden
  • Wenn Sie nicht das empfohlene Hydrauliköl verwenden oder den Behälter schon einmal mit einem alternativen Öl gefüllt haben, wechseln Sie den Hydraulikölfilter.
  • Alle 1000 Betriebsstunden
  • Wenn Sie das empfohlene Hydrauliköl verwenden, wechseln Sie den Hydraulikölfilter.
  • Verwenden Sie nur den Toro-Ersatzfilter im Hydrauliksystem; siehe Ersatzteilkatalog.

    Important: Der Einsatz anderer Filter führt u. U. zum Verlust Ihrer Garantieansprüche für einige Bauteile.

    1. Stellen Sie den Motor der Zugmaschine ab und ziehen Sie den Zündschlüssel ab.

    2. Reinigen Sie den Anbaubereich des Filters.

    3. Stellen Sie eine Auffangwanne unter den Filter und entfernen den Filter (Bild 13).

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    4. Ölen Sie die neue Filterdichtung ein und füllen den Filter mit Hydrauliköl.

    5. Stellen Sie sicher, dass der Anbaubereich des Filters sauber ist.

    6. Schrauben Sie den Filter auf, bis die Dichtung die Befestigungsplatte berührt. Ziehen Sie den Filter dann um eine halbe Umdrehung fest.

    7. Lassen Sie den Motor der Zugmaschine an und bedienen Sie alle hydraulischen Bedienelemente, um die Anlage zu entlüften.

    8. Stellen Sie den Motor ab und prüfen Sie den Stand des Hydrauliköls. Achten Sie auch auf Lecks.

    Einstellen des Impellerriemens

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Nach 20 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie die Spannung des Impellerriemens und stellen sie ggf. ein.
  • Monatlich
  • Prüfen Sie die Spannung des Impellerriemens und stellen sie ggf. ein.
  • Stellen Sie sicher, dass der Riemen richtig gespannt ist, um die einwandfreie Funktion der Maschine zu garantieren und eine zu starke Abnutzung zu vermeiden.

    1. Lösen Sie die Schrauben und Muttern, mit denen das Antriebsschutzblech am Impellergehäuse (Bild 14) befestigt ist, und nehmen Sie das Schutzblech ab.

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      Note: Sie brauchen die Antriebswelle zum Anpassen der Riemenspannung nicht trennen.

    2. Lösen Sie hinten am Rahmen die Schraube, mit der der Riemenspanner am Rahmen befestigt ist (Bild 14).

    3. Nehmen Sie die Schraube und die Mutter ab, mit denen die Spannerführung an der Antriebshalterung befestigt ist, um die Spannung vom Riemen zu nehmen (Bild 15).

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    4. Drehen Sie den Spanner mit einem großen Schraubenschlüssel nach rechts, bis der Aufkleber mit 15° am Spannerrohr ausgefluchtet ist.

      Important: Richten Sie die Spannvorrichtung so nah wie möglich an 15° aus, ohne darunter zu gehen.Wenn Sie die Spannvorrichtung zu weit über 15° drehen, kann der Riemen überspannt werden, wenn Sie ihn unter 15° drehen, bleibt der Riemen zu locker; beides kann die Maschine beschädigen.

    5. Setzen Sie die Schraube in die ausgefluchteten Führungslöcher und befestigen Sie sie mit der Mutter.

      Important: Wenn die Löcher nicht genau ausgefluchtet sind, drehen Sie die Führung zum nächsthöheren Loch, bis sie ausgefluchtet sind.

    6. Ziehen Sie die Schraube hinten am Rahmen an, um den Spanner zu befestigen.

    7. Montieren Sie das Antriebsschutzblech mit den vorher entfernten Schrauben und Muttern am Impellergehäuse.

    Einlagerung

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, aktivieren Sie die Feststellbremse, stellen Sie den Motor ab, ziehen Sie den Schlüssel ab und warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind, bevor Sie die Maschine verlassen.

    2. Reinigen Sie die Maschine gründlich. Entfernen Sie Laub, Erde und Rückstände vom Impellergehäuse.

    3. Prüfen Sie den Reifendruck, siehe Prüfen des Reifendrucks.

    4. Ziehen Sie alle Befestigungen bei Bedarf an.

    5. Fetten und ölen Sie alle Schmiernippel und Gelenkstellen. Wischen Sie überflüssigen Schmierstoff ab.

    6. Fetten Sie die Spindeln der Zapfwelle leicht ein.

    7. Schmirgeln Sie alle Lackschäden leicht und bessern Bereiche aus, die angekratzt, abgesprungen oder verrostet sind. Reparieren Sie alle Blechschäden.