Einführung

Lesen Sie diese Informationen sorgfältig durch, um sich mit dem ordnungsgemäßen Einsatz und der Wartung des Geräts vertraut zu machen und Verletzungen und eine Beschädigung des Geräts zu vermeiden. Sie tragen die Verantwortung für einen ordnungsgemäßen und sicheren Einsatz des Geräts.

Wenden Sie sich hinsichtlich Informationen zu Produkten und Zubehör sowie Angaben zu Ihrem örtlichen Vertragshändler oder zur Registrierung des Produktes direkt an Toro unter www.Toro.com.

Wenden Sie sich an Ihren Toro-Vertragshändler oder Kundendienst, wenn Sie eine Serviceleistung, Originalersatzteile von Toro oder zusätzliche Informationen benötigen. Halten Sie hierfür die Modell- und Seriennummern Ihres Produkts griffbereit. In Bild 1 ist angegeben, wo an dem Produkt die Modell- und die Seriennummer angebracht sind. Tragen Sie hier bitte die Modell- und die Seriennummer des Geräts ein.

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In dieser Anleitung werden potenzielle Gefahren angeführt und Sicherheitshinweise werden vom Sicherheitswarnsymbol (Bild 2) gekennzeichnet. Dieses Warnsymbol weist auf eine Gefahr hin, die zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen kann, wenn Sie die empfohlenen Sicherheitsvorkehrungen nicht einhalten.

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In dieser Anleitung werden zwei Begriffe zur Hervorhebung von Informationen verwendet. Wichtig weist auf spezielle mechanische Informationen hin, und Hinweis hebt allgemeine Informationen hervor, die Ihre besondere Beachtung verdienen.

Dieses Produkt erfüllt alle relevanten europäischen Richtlinien; weitere Details finden Sie in der produktspezifischen Konformitätserklärung (DOC).

Entsprechend dem California Public Resource Code Section 4442 oder 4443 ist der Einsatz des Motors in bewaldeten oder bewachsenen Gebieten ohne richtig gewarteten und funktionsfähigen Funkenfänger, wie in Section 4442 definiert, oder ohne einen Motor verboten, der nicht für die Brandvermeidung konstruiert, ausgerüstet und gewartet ist.

Die beiliegende Motoranleitung enthält Angaben zu den Emissionsbestimmungen der US Environmental Protection Agency (EPA) und den Kontrollvorschriften von Kalifornien zu Emissionsanlagen, der Wartung und Garantie. Sie können einen Ersatz beim Motorhersteller anfordern.

Warnung:

KALIFORNIEN

Warnung zu Proposition 65

Die Dieselauspuffgase und einige Bestandteile wirken laut den Behörden des Staates Kalifornien krebserregend, verursachen Geburtsschäden oder andere Defekte des Reproduktionssystems

Batteriepole, -klemmen und -zubehör enthalten Blei und Bleibestandteile. Dies sind Chemikalien, die laut den Behörden des Staates Kalifornien krebserregend sind und zu Erbschäden führen können. Waschen Sie sich nach dem Umgang mit diesen Materialien die Hände.

Sicherheit

Eine fehlerhafte Bedienung oder Wartung durch den Bediener oder Besitzer kann Verletzungen zur Folge haben. Befolgen Sie zur Verringerung des Verletzungsrisikos diese Sicherheitshinweise und beachten Sie das Warnsymbol mit der Bedeutung Achtung, Warnung oder Gefahr – Sicherheitsrisiko. Wenn der Hinweis nicht beachtet wird, kann es zu Verletzungen u. U. tödlichen Verletzungen kommen.

Die Maschine erfüllt die Anforderungen gemäß SAE J2258.

Important: Informationen zu den CE-Vorschriften finden Sie in der Konformitätsbescheinigung, die mit der Maschine ausgeliefert wurde.

Sichere Betriebspraxis

Important: Diese Maschine ist in erster Linie ein Geländefahrzeug, das nicht für einen häufigen Einsatz im öffentlichen Straßenverkehr gedacht ist.Bei der Verwendung der Maschine im öffentlichen Straßenverkehr müssen Sie alle Verkehrsvorschriften einhalten; die Maschine muss auch mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Zubehör ausgestattet sein, u. a. Scheinwerfer, Blinker, Schilder für ein langsam fahrendes Fahrzeug usw.

Dieser Workman bietet bei richtiger Verwendung und Wartung ein im Design integriertes hohes Sicherheitsniveau. Obwohl die Vermeidung von Gefahren und Unfällen vom Design und der Konfiguration des Fahrzeugs abhängen, spielen Faktoren, wie z. B. Konzentration, Vorsicht und richtige Schulung des bedienenden Personals sowie Wartung und Einlagerung des Fahrzeugs auch eine Rolle. Eine unsachgemäße Bedienung oder Wartung der Maschine kann zu Verletzungen oder Lebensgefahr führen.

Das Fahrverhalten und die Handhabung dieser Maschine sind anders als bei Automobilfahrzeugen oder Pritschenwagen. Machen Sie sich daher mit Ihrer Maschine vertraut.

Nicht alle für diese Maschine angebotenen Anbaugeräte werden in dieser Anleitung angesprochen. Weitere Sicherheitsanweisungen finden Sie in der Bedienungsanleitung, die jedem Anbaugerät beilag.

Befolgen Sie zwecks Reduzierung der Verletzungsgefahr diese Sicherheitsanweisungen:

Verantwortung des Aufsichtspersonals

  • Stellen Sie sicher, dass alle Bediener gründlich ausgebildet sind und mit der Bedienungsanleitung sowie allen Aufklebern an der Maschine vertraut sind.

  • Sie müssen Ihre eigenen Abläufe und Arbeitsvorschriften für ungewöhnliche Betriebsbedingungen formulieren (wie z. B. an Hanglagen, die für den sicheren Einsatz der Maschine zu steil sind).

Vor dem Betrieb

  • Diese Maschine ist nur zum Mitführen von Ihnen, d. h. dem Bediener, und einem Passagier auf dem vom Hersteller vorgesehenen Sitz gedacht. Nehmen Sie nie andere Passagiere auf der Maschine mit.

  • Machen Sie sich mit allen Bedienelementen vertraut und lernen Sie, wie Sie den Motor schnell abstellen.

  • Setzen Sie die Maschine nie ein, wenn Sie müde oder krank sind oder unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen.

  • Tragen Sie immer rutschfeste Arbeitsschuhe. Tragen Sie keine weiten Kleidungsstücke, binden Sie lange Haare hinten zusammen und tragen Sie keinen Schmuck.

  • Das Tragen einer Schutzbrille, von Arbeitsschuhen und langen Hosen wird von einigen örtlichen Behörden vorgeschrieben.

  • Die Maschine darf nie von Kindern eingesetzt werden. Auch Erwachsene dürfen das Gerät ohne entsprechende Anleitung nicht einsetzen. Nur geschultes und autorisiertes Personal darf diese Maschine einsetzen.

  • Achten Sie immer darauf, wo sich Unbeteiligte befinden.

  • Halten Sie alle Schutzbleche, Sicherheitseinrichtungen und Aufkleber an den für sie vorgesehenen Stellen intakt. Sollte ein Schutzblech, eine Sicherheitseinrichtung oder ein Aufkleber defekt, unleserlich oder beschädigt worden sein, reparieren Sie das entsprechende Teil bzw. tauschen Sie es aus, ehe Sie die Maschine erneut einsetzen.

  • Vermeiden Sie das Fahren bei Dunkelheit, insbesondere in unbekanntem Gelände. Wenn Sie im Dunkeln fahren müssen, fahren Sie vorsichtig und schalten die Scheinwerfer ein.

  • Prüfen Sie vor jedem Einsatz der Maschine alle Teile der Maschine und Anbaugeräte. Sollte ein Fehler auftreten, setzen Sie die Maschine nicht mehr ein. Stellen Sie sicher, dass das Problem behoben wird, bevor Sie die Maschine oder das Anbaugerät wieder einsetzen.

  • Setzen Sie die Maschine nur Außen oder in einem gut belüfteten Bereich ein.

Sicherer Umgang mit Kraftstoffen

  • Passen Sie beim Umgang mit Kraftstoff besonders auf, um Verletzungen oder Sachschäden zu vermeiden. Kraftstoff ist extrem leicht entflammbar und die Dämpfe sind hochexplosiv.

  • Rauchen Sie nicht in der Nähe der Maschine.

  • Verwenden Sie nur zugelassene, nicht aus Metall bestehende Benzinkanister.

  • Statische Entladungen können Kraftstoffdämpfe in einem nicht geerdeten Kraftstoffkanister entzünden. Füllen Sie Kanister nie in der Maschine oder auf einem Pritschenwagen oder Anhänger mit einer Verkleidung aus Kunststoff. Nehmen Sie den Benzinkanister von der Ladepritsche der Maschine herunter und stellen Sie ihn in einem ausreichenden Abstand zum Fahrzeug auf den Boden, bevor Sie ihn füllen.

  • Der Einfüllstutzen sollte während des Füllens des Kraftstoffbehälters den Kanister berühren. Entfernen Sie Geräte von der Ladepritsche der Maschine, bevor Sie sie betanken. Verwenden Sie nicht ein Mundstück-Öffnungsgerät.

  • Nehmen Sie den Tankdeckel nie bei laufendem Motor ab und betanken Sie die Maschine nicht bei laufendem Motor.

  • Lassen Sie vor dem Betanken den Motor abkühlen.

  • Betanken Sie die Maschine nie in geschlossenen Räumen.

  • Lagern Sie die Maschine oder den Benzinkanister nie an Orten mit offener Flamme, Funken oder Zündflamme, z. B. Warmwasserbereiter, oder anderen Geräten.

  • Nehmen Sie Geräte vom Pritschenwagen oder Anhänger und tanken Sie sie auf dem Boden auf. Falls das nicht möglich ist, betanken Sie solche Geräte mit einem tragbaren Kanister und nicht an einer Zapfsäule.

  • Wenn Sie Kraftstoff auf die Kleidung verspritzen, wechseln Sie sofort die Kleidung.

  • Füllen Sie den Kraftstofftank nie zu voll. Setzen Sie den Tankdeckel auf und schrauben Sie ihn fest zu.

Betrieb

  • Wenn sich die Maschine bewegt, müssen der Fahrer und Passagier sitzen bleiben. Der Bediener sollte falls möglich beide Hände am Lenkrad halten. Der Passagier muss sich an den Griffen festhalten. Halten Sie die Arme und Beine immer im Innern der Maschine.

  • Fahren Sie langsamer und wenden weniger scharf, wenn Sie einen Passagier mitnehmen. Denken Sie daran, dass der Passagier u. U. nicht damit rechnet, dass Sie bremsen oder wenden und er eventuell nicht darauf vorbereitet ist. Nehmen Sie Passagiere nie auf der Pritsche oder auf Anbaugeräten mit.

  • Überlasten Sie die Maschine nie. Auf dem Typenschild (unter dem Armaturenbrett, ungefähr in der Mitte) werden die Höchstlasten für die Maschine aufgeführt. Füllen Sie Anbaugeräte nie zu voll oder überschreiten Sie das maximale Bruttogewicht des Fahrzeugs.

  • Ein unsicherer Einsatz der Maschine kann zu Unfällen, zum Umkippen der Maschine und folglich zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Fahren Sie vorsichtig. Mit den folgenden Sicherheitsmaßnahmen vermeiden Sie ein Umkippen oder einen Verlust der Fahrzeugkontrolle:

    • Fahren Sie sehr vorsichtig, verringern Sie die Geschwindigkeit und halten Sie einen Sicherheitsabstand um Sandbänke, Gräben, Bäche, Rampen oder andere unbekannte Bereiche oder Gefahrenstellen ein.

    • Achten Sie auf Löcher und andere versteckte Gefahren.

    • Passen Sie besonders auf, wenn Sie die Maschine auf einer Hanglage einsetzen. Fahren Sie normalerweise Hänge gerade hoch und runter. Verringern Sie die Geschwindigkeit, wenn Sie scharf wenden oder auf Hangseiten wenden. Vermeiden Sie ein Wenden auf Hangseiten.

    • Passen Sie besonders auf, wenn Sie die Maschine auf nassen Oberflächen, mit hoher Geschwindigkeit oder voller Ladung einsetzen. Bei voller Ladung verlängern sich die Zeit und Entfernung bis zum Stillstand.

    • Vermeiden Sie es, unvermittelt abzubremsen oder loszufahren. Schalten Sie nur bei komplettem Stillstand von Vorwärts auf Rückwärts oder umgekehrt.

    • Probieren Sie weder scharfes Wenden noch plötzliche Manöver oder andere unsichere Fahrweisen aus, die zum Verlust der Maschinenkontrolle führen könnten.

    • Halten Sie beim Entladen alle Unbeteiligten vom Heck der Maschine fern und kippen Sie nie eine Ladung auf die Füße von Personen. Entriegeln Sie die Heckklappe nur von der Seite der Staubox, nicht wenn Sie dahinter stehen.

    • Halten Sie Unbeteiligte von der Maschine fern. Schauen Sie vor dem Rückwärtsfahren hinter sich und stellen Sie sicher, dass sich niemand hinter der Maschine aufhält. Fahren Sie im Rückwärtsgang nur langsam.

    • Achten Sie beim Überqueren und in der Nähe von Straßen auf den Verkehr. Geben Sie Fußgängern und anderen Maschinen immer den Vortritt bzw. die Vorfahrt. Signalisieren Sie Ihre Absicht immer früh genug vor dem Wenden, so dass andere erkennen, was Sie vorhaben. Befolgen Sie alle Verkehrsvorschriften und -bestimmungen.

    • Setzen Sie die Maschine nie an oder in der Nähe von Bereichen ein, an denen sich explosiver Staub oder Dampf bilden kann. Die Elektrik und die Auspuffanlage der Maschine können Funken erzeugen, die explosives Material entzünden können.

    • Achten Sie immer auf niedrige Überhänge, wie z. B. Baumzweige, Türbalken, Übergänge usw., und vermeiden Sie diese. Achten Sie immer darauf, dass ein ausreichender Höhenabstand für die Maschine und Ihren Kopf vorhanden ist.

    • Wenn Sie sich über den sicheren Einsatz der Maschine im Unklaren sind, stellen Sie die Arbeit ein und wenden sich an Ihre Aufsichtsperson.

  • Vor dem Verlassen des Sitzes:

    • Stellen Sie den Motor ab.

    • Senken Sie die Ladepritsche ab.

    • Stellen Sie den Motor ab und warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind.

    • Aktivieren Sie die Feststellbremse.

    • Ziehen Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss.

  • Berühren Sie weder den Motor, das Getriebe, den Kühler, den Auspuff oder das Auspuffrohr, während der Motor läuft bzw. kurz nachdem er abgestellt wurde, da diese Bereiche so heiß sind, dass dies zu Verbrennungen führen würde.

  • Halten Sie die Maschine sofort an, wenn sie ungewöhnlich stark vibriert, stellen Sie den Motor ab und warten, bis alle Teile zum Stillstand gekommen sind; prüfen Sie dann die Maschine auf eventuelle Schäden. Reparieren Sie alle Schäden vor der erneuten Inbetriebnahme.

  • Blitzschlag kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Setzen Sie die Maschine nicht bei einem Gewitter ein und stellen Sie sich irgendwo unter.

Bremsen

  • Reduzieren Sie die Geschwindigkeit, wenn Sie sich einem Hindernis nähern. Dadurch räumen Sie sich zusätzliche Zeit ein, um entweder anzuhalten oder den Kurs zu wechseln. Das Aufprallen auf ein Hindernis kann Sie und den Passagier verletzen. Außerdem kann die Maschine und die Nutzlast beschädigt werden.

  • Das Bruttofahrzeuggewicht spielt beim versuchten Anhalten oder Wenden eine große Rolle. Schwere Ladungen und Anbaugeräte erschweren das Anhalten und Wenden der Maschine. Je schwerer die Last, desto länger der Bremsweg.

  • Verringern Sie die Geschwindigkeit der Maschine, wenn Sie die Staubox entfernt haben und sich keine Anbaugeräte an der Maschine befinden. Die Bremsmerkmale ändern sich, und schnelles Anhalten kann zum Blockieren der Hinterräder führen, wodurch sich die Kontrolle über die Maschine ändert.

  • Bei Nässe sind Grünflächen und Fußgängerwege weitaus rutschiger als bei trockenen Verhältnissen. Der Bremsweg kann bei Nässe im Vergleich zu trockenen Oberflächen zwei- bis viermal länger sein. Wenn Sie durch stehendes Wasser fahren, das tief genug ist, sodass die Bremsen nass werden, funktionieren diese erst wieder richtig, wenn sie ausgetrocknet sind. Testen Sie nach dem Durchfahren von Wasser die Bremsen, um sicherzustellen, dass sie richtig funktionieren. Wenn sie nicht richtig funktionieren, fahren Sie langsam auf einer ebenen Fläche und treten Sie gleichzeitig etwas auf das Bremspedal. Das trocknet die Bremsen aus.

Einsatz an Hängen

Warnung:

Der Einsatz der Maschine an einem Hang kann zum Umkippen oder Rollen führen, oder der Motor kann abstellen, und Sie können am Hang den Vorwärtsantrieb verlieren. Dies kann zu Körperverletzungen führen.

  • Setzen Sie die Maschine nicht an sehr steilen Hanglagen ein.

  • Beschleunigen oder bremsen Sie beim Rückwärtsfahren an Hängen nie plötzlich, besonders wenn Sie eine Last transportieren.

  • Fahren Sie das Fahrzeug, wenn der Motor abstellt oder Sie den Vorwärtsantrieb an Hängen verlieren, langsam rückwärts den Hang hinunter. Versuchen Sie nie, die Maschine zu wenden.

  • Fahren Sie an Hängen vorsichtig und langsam.

  • Vermeiden Sie das Wenden an Hängen.

  • Verringern Sie die Last und Geschwindigkeit der Maschine.

  • Vermeiden Sie das Anhalten an Hanglagen, insbesondere wenn das Fahrzeug beladen ist.

Treffen Sie diese Sicherheitsvorkehrungen, wenn Sie die Maschine an einer Hanglage einsetzen:

  • Verlangsamen Sie die Geschwindigkeit, bevor Sie einen Hang auf- oder abwärts befahren.

  • Bremsen Sie vorsichtig, wenn der Motor abstellt, oder Sie den Vorwärtsantrieb an Hängen verlieren. Fahren Sie dann langsam in einer geraden Linie rückwärts den Hang hinunter.

  • Das Wenden beim Auf- oder Abwärtsfahren an Hanglagen kann gefährlich sein. Wenn Sie an einem Hang wenden müssen, tun Sie dies langsam und vorsichtig. Wenden Sie nie schnell oder scharf.

  • Schwere Ladungen beeinflussen die Fahr­zeug­stabilität. Verringern Sie das Gewicht der Last und die Fahrgeschwindigkeit, wenn Sie an einem Hang arbeiten oder der Schwerpunkt der Last hoch liegt. Befestigen Sie die Ladung an der Staubox der Maschine, damit sie sich nicht verlagert. Passen Sie besonders beim Befördern von Lasten auf, die leicht verrutschen (Flüssigkeiten, Steine, Sand usw.).

  • Vermeiden Sie das Anhalten an Hanglagen, insbesondere wenn das Fahrzeug beladen ist. Beim Anhalten bei der Hangabwärtsfahrt ergibt sich ein längerer Bremsweg als auf ebenen Flächen. Wenn Sie die Maschine anhalten müssen, vermeiden Sie plötzliche Geschwindigkeitsänderungen, die zum Umkippen oder Rollen der Maschine führen könnten. Bremsen Sie nicht plötzlich, wenn Sie rückwärts rollen, da dies zum Umkippen der Maschine führen kann.

  • Wir empfehlen Ihnen nachdrücklich die Montage des optionalen Überrollschutzes, wenn Sie in hügeligem Gelände arbeiten.

Einsatz in unebenem Gelände

Verringern Sie die Fahrgeschwindigkeit der Maschine und die beförderte Last beim Einsatz in unebenem Gelände, bei unebenem Boden und in der Nähe von Bordsteinen, Löchern und plötzlichen Veränderungen im Gelände. Ladungen können sich verlagern. Dies kann die Maschine instabil machen.

Warnung:

Unerwartete Veränderungen im Gelände können zum plötzlichen Ausschlagen des Lenkrades führen, was zu Hand- und Armverletzungen führen kann.

  • Reduzieren Sie beim Einsatz in unebenem Gelände und in der Nähe von Bordsteinen die Geschwindigkeit.

  • Fassen Sie das Lenkrad lose außen an; die Daumen sollten nach oben und außen zeigen und die Lenkradspeichen nicht berühren.

Be- und Entladen

  • Überschreiten Sie nicht die Nutzlast der Maschine, wenn Sie sie mit einer Ladung in der Staubox, mit einem Anhänger oder mit beiden verwenden, siehe Technische Daten.

  • Passen Sie beim Einsatz der Maschine auf Hanglagen oder auf unebenem Terrain auf, wenn Sie sie mit einer Ladung in der Staubox, mit einem Anhänger oder mit beiden verwenden.

  • Vergessen Sie nicht, dass die Stabilität der Maschine und Ihre Kontrolle über die Maschine geringer ist, wenn die Ladung in der Staubox schlecht verteilt ist.

  • Beim Befördern von überdimensionierten Ladungen in der Staubox ändert sich die Stabilität der Maschine.

  • Beim Befördern einer Ladung, bei der das Gewicht des Materials nicht an die Maschine gebunden werden kann, z. B. Flüssigkeit in einem großen Behälter, sind die Lenkung, die Bremsen und die Stabilität der Maschine beeinflusst.

    Warnung:

    Die Ladepritsche ist u. U. schwer. Hände und andere Körperteile können zerquetscht werden.

    • Halten Sie Ihre Hände und andere Körperteile fern, wenn Sie die Staubox absenken.

    • Kippen Sie Material nie auf Personen.

  • Entleeren Sie die Staubox nie, wenn die Maschine mit der Seite zum Hang steht. Die Veränderung der Gewichtsverteilung kann zum Umkippen der Maschine führen.

  • Verringern Sie beim Mitführen schwerer Ladungen in der Staubox die Fahrgeschwindigkeit, um sich einen ausreichenden Bremsweg einzuräumen. Betätigen Sie die Bremse nie plötzlich. Gehen Sie an Hanglagen mit größerer Vorsicht vor.

  • Schwere Ladungen verlängern den Bremsweg und reduzieren Ihre Fähigkeit, schnell zu wenden, ohne umzukippen.

  • Die hintere Ladefläche dient nur dem Mitführen von Lasten und nicht dem von Passagieren.

  • Überlasten Sie die Maschine nie. Auf dem Typenschild (unter dem Armaturenbrett, ungefähr in der Mitte) werden die Höchstlasten für die Maschine aufgeführt. Füllen Sie Anbaugeräte nie zu voll oder überschreiten Sie das maximale Bruttogewicht des Fahrzeugs.

Wartung

  • Stellen Sie, bevor Sie die Maschine warten oder Einstellungen daran vornehmen, den Motor ab, aktivieren die Feststellbremse und ziehen Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss, um einem versehentlichen Anlassen des Motors vorzubeugen.

  • Arbeiten Sie nur unter einer angehobenen Ladepritsche, wenn die Sicherheitsstütze der Ladepritsche auf der ganz ausgefahrenen Zylinderstange platziert ist.

  • Stellen Sie sicher, dass alle Anschlüsse der Hydraulikleitungen fest angezogen sind, und dass sich alle Hydraulikschläuche und -leitungen in einwandfreiem Zustand befinden, bevor Sie die Anlage unter Druck setzen.

  • Bevor Sie die Hydraulikanlage abschließen oder Arbeiten an ihr vornehmen, muss der gesamte Druck aus der Anlage entfernt werden. Stellen Sie den Motor ab, schieben das Ablassventil von Anheben auf Absenken und/oder senken Sie die Staubox und die Anbaugeräte ab. Schieben Sie den Remotehydraulikhebel in die Schwebestellung. Wenn die Pritsche angehoben sein muss, stützen Sie sie mit der Sicherheitsstütze ab.

  • Halten Sie alle Muttern und Schrauben festgezogen, um den einwandfreien Betriebszustand der Maschine zu gewährleisten.

  • Halten Sie, um die Brandgefahr zu reduzieren, den Motorraum frei von überflüssigem Schmierfett, Gras, Blättern und Schmutzablagerungen.

  • Wenn der Motor zum Durchführen von Wartungseinstellungen laufen muss, berühren Sie den Motor und bewegliche Teile nicht mit den Händen, Füßen und Kleidungsstücken. Halten Sie Unbeteiligte von der Maschine fern.

  • Verändern Sie die Einstellungen des Drehzahlreglers nicht, weil der Motor dadurch überdrehen kann. Die maximale Motordrehzahl beträgt 3.650 Umdrehungen pro Minute. Lassen Sie, um die Sicherheit und Genauigkeit zu gewährleisten, die maximale Motordrehzahl mit einem Drehzahlmesser von Ihrem Toro Vertragshändler prüfen.

  • Wenden Sie sich an den Toro Vertragshändler, falls größere Reparaturen erforderlich werden sollten oder Sie praktische Unterstützung benötigen.

  • Kaufen Sie immer Originalersatzteile und -zubehör von Toro, um eine optimale Leistung und Sicherheit zu gewährleisten. Verwenden Sie nie Ersatzteile und Zubehör anderer Hersteller; diese könnten sich eventuell als gefährlich erweisen. Wenn Sie diese Maschine auf irgendeine Weise verändern, kann sich dies auf das Fahrverhalten, die Leistung, Haltbarkeit und Nützlichkeit auswirken und Verletzungen ggf. tödliche Verletzungen zur Folge haben kann. Dies kann ggf. die Produktgarantie von The Toro® Company ungültig machen.

Sicherheits- und Bedienungsschilder

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Die Sicherheits- und Bedienungsaufkleber sind für den Bediener gut sichtbar und befinden sich in der Nähe der möglichen Gefahrenbereiche. Tauschen Sie beschädigte oder verloren gegangene Aufkleber aus.

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Einrichtung

Note: Bestimmen Sie die linke und rechte Seite der Maschine anhand der normalen Sitz- und Bedienposition.

Befestigen des Lenkrads (nur Modell 07236TC)

Für diesen Arbeitsschritt erforderliche Teile:

Lenkrad1
Abdeckung1
Scheibe (½")1
  1. Nehmen Sie die Abdeckung (falls vorhanden) von der Nabe des Lenkrads ab (Bild 3).

  2. Entfernen Sie die Sicherungsmutter (½") von der Lenkwelle (Bild 3).

  3. Schieben Sie das Lenkrad und die Scheibe (½") auf die Lenkwelle (Bild 3).

  4. Befestigen Sie das Lenkrad mit der Sicherungsmutter (½") an der Welle und ziehen sie bis auf 27-34 N·m an.

  5. Befestigen Sie die Abdeckung am Lenkrad (Bild 3).

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Anschließen der Batterie (nur Modell 07236TC)

Warnung:

Das unsachgemäße Verlegen des Batteriekabels kann zu Schäden an der Maschine führen, und die Kabel können Funken erzeugen. Funken können zum Explodieren der Batteriegase führen, was Verletzungen zur Folge haben kann.

  • Klemmen Sie immer das Minuskabel (schwarz) ab, bevor Sie das Pluskabel (rot) abklemmen.

  • Schließen Sie immer das (rote) Pluskabel zuerst an.

  1. Drücken Sie die Batterieabdeckung zusammen, um die Nasen aus dem Batterieunterteil zu lösen (Bild 4).

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  2. Nehmen Sie die Batterieabdeckung vom Unterteil ab (Bild 4).

  3. Klemmen Sie das Pluskabel (rot) am Pluspol (+) der Batterie und das Minuskabel (schwarz) am Minuspol (–) der Batterie an und befestigen Sie das Kabel mit den Schrauben und Muttern (Bild 5).

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  4. Setzen Sie die Isoliermuffe auf den Pluspol.

    Note: Die Isoliermuffe verhindert einen möglichen Kurzschluss zur Erde.

  5. Klemmen Sie das Minuskabel (schwarz) am Minuspol (+) der Batterie und befestigen Sie das Kabel mit den Schrauben und Muttern.

  6. Fluchten Sie die Batterieabdeckung mit dem Batterieunterteil aus (Bild 4).

  7. Drücken Sie die Batterieabdeckung zusammen, fluchten die Nasen mit dem Batterieunterteil aus und lassen die Batterieabdeckung los (Bild 4).

Prüfen der Ölstände und des Reifendrucks

  1. Prüfen Sie den Stand des Motoröls vor und nach dem ersten Anlassen des Motors, siehe Prüfen des Motorölstands.

  2. Prüfen Sie den Stand der Bremsflüssigkeit vor dem ersten Anlassen des Motors, siehe Prüfen der Bremsflüssigkeit.

  3. Prüfen Sie den Stand des Getriebeöls vor dem ersten Anlassen des Motors, siehe Prüfen des Getriebeölstands.

  4. Prüfen Sie den Reifendruck, siehe Prüfen des Reifendrucks.

Lesen der Anleitungen und Anschauen der Schulungsmaterialien

Für diesen Arbeitsschritt erforderliche Teile:

Bedienungsanleitung1
Motor-Bedienungsanleitung1
Ersatzteilkatalog1
Sicherheitsschulungsmaterial1
Registrierungskarte1
Abnahmeformular vor der Auslieferung1
Qualitätsbescheinigung1
Schlüssel2
  • Lesen Sie die Bedienungsanleitung und die Motorbedienungsanleitung.

  • Schauen Sie sich das Sicherheitsschulungsmaterial an.

  • Füllen Sie die Registrierungskarte aus.

  • Füllen Sie das Abnahmeformular vor der Auslieferung aus.

  • Lesen Sie das Qualitätszertifikat.

Einfahren der Bremsen

Die Bremsen müssen vor dem Verwenden der Maschine eingefahren werden, um eine optimale Leistung der Bremsanlage zu gewährleisten.

  1. Zum Einfahren der Bremsen fahren Sie mit Höchstgeschwindigkeit, betätigen dann die Bremsen, um die Maschine schnell ohne Blockieren der Reifen anzuhalten.

  2. Wiederholen Sie diesen Schritt 10 Mal, warten Sie 1 Minute zwischen den Stopps, damit die Bremsen nicht zu heiß werden.

    Important: Für diesen Schritt sollte die Maschine am besten mit 227 kg beladen sein.

Produktübersicht

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Fahrpedal

Mit dem Fahrpedal (Bild 7) stellen Sie die Fahrgeschwindigkeit der Maschine ein. Wenn Sie auf das Fahrpedal treten, startet der Motor. Wenn Sie auf das Pedal weiter durchtreten, erhöht sich die Fahrgeschwindigkeit. Beim Loslassen des Pedals verlangsamt sich die Maschine und der Motor läuft nicht mehr.

Note: Die Höchstgeschwindigkeit im Vorwärtsgang beträgt 26 km/h.

Bremspedal

Mit dem Bremspedal verlangsamen oder halten Sie die Maschine an (Bild 7).

Achtung

Der Einsatz der Maschine mit abgenutzten oder falsch eingestellten Bremsen kann zu Verletzungen führen.

Die Bremsen müssen nachgestellt oder repariert werden, wenn das Bremspedalspiel eine Bewegung bis zu 25 mm vom Maschinenfahrzeugboden zulässt.

Feststellbremshebel

Der Feststellbremshebel befindet sich zwischen den Sitzen (Bild 6 und Bild 7). Wenn Sie den Motor abstellen, aktivieren Sie die Feststellbremse, damit sich die Maschine nicht aus Versehen bewegt. Ziehen Sie den Feststellbremshebel hoch, um die Feststellbremse zu aktivieren. Drücken Sie den Hebel nach unten, um die Feststellbremse zu lösen. Aktivieren Sie die Feststellbremse, wenn Sie die Maschine an einem steilen Gefälle parken.

Ganghebel

Der Ganghebel befindet sich zwischen den Sitzen und unter dem Feststellbremshebel. Der Ganghebel hat drei Stellungen: VORWäRTS, RüCKWäRTS und LEERLAUF (Bild 6).

Note: Der Motor kann in allen drei Stellungen angelassen werden und läuft auch in diesen Stellungen.

Important: Halten Sie die Maschine immer an, bevor Sie den Gang wechseln.

Hupe

Nur Modell 07236TC

Die Hupe befindet sich an der linken unteren Ecke des Armaturenbretts (Bild 8). Drücken Sie auf die Hupe, um sie zu betätigen.

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Lichtschalter

Der Scheinwerferschalter befindet sich an der linken Seite der Lenksäule (Bild 8). Mit dem Scheinwerferschalter schalten Sie die Scheinwerfer ein. Drücken Sie den Scheinwerferschalter nach oben, um die Scheinwerfer einzuschalten, oder nach unten, um die Scheinwerfer auszuschalten.

Betriebsstundenzähler

Der Betriebsstundenzähler befindet sich links vom Scheinwerferschalter (Bild 8). Der Betriebsstundenzähler zeigt die Stunden an, die der Motor gelaufen ist. Der Betriebsstundenzähler wird aktiviert, wenn das Zündschloss in die EIN-Stellung gedreht wird oder der Motor läuft.

Lampe – Batterie

Die Batterielampe befindet sich rechts neben der Lenksäule und über der Öllampe (Bild 8). Die Batterielampe leuchtet für mehrere Sekunden auf, wenn Sie den Motor anlassen und geht aus, wenn der Motor läuft. Wenn die Batterielampe aufleuchtet, während der Motor läuft, ist die Lichtmaschine, die Batterie oder die elektrische Anlage defekt.

Motoröldrucklampe

Die Motoröldrucklampe befindet sich rechts von der Lenksäule (Bild 8). Die Ölwarnlampe meldet dem Bediener, wenn der Öldruck unter ein sicheres Niveau für den Betrieb des Motors abfällt. Wenn die Lampe aufleuchtet und nicht ausgeht, stellen Sie den Motor ab und prüfen Sie den Motorölstand. Füllen Sie ggf. Öl in den Motor, siehe Prüfen des Motorölstands.

Note: Die Ölwarnlampe kann flackern, dies ist normal und macht keine weiteren Maßnahmen notwendig.

Motorkühlmitteltemperaturlampe

Die Motorkühlmitteltemperaturlampe befindet sich rechts neben der Batterie und den Motoröldrucklampen sowie über der Glühkerzenlampe (Bild 8). Mit der Motorkühlmitteltemperaturlampe wird der Bediener darauf hingewiesen, dass die Kühlmitteltemperatur des Motor zu hoch für den weiteren Betrieb des Motors ist (der Motor überhitzt). Stellen Sie den Motor ab und lassen Sie die Maschine abkühlen. Überprüfen Sie den Kühlmittelstand und die Riemen zum Lüfter und zur Wasserpumpe. Füllen Sie den Kühlmittelbehälter bei Bedarf mit Kühlmittel und ersetzen Sie abgenutzte, beschädigte und rutschende Riemen.

Important: Wenden Sie sich an Ihren Toro Händler für Diagnose und Reparatur, wenn der Motor weiterhin überhitzt.

Glühkerzenlampe

Die Glühkerzenlampe befindet sich rechts neben der Batterie und den Motoröldrucklampen sowie unter der Motorkühlmitteltemperaturlampe (Bild 8). Die Glühkerzenlampe leuchtet rot auf, wenn Sie das Zündschloss in die EIN-Stellung drehen und der Motor kalt ist. Die Lampe gibt an, dass die Glühkerzen aktiv sind.

Zündschloss

Mit dem Zündschloss (Bild 8) lassen Sie den Motor an und stellen ihn ab. Es hat drei Stellungen: AUS, EIN und START. Drehen Sie den Zündschlüssel nach rechts in die EIN-Stellung, um die Glühkerzen zu aktivieren. Drehen Sie das Zündschloss nach links in die START-Stellung, wenn die Glühkerzenlampe nicht mehr aufleuchtet. Drehen Sie das Zündschloss nach links in die AUS-Stellung, wenn der Motor anspringt.

Drehen Sie zum Abstellen des Motors den Schlüssel nach links in die AUS-Stellung.

Stromsteckdose

Die Steckdose befindet sich rechts neben dem Zündschloss (Bild 8). Mit der Steckdose speisen Sie optionales elektrisches Zubehör mit 12 Volt.

Benzinuhr

Die Benzinuhr (Bild 9) befindet sich am Kraftstofftank neben dem Fülldeckel an der linken Seite der Maschine. Diese Uhr zeigt die Kraftstoffmenge im Tank an.

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Beifahrerhandgriffe

Die Handgriffe, an denen sich Beifahrer festhalten können, befinden sich an der rechten Seite des Armaturenbretts sowie den Außenseiten der Sitze (Bild 10).

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Note: Technische und konstruktive Änderungen vorbehalten.

TrockengewichtTrocken: 590 kg
Nennleistung (auf ebener Fläche)749 kg insgesamt, einschließlich Bediener (90,7 kg) und Passagier (90,7 kg), Last, Gewicht der Anhängerkupplung, Bruttoanhängergewicht, Zubehör und Anbaugeräte.
Bruttofahrzeuggewicht (max.) (auf ebener Fläche)1341 kg insgesamt, einschließlich aller o. g. Gewichte
Maximale Lastkapazität (auf ebener Fläche)567 kg insgesamt, einschl. Anhängerkupplungsgewicht und Bruttoanhängergewicht
Schleppkapazität: 
Normale AnbauvorrichtungAnhängerkupplungsgewicht 45 kg, max. Anhängergewicht 363 kg
Professionelle AnbauvorrichtungAnhängerkupplungsgewicht 45 kg, max. Anhängergewicht 544 kg
Gesamtbreite150 cm
Gesamtlänge299 cm
Bodenfreiheit25,4 cm vorne ohne Last oder Bediener, 18 cm hinten ohne Last oder Bediener.
Radstand205,7 cm
Radspur (Mittellinie zu Mittellinie)124,5 cm vorne, 120 cm hinten
Länge der Staubox116,8 cm innen, 132,7 cm außen
Breite der Staubox124,5 cm innen, 150 cm an der Außenseite der geformten Kotflügel
Höhe der Staubox25,4 cm innen
Höchstgeschwindigkeit26 km/h
Motordrehzahl (nicht verstellbar)Niedriger Leerlauf: 1.200-1.300 U/min, hoher Leerlauf: 3.420-3.520 U/min

Anbaugeräte/Zubehör

Ein Sortiment an Originalanbaugeräten und -zubehör von Toro wird für diese Maschine angeboten, um den Funktionsumfang des Geräts zu erhöhen und zu erweitern. Wenden Sie sich an einen offiziellen Vertragshändler oder navigieren Sie auf www.Toro.com für eine Liste der zugelassenen Anbaugeräte und des Zubehörs.

Betrieb

Note: Bestimmen Sie die linke und rechte Seite der Maschine anhand der normalen Sitz- und Bedienerposition.

Sicherheit hat Vorrang

Lesen Sie alle Sicherheitsanweisungen und Symbolerklärungen im Sicherheitsabschnitt gründlich durch. Kenntnis dieser Angaben kann Ihnen und Unbeteiligten dabei helfen, Verletzungen zu vermeiden.

Gefahr

Ein Einsatz auf nassem Gras oder auf steilen Hanglagen kann zu einem Rutschen und zu einem Verlust der Fahrzeugkontrolle führen.

Räder, die über Kanten abrutschen, können zum Überschlagen des Fahrzeugs und zu schweren oder tödlichen Verletzungen oder Ertrinken führen.

So vermeiden Sie einen Verlust der Fahrzeugkontrolle und ein mögliches Überschlagen:

  • Mähen Sie nicht in der Nähe von Böschungen oder Gewässern.

  • Verringern Sie auf Hängen die Geschwindigkeit und passen Sie besonders auf.

  • Vermeiden Sie abruptes Wenden oder ein schnelles Ändern der Geschwindigkeit.

Achtung

Der Geräuschpegel dieser Maschine kann bei einem längeren Einsatz Gehörschäden verursachen.

Tragen Sie während des Betriebs der Maschine einen Gehörschutz.

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Verwenden der Staubox

Anheben der Staubox

Warnung:

Eine angehobene Staubox kann herunterfallen und darunter befindliche Personen verletzen.

  • Stützen Sie die Staubox immer mit der Stützstange ab, bevor Sie unter der Pritsche arbeiten.

  • Entfernen Sie jede Ladung aus der Staubox, bevor Sie sie anheben.

Warnung:

Wenn Sie die Maschine mit angehobener Staubox fahren, kann die Maschine leicht umkippen oder sich überschlagen. Die Stauboxstruktur kann beschädigt werden, wenn Sie die Maschine mit angehobener Staubox verwenden.

  • Setzen Sie die Maschine bei abgesenkter Staubox ein.

  • Senken Sie die Staubox nach dem Entleeren ab.

Achtung

Wenn eine Last hauptsächlich hinten an der Staubox aufliegt und Sie die Riegel lösen, kann die Box plötzlich kippen und sich öffnen und Sie oder Unbeteiligte verletzen.

  • Zentrieren Sie die Ladungen möglichst in der Staubox.

  • Halten Sie die Staubox fest und stellen Sie sicher, dass sich keine Person über die Box lehnt oder hinter ihr steht, wenn Sie die Riegel lösen.

  • Entfernen Sie die ganze Last aus der Staubox, bevor Sie die Staubox abheben, um die Maschine zu warten.

  1. Heben Sie den Hebel an beiden Seiten der Ladepritsche an und heben Sie die Ladepritsche an (Bild 12).

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  2. Ziehen Sie die Stützstange in die Auskerbung, um die Staubox zu befestigen (Bild 13).

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Absenken der Staubox

Warnung:

Die Ladepritsche ist u. U. schwer. Hände und andere Körperteile können zerquetscht werden.

Halten Sie Ihre Hände und andere Körperteile fern, wenn Sie die Staubox absenken.

  1. Heben Sie den Riegel an, um die Staubox etwas anzuheben (Bild 12).

  2. Schieben Sie die Stützstange aus dem Arretierungsschlitz heraus (Bild 13).

  3. Senken Sie die Staubox ab, bis sie fest verriegelt ist (Bild 13).

Öffnen der Heckklappe

  1. Stellen Sie sicher, dass die Staubox abgesenkt und verriegelt ist.

  2. Heben Sie die Fingerzüge an der Rückplatte der Heckklappe an (Bild 14).

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  3. Fluchten Sie die Riegelflansche an der Heckklappe mit den Öffnungen zwischen den Heckklappenflanschen an der Staubox aus (Bild 14).

  4. Drehen Sie die Heckklappe nach hinten und unten (Bild 14).

Schließen der Heckklappe

Wenn Sie Schüttgut von der Staubox der Maschine entladen haben, z. B. Sand, Steine oder Holzspäne, hat sich etwas Material, das Sie entladen haben, u. U. im Scharnierbereich der Heckklappe verklemmt. Führen Sie vor dem Schließen der Heckklappe Folgendes aus.

  1. Entfernen Sie mit der Hand so viel wie möglich Material vom Scharnierbereich.

  2. Drehen Sie die Heckklappe auf eine ungefähre Stellung von 45° (Bild 15).

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  3. Drehen Sie die Heckklappe mehrmals mit kurzen, schüttelnden Bewegungen (Bild 15).

    Note: Dies entfernt Material vom Scharnierbereich.

  4. Senken Sie die Heckklappe ab und prüfen Sie den Scharnierbereich auf Restmaterial.

  5. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 4, bis das Material vom Scharnierbereich entfernt ist.

  6. Drehen Sie die Heckklappe nach oben und vorne, bis die Riegelflansche an der Heckklappe mit den Heckklappenvertiefungen an der Staubox bündig sind (Bild 14).

    Note: Heben Sie die Heckklappe an oder senken sie ab, um die Riegelflansche an der Heckklappe mit den vertikalen Öffnungen zwischen den Heckklappenflanschen an der Staubox auszufluchten.

  7. Senken Sie die Heckklappe ab, bis sie im Heck der Staubox sitzt (Bild 14).

    Note: Die Riegelflansche an der Heckklappe werden ganz von den Heckklappenflanschen an der Staubox arretiert.

Prüfungen vor dem Start

WartungsintervallWartungsmaßnahmen
Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Durchführen der Prüfungen vor dem Start.Prüfen Sie die folgenden Punkte täglich vor jedem Einsatz der Maschine:
    • Prüfen Sie den Stand der Bremsflüssigkeit und füllen Sie ggf. die entspreche Bremsflüssigkeitssorte auf, siehe Prüfen der Bremsflüssigkeit.

    • Prüfen Sie den Stand des Motoröls und füllen Sie ggf. Öl auf, siehe Prüfen des Motorölstands.

    • Prüfen Sie den Reifendruck, siehe Prüfen des Reifendrucks.

    • Prüfen Sie die Funktion des Bremspedals.

    • Prüfen Sie, ob die Beleuchtung funktioniert.

    • Drehen Sie das Lenkrad nach rechts und links, um die Lenkwirkung zu prüfen.

    • Untersuchen Sie die Maschine auf Öllecks, lockere Teile und andere auffällige Fehler.

      Note: Stellen Sie den Motor ab und lassen Sie alle beweglichen Teile zum Stillstand kommen, bevor Sie auf Öllecks, lose Teile und andere Abnutzung und Beschädigungen prüfen.

    Wenn Sie irgendwelche Missstände feststellen, melden Sie diese sofort den Mechaniker oder ziehen Sie Ihre Aufsicht heran, bevor Sie die Maschine einsetzen. Unter Umständen möchte Ihre Aufsicht andere Bereiche täglich prüfen lassen. Fragen Sie also nach, welche Verantwortung Sie tragen.

    Prüfen der Bremsflüssigkeit

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie den Stand der Bremsflüssigkeit.Prüfen Sie den Stand der Bremsflüssigkeit vor dem ersten Anlassen des Motors.
  • Bremsflüssigkeitssorte: DOT 3

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, stellen Sie den Motor ab, aktivieren Sie die Feststellbremse und ziehen Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss.

    2. Heben Sie die Haube an, um den Hauptbremszylinder und den Behälter zugänglich zu machen (Bild 16).

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    3. Lesen Sie den Flüssigkeitsstand am Stutzen an der Seite des Behälters ab (Bild 17).

      Note: Der Stand sollte über der Minimum-Markierung liegen.

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    4. Führen Sie die folgenden Schritte aus, wenn der Flüssigkeitsstand niedrig ist:

      1. Reinigen Sie den Bereich um den Behälterdeckel und nehmen den Deckel ab (Bild 16).

      2. Füllen Sie DOT 3-Bremsflüssigkeit in den Behälter, bis der Füllstand über der Minimum-Markierung liegt (Bild 17).

        Note: Füllen Sie nicht zu viel Bremsflüssigkeit in den Behälter.

      3. Schrauben Sie den Behälterdeckel wieder auf (Bild 16).

    5. Schließen Sie die Motorhaube der Maschine.

    Prüfen des Motorölstands

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie das Motoröl.Prüfen Sie den Ölstand im Motor vor dem ersten Anlassen des Motors.
  • Note: Der Motor wird vom Werk mit Öl im Kurbelwellengehäuse ausgeliefert. Überprüfen Sie jedoch den Ölstand vor und nach dem Anlassen des Motors.

    Ölsorte: Waschaktives Öl (API-Klassifizierung CH-4, CI-4, CJ-4 oder höher)

    Viskosität: Siehe die Tabelle unten

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    1. Stellen Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche ab.

    2. Heben Sie die Staubox an, siehe Anheben der Staubox .

    3. Reinigen Sie den Bereich um den Ölpeilstab (Bild 19), damit kein Schmutz in das Peilstabrohr gelangen und den Motor beschädigen kann.

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    4. Schrauben Sie den Ölpeilstab los und wischen das Ende ab.

    5. Stecken Sie den Ölpeilstab vollständig in das Peilstabrohr (Bild 19).

    6. Ziehen Sie den Peilstab wieder heraus und prüfen Sie das Stabende (Bild 19).

      Note: Nehmen Sie bei zu niedrigem Ölstand den Fülldeckel ab und füllen nur so viel Öl langsam ein, dass der Ölstand die Voll-Markierung am Peilstab erreicht. Gießen Sie Öl langsam ein und prüfen Sie den Ölstand häufig während des Füllens. Füllen Sie nicht zu viel Motoröl ein.

    7. Stecken Sie den Ölpeilstab vollständig ein (Bild 19).

    8. Senken Sie die Staubox ab, siehe Absenken der Staubox .

    Prüfen des Reifendrucks

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie den Reifendruck.
  • Reifendruckbereich: 55 bis 1,52 bar

    Important: Überschreiten Sie nicht den Höchstdruck, der auf der Seite der Reifen angegeben ist.

    Note: Der erforderliche Reifendruck hängt von der mitgeführten Nutzlast ab.

    1. Prüfen Sie den Druck in allen Reifen.

      Note: Halten Sie den für die Vorder- und Hinterreifen angegebenen Reifendruck zwischen 55 bis 1,52 bar.

      • Verwenden Sie einen niedrigeren Reifendruck für leichte Nutzlasten, eine geringere Bodenverdichtung, ein besseres Fahrverhalten und weniger Reifenabdrücke auf dem Boden.

      • Verwenden Sie einen höheren Reifendruck beim Befördern schwerer Nutzlasten bei hohen Fahrgeschwindigkeiten.

    2. Pumpen Sie Luft in die Reifen oder lassen Sie sie ab, um den Druck in allen Reifen einzustellen.

    Betanken

    Der Motor läuft mit reinem, frischem Diesel-Kraftstoff mit einer minimalen Cetanzahl von 40. Kaufen Sie nur so viel Kraftstoff, wie sie innerhalb von 30 Tagen verbrauchen können, um immer frischen Kraftstoff sicherzustellen.

    Verwenden Sie bei Temperaturen über -7 °C Sommerdiesel (Nr. 2-D) und bei Temperaturen unter -7 °C Winterdiesel (Nr. 1-D oder eine Mischung aus Nr. 1-D/2-D). Der Einsatz von Winterdiesel bei niedrigeren Temperaturen vermittelt niedrigere Flamm- und Fließpunktmerkmale, was das Anlassen verbessert und die Gefahr einer chemischen Trennung des Kraftstoffes infolge niedriger Temperaturen verhindert.

    Die Verwendung von Sommerdiesel bei Temperaturen über -7 °C erhöht die Lebensdauer der Kraftstoffpumpenteile.

    Important: Verwenden Sie nie Kerosin oder Benzin anstelle von Dieselkraftstoff. Das Nichtbefolgen dieser Vorschrift führt zu Motorschäden.

    Gefahr

    Unter bestimmten Bedingungen ist Kraftstoff extrem leicht entflammbar und hochexplosiv. Feuer und Explosionen durch Kraftstoff können Verbrennungen und Sachschäden verursachen.

    • Füllen Sie den Kraftstofftank im Freien auf, wenn der Motor kalt ist. Wischen Sie verschütteten Kraftstoff auf.

    • Befüllen Sie den Kraftstofftank nie in einem geschlossenen Anhänger.

    • Befüllen Sie den Kraftstofftank nicht ganz auf. Füllen Sie Kraftstoff bis zur Unterseite des Einfüllstutzens (25 mm) in den Tank. In dem verbleibenden freien Platz im Tank kann sich der Kraftstoff ausdehnen.

    • Rauchen Sie beim Umgang mit Kraftstoff unter keinen Umständen und halten Kraftstoff von offenem Licht und jeglichem Risiko von Funkenbildung fern.

    • Bewahren Sie Kraftstoff in vorschrifts­mäßigen Kanistern für Kinder unzugänglich auf. Kaufen Sie nie mehr als einen Monatsvorrat an Kraftstoff.

    • Setzen Sie das Gerät nicht ohne vollständig montiertes und betriebsbereites Auspuffsystem ein.

    Gefahr

    Unter gewissen Bedingungen kann beim Auftanken statische Elektrizität freigesetzt werden und zu einer Funkenbildung führen, welche die Kraftstoffdämpfe entzündet. Feuer und Explosionen durch Kraftstoff können Verbrennungen und Sachschäden verursachen.

    • Stellen Sie Benzinkanister vor dem Auffüllen immer von der Maschine entfernt auf den Boden.

    • Füllen Sie Benzinkanister nicht in einer Maschine oder auf einem Pritschenwagen oder Anhänger auf, weil Teppiche im Fahrzeug und Kunststoffverkleidungen auf Ladeflächen den Kanister isolieren und den Abbau von statischen Ladungen verlangsamen können.

    • Nehmen Sie, soweit durchführbar, Geräte mit Benzinmotor vom Pritschenwagen bzw. vom Anhänger und stellen Sie sie zum Auffüllen mit den Rädern auf den Boden.

    • Falls dies nicht möglich ist, betanken Sie die betreffenden Geräte auf einem Pritschenwagen bzw. Anhänger mit einem tragbaren Kanister und nicht von einer Zapfsäule aus.

    • Wenn Sie von einer Zapfsäule aus tanken, müssen Sie den Stutzen immer in Kontakt mit dem Rand des Kraftstofftanks bzw. der Kanisteröffnung halten, bis der Tankvorgang abgeschlossen ist.

    Betanken

    Das Fassungsvermögen des Kraftstofftanks beträgt ungefähr 26,5 Liter.

    1. Stellen Sie den Motor ab und aktivieren Sie die Feststellbremse.

    2. Reinigen Sie den Bereich um den Tankdeckel (Bild 20).

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    3. Entfernen Sie den Tankdeckel.

    4. Füllen Sie den Tank bis ungefähr 25 cm unter die Tankoberseite (Unterseite des Füllstutzens).

      Note: In diesem Bereich des Tanks kann sich der Kraftstoff ausdehnen. Füllen Sie den Kraftstofftank nicht zu voll.

    5. Bringen Sie den Tankdeckel wieder fest an.

    6. Wischen Sie verschütteten Kraftstoff immer auf.

    Anlassen des Motors

    Important: Versuchen Sie nie, die Maschine zum Starten zu schieben oder zu schleppen.

    1. Setzen Sie sich auf den Bedienersitz, stecken Sie den Schlüssel in das Zündschloss, treten Sie auf die Bremse und drehen Sie das Zündschloss nach rechts in die EIN-Stellung.

      Note: Wenn der Alarm beim Rückwärtsfahren installiert ist und der Ganghebel in der RüCKWäRTS-Stellung ist, ertönt zur Warnung des Benutzers ein Summer.

    2. Drehen Sie das Zündschloss nach links in die START-Stellung, wenn die Glühkerzenlampe nicht mehr aufleuchtet.

    3. Drehen Sie das Zündschloss nach links in die AUS-Stellung, wenn der Motor anspringt.

    4. Lösen Sie die Feststellbremse.

    Anhalten der Maschine

    Important: Wenn Sie die Maschine auf einem Gefälle anhalten, halten Sie die Maschine mit der Betriebsbremse an und arretieren Sie die Feststellbremse, damit sich die Maschine nicht bewegt. Wenn Sie den Motor mit dem Fahrpedal an einer Hanglage zum Stillstand bringen, kann die Maschine beschädigt werden.

    1. Nehmen Sie den Fuß vom Fahrpedal.

    2. Treten Sie langsam auf das Bremspedal, um die Betriebsbremsen zu aktivieren, bis die Maschine zum Stillstand gekommen ist.

      Note: Der Bremsweg hängt von der Last und der Geschwindigkeit der Maschine ab.

    Parken der Maschine

    1. Treten Sie auf das Bremspedal, um die Maschine auf einer ebenen Fläche mit den Betriebsbremsen anzuhalten.

    2. Ziehen Sie den Feststellbremshebel nach oben, um die Feststellbremse zu aktivieren.

    3. Drehen Sie den Schlüssel für das Zündschloss nach links in die AUS-Stellung.

    4. Ziehen Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss.

    Einfahren einer neuen Maschine

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Nach 100 Betriebsstunden
  • Halten Sie die Richtlinien für das Einfahren einer neuen Maschine ein.
  • Halten Sie die Richtlinien für das Einfahren einer neuen Maschine für die richtige Leistung und lange Haltbarkeit der Maschine ein.

    • Stellen Sie sicher, dass die Bremsen ordnungsgemäß eingefahren sind, siehe Einfahren der Bremsen.

    • Prüfen Sie den Flüssigkeits- und Motorölstand regelmäßig. Achten Sie auf Zeichen, dass die Maschine oder die Komponenten überhitzen.

    • Lassen Sie einen kalten Motor ca. 15 Sekunden lang nach dem Starten warm laufen.

    • Variieren Sie die Fahrgeschwindigkeit während des Einsatzes. Vermeiden Sie schnelles Starten und Anhalten.

    • Ein Einfahröl für den Motor erübrigt sich. Das zuerst eingefüllte Motoröl ist das für den regelmäßigen Ölwechsel empfohlene.

    • Siehe für mögliche Sonderanweisungen für die ersten Betriebsstunden.

    • Prüfen Sie die Position der vorderen Aufhängung und stellen diese bei Bedarf ein; siehe Einstellen der Vorspur der Vorderräder und der Neigung.

    Beladen der Staubox

    Verwenden Sie die folgenden Richtlinien beim Beladen der Staubox und der Verwendung der Maschine:

    • Halten Sie die Nutzlast der Maschine ein und begrenzen Sie das Gewicht auf die Last, die Sie in der Staubox befördern können, siehe Technische Daten, und die auf dem Nutzlastaufkleber an der Maschine angegeben ist.

      Note: Die angegebenen Lastgrenzen für die Maschine gelten nur auf ebenen Flächen.

    • Verringern Sie das Gewicht der Ladung, die Sie in der Staubox befördern, wenn Sie die Maschine auf Hanglagen und in unebenem Terrain einsetzen.

    • Verringern Sie das Gewicht der Ladung, wenn Sie große Materialien (mit einem hohen Schwerpunkt) befördern, u. a. einen Stapel Ziegel, Holz für den Landschaftsbau oder Düngersäcke. Verteilen Sie die Last so flach wie möglich und stellen sicher, dass sie Ihre Sicht nach hinten nicht einschränkt.

    • Zentrieren Sie die Ladungen und beladen Sie die Staubox wie folgt:

      • Verteilen Sie das Gewicht der Ladung in der Staubox seitlich.

        Important: Ein Umkippen ist wahrscheinlicher, wenn die Staubox einseitig beladen ist.

      • Verteilen Sie das Gewicht der Ladung in der Staubox in Längsrichtung.

        Important: Wenn Sie die Ladung hinter der Hinterachse positionieren und der Antrieb auf die Vorderräder verringert ist, ist ein Verlust der Maschinenkontrolle oder ein Umkippen wahrscheinlicher.

    • Passen Sie besonders auf, wenn Sie überdimensionierte Ladungen in der Staubox befördern, besonders wenn Sie das Gewicht der überdimensionalen Ladung nicht in der Staubox zentrieren können.

    • Vergurten Sie die Ladung falls möglich an der Staubox, damit sie sich nicht verlagert.

    • Passen Sie beim Transport von Flüssigkeiten in einem großen Behälter (z. B. einem Sprühbehälter) auf, wenn Sie mit der Maschine hangauf- oder hangabwärts fahren, die Geschwindigkeit plötzlich ändern oder anhalten oder wenn Sie über unebene Oberflächen fahren.

    Die Staubox hat ein Fassungsvermögen von 0,37 m3. Die Menge (das Volumen) des Materials, das in der Staubox aufgenommen werden kann, ohne die Nutzlast der Maschine zu überschreiten, hängt stark von der Dichte des Materials ab. So wiegt beispielsweise eine flachgehäufte Ladung nassen Sands 680 kg, was die Nutzlast um 113 kg überschreitet. Eine flache Ladung Holz wiegt dagegen nur 295 kg, d. h. sie liegt unter der Nutzlast.

    In der Tabelle unten finden Sie die Lastgrenzen für verschiedene Materialien:

    MaterialDichteMaximale Stauboxkapazität(auf ebener Oberfläche)
    Kies, trocken1.522 kg/m3Voll
    Kies, nass1.922 kg/m3¾ voll
    Sand, trocken 1.442 kg/m3Voll
    Sand, nass1.922 kg/m3¾ voll
    Holz721 kg/m3Voll
    Rinde< 721 kg/m3Voll
    Erde, kompakt1.602 kg/m3¾ voll (ca.)

    Transportieren der Maschine

    Befördern Sie die Maschine über lange Strecken auf einem Anhänger mit Rampen über die ganze Breite. Stellen Sie sicher, dass die Maschine auf dem Anhänger befestigt ist. In Bild 21 und Bild 22 finden Sie die Vergurtungsstellen der Maschine.

    Achtung

    Lockere Sitze können beim Transport von der Maschine und vom Anhänger herunterfallen und auf einer Maschine landen oder ein Hindernis auf Straßen bilden.

    Entfernen Sie die Sitze, oder stellen Sie sicher, dass sie in ihren Einrückstellen befestigt sind.

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    Abschleppen der Maschine

    Im Notfall können Sie die Maschine über eine kurze Strecke abschleppen. Toro kann dies jedoch nicht als normale Vorgehensweise empfehlen.

    Warnung:

    Das Abschleppen mit zu hohen Geschwindigkeiten kann zum Verlust der Lenkkontrolle und so zu Verletzungen führen.

    Schleppen Sie die Maschine höchstens mit 8 km/h ab.

    Zum Abschleppen der Maschine werden zwei Personen benötigt. Verwenden Sie einen Pritschenwagen oder Anhänger, wenn die Maschine über längere Strecken transportiert werden muss, siehe Schleppen eines Anhängers

    1. Nehmen Sie den Treibriemen von der Maschine ab, siehe Austauschen des Treibriemens.

    2. Befestigen Sie ein Abschleppseil an der Zunge vorne am Maschinenrahmen (Bild 21).

    3. Legen Sie den LEERLAUF ein und lösen die Feststellbremse.

    Schleppen eines Anhängers

    Die Maschine kann einen Anhänger schleppen. Zwei Typen der Anbauvorrichtungen werden für unterschiedliche Anwendungen für die Maschine angeboten. Ihr Toro-Vertragshändler berät Sie gerne näher.

    Überlasten Sie weder die Maschine noch den Anhänger, wenn Sie eine Ladung befördern oder einen Anhänger schleppen. Ein Überlasten kann zu schlechter Leistung und zur Beschädigung der Bremsen, Achse, des Motors, des Getriebes, der Lenkung, Aufhängung, Rahmenstruktur und der Reifen führen. Beladen Sie Anhänger immer so, dass 60 % der Nutzlast vorne auf dem Anhänger liegt. Dadurch werden ca. 10 % des Bruttoanhängergewichts auf die Anbauvorrichtung der Maschine verlagert.

    Die maximale Nutzlast darf 567 kg (einschließlich des Bruttoanhängergewichts) nicht überschreiten. Beispiel: Bei einem Bruttoanhängergewicht von 182 kg ergibt sich eine maximale Nutzlast von 386 kg.

    Beladen Sie beim Abschleppen immer die Staubox, um eine ausreichende Bremswirkung und Bodenhaftung sicherzustellen. Überschreiten Sie nie das Bruttoanhängergewicht.

    Vermeiden Sie das Abstellen einer Maschine mit Anhänger an Hängen. Aktivieren Sie die Feststellbremse und blockieren die Anhängerräder, wenn Sie an einem Hang parken müssen.

    Wartung

    Note: Laden Sie ein Exemplar des elektrischen oder hydraulischen Schaltbilds von www.Toro.com herunter und suchen Sie Ihre Maschine vom Link für die Bedienungsanleitungen.

    Note: Bestimmen Sie die linke und rechte Seite der Maschine anhand der normalen Sitz- und Bedienposition.

    Important: Beachten Sie für weitere Wartungsmaßnahmen die Motorbedienungsanleitung.

    Empfohlener Wartungsplan

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Nach acht Betriebsstunden
  • Prüfen Sie den Zustand des Treibriemens.
  • Nach 50 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Motoröl.
  • Wechseln Sie den Motorölfilter.
  • Nach 100 Betriebsstunden
  • Halten Sie die Richtlinien für das Einfahren einer neuen Maschine ein.
  • Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Durchführen der Prüfungen vor dem Start.Prüfen Sie die folgenden Punkte täglich vor jedem Einsatz der Maschine:
  • Prüfen Sie den Stand der Bremsflüssigkeit.Prüfen Sie den Stand der Bremsflüssigkeit vor dem ersten Anlassen des Motors.
  • Prüfen Sie das Motoröl.Prüfen Sie den Ölstand im Motor vor dem ersten Anlassen des Motors.
  • Prüfen Sie den Reifendruck.
  • Prüfen Sie die Funktion des Schalthebels.
  • Prüfen Sie die Hauptantriebskupplung.
  • Prüfen Sie den Kühlmittelstand.
  • Alle 100 Betriebsstunden
  • Fetten Sie die Lager und Büchsen ein.Fetten Sie die Maschine häufiger ein, wenn sie stark beansprucht wird.
  • Tauschen Sie den Luftfilter aus.Wechseln Sie den Luftfiltereinsatz öfter, wenn er schmutzig oder beschädigt ist.
  • Prüfen Sie den Zustand der Reifen und Felgen.
  • Ziehen Sie die Radmuttern an.
  • Überprüfen Sie die Lenkung und Aufhängung auf lose oder beschädigte Komponenten.
  • Prüfen Sie die Vorspur der Vorderräder und die Neigung.
  • Prüfen Sie den Getriebeölstand.
  • Prüfen Sie die Leerlauf-Einstellung des Ganghebels.
  • Reinigen Sie die Motorkühlbereiche.Reinigen Sie das Kühlsystem doppelt so oft in speziellen Einsatzkonditionen, siehe .
  • Prüfen Sie die Bremsen.
  • Alle 150 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Motoröl(doppelt so oft in speziellen Einsatzkonditionen, siehe ).
  • Wechseln Sie den Motorölfilter.Wechseln Sie das Öl (doppelt so oft in speziellen Einsatzkonditionen).
  • Alle 200 Betriebsstunden
  • Reinigen Sie die Hauptantriebskupplung (öfter in staubigen oder schmutzigen Bedingungen).
  • Stellen Sie ggf. die Feststellbremse ein.
  • Prüfen Sie den Zustand und die Spannung des Treibriemens.
  • Alle 300 Betriebsstunden
  • Fetten Sie die vorderen Radlager ein.
  • Alle 400 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie die Kraftstoffleitungen und -verbindungen.
  • Alle 800 Betriebsstunden
  • Tauschen Sie den Kraftstofffilter aus.
  • Wechseln Sie das Getriebeöl.
  • Alle 1000 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Kühlmittel.
  • Wechseln Sie die Bremsflüssigkeit.
  • Jährlich
  • Führen Sie alle jährlichen Wartungsarbeiten aus, die in der Bedienungsanleitung aufgeführt sind.
  • Checkliste – tägliche Wartungsmaßnahmen

    Kopieren Sie diese Seite für regelmäßige Verwendung.

    WartungsprüfpunktFür KW:
    MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitagSamstagSonntag
    Prüfen Sie die Funktion der Bremse und der Feststellbremse.       
    Prüfen Sie den Schalthebel und den Leerlauf.       
    Prüfen Sie den Kraftstoffstand.       
    Prüfen Sie den Motorölstand.       
    Prüfen Sie den Getriebeölstand.       
    Prüfen Sie den Luftfilter.       
    Prüfen Sie die Motorkühlrippen.       
    Stellen Sie fest, ob der Motor abnormale Geräusche von sich gibt.       
    Achten Sie auf ungewöhnliche Betriebsgeräusche.       
    Prüfen Sie die Funktion der Kupplung.       
    Überprüfen Sie den Reifendruck.       
    Prüfen Sie die Dichtheit.       
    Prüfen Sie die Funktion der Instrumente.       
    Prüfen Sie die Funktion des Fahrpedals.       
    Schmieren Sie alle Schmiernippel ein.       
    Bessern Sie alle Lackschäden aus.       

    Warnung:

    Für die Durchführung regelmäßiger Wartungsarbeiten muss die Staubox angehoben werden.

    Eine angehobene Staubox kann herunterfallen und Personen verletzen, die sich darunter befinden.

    • Stützen Sie die Staubox immer mit der Stützstange ab, bevor Sie unter ihr arbeiten.

    • Entfernen Sie jede Ladung aus der Staubox, bevor Sie unter ihr arbeiten.

    Achtung

    Wenn Sie den Schlüssel im Zündschloss stecken lassen, könnte eine andere Person den Motor versehentlich anlassen und Sie und Unbeteiligte schwer verletzen.

    Ziehen Sie vor dem Beginn von Wartungsarbeiten den Schlüssel aus dem Zündschloss und schließen Sie den Zündkerzenstecker ab. Schieben Sie außerdem den Kerzenstecker zur Seite, damit er nicht versehentlich die Zündkerze berührt.

    Verfahren vor dem Ausführen von Wartungsarbeiten

    Warten der Maschine in speziellen Einsatzbedingungen

    Führen Sie alle Wartungsarbeiten doppelt so häufig wie angegeben durch, wenn die Maschine in den nachstehend aufgeführten Bedingungen eingesetzt wird.

    • Einsatz in Wüstengebieten

    • Einsatz bei niedrigen Temperaturen unter 10 °C

    • Schleppen eines Anhängers

    • Fahrzeit liegt normalerweise unter 5 Minuten

    • Häufiger Einsatz in staubigen Konditionen

    • Bauarbeiten

    • Lassen Sie die Bremsen des Fahrzeuges so bald wie möglich prüfen und reinigen, wenn das Fahrzeug längere Zeit in Schlamm, Sand, Wasser oder unter ähnlichen schmutzigen Bedingungen eingesetzt wurde. So wird verhindert, dass reibendes Material eine überdurchschnittliche Abnutzung verursacht.

    • Fetten Sie bei regelmäßiger, überdurchschnittlich anspruchsvoller Belastung alle Schmiernippel ein und prüfen den Luftfilter täglich, um überdurchschnittliche Abnutzung zu verhindern.

    Vorbereitungen für die Maschinenwartung

    1. Stellen Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche ab.

    2. Aktivieren Sie die Feststellbremse, stellen den Motor ab und ziehen den Schlüssel aus dem Zündschloss.

    3. Lassen Sie den Motor und Auspuff abkühlen.

    Anheben der Maschine

    Gefahr

    Eine aufgebockte Maschine kann instabil sein. Das Fahrzeug kann vom Wagenheber herunterfallen und darunter befindliche Personen verletzen.

    • Lassen Sie den Motor nie an, wenn die Maschine aufgebockt ist.

    • Ziehen Sie immer den Schlüssel aus dem Zündschloss, bevor Sie von der Maschine absteigen.

    • Blockieren Sie die Räder, wenn die Maschine von Hebegeräten abgestützt wird.

    • Stützen Sie die Maschine nach dem Anheben auf Achsständern ab.

    Important: Wenn der Motor für die Durchführung regelmäßiger Wartungsarbeiten und/oder Motordiagnostik laufen muss, müssen die Hinterräder eine Bodenfreiheit von 25 mm haben und die Hinterachse muss auf Achsständern abgestützt sein.

    • Die vordere Hebestelle der Maschine befindet sich vorne am Rahmen hinter der Anhängerkupplung (Bild 23).

      g033043
    • Die hintere Hebestelle der Maschine befindet sich unter den Achsrohren (Bild 24).

    g008657

    Öffnen der Motorhaube

    Öffnen der Motorhaube

    1. Heben Sie den Hebel der Gummiriegel an jeder Seite der Motorhaube an (Bild 25).

      g008402
    2. Öffnen Sie die Haube.

    Schließen der Motorhaube

    1. Senken Sie die Motorhaube langsam auf das Chassis ab.

    2. Fluchten Sie die Gummiriegel auf den Riegelankern an jeder Seite der Motorhaube aus, um die Motorhaube zu befestigen (Bild 25).

    Schmierung

    Einfetten der Maschine

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 100 Betriebsstunden
  • Fetten Sie die Lager und Büchsen ein.Fetten Sie die Maschine häufiger ein, wenn sie stark beansprucht wird.
  • Schmierfettsorte: Nr. 2 Allzweckschmierfett auf Lithiumbasis

    1. Wischen Sie die Schmiernippel mit einem Lappen ab, damit Fremdkörper nicht in das Lager oder die Büchse gelangen.

    2. Setzen Sie eine Fettpresse an den Nippeln an der Maschine an und pumpen Sie ein oder zwei Fettstöße ein.

    3. Wischen Sie überschüssiges Fett von der Maschine ab.

    Die Schmiernippel befinden sich am inneren Ende der Steuerarme (Bild 26), am Kugelgelenk der Spurstange und am äußeren Ende der Steuerarme (Bild 27).

    g033044
    g033217

    Einfetten der vorderen Radlager

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 300 Betriebsstunden
  • Fetten Sie die vorderen Radlager ein.
  • Fettsorte: Mobilgrease XHP™-222

    Entfernen der Radnabe und des Drehzylinders

    1. Heben Sie die Maschine vorne an und stützen sie auf Achsständern ab.

    2. Nehmen Sie die vier Radmuttern ab, mit denen das Rad an der Radnabe befestigt ist (Bild 28).

      g033046
    3. Entfernen Sie die Bundkopfschrauben (⅜" x ¾"), mit denen die Halterung für die Bremse an der Spindel befestigt ist, und nehmen die Bremse von der Spindel ab (Bild 29).

      Note: Stützen Sie die Bremse ab, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.

      g033047
    4. Nehmen Sie den Staubdeckel von der Radnabe ab (Bild 30).

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    5. Nehmen Sie den Splint und die Mutterbefestigung von der Spindel und der Spindelmutter ab (Bild 30).

    6. Nehmen Sie die Spindelmutter von der Spindel ab und trennen die Radnabe und den Drehzylinder von der Spindel ab (Bild 30 und Bild 31).

      g033049
    7. Wischen Sie die Spindel mit einem sauberen Lappen ab.

    8. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 7 an der Radnabe und dem Drehzylinder auf der anderen Seite der Maschine.

    Einfetten der Radlager

    1. Nehmen Sie das Außenlager und den Lagerring von der Radnabe ab (Bild 32).

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    2. Nehmen Sie die Dichtung und das Innenlager von der Radnabe ab (Bild 32).

    3. Wischen Sie die Dichtung ab und prüfen sie auf Abnutzung oder Beschädigung.

      Note: Reinigen Sie die Dichtung nicht mit Reinigungsmittel. Tauschen Sie die Dichtung aus, wenn sie beschädigt oder abgenutzt ist.

    4. Reinigen Sie die Lager und Lagerringe und prüfen die Teile auf Abnutzung oder Beschädigung.

      Note: Ersetzen Sie abgenutzte und beschädigte Teile. Stellen Sie sicher, dass die Lager und Lagerringe sauber und trocken sind.

    5. Entfernen Sie Fett, Schmutz und Rückstände aus dem Hohlraum der Radnabe (Bild 32).

    6. Füllen Sie die Lager mit der angegebenen Fettsorte.

    7. Füllen Sie den Hohlraum der Nabe zu 50 % bis 80 % mit der angegebenen Fettsorte (Bild 32).

    8. Montieren Sie das Innenlager auf dem Lagerring an der Innenseite der Nabe und setzen Sie die Dichtung ein (Bild 32).

    9. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 8 an den Lagern für die andere Radnabe.

    Montieren der Radnabe und des Drehzylinders

    1. Fetten Sie die Spindel leicht mit der angegebenen Fettsorte ein (Bild 33).

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    2. Montieren Sie die Radnabe und den Drehzylinder an der Spindel mit dem Drehzylinder innen (Bild 33).

    3. Montieren Sie das Außenlager an der Spindel und setzen das Lager auf den äußeren Lagerring (Bild 33).

    4. Legen Sie die Nasenscheibe auf die Spindel (Bild 33).

    5. Schrauben Sie die Spindelmutter auf die Spindel und ziehen Sie die Mutter auf ein Drehmoment von 15 Nm an, während Sie die Radnabe drehen um das Lager zu fixieren (Bild 33).

    6. Lösen Sie die Spindelmutter, bis sich die Radnabe ungehindert dreht.

    7. Ziehen Sie die Spindelmutter auf ein Drehmoment von 170–225 N·cm an.

    8. Befestigen Sie den Halter über der Mutter und prüfen die Ausfluchtung des Schlitzes im Halter und dem Loch in der Spindel für den Splint (Bild 34).

      Note: Wenn der Schlitz im Halter und das Loch in der Spindel nicht ausgefluchtet sind, ziehen Sie die Spindelmutter an, um den Schlitz und das Loch auszufluchten; das maximale Drehmoment an der Mutter ist 2,3 Nm.

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    9. Setzen Sie den Splint ein und biegen Sie jeden Abschnitt um den Halter (Bild 34).

    10. Setzen Sie den Staubdeckel auf die Radnabe (Bild 34).

    11. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 10 an der Radnabe und dem Drehzylinder an der anderen Seite der Maschine.

    Montieren der Bremsen und Räder

    1. Reinigen Sie die zwei Bundkopfschrauben (⅜" x ¾") und tragen Gleitmittel auf das Schraubengewinde auf.

    2. Fluchten Sie die Bremsbeläge mit jeder Seite des Drehzylinders (Bild 29) und die Löcher in der Bremsbackenhalterung mit den Löchern im Bremsenhalter des Spindelrahmens aus (Bild 33).

    3. Befestigen Sie die Bremsbackenhalterung mit den zwei Bundkopfschrauben (⅜" x ¾") am Spindelrahmen (Bild 29), und ziehen Sie die Schrauben mit 47-54 Nm an.

    4. Fluchten Sie die Löcher im Rad mit den Bolzen der Nabe aus und montieren das Rad so an der Nabe, dass das Reifenventil außen ist (Bild 28).

      Note: Stellen Sie sicher, dass die Befestigungsoberfläche des Rads mit der Nabe bündig ist.

    5. Befestigen Sie das Rad mit den Radmuttern an der Nabe (Bild 28) und ziehen die Muttern bis auf 108-122 Nm an.

    6. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 5 für die Bremse und das Rad an der anderen Seite der Maschine.

    Warten des Motors

    Warten des Luftfilters

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 100 Betriebsstunden
  • Tauschen Sie den Luftfilter aus.Wechseln Sie den Luftfiltereinsatz öfter, wenn er schmutzig oder beschädigt ist.
  • Note: Warten Sie den Luftfilter häufiger (alle paar Stunden), wenn Sie in sehr staubigen oder sandigen Bedingungen arbeiten.

    Prüfen des Luftfilters

    1. Heben Sie die Staubox an und stützen Sie sie mit der Stützstange ab, siehe Anheben der Staubox .

    2. Prüfen Sie das Luftfiltergehäuse auf Schäden, die eventuell zu einem Luftleck führen könnten (Bild 35).

      Note: Stellen Sie sicher, dass die Luftfilterabdeckung das gesamte Luftfiltergehäuse einwandfrei abdichtet.

      Note: Ersetzen Sie ein defektes Luftfiltergehäuse oder eine defekte Luftfilterabdeckung.

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    3. Ziehen Sie den Riegel nach außen und drehen Sie die Luftfilterabdeckung nach links (Bild 35).

    4. Nehmen Sie die Abdeckung vom Luftfiltergehäuse ab.

    5. Schieben Sie den Luftfiltereinsatz vorsichtig aus dem Luftfiltergehäuse (Bild 35) heraus, um das Losrütteln von Staub zu minimieren.

      Note: Vermeiden Sie ein Anstoßen des Filters am Luftfiltergehäuse.

    6. Prüfen Sie den Luftfiltereinsatz.

    Auswechseln des Luftfilters

    1. Entfernen Sie den Luftfiltereinsatz, siehe Schritte 1 bis 5 unter Prüfen des Luftfilters.

    2. Prüfen Sie den neuen Filter auf eventuelle Versandschäden.

      Note: Prüfen Sie die Dichtfläche des Filters.

      Important: Bauen Sie nie defekte Luftfilter ein.

    3. Setzen Sie den neuen Luftfilter ein, siehe Einsetzen des Luftfilters.

    Einsetzen des Luftfilters

    Important: Um einem Motorschaden vorzubeugen, lassen Sie den Motor nur mit komplett eingebautem Luftfilter laufen.

    Note: Verwenden Sie nie beschädigte Filter.

    Note: Das Reinigen eines verwendeten Luftfiltereinsatzes wird nicht empfohlen, da das Filtermedium beschädigt werden könnte.

    1. Reinigen Sie den Schmutzauswurfanschluss in der Luftfilterabdeckung (Bild 35).

    2. Nehmen Sie das Gummiablassventil von der Abdeckung ab, reinigen Sie den Hohlraum und setzen Sie das Ablassventil wieder ein (Bild 35).

    3. Setzen Sie den Luftfiltereinsatz in das Luftfiltergehäuse ein. Drücken Sie hierfür auf den äußeren Rand des Einsatzes, um ihn im Luftfiltergehäuse zu platzieren (Bild 35).

      Note: Stellen Sie sicher, dass der Filter einwandfrei abdichtet, indem Sie Druck auf den Außenrand des Filters ansetzen, wenn der Filter eingebaut wird. Drücken Sie nie auf die Mitte des Filters.

    4. Fluchten Sie die Luftfilterabdeckung mit dem Luftfiltergehäuse aus, wobei das Gummiablassventil nach unten zeigen sollte, ungefähr zwischen 17.00 Uhr und 19.00 Uhr (vom Ende her gesehen) (Bild 35).

    5. Befestigen Sie die Abdeckung mit den Laschen am Gehäuse (Bild 35).

    6. Senken Sie die Staubox ab, siehe Absenken der Staubox .

    Warten des Motoröls

    Note: Wechseln Sie das Öl und den Ölfilter häufiger, wenn extrem staubige oder sandige Bedingungen herrschen.

    Ölsorte: Waschaktives Öl (API-Klassifizierung CH-4, CI-4, CJ-4 oder höher)

    Viskosität: Siehe die Tabelle unten

    Kurbelgehäuse-Fassungsvermögen: 1,4 l mit Filterwechsel

    g017503

    Wechseln des Motoröls

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Nach 50 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Motoröl.
  • Alle 150 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Motoröl(doppelt so oft in speziellen Einsatzkonditionen, siehe ).
    1. Starten Sie den Motor und lassen ihn einige Minuten lang laufen, um das Öl zu erwärmen.

    2. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, stellen Sie den Motor ab, aktivieren Sie die Feststellbremse und ziehen Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss.

    3. Heben Sie die Staubox an und stützen Sie sie mit der Stützstange ab, siehe Anheben der Staubox .

    4. Schließen Sie das Minuskabel der Batterie ab, siehe Abtrennen der Batterie.

    5. Stellen Sie eine Auffangwanne mit einem Fassungsvermögen von 1,6 l unter die Ablassschraube (Bild 37).

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    6. Nehmen Sie die Ablassschraube ab (Bild 37).

      Note: Lassen Sie das Öl vollständig aus dem Motor ablaufen.

      Note: Entsorgen Sie das Altöl bei einem zugelassenen Recyclingcenter.

    7. Setzen Sie die Ablassschraube und die Dichtung (Bild 37) ein und ziehen sie bis auf 45-53 N·m an.

    8. Reinigen Sie den Bereich um den Ölpeilstab und den Fülldeckel und nehmen Sie den Peilstab heraus (Bild 38).

      g016858
    9. Gießen Sie Öl in die Füllöffnung, bis der Ölstand die Voll-Markierung am Peilstab erreicht.

    10. Gießen Sie Öl langsam ein und prüfen Sie den Ölstand häufig während des Füllens.

      Note: Füllen Sie nicht zu viel Motoröl ein.

    11. Stecken Sie den Ölfülldeckel und Peilstab wieder fest ein.

    Wechseln des Motorölfilters

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Nach 50 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie den Motorölfilter.
  • Alle 150 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie den Motorölfilter.Wechseln Sie das Öl (doppelt so oft in speziellen Einsatzkonditionen).
    1. Lassen Sie das Öl aus dem Motor ablaufen; siehe Schritte 1 bis 7 unter Prüfen des Motorölstands.

    2. Entfernen Sie den vorhandenen Ölfilter (Bild 37).

    3. Ölen Sie die neue Dichtung am Ölfilter leicht mit frischem Öl ein.

    4. Schrauben Sie den neuen Filter auf den Filteradapter, bis die Dichtung die Befestigungsplatte berührt; ziehen Sie den Filter dann um eine weitere 1/2 bis 3/4 Umdrehung an (Bild 37).

      Note: Ziehen Sie den Ölfilter nicht zu fest.

    5. Füllen Sie das Kurbelgehäuse mit dem Öl der angegebenen Sorte (Bild 36).

    6. Starten Sie den Motor, lassen ihn laufen und prüfen auf Dichtheit.

    7. Stellen Sie den Motor ab und prüfen Sie den Ölstand.

      Note: Gießen Sie ggf. Öl in den Motor ein, bis der Ölstand die Voll-Markierung des Peilstabs erreicht.

    Warten der Kraftstoffanlage

    Prüfen der Kraftstoffleitungen und -verbindungen

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 400 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie die Kraftstoffleitungen und -verbindungen.
  • Prüfen Sie die Kraftstoffleitungen, Verbindungen und Klemmen auf Zeichen von undichten Stellen, Verschleiß, Defekte oder lockere Anschlüsse.

    Note: Reparieren Sie beschädigte oder undichte Komponenten der Kraftstoffanlage, bevor Sie die Maschine verwenden.

    Austauschen des Kraftstofffilters

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 800 Betriebsstunden
  • Tauschen Sie den Kraftstofffilter aus.
    1. Heben Sie die Staubox an und stützen sie mit der Stützstange ab.

    2. Stellen Sie einen sauberen Behälter unter den Kraftstofffilter.

    3. Schrauben Sie den Kraftstofffilter von den Halterung ab (Bild 39).

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    4. Montieren Sie den Ersatzfilter, indem Sie ihn drehen, bis der Filter die Oberkante der Halterung berührt; ziehen Sie ihn dann um eine weitere Dreiviertelumdrehung an.

    Warten der elektrischen Anlage

    Warten der Batterie

    Batteriespannung: 12 Volt, 300 Ampere Kaltstart bei -18° C

    Warnung:

    Batteriepole, Klemmen und anderes Zubehör enthalten Blei und Bleibestandteile. Dabei handelt es sich um Chemikalien, die laut der Regierung von Kalifornien krebserregend sind und zu Erbschäden führen können. Waschen Sie nach dem Umgang mit Batterien Ihre Hände.

    Gefahr

    Die Batterieflüssigkeit enthält Schwefelsäure, die ein tödliches Gift ist und starke chemische Verbrennungen verursacht.

    • Trinken Sie keine Batterieflüssigkeit. Vermeiden Sie einen Haut- und Augenkontakt und lassen Sie die Flüssigkeit auf die Kleidung kommen. Tragen Sie eine Schutzbrille, um Ihre Augen zu schützen sowie Gummihandschuhe, um Ihre Hände zu schützen.

    • Befüllen Sie die Batterie an einem Ort, an dem immer reines Wasser zum Spülen der Haut verfügbar ist.

    • Halten Sie die Batterie immer sauber und voll aufgeladen.

    • Halten Sie die Batterie immer sauber und voll aufgeladen.

    • Reinigen Sie korrodierte Batteriepole mit einer Lösung aus vier Teilen Wasser und einem Teil Natron.

    • Tragen Sie eine dünne Fettschicht auf die Batterieklemmen/-pole auf, um Korrosion zu verhindern.

    Abtrennen der Batterie

    Warnung:

    Das unsachgemäße Verlegen der Batteriekabel kann zu Schäden an der Maschine und den Kabeln führen und Funken erzeugen. Funken können zum Explodieren der Batteriegase führen, was Verletzungen zur Folge haben kann.

    • Trennen Sie immer das Minuskabel (Schwarz) ab, bevor Sie das Pluskabel (Rot) abtrennen.

    • Schließen Sie immer das Pluskabel (Rot) an, bevor Sie das Minuskabel (Schwarz) anschließen.

    • Halten Sie die Batteriehalterung immer in ihrer ordnungsgemäßen Position, um die Batterie zu schützen und zu befestigen.

    Warnung:

    Batteriepole und Metallwerkzeuge können an metallischen Teilen Kurzschlüsse verursachen und Funken erzeugen. Funken können zum Explodieren der Batteriegase führen, was Verletzungen zur Folge haben kann.

    • Vermeiden Sie, wenn Sie eine Batterie ein- oder ausbauen, dass die Batteriepole mit metallischen Maschinenteilen in Berührung kommen.

    • Vermeiden Sie Kurzschlüsse zwischen metallischen Werkzeugen, den Batteriepolen und metallischen Maschinenteilen.

    1. Drücken Sie die Seiten der Batterieabdeckung zusammen und nehmen Sie die Abdeckung von der Batterieoberseite ab (Bild 40).

      g024429
    2. Trennen Sie das Minuskabel der Batterie vom Batteriepol ab (Bild 40).

    3. Trennen Sie das Pluskabel der Batterie vom Batteriepol ab (Bild 40).

    Entfernen der Batterie

    1. Schließen Sie die Batteriekabel ab, siehe Abtrennen der Batterie.

    2. Entfernen Sie die Sicherungsmutter, Schlossschraube und die Batterieklemme, mit denen die Batterie am Batteriefach befestigt ist (Bild 40).

    3. Nehmen Sie die Batterie aus dem Batteriefach (Bild 40).

    Einbauen der Batterie

    1. Fluchten Sie die Batterie mit dem Batteriefach der Maschine aus (Bild 40).

      Note: Stellen Sie sicher, dass die Plus- und Minuspole der Batterie so ausgefluchtet sind, wie in Bild 40 abgebildet.

    2. Befestigen Sie die Batterie mit der Batterieklemme, der Schlossschraube und Sicherungsmutter am Batteriefach (Bild 40).

    3. Schließen Sie die Batteriekabel an, siehe Anschließen der Batterie.

    Anschließen der Batterie

    1. Schließen Sie das Pluskabel am Batteriepol an (Bild 40).

    2. Schließen Sie das Minuskabel am Batteriepol an (Bild 40).

    3. Setzen Sie die Batterieabdeckung oben an der Batterie auf (Bild 40).

    Aufladen der Batterie

    Warnung:

    Beim Laden der Batterie werden Gase erzeugt, die explodieren können.

    Rauchen Sie nie in der Nähe der Batterie und halten Sie Funken und offenes Feuer von der Batterie fern.

    Important: Halten Sie die Batterie immer vollständig geladen (Dichte 1,260). Dies ist besonders wichtig zum Verhüten von Batterieschäden, wenn die Temperatur unter 0 °C fällt.

    1. Nehmen Sie die Batterie aus der Maschine, siehe Abtrennen der Batterie.

    2. Schließen Sie ein Ladegerät mit drei Ampere oder vier Ampere an die Batteriepole an. Laden Sie die Batterie mit drei bis vier Ampere für vier bis acht Stunden auf (12 Volt).

      Note: Überladen Sie die Batterie nicht.

    3. Setzen Sie die Batterie in das Chassis ein, siehe Einbauen der Batterie.

    Einlagerung der Batterie

    Wenn Sie die Maschine länger als einen Monat einlagern, nehmen Sie die Batterie heraus und laden sie komplett auf. Lagern Sie sie entweder auf einem Regal oder in der Maschine. Wenn Sie die Batterie in der Maschine lagern, lassen Sie die Kabel abgeklemmt. Lagern Sie die Batterie an einem kühlen Ort ein, um ein zu schnelles Entladen der Batterie zu vermeiden. Stellen Sie sicher, um einem Einfrieren der Batterie vorzubeugen, dass sie voll aufgeladen ist.

    Austauschen der Sicherungen

    Die elektrische Anlage der Maschine wird durch sieben Sicherungen geschützt. Sie befinden sich unter der Motorhaube (Bild 41).

    Alarm/Stromsteckdose10 A
    Motor10 A
    Scheinwerfer10 A
    Gerätesicherung15 A
    Anheben15 A
    Heckhub15 A
    Hupe30 A
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    Warten der Scheinwerfer

    Auswechseln der Birnen

    Achtung

    Wenn Sie eine Birne mit einer höheren Wattzahl einsetzen, für die das System nicht entworfen wurde, können Sie die 12-Volt-Steckdose beschädigen oder die Sicherung brennt durch.

    Verwenden Sie immer die von Toro angegebene LED-Birne, um das Problem zu vermeiden.

    Achtung

    Die Birnen werden bei der Verwendung sehr heiß. Das Anfassen einer heißen Birne kann zu schweren Verbrennungen und Körperverletzungen führen.

    Lassen Sie die Birnen vor dem Auswechseln abkühlen. Passen Sie beim Umgang mit den Birnen immer auf.

    Typ: Siehe Ersatzteilkatalog.

    1. Schließen Sie die Batterie ab, siehe Abtrennen der Batterie.

    2. Öffnen Sie die Haube.

    3. Schließen Sie den elektrischen Anschluss für den Kabelbaum vom Lampenanschluss hinten am Scheinwerfergehäuse ab (Bild 42).

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    4. Drehen Sie die Birne um eine Viertelumdrehung nach links und bewegen sie nach hinten aus dem Lampengehäuse (Bild 42).

    5. Setzen Sie die neue Birne und das neue Scheinwerfergehäuse ein und fluchten Sie die Nasen in der Birne mit den Schlitzen im Scheinwerfergehäuse aus (Bild 42).

    6. Drehen Sie die Lampe um eine Vierteldrehung nach rechts, um sie zu befestigen (Bild 42).

    7. Schließen Sie den elektrischen Anschluss für den Kabelbaum am Anschluss der neuen Lampe an (Bild 42).

    8. Schließen Sie die Batterie an und schließen Sie die Motorhaube, siehe Anschließen der Batterie.

    Austauschen des Scheinwerfers

    1. Schließen Sie die Batterie ab, siehe Abtrennen der Batterie.

    2. Öffnen Sie die Motorhaube, siehe Schließen der Motorhaube.

    3. Schließen Sie den elektrischen Anschluss für den Kabelbaum vom Lampenanschluss ab (Bild 43).

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    4. Entfernen Sie die Schellen, mit denen der Scheinwerfer an der Scheinwerferhalterung befestigt ist (Bild 43).

      Note: Bewahren Sie alle Teile für den Einbau des neuen Scheinwerfers auf.

    5. Schieben Sie den Scheinwerfer nach vorne durch die Öffnung in der vorderen Stoßstange und entfernen Sie ihn (Bild 43).

    6. Setzen Sie den neuen Scheinwerfer durch die Öffnung in der Stoßstange ein (Bild 43).

      Note: Achten Sie darauf, dass die Ausrichtungsstreben mit den Löchern in der Befestigungshalterung hinter der Stoßstange ausgefluchtet sind.

    7. Befestigen Sie den Scheinwerfer mit den in Schritt 4 entfernten Schellen.

    8. Schließen Sie den elektrischen Anschluss für den Kabelbaum am Lampenanschluss an (Bild 43).

    9. Stellen Sie die Scheinwerfer ein, um den Strahl auf die gewünschte Stelle zu richten, siehe Einstellen der Scheinwerfer.

    Einstellen der Scheinwerfer

    Mit den folgenden Schritten stellen Sie den Scheinwerferstrahl ein, wenn Sie einen Scheinwerfer herausgenommen oder ausgetauscht haben.

    1. Drehen Sie das Zündschloss in die EIN-Stellung und schalten Sie die Scheinwerfer ein.

    2. Drehen Sie die Einstellschrauben an der Rückseite des Scheinwerfers (Bild 43), um den Scheinwerfer zu drehen und den Scheinwerferstrahl einzustellen.

    Warten des Antriebssystems

    Warten der Reifen

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 100 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie den Zustand der Reifen und Felgen.
  • Ziehen Sie die Radmuttern an.
    1. Prüfen Sie die Reifen und Felgen auf Abnutzung oder Beschädigungen.

      Note: Betriebsunfälle, wie z. B. das Aufprallen auf Bordsteine, kann einen Reifen oder eine Felge beschädigen sowie das Rad unwuchtig machen. Prüfen Sie den Zustand deshalb nach Unfällen.

    2. Ziehen Sie die Radmuttern mit 108-122 N·m an.

    Überprüfen der Komponenten der Lenkung und Aufhängung

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 100 Betriebsstunden
  • Überprüfen Sie die Lenkung und Aufhängung auf lose oder beschädigte Komponenten.
  • Wenn sich das Lenkrad in der Mittelposition (Bild 44) befindet, drehen Sie das Lenkrad nach links oder rechts. Wenn Sie das Lenkrad um mehr als 13 mm nach links oder rechts drehen und die Reifen sich nicht drehen, überprüfen Sie die folgenden Lenkungs- und Aufhängungskomponenten, um sicherzustellen, dass sie nicht lose oder beschädigt sind:

    • Lenkwelle bis zur Verbindung der Lenkstange

      Important: Überprüfen Sie den Zustand und die Sicherheit der Ritzel-Wellendichtung (Bild 45).

    • Zugstangen für die Montage von Lenkstangen

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    g313201

    Einstellen der Vorspur der Vorderräder und der Neigung

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 100 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie die Vorspur der Vorderräder und die Neigung.
  • Important: Für diesen Schritt müssen Sie ein Werkzeug, Toro Bestellnummer 132-5069, von Ihrem Toro Vertragshändler erwerben.

    Die Vorspur sollte 0 mm bis 6 mm betragen.

    • Prüfen Sie den Reifendruck und stellen Sie sicher, dass die Vorderreifen einen Druck von 0,83 bar haben.

    • Belasten Sie den Sitz mit dem durchschnittlichen Gewicht eines Bedieners, der die Maschine fährt, oder ein Bediener sollte auf dem Sitz sitzen. Für diesen Schritt muss das Gewicht oder der Bediener auf dem Sitz verbleiben.

    • Rollen Sie die Maschine auf einer ebenen Oberfläche 2-3 m geradlinig zurück und dann geradlinig vorwärts zur Ausgangsposition. Dies ermöglicht der Aufhängung, in die Betriebsstellung zu gehen.

    • Messen Sie die Vorspur, wenn die Räder geradeaus stehen.

    1. Drehen Sie den Stellring am Stoßdämpfer mit dem Werkzeug, Toro Bestellnummer 132-5069, um die Länge der Feder zu ändern (Bild 46).

      Note: Stellen Sie die Kammer nur ein, wenn Sie ein Frontanbaugerät verwenden oder die Reifenabnutzung ungleichmäßig ist.

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    2. Rollen Sie die Maschine auf einer ebenen Oberfläche 2-3 m geradlinig zurück und dann geradlinig vorwärts zur Ausgangsposition.

    3. Messen Sie den Abstand zwischen beiden Vorderreifen auf Achshöhe (an der Vorder- und Rückseite der Vorderreifen) (Bild 47).

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    4. Wenn der Wert nicht zwischen 0-6 mm liegt, lösen Sie die Klemmmuttern am äußeren Ende der Spurstangen (Bild 48).

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    5. Drehen Sie beide Spurstangen, um die Vorderseite des Reifens nach innen oder außen zu stellen.

    6. Ziehen Sie bei korrekter Einstellung die Klemmmuttern der Spurstange fest.

    7. Stellen Sie sicher, dass sich das Lenkrad in beide Richtungen voll ausschlagen lässt.

    Prüfen des Getriebeölstands

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 100 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie den Getriebeölstand.
  • Ölsorte: SAE 10W30 (API-Klassifikation SJ oder hochwertiger).

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, stellen Sie den Motor ab, aktivieren Sie die Feststellbremse und ziehen Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss.

    2. Nehmen Sie die Schraube aus dem Füllstand-Prüfloch heraus (Bild 49).

      Note: Der Getriebeöl-Füllstand in der Antriebsachse muss die Unterseite des Füllstand-Prüflochs erreichen.

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    3. Wenn der Stand des Getriebeöls nicht an der Unterseite des Füllstand-Prüflochs liegt, füllen Sie Öl der entsprechenden Sorte ein, siehe Wechseln des Getriebeöls.

    Wechseln des Getriebeöls

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 800 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Getriebeöl.
  • Ölsorte: SAE 10W-30 (API-Klassifikation SJ oder hochwertiger).

    Ölfüllmenge: 1,4 l

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, stellen Sie den Motor ab, aktivieren Sie die Feststellbremse und ziehen Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss.

    2. Reinigen Sie den Bereich um die Füll- und Ablassschraube mit einem Lappen (Bild 50).

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    3. Stellen Sie eine Auffangwanne mit einem Fassungsvermögen von 2 l oder mehr unter die Ablassschraube.

    4. Drehen Sie die Füllschraube nach links, um sie zu entfernen (Bild 50).

      Note: Bewahren Sie die Füllschraube und Dichtung für das Einsetzen in Schritt 8 auf.

    5. Drehen Sie die Ablassschraube nach links, um sie zu entfernen (Bild 50).

      Note: Bewahren Sie die Ablassschraube und Dichtung für das Einsetzen in Schritt 6 auf.

      Note: Lassen Sie das Öl vollständig vom Getriebe ablaufen.

    6. Setzen Sie die Ablassschraube und Dichtung in das Ablassschraubenloch am Getriebe ein und ziehen sie an (Bild 50).

      Note: Entsorgen Sie das Altöl bei einem zugelassenen Recyclingcenter.

    7. Füllen Sie den Behälter (Bild 51) über das Füllschraubenloch mit ca. 1,4 l Öl der angegebenen Ölsorte oder bis der Ölstand im Getriebe die Unterseite des Gewindes erreicht (Bild 50).

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    8. Setzen Sie die Füllschraube und Dichtung in das Füllschraubenloch am Getriebe ein und ziehen sie an (Bild 50).

    9. Lassen Sie den Motor an und verwenden Sie die Maschine.

    10. Prüfen Sie den Ölstand und füllen mehr Öl ein, wenn der Ölstand unter dem Gewinde im Füllschraubenloch liegt (Bild 50).

    Prüfen und Einstellen der Leerlaufstellung

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie die Funktion des Schalthebels.
  • Alle 100 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie die Leerlauf-Einstellung des Ganghebels.
  • Wenn Sie regelmäßige Wartungsarbeiten und/oder eine Motordiagnostik durchführen, müssen Sie das Getriebe in die NEUTRAL-Stellung bringen (Bild 52). Der Ganghebel der Maschine hat eine NEUTRAL-Stellung, die den Leerlauf des Getriebes festlegt. Treffen Sie die folgenden Maßnahmen, um sicherzustellen, dass der Ganghebel in der Leerlaufstellung die Antriebsachse auch richtig auf Leerlauf schaltet:

    1. Stellen Sie den Ganghebel in die NEUTRAL-Stellung.

    2. Stellen Sie sicher, dass die Leerlaufhalterung in der NEUTRAL-Stellung ist (mit der Kabelbefestigungshalterung unter der Ganghalterung nivelliert), indem Sie die Antriebskupplung drehen (Bild 52).

      Note: Die Maschine sollte nicht vorwärts- oder rückwärtsrollen. Wenn sich die Maschine bewegen lässt, schieben Sie die Leerlaufhalterung in die NEUTRAL-Stellung.

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    3. Drehen Sie eine der Sicherungsmuttern (Bild 52), um einen Abstand von 0,762 mm bis 1,524 mm zwischen der Unterseite der Mutter bzw. Scheibe und der Leerlaufhalterung zu erhalten.

      Note: Sie müssen die Gewindewelle unter der Halterung festhalten, wenn Sie die Stellung der Sicherungsmutter oben einstellen.

    4. Drehen Sie die andere Sicherungsmutter, um einen Abstand von 0,76 mm bis 1,52 mm zwischen der Unterseite der Mutter bzw. Scheibe und der Leerlaufhalterung zu erhalten.

    5. Ziehen Sie an jedem Schaltzug, um sicherzustellen, dass der Abstand zwischen der Mutter bzw. Scheibe und der Leerlaufhalterung zwischen 0,76 mm und 1,52 mm liegt (Bild 53).

      Note: Wenn kein Abstand besteht, stellen Sie die Muttern ein, um den angegebenen Abstand zu erhalten.

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    6. Lassen Sie den Motor an und schalten mehrmals auf VORWäRTS, RüCKWäRTS und NEUTRAL, um sicherzustellen, dass die Neutralhalterung einwandfrei funktioniert.

    Prüfen der Hauptantriebskupplung

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie die Hauptantriebskupplung.
  • Die Kupplungsfunktion sollte täglich für richtiges Schalten geprüft werden. Wenn die Gangschaltung klebt oder schwergängig ist, oder die Kupplung im Leerlauf nicht ganz auf die Neutralstellung zurückgeht, muss die Kupplung etwas gereinigt werden.

    Note: Entfernen Sie besonders Rückstände in und in der Nähe von sich bewegenden Teilen.

    1. Aktivieren Sie die Feststellbremse, stellen den Motor ab und ziehen den Schlüssel aus dem Zündschloss.

    2. Heben Sie die Staubox an und arretieren Sie sie.

    3. Entfernen Sie Schmutzansammlungen an der Kupplung mit Wasser; trocknen Sie die Kupplung sofort mit Druckluft aus, um überschüssiges Wasser und Rückstände zu entfernen.

      Note: Die restlichen Rückstände können mit einem schnell trocknenden Kontaktreinigungsmittel entfernt werden.

    Warten der Hauptantriebskupplung

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 200 Betriebsstunden
  • Reinigen Sie die Hauptantriebskupplung (öfter in staubigen oder schmutzigen Bedingungen).
  • Note: Der Einsatz der Maschine mit verschmutzter Kupplung kann interne Komponenten stärker abnutzen.

    1. Stellen Sie den Motor ab, aktivieren Sie die Feststellbremse und ziehen Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss.

    2. Heben Sie die Staubox an und arretieren Sie sie.

    3. Entfernen Sie die sechs Bundkopfschrauben, mit denen die Kupplungsabdeckung befestigt ist.

    4. Legen Sie die Abdeckung, das Distanzstück und die Feder zur Seite (Bild 54).

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    5. Entfernen Sie Schmutz- oder Dreckansammlungen mit Wasser; trocknen Sie die Teile sofort mit Druckluft, um überschüssiges Wasser und Rückstände zu entfernen.

    6. Entfernen Sie restliche Rückstände mit einem schnell trocknenden Kontaktreinigungsmittel oder einem Bremsenreiniger.

      Note: Entfernen Sie Rückstände in und in der Nähe von beweglichen Teilen.

    7. Wenn Rückstände oder Ablagerungen um den Riemen oder entlang der Kupplungswelle vorhanden sind, entfernen Sie diese mit einem feinen Schleifpad oder einem ähnlichen Produkt.

    8. Bringen Sie die Feder, Kupplungsabdeckung und die Bundkopfschrauben an.

    9. Ziehen Sie die Schrauben bis auf 12-13,5 N·m an.

    Warten der Kühlanlage

    Reinigen der Motorkühlbereiche

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 100 Betriebsstunden
  • Reinigen Sie die Motorkühlbereiche.Reinigen Sie das Kühlsystem doppelt so oft in speziellen Einsatzkonditionen, siehe .
  • Important: Der Betrieb des Motors mit verstopftem Drehgitter, verschmutzten oder verstopften Kühlrippen oder entfernter Kühlerhaube führt infolge von Überhitzen zu Schäden am Motor.

    Important: Reinigen Sie den Motor nie mit einem Druckluftreiniger, da Wasser in die Kraftstoffanlage gelangen könnte.

    Reinigen Sie die Außenflächen der Maschine.

    Note: Reinigen Sie die Motorkühlteile öfter in sehr verschmutzten oder staubigen Bedingungen.

    Warten des Kühlers

    Prüfen des Kühlmittelstands

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie den Kühlmittelstand.
  • Note: Verwenden Sie eine 50/50 Mischung aus Ethylenglykol und Wasser als Kühlmittel.

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, stellen Sie den Motor ab, aktivieren Sie die Feststellbremse und ziehen Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss.

    2. Nehmen Sie den Deckel des Kühlerausdehnungsgefäßes ab (Bild 55).

    3. Wenn der Stand des Kühlmittels niedrig ist, füllen Sie Kühlmittel bis zur Unterseite des Einfüllstutzens auf.

      Note: Füllen Sie nicht zu viel ein.

    4. Setzen Sie den Deckel des Kühlerausdehnungsgefäßes auf und wischen Sie Verschüttungen auf.

    Wechseln des Kühlmittels

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 1000 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Kühlmittel.
  • Achtung

    Wenn der Motor gelaufen ist, ist das Kühlmittel heiß und steht unter Druck, d. h. es kann ausströmen und Verbrühungen verursachen.

    • Entfernen Sie niemals den Kühlerdeckel, wenn der Motor noch läuft.

    • Lassen Sie den Motor mindestens 15 Minuten oder so lange abkühlen, dass Sie den Kühlerdeckel berühren können, ohne Ihre Hand zu verbrennen.

    • Verwenden Sie beim Öffnen des Kühlerdeckels einen Lappen und öffnen den Kühler langsam, damit Dampf ohne Gefährdung austreten kann.

    Note: Verwenden Sie eine 50/50 Mischung aus Ethylenglykol und Wasser als Kühlmittel.

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, stellen Sie den Motor ab, aktivieren Sie die Feststellbremse und ziehen Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss.

    2. Nehmen Sie den Fülldeckel (Bild 55) ab und füllen Kühlmittel ein.

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    3. Setzen Sie den Fülldeckel auf und nehmen Sie den Deckel des Kühlerausdehnungsgefäßes (Bild 55) ab.

      Note: Nehmen Sie nie beide Deckel gleichzeitig ab. Dies wirkt sich negativ auf das Füllen des Behälters aus.

    4. Füllen Sie Kühlmittel bis zur Unterseite des Einfüllstutzens ein.

    5. Setzen Sie den Deckel des Kühlerausdehnungsgefäßes auf und wischen Sie Verschüttungen auf.

    Warten der Bremsen

    Prüfen der Bremsen

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 100 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie die Bremsen.
  • Bremsen stellen ein wichtiges Sicherheitsbestandteil der Maschine dar. Wie bei allen sicherheitskritischen Teilen müssen sie in regelmäßigen Abständen genau geprüft werden, um ihre optimale Leistung und Sicherheit zu gewährleisten. Führen Sie die folgenden Kontrollen alle 100 Betriebsstunden durch:

    • Prüfen Sie den Bremsbelag auf Abnutzung und Defekte. Tauschen Sie den Bremsbelag bei einer Belagstärke unter 1,6 mm aus.

    • Prüfen Sie die Bremsscheibe und andere Bauteile auf Anzeichen von Abnutzung oder Verzerrung. Tauschen Sie die entsprechenden Komponenten ggf. aus.

    • Prüfen Sie den Stand der Bremsflüssigkeit, siehe Prüfen der Bremsflüssigkeit.

    Einstellen des Feststellbremsgriffs

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 200 Betriebsstunden
  • Stellen Sie ggf. die Feststellbremse ein.
    1. Nehmen Sie den Griff vom Feststellbremshebel ab (Bild 56).

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    2. Lösen Sie die Stellschraube, mit der das Feststellbremshandrad am Feststellbremshebel befestigt ist (Bild 56).

    3. Drehen Sie das Bremseinstellhandrad, bis eine Kraft von 41-47 N·m erforderlich ist, um den Feststellbremshebel zu betätigen (Bild 56).

      Note: Wenn Sie das Bremseinstellhandrad bis zum Anschlag gedreht haben und die Kraft von 41-47 N·m nicht erreicht haben, die zum Betätigen des Feststellbremshebels erforderlich ist, führen Sie die Schritte zum Einstellen der Bremszüge aus, siehe Einstellen der Bremszüge.

    4. Ziehen Sie die Stellschraube fest und befestigen den Handgriff (Bild 56).

    Einstellen der Bremszüge

    1. Nehmen Sie den Handgriff von der Feststellbremse ab (Bild 56).

    2. Lösen Sie die Stellschraube (Bild 56), mit der das Bremseinstellhandrad am Feststellbremshebel befestigt ist, lösen Sie die Feststellbremse und das Bremseinstellhandrad.

    3. Lockern Sie an der Unterseite der Maschine die hintere Klemmmutter für den Gewindeeinsteller des Feststellbremszugs um vier Umdrehungen (Bild 57).

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    4. Ziehen Sie die vordere Klemmmutter an (Bild 57).

    5. Drehen Sie das Einstellhandrad für die Bremse (Bild 56), bis eine Kraft von 41-47 N·m erforderlich ist, um den Feststellbremshebel zu betätigen.

      • Wenn Sie das Bremseinstellhandrad durch eine Lockerung nicht einstellen und den Feststellbremshebel nicht mit einer Kraft von 41-47 N·m betätigen können, führen Sie Folgendes aus:

        1. Lockern Sie die vordere Klemmmutter (Bild 57) für den Gewindeeinsteller des Feststellbremszugs um eine Umdrehung.

        2. Ziehen Sie die hintere Klemmmutter an (Bild 57).

        3. Drehen Sie das Einstellhandrad für die Bremse (Bild 56), bis eine Kraft von 41-47 Nm erforderlich ist, um den Feststellbremshebel zu betätigen.

        4. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3 noch höchstens zweimal, um eine Feststellbremskraft von 41-47 N·m zu erhalten.

      • Wenn Sie das Bremseinstellhandrad durch ein Anziehen nicht einstellen und den Feststellbremshebel nicht mit einer Kraft von 41-47 N·m betätigen können, führen Sie Folgendes aus:

        1. Lockern Sie die hintere Klemmmutter (Bild 57) für den Gewindeeinsteller des Feststellbremszugs um eine Umdrehung.

        2. Ziehen Sie die vordere Klemmmutter an (Bild 57).

        3. Drehen Sie das Einstellhandrad für die Bremse (Bild 56), bis eine Kraft von 41-47 Nm erforderlich ist, um den Feststellbremshebel zu betätigen.

        4. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3 noch höchstens dreimal, um eine Feststellbremskraft von 41-47 Nm zu erhalten.

        Note: Wenn Sie den Feststellbremszug nicht genug einstellen können, um das Bremseinstellhandrad in den Einstellungsbereich zu bekommen, prüfen Sie die Bremsbeläge auf zu große Abnutzung.

      • Ziehen Sie die Stellschraube fest und befestigen den Handgriff (Bild 56).

    Wechseln der Bremsflüssigkeit

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 1000 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie die Bremsflüssigkeit.
  • Wenden Sie sich an den offiziellen Toro Vertragshändler.

    Warten der Riemen

    Warten des Treibriemens

    Neue Riemen müssen eingefahren werden, bevor die Gangschaltung richtig funktioniert. Ein Riemen wird in den ersten zwei Betriebsstunden eingefahren.

    Prüfen des Treibriemens

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Nach acht Betriebsstunden
  • Prüfen Sie den Zustand des Treibriemens.
  • Alle 200 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie den Zustand und die Spannung des Treibriemens.
  • Note: Wenn sich das Gerät weiterhin bewegt, wenn der Motor im niedrigen Leerlauf läuft, sind die Kupplungen ggf. verschmutzt und müssen gereinigt werden.

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, stellen Sie den Motor ab, aktivieren Sie die Feststellbremse und ziehen Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss.

    2. Heben Sie die Staubox an und stützen Sie sie mit der Stützstange ab, siehe Anheben der Staubox .

    3. Drehen und prüfen Sie den Riemen auf überdurchschnittliche Abnutzung oder Schäden (Bild 58).

      Note: Tauschen Sie den Riemen bei Bedarf aus.

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    4. Senken Sie die Staubox ab, siehe Absenken der Staubox .

    Austauschen des Treibriemens

    1. Heben Sie die Staubox an, siehe Anheben der Staubox .

    2. Stellen Sie das Getriebe in die NEUTRAL-Stellung, stellen Sie den Motor ab, aktivieren Sie die Feststellbremse und ziehen Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss.

    3. Drehen Sie den Riemen und verlegen ihn über die sekundäre Kupplung (Bild 58).

    4. Nehmen Sie den Riemen von der primären Kupplung (Bild 58).

      Note: Werfen Sie den alten Riemen weg.

    5. Fluchten Sie den neuen Riemen über der primären Kupplung aus (Bild 58).

    6. Drehen Sie den Riemen und verlegen ihn über die sekundäre Kupplung (Bild 58).

    7. Senken Sie die Staubox ab, siehe Absenken der Staubox .

    Prüfen des Riemenzugreglers

    Note: Prüfen Sie den Riemenzugregler, wenn Sie Vibrationsprobleme beheben, eine Überholung durchführen oder einen Defekt der Motorbefestigung feststellen.

    Der Riemenzugregler (Bild 59) sollte immer einen Abstand von 2,2 mm haben.

    Wenn der Regler zu nahe an der Motorhalterung ist, verursacht der Riemen zu starke Vibrationen.

    Wenn der Regler zu weit von der Motorhalterung entfernt ist, verursacht der Riemen schädliche Motorbelastung.

    Lockern Sie zum Einstellen des Abstands die drei Bundkopfschrauben, mit denen die Halterung am Rahmen befestigt ist, und verschieben Sie die Halterung entsprechend.

    Ziehen Sie die drei Bundkopfschrauben an, wenn der Abstand richtig ist.

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    Warten des Chassis

    Einstellen der Stauboxriegel

    Wenn der Stauboxriegel nicht richtig ausgefluchtet ist, vibriert die Staubox, wenn Sie mit der Maschine fahren. Sie können die Riegelstreben einstellen, damit die Riegel die Staubox fest am Chassis halten.

    1. Lösen Sie die Sicherungsmutter am Ende der Riegelstrebe (Bild 60).

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    2. Drehen Sie die Riegelstrebe nach rechts, bis sie bündig mit dem Hakenteil des Riegels ist (Bild 60).

    3. Ziehen Sie die Sicherungsmutter bis auf 19,7-25,4 Nm an.

    4. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3 für den Riegel an der anderen Seite der Maschine.

    Reinigung

    Reinigen der Maschine

    Reinigen Sie die Maschine nach Bedarf. Verwenden Sie dabei nur Wasser oder ein mildes Spülmittel. Sie können einen Lappen verwenden.

    Important: Der Einsatz eines Hochdruckreinigers zum Reinigen der Maschine ist nicht zu empfehlen. Durch hohen Wasserdruck kann die Elektroanlage beschädigt, wichtige Aufkleber können gelöst und das Fett an den Reibungsstellen kann weggespült werden. Vermeiden Sie den Einsatz von zu viel Wasser, insbesondere in der Nähe des Armaturenbretts, des Motors und der Batterie.

    Einlagerung

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, stellen Sie den Motor ab, aktivieren Sie die Feststellbremse und ziehen Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss.

    2. Entfernen Sie Schmutz und Rückstände von der ganzen Maschine, einschließlich von der Außenseite der Zylinderkopfrippen des Motors und des Gebläsegehäuses.

      Important: Sie können die Maschine mit einem milden Reinigungsmittel und Wasser waschen. Waschen Sie die Maschine nie mit einem Hochdruckreiniger. Durch hohen Wasserdruck kann die elektrische Anlage beschädigt und das Fett an den Reibungsstellen weggespült werden. Vermeiden Sie überflüssiges Wasser, insbesondere in der Nähe vom Armaturenbrett, den Lampen, dem Motor und der Batterie.

    3. Prüfen Sie die Bremsen, siehe Prüfen der Bremsen.

    4. Warten Sie den Luftfilter; siehe Warten des Luftfilters.

    5. Schmieren Sie die Maschine ein, siehe Schmierung.

    6. Wechseln Sie das Öl und den Filter im Motor, siehe Wechseln des Motoröls in Wechseln des Motorölfilters.

    7. Prüfen Sie den Reifendruck, siehe Prüfen des Reifendrucks.

    8. Spülen Sie den Kraftstofftank mit frischem, sauberem Diesel.

    9. Nehmen Sie die Batterie aus dem Rahmen heraus.

      Note: Schließen Sie die Batteriekabel während der Einlagerung nicht an den Batteriepolen an.

      Important: Die Batterie muss ganz aufgeladen sein, um ein Einfrieren und eine Beschädigung bei Temperaturen unter 0 °C zu vermeiden. Eine ganz aufgeladene Batterie hält die Ladung für ungefähr 50 Tage bei Temperaturen unter 4 °C. Wenn die Temperaturen über 4 °C liegen, prüfen Sie den Füllstand der Batterie und laden Sie die Batterie alle 30 Tage auf.

    10. Prüfen Sie alle Muttern und Schrauben und ziehen diese bei Bedarf an. Reparieren Sie alle beschädigten und defekten Teile oder wechseln sie aus.

    11. Bessern Sie alle zerkratzten oder abgeblätterten Metallflächen aus.

      Die passende Farbe erhalten Sie bei Ihrem Vertragshändler.

    12. Lagern Sie die Maschine in einer sauberen, trockenen Garage oder an einem anderen geeigneten Ort ein.

    13. Ziehen Sie den Zündschlüssel ab und bewahren Sie ihn an einem für Kinder unzugänglichen Ort sicher auf.

    14. Decken Sie die Maschine ab, damit sie geschützt ist und nicht verstaubt.