Einführung

Dieses Nutzfahrzeug ist hauptsächlich für den Geländetransport von Personen und Materiallasten gedacht. Der zweckfremde Einsatz dieser Maschine kann für Sie und Unbeteiligte gefährlich sein.

Lesen Sie diese Informationen sorgfältig durch, um sich mit dem ordnungsgemäßen Einsatz und der Wartung des Geräts vertraut zu machen und Verletzungen und eine Beschädigung des Geräts zu vermeiden. Sie tragen die Verantwortung für einen ordnungsgemäßen und sicheren Einsatz des Geräts.

Besuchen Sie Toro.com, hinsichtlich Produktsicherheit und Schulungsunterlagen, Zubehörinformationen, Standort eines Händlers, oder Registrierung des Produkts.

Wenden Sie sich an den Toro Vertragshändler oder Kundendienst, wenn Sie eine Serviceleistung, Toro Originalersatzteile oder weitere Informationen benötigen. Haben Sie dafür die Modell und Seriennummern der Maschine griffbereit. In Bild 1 ist angegeben, wo an dem Produkt die Modell- und die Seriennummer angebracht sind. Tragen Sie hier die Modell- und Seriennummern des Geräts ein.

Important: Scannen Sie mit Ihrem Mobilgerät den QR-Code auf dem Seriennummernaufkleber (falls vorhanden), um auf Garantie-, Ersatzteil- oder andere Produktinformationen zuzugreifen.

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In dieser Anleitung werden potenzielle Gefahren angeführt, und Sicherheitshinweise werden vom Sicherheitswarnsymbol (Bild 2) gekennzeichnet. Dieses Warnsymbol weist auf eine Gefahr hin, die zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen kann, wenn Sie die empfohlenen Sicherheitsvorkehrungen nicht einhalten.

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In dieser Anleitung werden zwei Begriffe zur Hervorhebung von Informationen verwendet. Wichtig weist auf spezielle mechanische Informationen hin, und Hinweis hebt allgemeine Informationen hervor, die Ihre besondere Beachtung verdienen.

Dieses Produkt erfüllt alle relevanten europäischen Richtlinien; weitere Details finden Sie in der produktspezifischen Konformitätserklärung (DOC).

Entsprechend dem California Public Resource Code Section 4442 oder 4443 ist der Einsatz des Motors in bewaldeten oder bewachsenen Gebieten ohne richtig gewarteten und funktionsfähigen Funkenfänger, wie in Section 4442 definiert, oder ohne einen Motor verboten, der nicht für die Brandvermeidung konstruiert, ausgerüstet und gewartet ist.

Die beiliegende Motoranleitung enthält Angaben zu den Emissionsbestimmungen der US Environmental Protection Agency (EPA) und den Kontrollvorschriften von Kalifornien zu Emissionsanlagen, der Wartung und Garantie. Sie können einen Ersatz beim Motorhersteller anfordern.

Warnung:

KALIFORNIEN

Warnung zu Proposition 65

Die Dieselauspuffgase und einige Bestandteile wirken laut den Behörden des Staates Kalifornien krebserregend, verursachen Geburtsschäden oder andere Defekte des Reproduktionssystems

Batteriepole, -klemmen und -zubehör enthalten Blei und Bleibestandteile. Dies sind Chemikalien, die laut den Behörden des Staates Kalifornien krebserregend sind und zu Erbschäden führen können. Waschen Sie sich nach dem Umgang mit diesen Materialien die Hände.

Bei Verwendung dieses Produkts sind Sie ggf. Chemikalien ausgesetzt, die laut den Behörden des Staates Kalifornien krebserregend wirken, Geburtsschäden oder andere Defekte des Reproduktionssystems verursachen.

Sicherheit

Diese Maschine erfüllt die Anforderungen von SAE J2258 (Nov. 2016).

Allgemeine Sicherheit

Dieses Produkt kann Verletzungen verursachen. Befolgen Sie zum Vermeiden von schweren Verletzungen immer alle Sicherheitshinweise.

  • Lesen und verstehen Sie vor dem Anlassen der Maschine den Inhalt dieser Bedienungsanleitung . Stellen Sie sicher, dass jeder, der das Produkt nutzt, weiß, wie er es benutzen muss und die Warnhinweise versteht.

  • Konzentrieren Sie sich immer bei der Verwendung der Maschine. Tun Sie nichts, was Sie ablenken könnte, sonst können Verletzungen oder Sachschäden auftreten.

  • Halten Sie Hände und Füße von beweglichen Teilen fern.

  • Bedienen Sie die Maschine niemals, wenn nicht alle Schutzvorrichtungen und Abdeckungen angebracht und funktionstüchtig sind.

  • Halten Sie Unbeteiligte, insbesondere Kinder, aus dem Arbeitsbereich fern. Die Maschine darf niemals von Kindern betrieben werden.

  • Halten Sie die Maschine an, stellen Sie den Motor ab, und ziehen Sie den Schlüssel ab, bevor Sie Wartungsarbeiten durchführen oder die Maschine auftanken.

Der unsachgemäße Einsatz oder die falsche Wartung dieser Maschine kann zu Verletzungen führen. Befolgen Sie zur Verringerung des Verletzungsrisikos diese Sicherheitshinweise und beachten Sie das Warnsymbol Graphic mit der Bedeutung Achtung, Warnung oder Gefahr – Sicherheitsrisiko. Wenn diese Hinweise nicht beachtet werden, kann es zu schweren bis tödlichen Verletzungen kommen.

Sicherheits- und Bedienungsschilder

Graphic

Die Sicherheits- und Bedienungsaufkleber sind für den Bediener gut sichtbar und befinden sich in der Nähe der möglichen Gefahrenbereiche. Tauschen Sie beschädigte oder verloren gegangene Aufkleber aus.

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Einrichtung

Note: Bestimmen Sie die linke und rechte Seite der Maschine anhand der normalen Sitz- und Bedienerposition.

Montage des Lenkrads

Nur TC-Modelle

Für diesen Arbeitsschritt erforderliche Teile:

Lenkrad1
Abdeckung1
Scheibe (½")1
  1. Nehmen Sie die Abdeckung (falls vorhanden) von der Nabe des Lenkrads ab (Bild 3).

  2. Entfernen Sie die Sicherungsmutter (½") von der Lenkwelle (Bild 3).

  3. Schieben Sie das Lenkrad und die Scheibe (½") auf die Lenkwelle (Bild 3).

  4. Befestigen Sie das Lenkrad mit der Sicherungsmutter (½") an der Welle und ziehen sie mit 27-34 Nm an.

  5. Befestigen Sie die Abdeckung am Lenkrad (Bild 3).

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Anschließen der Batterie

Nur TC-Modelle

Warnung:

Nicht richtig verlegte Batteriekabel können die Maschine und Kabel beschädigen und Funken verursachen. Funken können zum Explodieren der Batteriegase führen, was Verletzungen zur Folge haben kann.

  • Schließen Sie immer das Minuskabel (Schwarz) ab, bevor Sie das Pluskabel (Rot) abklemmen.

  • Schließen Sie immer das (rote) Pluskabel zuerst an.

  1. Drücken Sie die Batterieabdeckung zusammen, um die Nasen aus dem Batterieunterteil zu lösen (Bild 4).

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  2. Nehmen Sie die Batterieabdeckung vom Unterteil ab (Bild 4).

  3. Klemmen Sie das Pluskabel (rot) am Pluspol (+) der Batterie und das Minuskabel (schwarz) am Minuspol (–) der Batterie an und befestigen Sie das Kabel mit den Schrauben und Muttern (Bild 5).

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  4. Setzen Sie die Isoliermuffe auf den Pluspol.

    Note: Die Isoliermuffe verhindert einen möglichen Kurzschluss zur Erde.

  5. Schließen Sie das Minuskabel (Schwarz) am Minuspol (–) der Batterie an und befestigen Sie das Kabel mit den Schrauben und Muttern.

  6. Fluchten Sie die Batterieabdeckung mit dem Batterieunterteil aus (Bild 4).

  7. Drücken Sie die Batterieabdeckung zusammen, fluchten die Nasen mit dem Batterieunterteil aus und lassen die Batterieabdeckung los (Bild 4).

Prüfen der Ölstände und des Reifendrucks

  1. Prüfen Sie den Füllstand des Motoröls vor und nach dem Anlassen des Motors, siehe Prüfen des Motorölstands.

  2. Prüfen Sie den Füllstand der Bremsflüssigkeit vor dem Anlassen des Motors, siehe Prüfen der Bremsflüssigkeit

  3. Prüfen Sie den Stand des Getriebeöls vor dem Anlassen des Motors, siehe Prüfen des Getriebeölstands.

  4. Prüfen Sie den Reifendruck, siehe Prüfen des Reifendrucks.

Einfahren der Bremsen

Die Bremsen müssen vor dem Verwenden der Maschine eingefahren werden, um eine optimale Leistung der Bremsanlage zu gewährleisten.

  1. Zum Einfahren der Bremsen fahren Sie mit Höchstgeschwindigkeit, betätigen dann die Bremsen, um die Maschine schnell ohne Blockieren der Reifen anzuhalten.

  2. Wiederholen Sie diesen Schritt 10 Mal, warten Sie 1 Minute zwischen den Stopps, damit die Bremsen nicht zu heiß werden.

    Important: Für diesen Schritt sollte die Maschine am besten mit 227 kg beladen sein.

Lesen der Anleitungen und Anschauen der Setup-Unterlagen

Für diesen Arbeitsschritt erforderliche Teile:

Bedienungsanleitung1
Motorbedienungsanleitung1
Registrierungskarte1
Abnahmeformular vor der Auslieferung1
Qualitätsbescheinigung1
Schlüssel2
  • Lesen Sie die Bedienungsanleitung und die Bedienungsanleitung des Motors.

  • Füllen Sie die Registrierungskarte aus.

  • Füllen Sie das Abnahmeformular vor der Auslieferung aus.

  • Lesen Sie das Qualitätszertifikat.

Produktübersicht

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Armaturenbrett

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Fahrpedal

Mit dem Fahrpedal (Bild 7) stellen Sie die Fahrgeschwindigkeit der Maschine ein. Wenn Sie auf das Fahrpedal treten, startet der Motor. Wenn Sie das Pedal weiter durchtreten, erhöht sich die Fahrgeschwindigkeit. Beim Loslassen des Pedals verlangsamt sich die Maschine und der Motor läuft nicht mehr.

Note: Die Höchstgeschwindigkeit im Vorwärtsgang beträgt 26 km/h.

Bremspedal

Mit dem Bremspedal verlangsamen oder halten Sie die Maschine an (Bild 7).

Achtung

Der Einsatz der Maschine mit abgenutzten oder falsch eingestellten Bremsen kann zu Verletzungen führen.

Die Bremsen müssen nachgestellt oder repariert werden, wenn das Bremspedalspiel eine Bewegung bis zu 25 mm vom Maschinenfahrzeugboden zulässt.

Feststellbremshebel

Der Feststellbremshebel befindet sich zwischen den Sitzen (Bild 6 und Bild 7). Wenn Sie den Motor abstellen, aktivieren Sie die Feststellbremse, damit sich die Maschine nicht aus Versehen bewegt. Ziehen Sie den Feststellbremshebel hoch, um die Feststellbremse zu aktivieren. Drücken Sie den Hebel nach unten, um die Feststellbremse zu lösen.

Ganghebel

Der Ganghebel befindet sich zwischen den Sitzen und unter dem Feststellbremshebel. Der Ganghebel hat drei Stellungen: VORWäRTS, RüCKWäRTS und LEERLAUF (Bild 6).

Note: Der Motor kann in allen drei Stellungen angelassen werden und läuft auch in diesen Stellungen.

Important: Halten Sie die Maschine immer an, bevor Sie den Gang wechseln.

Hupe

Nur TC-Modelle

Die Hupe befindet sich an der linken unteren Ecke des Armaturenbretts (Bild 8). Drücken Sie auf die Hupe, um sie zu betätigen.

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Scheinwerferschalter

Schalten Sie die Scheinwerfer mit dem Scheinwerferschalter (Bild 8) ein. Drücken Sie den Scheinwerferschalter nach oben, um die Scheinwerfer einzuschalten. Drücken Sie den Scheinwerferschalter nach unten, um die Scheinwerfer auszuschalten.

Betriebsstundenzähler

Der Betriebsstundenzähler zeigt die Stunden an, die der Motor gelaufen hat. Der Betriebsstundenzähler (Bild 8) wird aktiviert, wenn Sie das Zündschloss in die EIN-Stellung drehen oder der Motor läuft.

Batterielampe

Die Batterielampe (Bild 8) leuchtet für mehrere Sekunden auf, wenn Sie den Motor anlassen und geht aus, wenn der Motor läuft. Wenn die Batterielampe aufleuchtet, während der Motor läuft, ist die Lichtmaschine, die Batterie oder die elektrische Anlage defekt.

Motoröldrucklampe

Die Motoröldrucklampe (Bild 8) warnt Sie, wenn der Motoröldruck unter ein sicheres Niveau für den Betrieb des Motors abfällt. Wenn die Lampe aufleuchtet und nicht ausgeht, stellen Sie den Motor ab und prüfen Sie den Motorölstand. Füllen Sie ggf. Öl in den Motor, siehe Warten des Motoröls.

Note: Die Ölwarnlampe kann flackern, dies ist normal und macht keine weiteren Maßnahmen notwendig.

Motorkühlmitteltemperaturlampe

Mit der Motorkühlmitteltemperaturlampe (Bild 8) werden Sie darauf hingewiesen, dass die Kühlmitteltemperatur des Motors zu hoch für den weiteren Betrieb des Motors ist (der Motor überhitzt). Stellen Sie den Motor ab und lassen Sie die Maschine abkühlen. Überprüfen Sie den Kühlmittelstand und die Riemen zum Lüfter und zur Wasserpumpe. Füllen Sie den Kühlmittelbehälter bei Bedarf mit Kühlmittel und ersetzen Sie abgenutzte, beschädigte und rutschende Riemen.

Important: Wenden Sie sich an Ihren autorisierten Toro-Servicehändler von für Diagnose und Reparatur, wenn der Motor weiterhin überhitzt.

Glühkerzenlampe

Die Glühkerzenlampe (Bild 8) leuchtet rot auf, wenn die Glühkerzen aktiviert sind.

Important: Die Glühkerzenlampe leuchtet für weitere 15 Sekunden auf, wenn der Schalter wieder auf die START-Stellung zurückgeht.

Zündschloss

Mit dem Zündschloss (Bild 8) lassen Sie den Motor an und stellen ihn ab.

Das Zündschloss hat drei Stellungen: AUS, EIN und START. Drehen Sie den Zündschlüssel nach rechts in die EIN-Stellung, um die Glühkerzen zu aktivieren. Drehen Sie das Zündschloss nach links in die START-Stellung, wenn die Glühkerzenlampe nicht mehr aufleuchtet. Drehen Sie das Zündschloss nach links in die AUS-Stellung, wenn der Motor anspringt.

Drehen Sie zum Abstellen des Motors den Schlüssel nach links in die AUS-Stellung.

Stromsteckdose

Diese Steckdose (Bild 8) dient zum Anschluss von elektrischem Zubehör (12 Volt).

Benzinuhr

Die Benzinuhr (Bild 9) befindet sich am Kraftstofftank neben dem Fülldeckel an der linken Seite der Maschine. Diese Uhr zeigt die Kraftstoffmenge im Tank an.

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Beifahrerhandgriffe

Die Handgriffe, an denen sich Beifahrer festhalten können, befinden sich an der rechten Seite des Armaturenbretts sowie den Außenseiten der Sitze (Bild 10).

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Note: Technische und konstruktive Änderungen vorbehalten.

TrockengewichtTrocken: 590 kg
Nennleistung (auf ebener Fläche)749 kg insgesamt, einschließlich Bediener (90,7 kg) und Passagier (90,7 kg), Last, Gewicht der Anhängerkupplung, Bruttoanhängergewicht, Zubehör und Anbaugeräte.
Bruttofahrzeuggewicht (max.) (auf ebener Fläche)1341 kg insgesamt, einschließlich aller o. g. Gewichte
Maximale Lastkapazität (auf ebener Fläche)567 kg insgesamt, einschl. Anhängerkupplungsgewicht und Bruttoanhängergewicht
Schleppkapazität: 
Normale AnbauvorrichtungAnhängerkupplungsgewicht 45 kg, max. Anhängergewicht 363 kg
Professionelle AnbauvorrichtungAnhängerkupplungsgewicht 45 kg, max. Anhängergewicht 544 kg
Gesamtbreite150 cm
Gesamtlänge299 cm
Bodenfreiheit25,4 cm vorne ohne Last oder Bediener, 18 cm hinten ohne Last oder Bediener.
Radstand205,7 cm
Radspur (Mittellinie zu Mittellinie)124,5 cm vorne, 120 cm hinten
Länge der Staubox116,8 cm innen, 132,7 cm außen
Breite der Staubox124,5 cm innen, 150 cm an der Außenseite der geformten Kotflügel
Höhe der Staubox25,4 cm innen
Höchstgeschwindigkeit26 km/h
Motordrehzahl (nicht verstellbar)Niedriger Leerlauf: 1.200-1.300 U/min, hoher Leerlauf: 3.420-3.520 U/min

Anbaugeräte/Zubehör

Ein Sortiment an Originalanbaugeräten und -zubehör von Toro wird für diese Maschine angeboten, um den Funktionsumfang des Geräts zu erhöhen und zu erweitern. Wenden Sie sich an einen offiziellen Vertragshändler oder navigieren Sie auf www.Toro.com für eine Liste der zugelassenen Anbaugeräte und des Zubehörs.

Betrieb

Note: Bestimmen Sie die linke und rechte Seite der Maschine anhand der normalen Sitz- und Bedienposition.

Vor dem Einsatz

Sicherheitshinweise vor der Inbetriebnahme

Allgemeine Sicherheit

  • Lassen Sie niemals Kinder oder Personen, die nicht ausgebildet oder körperlich nicht in der Lage sind, die Maschine bedienen oder warten. Örtliche Vorschriften bestimmen u. U. das Mindestalter von Benutzern. Der Besitzer ist für die Schulung aller Bediener und Mechaniker verantwortlich.

  • Machen Sie sich mit dem sicheren Betrieb der Maschine sowie den Bedienelementen und Sicherheitssymbolen vertraut.

  • Stellen Sie vor dem Verlassen des Fahrersitzes den Motor ab, ziehen Sie den Schlüssel ab und warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind. Lassen die Maschine abkühlen, bevor Sie sie einstellen, warten, reinigen, oder einlagern.

  • Sie müssen wissen, wie Sie die Maschine schnell anhalten und den Motor abstellen können.

  • Stellen Sie sicher, dass nicht mehr Insassen (Sie und Ihr(e) Beifahrer) mitnehmen, als die Anzahl der an der Maschine angebrachten Haltegriffe.

  • Prüfen Sie, ob alle Sicherheitsvorrichtungen und Aufkleber angebracht sind. Reparieren oder ersetzen Sie alle Sicherheitsvorrichtungen und tauschen Sie alle unlesbaren oder fehlenden Aufkleber aus. Verwenden Sie die Maschine nur, wenn sie vorhanden und funktionsfähig sind.

Kraftstoffsicherheit

  • Seien Sie besonders vorsichtig beim Umgang mit Kraftstoff. Kraftstoff ist brennbar und die Dämpfe sind explosiv.

  • Machen Sie alle Zigaretten, Zigarren, Pfeifen und andere Zündquellen aus.

  • Verwenden Sie nur einen vorschriftsmäßigen Benzinkanister.

  • Entfernen Sie nie den Tankdeckel oder füllen den Kraftstofftank, wenn der Motor läuft oder heiß ist.

  • Füllen Sie Kraftstoff nicht in einem geschlossenen Raum auf oder lassen ihn ab.

  • Lagern Sie die Maschine oder den Benzinkanister nie an Orten mit offener Flamme, Funken oder Zündflamme, z. B. Warmwasserbereiter, oder anderen Geräten.

  • Versuchen Sie niemals, bei Kraftstoffverschüttungen den Motor anzulassen. Vermeiden Sie Zündquellen, bis die Verschüttung verdunstet ist.

Durchführen täglicher Wartungsarbeiten

WartungsintervallWartungsmaßnahmen
Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Untersuchen Sie die Sicherheitsgurte auf Abnutzung, Risse oder andere Beschädigung. Tauschen Sie die Sicherheitsgurte aus, wenn ein Teil nicht richtig funktioniert.
  • Führen Sie vor dem täglichen Anlassen der Maschine die Schritte aus, die vor jeder Verwendung bzw. täglich fällig sind, die in aufgeführt sind.

    Prüfen des Reifendrucks

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie den Reifendruck.
  • Reifendruckbereich: 0,55-1,03 bar

    Important: Überschreiten Sie nicht den Höchstdruck, der auf der Seite der Reifen angegeben ist.

    Note: Der erforderliche Reifendruck hängt von der mitgeführten Nutzlast ab.

    1. Prüfen Sie den Druck in allen Reifen.

      Note: Der Reifendruck in den Vorder- und Hinterreifen sollte zwischen 0,55 und 1,03 bar liegen.

      • Verwenden Sie einen niedrigeren Reifendruck für leichte Nutzlasten, eine geringere Bodenverdichtung, ein besseres Fahrverhalten und weniger Reifenabdrücke auf dem Boden.

      • Verwenden Sie einen höheren Reifendruck beim Befördern schwerer Nutzlasten bei hohen Fahrgeschwindigkeiten.

    2. Pumpen Sie Luft in die Reifen oder lassen Sie sie ab, um den Druck in allen Reifen einzustellen.

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    Betanken

    Der Motor läuft mit reinem, frischem Diesel-Kraftstoff mit einer minimalen Cetanzahl von 40. Kaufen Sie nur so viel Kraftstoff, wie sie innerhalb von 30 Tagen verbrauchen können, um immer frischen Kraftstoff sicherzustellen.

    Verwenden Sie bei Temperaturen über -7 °C Sommerdiesel (Nr. 2-D) und bei Temperaturen unter -7 °C Winterdiesel (Nr. 1-D oder eine Mischung aus Nr. 1-D/2-D). Der Einsatz von Winterdiesel bei niedrigeren Temperaturen vermittelt niedrigere Flamm- und Fließpunktmerkmale, was das Anlassen verbessert und die Gefahr einer chemischen Trennung des Kraftstoffes infolge niedriger Temperaturen verhindert.

    Die Verwendung von Sommerdiesel bei Temperaturen über -7 °C erhöht die Lebensdauer der Kraftstoffpumpenteile.

    Important: Verwenden Sie nie Kerosin oder Benzin anstelle von Dieselkraftstoff. Das Nichtbefolgen dieser Vorschrift führt zu Motorschäden.

    Betanken

    Fassungsvermögen des Kraftstofftanks: 26,5 Liter.

    1. Reinigen Sie den Bereich um den Tankdeckel.

    2. Entfernen Sie den Tankdeckel (Bild 12).

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    3. Füllen Sie den Tank bis ungefähr 25 mm unter die Unterseite des Füllstutzens und setzen Sie den Deckel auf.

      Note: Füllen Sie den Tank nicht zu voll.

    4. Bringen Sie den Tankdeckel sicher an.

    5. Wischen Sie verschütteten Kraftstoff immer auf.

    Einfahren einer neuen Maschine

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Nach 100 Betriebsstunden
  • Halten Sie die Richtlinien für das Einfahren einer neuen Maschine ein.
  • Halten Sie die Richtlinien für das Einfahren einer neuen Maschine für die richtige Leistung der Maschine ein.

    • Stellen Sie sicher, dass die Bremsen ordnungsgemäß eingefahren sind, siehe Einfahren der Bremsen.

    • Prüfen Sie den Flüssigkeits- und Motorölstand regelmäßig. Achten Sie auf Zeichen, dass die Maschine oder die Komponenten überhitzen.

    • Lassen Sie einen kalten Motor ca. 15 Sekunden lang nach dem Starten warm laufen.

      Note: Lassen Sie den Motor bei kalten Temperaturen länger warmlaufen.

    • Variieren Sie die Fahrgeschwindigkeit während des Einsatzes. Vermeiden Sie schnelles Starten und Anhalten.

    • Ein Einfahröl für den Motor erübrigt sich. Das zuerst eingefüllte Motoröl ist das für den regelmäßigen Ölwechsel empfohlene.

    • Lesen Sie für mögliche Sonderanweisungen für die ersten Betriebsstunden.

    • Prüfen Sie die Position der vorderen Aufhängung und stellen diese bei Bedarf ein; siehe Einstellen der Vorderradausrichtung.

    Während des Einsatzes

    Hinweise zur Sicherheit während des Betriebs

    Allgemeine Sicherheit

    • Der Besitzer bzw. Bediener ist für Unfälle oder Verletzungen von Dritten sowie Sachschäden verantwortlich und kann diese verhindern.

    • Passagiere sollten nur in den angegebenen Sitzpositionen sitzen. Nehmen Sie nie Passagiere in der Ladepritsche mit. Halten Sie Unbeteiligte, insbesondere Kinder, aus dem Arbeitsbereich fern.

    • Tragen Sie geeignete Kleidung, u. a. eine Schutzbrille, lange Hosen, rutschfeste Arbeitsschuhe und einen Gehörschutz. Binden Sie lange Haare hinten zusammen und tragen Sie keinen Schmuck oder weite Kleidung.

    • Konzentrieren Sie sich immer bei der Verwendung der Maschine. Tun Sie nichts, was Sie ablenken könnte, sonst können Verletzungen oder Sachschäden auftreten.

    • Setzen Sie die Maschine nicht ein, wenn Sie müde oder krank sind oder unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen.

    • Setzen Sie die Maschine nur Draußen oder in einem gut belüfteten Bereich ein.

    • Überschreiten Sie nicht das maximale Bruttogewicht des Fahrzeugs.

    • Passen Sie besonders auf, wenn Sie die Maschine mit einer schweren Last auf der Ladepritsche abbremsen oder wenden.

    • Beim Befördern von überdimensionierten Ladungen in der Ladepritsche ist die Stabilität der Maschine verringert. Die Tragfähigkeit der Ladefläche darf nicht überschritten werden.

    • Das Befördern von Material, das nicht an der Maschine befestigt werden kann, kann das Lenkverhalten, die Bremsen und die Stabilität der Maschine beeinträchtigen. Wenn Sie Material transportieren, das nicht auf der Maschine befestigt werden kann, müssen Sie beim Steuern oder Bremsen besonders vorsichtig vorgehen.

    • Verringern Sie die Fahrgeschwindigkeit der Maschine und die beförderte Last beim Einsatz in unebenem Gelände, bei unebenem Boden und in der Nähe von Bordsteinen, Löchern und plötzlichen Veränderungen im Gelände. Ladungen können sich verlagern. Dies kann die Maschine instabil machen.

    • Stellen Sie vor dem Anlassen der Maschine sicher, dass das Getriebe in der Neutral-Stellung ist, dass die Feststellbremse aktiviert ist, und Sie in die Bedienerposition sind.

    • Wenn sich die Maschine bewegt, müssen Sie und Ihr Passagier sitzen bleiben. Halten Sie das Lenkrad mit beiden Händen fest. Die Passagiere sollten die Handgriffe verwenden. Halten Sie Ihre Arme und Beine immer im Innern des Maschinengehäuses.

    • Setzen Sie die Maschine nur bei guten Sichtverhältnissen ein. Achten Sie auf Löcher, Rillen, Bodenwellen, Steine oder andere verborgene Objekte. Die Maschine könnte sich in unebenem Terrain überschlagen. Hohes Gras kann Hindernisse verdecken. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie sich unübersichtlichen Kurven, Sträuchern, Bäumen und anderen Objekten nähern, die Ihre Sicht behindern können.

    • Setzen Sie die Maschine nicht in der Nähe von steilen Gefällen, Gräben oder Böschungen ein. Die Maschine könnte plötzlich umkippen, wenn ein Rad über den Rand fährt oder die Böschung nachgibt.

    • Achten Sie auf und vermeiden niedrige Überhänge, wie z. B. Äste, Türbalken und Gehbühnen usw.

    • Schauen Sie hinter sich und nach unten, um vor dem Rückwärtsfahren sicherzustellen, dass der Weg frei ist.

    • Bei der Verwendung der Maschine im öffentlichen Straßenverkehr müssen Sie alle Verkehrsvorschriften einhalten; die Maschine muss auch mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Zubehör ausgestattet sein, u. a. Scheinwerfer, Blinker, Schilder für ein langsam fahrendes Fahrzeug usw.

    • Stellen Sie die Maschine sofort ab, wenn die Maschine ungewöhnlich stark vibriert, warten Sie bis alle Teile zum kompletten Stillstand gekommen sind, und prüfen Sie die Maschine dann auf eventuelle Schäden. Reparieren Sie alle Schäden, bevor Sie die Maschine erneut einsetzen.

    • Der Bremsweg kann bei Nässe im Vergleich zu trockenen Oberflächen länger sein. Fahren Sie zum Austrocknen nasser Bremsen langsam auf einer ebenen Fläche und treten Sie gleichzeitig etwas auf das Bremspedal.

    • Wenn Sie mit der Maschine schnell fahren und dann plötzlich anhalten, können die Hinterräder blockieren; dies verringert Ihre Kontrolle über die Maschine.

    • Berühren Sie weder den Motor, das Getriebe, den Auspuff noch das Auspuffrohr, während der Motor läuft bzw. kurz nachdem Sie den Motor abgestellt haben, da diese Bereiche so heiß sein können, dass sie zu Verbrennungen führen würden.

    • Lassen Sie niemals eine laufende Maschine unbeaufsichtigt zurück.

    • Vor dem Verlassen der Bedienposition:

      • Stellen Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche ab.

      • Schalten Sie das Getriebe in die NEUTRAL-Stellung.

      • Aktivieren Sie die Feststellbremse.

      • Senken Sie die Ladepritsche ab.

      • Stellen Sie den Motor ab und ziehen den Zündschlüssel ab.

      • Warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind

    • Fahren Sie die Maschine nie bei Gewitter, bzw. wenn Gefahr durch Blitzschlag besteht.

    • Verwenden Sie nur von The Toro® Company zugelassenes Zubehör und Anbaugeräte.

    Sicherheit an Hanglagen

    Note: Für diese Maschine ist ein Überrollschutz mit zwei Streben als Zubehör erhältlich. Verwenden Sie einen Überrollschutz, wenn Sie in der Nähe von Abhängen, Gewässern, auf unebenem Terrain oder an Hanglagen arbeiten, da die Gefahr eines Überschlagens besteht. Wenden Sie sich an den offiziellen Service-Vertragshändler für weitere Informationen.

    Hanglagen sind eine wesentliche Ursache für den Verlust der Kontrolle und Umkippunfälle, die zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen können.

    • Begutachten Sie den Arbeitsbereich und ermitteln Sie, an welchen Hanglagen die Maschine sicher eingesetzt werden kann; legen Sie Ihre eigenen Schritte und Regeln für das Arbeiten an diesen Hanglagen fest. Setzen Sie immer gesunden Menschenverstand ein, wenn Sie diese Ortsbegehung durchführen.

    • Wenn Sie sich auf einer Hanglage unsicher fühlen, arbeiten Sie dort nicht.

    • Führen Sie alle Bewegungen an Hängen langsam und schrittweise durch. Ändern Sie nicht plötzlich die Geschwindigkeit oder Richtung der Maschine.

    • Vermeiden Sie einen Einsatz der Maschine auf nassem Terrain. Reifen können Haftung verlieren. Ein Überschlagen kann auftreten, bevor die Reifen die Bodenhaftung verlieren.

    • Fahren Sie Hanglagen gerade hoch und hinunter.

    • Wenn Sie beim Befahren einer Hanglage den Antrieb verlieren, bremsen Sie vorsichtig und fahren Sie dann langsam in einer geraden Linie rückwärts den Hang hinunter.

    • Das Wenden beim Auf- oder Abwärtsfahren an Hanglagen kann gefährlich sein. Wenn Sie an einer Hanglage wenden müssen, tun Sie dies langsam und vorsichtig.

    • Schwere Lasten wirken sich auf die Stabilität an Hanglagen aus. Befördern Sie eine geringere Last und reduzieren Sie die Fahrgeschwindigkeit, wenn Sie an einer Hanglage arbeiten oder die Last einen hohen Schwerpunkt hat. Befestigen Sie die Ladung auf der Ladepritsche der Maschine, damit sie sich nicht verlagert. Passen Sie besonders beim Befördern von Lasten auf, die leicht verrutschen (z. B. Flüssigkeiten, Steine, Sand usw.).

    • Vermeiden Sie das Starten, Anhalten oder Wenden an Hanglagen, besonders mit einer Last. Der Bremsweg ist beim Herunterfahren einer Hanglage länger als auf ebenen Flächen. Wenn Sie die Maschine anhalten müssen, vermeiden Sie plötzliche Geschwindigkeitsänderungen, die zum Umkippen oder Überschlagen der Maschine führen können. Bremsen Sie nicht plötzlich, wenn Sie rückwärts rollen, da dies zum Umkippen der Maschine führen kann.

    Sicherheit beim Beladen und Entladen

    • Überschreiten Sie nicht das Bruttofahrzeuggewicht der Maschine, wenn Sie sie mit einer Last in der Ladepritsche einsetzen und/oder einen Anhänger schleppen, siehe Technische Daten.

    • Verteilen Sie die Last in der Ladepritsche gleichmäßig, um die Stabilität und die Kontrolle über die Maschine zu verbessern.

    • Stellen Sie vor dem Entladen sicher, dass genug Platz hinter der Maschine vorhanden ist.

    • Entleeren Sie eine beladene Ladepritsche nicht, wenn die Maschine seitlich zum Hang steht. Die Veränderung der Gewichtsverteilung kann zum Umkippen der Maschine führen.

    Verwenden der Ladepritsche

    Anheben der Ladepritsche

    Warnung:

    Eine angehobene Ladepritsche kann herunterfallen und darunter befindliche Personen verletzen.

    • Stützen Sie die Ladepritsche immer mit der Stützstange ab, wenn Sie unter der angehobenen Ladepritsche arbeiten.

    • Entfernen Sie jede Ladung aus der Ladepritsche, bevor Sie sie anheben.

    Warnung:

    Wenn Sie mit der Maschine mit angehobener Ladepritsche fahren, kann die Maschine leichter umkippen oder sich überschlagen. Sie können die Stauboxstruktur beschädigen, wenn Sie die Maschine mit angehobener Ladepritsche verwenden.

    • Setzen Sie die Maschine bei abgesenkter Ladepritsche ein.

    • Senken Sie die Ladepritsche nach dem Entleeren ab.

    Achtung

    Wenn eine Last hauptsächlich hinten an der Ladepritsche aufliegt und Sie die Riegel lösen, kann die Ladepritsche plötzlich kippen und sich öffnen und Sie oder Unbeteiligte verletzen.

    • Zentrieren Sie Lasten (falls möglich) in der Ladepritsche.

    • Halten Sie die Ladepritsche fest und stellen Sie sicher, dass sich keine Person über die Ladepritsche lehnt oder hinter ihr steht, wenn Sie die Riegel lösen.

    • Entfernen Sie die ganze Last aus der Ladepritsche, bevor Sie die Ladepritsche abheben, um die Maschine zu warten.

    1. Heben Sie den Hebel an beiden Seiten der Ladepritsche an und heben Sie die Ladepritsche an (Bild 13).

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    2. Ziehen Sie die Stützstange in die Arretierung, um die Ladepritsche zu befestigen (Bild 14).

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    Absenken der Ladepritsche

    Warnung:

    Die Ladepritsche ist u. U. schwer. Hände und andere Körperteile können zerquetscht werden.

    Halten Sie Ihre Hände und andere Körperteile fern, wenn Sie die Ladepritsche absenken.

    1. Heben Sie den Riegel an, um die Ladepritsche etwas anzuheben (Bild 13).

    2. Schieben Sie die Stützstange aus dem Arretierungsschlitz heraus (Bild 14).

    3. Senken Sie die Ladepritsche ab, bis sie einrastet (Bild 14).

    Öffnen der Heckklappe

    1. Stellen Sie sicher, dass die Ladepritsche abgesenkt und verriegelt ist.

    2. Heben Sie die Fingerzüge an der Rückplatte der Heckklappe an (Bild 15).

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    3. Fluchten Sie die Riegelflansche an der Heckklappe mit den Öffnungen zwischen den Heckklappenflanschen an der Ladepritsche aus (Bild 15).

    4. Drehen Sie die Heckklappe nach hinten und unten (Bild 15).

    Schließen der Heckklappe

    Wenn Sie Schüttgut von der Ladepritsche der Maschine entladen haben, wie z. B. Sand, Steine oder Holzspäne, hat sich etwas Material, das Sie entladen haben, u. U. im Scharnierbereich der Heckklappe verklemmt. Führen Sie vor dem Schließen der Heckklappe Folgendes aus.

    1. Entfernen Sie mit der Hand so viel wie möglich Material vom Scharnierbereich.

    2. Drehen Sie die Heckklappe auf eine ungefähre Stellung von 45° (Bild 16).

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    3. Drehen Sie die Heckklappe mehrmals mit kurzen, schüttelnden Bewegungen (Bild 16).

      Note: Dies entfernt Material vom Scharnierbereich.

    4. Senken Sie die Heckklappe ab und prüfen Sie den Scharnierbereich auf Restmaterial.

    5. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 4, bis das Material vom Scharnierbereich entfernt ist.

    6. Drehen Sie die Heckklappe nach oben und vorne, bis die Riegelflansche an der Heckklappe mit den Heckklappenaussparungen an der Ladepritsche bündig sind (Bild 15).

      Note: Heben Sie die Heckklappe an oder senken sie ab, um die Riegelflansche an der Heckklappe mit den vertikalen Öffnungen zwischen den Heckklappenflanschen an der Ladepritsche auszufluchten.

    7. Senken Sie die Heckklappe ab, bis sie im Heck der Ladepritsche sitzt (Bild 15).

      Note: Die Riegelflansche an der Heckklappe werden ganz von den Heckklappenflanschen an der Ladepritsche arretiert.

    Anlassen des Motors

    Important: Versuchen Sie nie, die Maschine zum Starten zu schieben oder zu schleppen.

    1. Setzen Sie sich auf den Bedienersitz, stecken Sie den Schlüssel in das Zündschloss, treten Sie auf die Bremse und drehen Sie das Zündschloss nach rechts in die EIN-Stellung.

      Note: Wenn der Alarm beim Rückwärtsfahren installiert ist und der Ganghebel in der RüCKWäRTS-Stellung ist, ertönt zur Warnung des Benutzers ein Summer.

    2. Drehen Sie das Zündschloss nach links in die START-Stellung, wenn die Glühkerzenlampe nicht mehr aufleuchtet.

    3. Drehen Sie das Zündschloss nach links in die AUS-Stellung, wenn der Motor anspringt.

    4. Lösen Sie die Feststellbremse.

    Anhalten der Maschine

    Important: Wenn Sie die Maschine auf einem Gefälle anhalten, halten Sie die Maschine mit der Betriebsbremse an und arretieren Sie die Feststellbremse, damit sich die Maschine nicht bewegt. Wenn Sie den Motor mit dem Fahrpedal an einer Hanglage zum Stillstand bringen, kann die Maschine beschädigt werden.

    1. Nehmen Sie den Fuß vom Fahrpedal.

    2. Treten Sie langsam auf das Bremspedal, um die Betriebsbremsen zu aktivieren, bis die Maschine zum Stillstand gekommen ist.

      Note: Der Bremsweg hängt von der Last und der Geschwindigkeit der Maschine ab.

    Abstellen des Motors

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche.

    2. Aktivieren Sie die Feststellbremse.

    3. Stellen Sie das Zündschloss in die AUS-Stellung und ziehen Sie den Schlüssel ab.

    Beladen der Ladepritsche

    Verwenden Sie die folgenden Richtlinien beim Beladen der Ladepritsche und der Verwendung der Maschine:

    • Halten Sie die Nutzlast der Maschine ein und begrenzen Sie das Gewicht auf die Last, die Sie in der Ladepritsche befördern können, siehe Technische Daten, und die auf dem Aufkleber für das Bruttofahrzeuggewicht an der Maschine angegeben ist.

      Note: Die angegebenen Lastgrenzen für die Maschine gelten nur auf ebenen Flächen.

    • Verringern Sie das Gewicht der Ladung, die Sie in der Ladepritsche befördern, wenn Sie die Maschine auf Hanglagen und in unebenem Terrain einsetzen.

    • Verringern Sie das Gewicht der beförderten Ladung, wenn Sie große Materialien (mit einem hohen Schwerpunkt) befördern, u. a. einen Stapel Ziegel, Holz für den Landschaftsbau oder Düngersäcke. Verteilen Sie die Last so flach wie möglich, um sicherzustellen, dass sie Ihre Sicht nach hinten nicht einschränkt.

    • Zentrieren Sie die Last und beladen Sie die Ladepritsche wie folgt:

      • Verteilen Sie das Gewicht gleichmäßig seitlich in der Ladepritsche.

        Important: Ein Umkippen ist wahrscheinlicher, wenn die Ladepritsche einseitig beladen ist.

      • Verteilen Sie das Gewicht in der Ladepritsche gleichmäßig in Längsrichtung.

        Important: Wenn Sie die Ladung hinter der Hinterachse positionieren und der Antrieb auf die Vorderräder verringert ist, ist ein Verlust der Maschinenkontrolle oder ein Umkippen wahrscheinlicher.

    • Passen Sie besonders auf, wenn Sie überdimensionierte Ladungen in der Ladepritsche befördern, insbesondere wenn Sie das Gewicht der überdimensionalen Ladung nicht in der Ladepritsche zentrieren können.

    • Vergurten Sie die Ladung falls möglich an der Ladepritsche, damit sie sich nicht verlagert.

    • Passen Sie beim Transport von Flüssigkeiten in einem großen Behälter (z. B. einem Sprühbehälter) auf, wenn Sie mit der Maschine hangauf- oder hangabwärts fahren, die Geschwindigkeit plötzlich ändern oder anhalten oder wenn Sie über unebene Oberflächen fahren.

    Die Staubox hat ein Fassungsvermögen von 0,37 m3. Die Menge (das Volumen) des Materials, das in der Ladepritsche aufgenommen werden kann, ohne die Nutzlast der Maschine zu überschreiten, hängt stark von der Dichte des Materials ab.

    Beachten Sie für die Lastgrenzen verschiedener Materialien die nachstehende Tabelle:

    MaterialDichteMaximale Stauboxkapazität(auf ebener Oberfläche)
    Kies, trocken1.522 kg/m3Voll
    Kies, nass1.922 kg/m3¾ voll
    Sand, trocken 1.442 kg/m3Voll
    Sand, nass1.922 kg/m3¾ voll
    Holz721 kg/m3Voll
    Rinde< 721 kg/m3Voll
    Erde, kompakt1.602 kg/m3¾ voll (ca.)

    Nach dem Einsatz

    Hinweise zur Sicherheit nach dem Betrieb

    Allgemeine Sicherheit

    • Vor dem Verlassen der Bedienposition:

      • Stellen Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche ab.

      • Schalten Sie das Getriebe in die NEUTRAL-Stellung.

      • Aktivieren Sie die Feststellbremse.

      • Senken Sie die Ladepritsche ab.

      • Stellen Sie den Motor ab und ziehen den Zündschlüssel ab.

      • Warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind

    • Lassen die Maschine abkühlen, bevor Sie sie einstellen, warten, reinigen, oder einlagern.

    • Lagern Sie die Maschine nicht an Orten mit offener Flamme, Funken oder Zündflamme, z. B. Warmwasserbereiter oder anderen Geräten.

    • Halten Sie alle Teile der Maschine in gutem Betriebszustand und alle Befestigungen angezogen.

    • Pflegen und reinigen Sie die Sicherheitsgurte bei Bedarf.

    • Ersetzen Sie alle abgenutzten oder fehlenden Aufkleber.

    Befördern der Maschine

    • Gehen Sie beim Verladen und Abladen der Maschine auf einen/von einem Anhänger oder Pritschenwagen vorsichtig vor.

    • Verwenden Sie durchgehende Rampen für das Verladen der Maschine auf einen Anhänger oder Pritschenwagen.

    • Vergurten Sie die Maschine.

    In Bild 17 und Bild 18 finden Sie die Vergurtungsstellen der Maschine.

    Note: Laden Sie die Maschine so auf den Anhänger, dass die Front der Maschine nach vorne zeigt. Falls dies nicht möglich ist, befestigen Sie die Motorhaube der Maschine mit einem Riemen am Rahmen, oder entfernen Sie die Motorhaube und transportieren und befestigen Sie diese getrennt, sonst kann die Motorhaube beim Transport wegfliegen.

    Achtung

    Lose Sitze können beim Transport der Maschine von der Maschine und vom Anhänger fallen und auf anderen Maschinen landen oder ein Hindernis auf Straßen bilden.

    Entfernen Sie die Sitze, oder stellen Sie sicher, dass sie an der Kupplung in der Sitzhaube befestigt sind.

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    Abschleppen der Maschine

    Im Notfall lässt sich die Maschine über kürzere Strecken abschleppen, dies sollte jedoch nicht als normale Transportmethode angesehen werden.

    Warnung:

    Das Abschleppen mit zu hohen Geschwindigkeiten kann zum Verlust der Lenkkontrolle und so zu Verletzungen führen.

    Schleppen Sie die Maschine höchstens mit 8 km/h ab.

    Note: Die Servolenkung funktioniert nicht und das Lenken ist erschwert.

    Zum Abschleppen der Maschine werden zwei Personen benötigt. Verwenden Sie einen Pritschenwagen oder Anhänger, wenn Sie die Maschine über eine größere Strecke transportieren, siehe Schleppen eines Anhängers

    1. Nehmen Sie den Treibriemen von der Maschine ab, siehe Austauschen des Treibriemens.

    2. Befestigen Sie ein Abschleppseil an der Zunge vorne am Maschinenrahmen (Bild 17).

    3. Schieben Sie das Getriebe in die NEUTRAL-Stellung und lösen Sie die Feststellbremse.

    Schleppen eines Anhängers

    Die Maschine kann einen Anhänger schleppen. Für diese Maschine wird eine Anbauvorrichtung angeboten. Wenden Sie sich an den offiziellen Vertragshändler.

    Überlasten Sie weder die Maschine noch den Anhänger, wenn Sie eine Ladung befördern oder einen Anhänger schleppen. Ein Überlasten der Maschine oder des Anhängers kann zu schlechter Leistung und zur Beschädigung der Bremsen, Achse, des Motors, des Getriebes, der Lenkung, Aufhängung, Rahmenstruktur und der Reifen führen.

    Beladen Sie Anhänger immer so, dass 60 % der Nutzlast vorne auf dem Anhänger liegt. Dadurch werden ca. 10 % des Bruttoanhängergewichts auf die Anbauvorrichtung der Maschine verlagert.

    Beladen Sie beim Schleppen eines Anhängers immer die Ladepritsche, um eine ausreichende Bremswirkung und Bodenhaftung sicherzustellen. Überschreiten Sie nie das Bruttoanhängergewicht.

    Vermeiden Sie das Abstellen einer Maschine mit Anhänger an Hängen. Wenn Sie an einem Hang parken müssen, aktivieren Sie die Feststellbremse und blockieren die Anhängerräder.

    Wartung

    Wartungssicherheit

    • Die Maschine sollte nie von ungeschulten Personen gewartet werden.

    • Vor dem Verlassen der Bedienposition:

      • Stellen Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche ab.

      • Schalten Sie das Getriebe in die NEUTRAL-Stellung.

      • Aktivieren Sie die Feststellbremse.

      • Senken Sie die Ladepritsche ab.

      • Stellen Sie den Motor ab und ziehen den Zündschlüssel ab.

      • Warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind

    • Lassen die Maschine abkühlen, bevor Sie sie einstellen, warten, reinigen, oder einlagern.

    • Stützen Sie die Maschine mit Achsständern ab, wenn Sie Arbeiten unter der Maschine ausführen.

    • Arbeiten Sie nicht unter einer angehobenen Ladepritsche, wenn die richtige Sicherheitsstütze für die Ladepritsche nicht angebracht ist.

    • Laden Sie die Batterien nicht auf, wenn Sie die Maschine warten.

    • Halten Sie alle Befestigungsmittel ordnungsgemäß angezogen, um den einwandfreien Betriebszustand der Maschine zu gewährleisten.

    • Halten Sie den Motorraum frei von überflüssigem Schmierfett, Gras, Blättern, und Schmutzablagerungen, um die Brandgefahr zu reduzieren.

    • Führen Sie Wartungsarbeiten möglichst nicht bei laufendem Motor durch. Fassen Sie keine beweglichen Teile an.

    • Wenn die Maschine zum Durchführen von Wartungseinstellungen laufen muss, berühren Sie bewegliche Teile nicht mit den Händen, Füßen, Kleidungsstücken, oder anderen Körperteilen. Halten Sie Personen von der Maschine fern.

    • Wischen Sie Öl- und Kraftstoffverschüttungen auf.

    • Überprüfen Sie die Funktion der Feststellbremse, gemäß der Empfehlung im Wartungsplan, und stellen Sie diese nach Bedarf ein und warten Sie diese.

    • Halten Sie alle Teile der Maschine in gutem Betriebszustand und alle Befestigungsmittel ordnungsgemäß angezogen. Ersetzen Sie abgenutzte und beschädigte Aufkleber.

    • Beeinträchtigen Sie niemals die beabsichtigte Funktion einer Sicherheitsvorkehrung oder den von einer Sicherheitsvorkehrung vorgesehenen Schutz.

    • Verändern Sie die Einstellungen des Drehzahlreglers nicht, weil der Motor dadurch überdrehen kann. Lassen Sie, um die Sicherheit und Genauigkeit zu gewährleisten, die maximale Motordrehzahl mit einem Drehzahlmesser von Ihrem offiziellen Service-Vertragshändler prüfen.

    • Wenden Sie sich an Ihren offiziellen Service-Vertragshändler, falls größere Reparaturen erforderlich werden sollten oder Sie praktische Unterstützung benötigen.

    • Wenn Sie diese Maschine auf irgendeine Weise verändern, kann sich dies auf das Fahrverhalten, die Leistung, Haltbarkeit und Nützlichkeit auswirken, was Verletzungen ggf. tödliche Verletzungen zur Folge haben kann. Dies kann ggf. die Produktgarantie von The Toro® Company ungültig machen.

    Empfohlener Wartungsplan

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Nach acht Betriebsstunden
  • Prüfen Sie den Zustand des Treibriemens.
  • Nach 50 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Motoröl.
  • Wechseln Sie den Motorölfilter.
  • Stellen Sie das Ventilspiel ein.
  • Nach 100 Betriebsstunden
  • Halten Sie die Richtlinien für das Einfahren einer neuen Maschine ein.
  • Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Untersuchen Sie die Sicherheitsgurte auf Abnutzung, Risse oder andere Beschädigung. Tauschen Sie die Sicherheitsgurte aus, wenn ein Teil nicht richtig funktioniert.
  • Prüfen Sie den Reifendruck.
  • Prüfen Sie den Motorölstand.
  • Prüfen Sie die Funktion des Ganghebels.
  • Prüfen Sie die Hauptantriebskupplung.
  • Prüfen Sie den Kühlmittelstand.
  • Prüfen Sie den Stand der Bremsflüssigkeit.Prüfen Sie den Füllstand der Bremsflüssigkeit vor dem Anlassen des Motors
  • Waschen Sie die Maschine.
  • Alle 100 Betriebsstunden
  • Fetten Sie die Lager und Büchsen ein.Fetten Sie die Maschine häufiger ein, wenn sie stark beansprucht wird.
  • Tauschen Sie den Luftfilter aus.Wechseln Sie den Luftfiltereinsatz öfter, wenn er schmutzig oder beschädigt ist.
  • Prüfen Sie den Zustand der Reifen und Felgen.
  • Ziehen Sie die Radmuttern an.
  • Überprüfen Sie die Lenkung und Aufhängung auf lose oder beschädigte Komponenten.
  • Prüfen Sie den Radsturz und die Vorspur des Vorderrads.
  • Prüfen Sie den Getriebeölstand.
  • Prüfen Sie die Leerlauf-Einstellung des Ganghebels.
  • Reinigen Sie die Motorkühlbereiche.Reinigen Sie das Kühlsystem doppelt so oft in speziellen Einsatzkonditionen, siehe .
  • Prüfen Sie die Bremsen.
  • Alle 150 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Motoröl(doppelt so oft in speziellen Einsatzkonditionen, siehe ).
  • Wechseln Sie den Motorölfilter.Wechseln Sie das Öl (doppelt so oft in speziellen Einsatzkonditionen).
  • Alle 200 Betriebsstunden
  • Reinigen Sie die Hauptantriebskupplung (öfter bei staubigen oder schmutzigen Bedingungen).
  • Stellen Sie ggf. die Feststellbremse ein.
  • Prüfen Sie den Zustand und die Spannung des Treibriemens.
  • Prüfen Sie die Dienst- und Feststellbremsen.
  • Alle 300 Betriebsstunden
  • Fetten Sie die vorderen Radlager ein.
  • Alle 400 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie die Kraftstoffleitungen und -verbindungen.
  • Prüfen Sie die Bremsen visuell auf abgenutzte Bremsbacken.
  • Alle 600 Betriebsstunden
  • Stellen Sie das Ventilspiel ein.
  • Alle 800 Betriebsstunden
  • Tauschen Sie den Kraftstofffilter aus.
  • Wechseln Sie das Getriebeöl.
  • Alle 1000 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Kühlmittel.
  • Wechseln Sie die Bremsflüssigkeit.
  • Note: Laden Sie ein kostenloses Exemplar des elektrischen Schaltbilds von www.Toro.com herunter und suchen Sie Ihre Maschine vom Link für die Bedienungsanleitungen auf der Homepage.

    Important: Weitere Informationen zu Wartungsarbeiten finden Sie in der Motorbedienungsanleitung.

    Warnung:

    Wenn Sie die Maschine nicht richtig warten, können Maschinensysteme frühzeitig ausfallen und ggf. Sie oder Unbeteiligte verletzen.

    Warten Sie die Maschine und halten sie in gutem Betriebszustand, wie in diesen Anweisungen angegeben.

    Achtung

    Lassen Sie die Maschine nur von geschulten und autorisierten Personen warten, reparieren, einstellen oder prüfen.

    • Vermeiden Sie Brandgefahr, und haben Sie im Arbeitsbereich Brandschutzgeräte griffbereit. Prüfen Sie Flüssigkeitsstände oder das Auslaufen von Kraftstoff, Batteriesäure oder Kühlmittel nicht mit einer offenen Flamme.

    • Verwenden Sie zum Reinigen von Bauteilen keine offenen Gefäße mit Kraftstoff oder brennbaren Reinigungsmitteln.

    Achtung

    Wenn Sie den Zündschlüssel im Zündschloss stecken lassen, könnte eine andere Person den Motor versehentlich anlassen und Sie und Unbeteiligte schwer verletzen.

    Stellen Sie den Motor ab und ziehen Sie den Schlüssel vom Schalter ab, bevor Sie Wartungsarbeiten durchführen.

    Checkliste – tägliche Wartungsmaßnahmen

    Kopieren Sie diese Seite für regelmäßige Verwendung.

    WartungsprüfpunktFür KW:
    MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitagSamstagSonntag
    Prüfen Sie die Funktion der Bremse und der Feststellbremse.       
    Prüfen Sie den Schalthebel und den Leerlauf.       
    Prüfen Sie den Kraftstoffstand.       
    Prüfen Sie den Motorölstand.       
    Prüfen Sie den Getriebeölstand.       
    Prüfen Sie den Luftfilter.       
    Prüfen Sie die Motorkühlrippen.       
    Achten Sie auf ungewöhnliche Motorengeräusche.       
    Achten Sie auf ungewöhnliche Betriebsgeräusche.       
    Prüfen Sie den Reifendruck.       
    Prüfen Sie die Dichtheit.       
    Prüfen Sie die Funktion der Instrumente.       
    Prüfen Sie die Funktion des Fahrpedals.       
    Fetten Sie alle Schmiernippel ein.       
    Waschen Sie die Maschine.       
    Bessern Sie alle Lackschäden aus.       

    Warten der Maschine in speziellen Einsatzbedingungen

    Important: Führen Sie alle Wartungsarbeiten doppelt so häufig wie angegeben durch, wenn die Maschine in den nachstehend aufgeführten Bedingungen eingesetzt wird:

    • Einsatz in Wüstengebieten

    • Einsatz bei niedrigen Temperaturen unter 10 °C

    • Schleppen eines Anhängers

    • Häufiger Einsatz in staubigen Konditionen

    • Bauarbeiten

    • Nach längerem Betrieb in Schlamm, Sand, Wasser oder ähnlichen verschmutzten Umgebungen ist wie folgt vorzugehen:

      • Lassen Sie die Bremsen so schnell wie möglich überprüfen und reinigen. So wird verhindert, dass reibendes Material eine überdurchschnittliche Abnutzung verursacht.

      • Waschen Sie die Maschine nur mit Wasser oder mit einem milden Reinigungsmittel.

        Important: Verwenden Sie zur Reinigung der Maschine kein Brack- oder wiederaufbereitetes Wasser.

    Verfahren vor dem Ausführen von Wartungsarbeiten

    Bei vielen in diesem Wartungsabschnitt angesprochenen Themen müssen Sie die Ladepritsche anheben oder ablassen. Treffen Sie folgende Sicherheitsmaßnahmen, um schwere oder tödliche Verletzungen zu vermeiden.

    Vorbereiten der Maschine für die Wartung

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche.

    2. Aktivieren Sie die Feststellbremse.

    3. Stellen Sie den Motor ab und ziehen Sie den Zündschlüssel ab.

    4. Leeren und heben Sie die Ladepritsche an, siehe Verwenden der Ladepritsche.

    Anheben der Maschine

    Gefahr

    Eine aufgebockte Maschine kann instabil sein. Die Maschine kann vom Wagenheber abrutschen und darunter befindliche Personen verletzen.

    • Lassen Sie den Motor nie an, wenn die Maschine aufgebockt ist.

    • Ziehen Sie immer den Schlüssel aus dem Zündschloss, bevor Sie von der Maschine absteigen.

    • Blockieren Sie die Räder, wenn die Maschine von Hebegeräten abgestützt wird.

    • Stützen Sie die Maschine nach dem Anheben mit Stützböcken ab.

    Important: Wenn der Motor für die Durchführung regelmäßiger Wartungsarbeiten und/oder eine Motordiagnostik laufen muss, müssen die Hinterräder der Maschine 25 mm Bodenfreiheit haben und die Hinterachse muss auf Stützböcken abgestützt sein.

    • Die vordere Hebestelle der Maschine befindet sich vorne am Rahmen hinter der Anhängerkupplung (Bild 19).

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    • Die hintere Hebestelle der Maschine befindet sich unter den Achsrohren (Bild 20).

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    Öffnen der Motorhaube

    Öffnen der Motorhaube

    1. Heben Sie den Hebel der Gummiriegel an jeder Seite der Motorhaube an (Bild 21).

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    2. Öffnen Sie die Haube.

    Schließen der Motorhaube

    1. Senken Sie die Motorhaube vorsichtig ab.

    2. Fluchten Sie die Gummiriegel auf den Riegelankern an jeder Seite der Motorhaube aus, um die Motorhaube zu befestigen (Bild 21).

    Schmierung

    Einfetten der Maschine

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 100 Betriebsstunden
  • Fetten Sie die Lager und Büchsen ein.Fetten Sie die Maschine häufiger ein, wenn sie stark beansprucht wird.
  • Schmierfettsorte: Nr. 2 Allzweckschmierfett auf Lithiumbasis

    1. Wischen Sie die Schmiernippel mit einem Lappen ab, damit Fremdkörper nicht in das Lager oder die Büchse gelangen.

    2. Setzen Sie eine Fettpresse an den Nippeln an der Maschine an und pumpen Sie ein oder zwei Fettstöße ein.

    3. Wischen Sie überschüssiges Fett von der Maschine ab.

    Die Schmiernippel befinden sich am inneren Ende der Steuerarme, am Kugelgelenk der Spurstange und am äußeren Ende der Steuerarme (Bild 22 und Bild 23).

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    Einfetten der vorderen Radlager

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 300 Betriebsstunden
  • Fetten Sie die vorderen Radlager ein.
  • Fettsorte: Mobilgrease XHP™-222

    Entfernen der Radnabe und des Drehzylinders

    1. Heben Sie die Maschine vorne an und stützen sie auf Achsständern ab.

    2. Nehmen Sie die vier Radmuttern ab, mit denen das Rad an der Radnabe befestigt ist (Bild 24).

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    3. Entfernen Sie die Bundkopfschrauben (⅜" x ¾"), mit denen die Halterung für die Bremse an der Spindel befestigt ist, und nehmen die Bremse von der Spindel ab (Bild 25).

      Note: Stützen Sie die Bremse ab, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren.

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    4. Nehmen Sie den Staubdeckel von der Radnabe ab (Bild 26).

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    5. Nehmen Sie den Splint und die Mutterbefestigung von der Spindel und der Spindelmutter ab (Bild 26).

    6. Nehmen Sie die Spindelmutter von der Spindel ab und trennen die Radnabe und den Drehzylinder von der Spindel ab (Bild 26 und Bild 27).

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    7. Wischen Sie die Spindel mit einem sauberen Lappen ab.

    8. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 7 an der Radnabe und dem Drehzylinder auf der anderen Seite der Maschine.

    Einfetten der Radlager

    1. Nehmen Sie das Außenlager und den Lagerring von der Radnabe ab (Bild 28).

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    2. Nehmen Sie die Dichtung und das Innenlager von der Radnabe ab (Bild 28).

    3. Wischen Sie die Dichtung ab und prüfen sie auf Abnutzung oder Beschädigung.

      Note: Reinigen Sie die Dichtung nicht mit Reinigungsmittel. Tauschen Sie die Dichtung aus, wenn sie beschädigt oder abgenutzt ist.

    4. Reinigen Sie die Lager und Lagerringe und prüfen die Teile auf Abnutzung oder Beschädigung.

      Note: Ersetzen Sie abgenutzte und beschädigte Teile. Stellen Sie sicher, dass die Lager und Lagerringe sauber und trocken sind.

    5. Entfernen Sie Fett, Schmutz und Rückstände aus dem Hohlraum der Radnabe (Bild 28).

    6. Füllen Sie die Lager mit der angegebenen Fettsorte.

    7. Füllen Sie den Hohlraum der Nabe zu 50 % bis 80 % mit der angegebenen Fettsorte (Bild 28).

    8. Montieren Sie das Innenlager auf dem Lagerring an der Innenseite der Nabe und setzen Sie die Dichtung ein (Bild 28).

    9. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 8 an den Lagern für die andere Radnabe.

    Montieren der Radnabe und des Drehzylinders

    1. Fetten Sie die Spindel leicht mit der angegebenen Fettsorte ein (Bild 29).

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    2. Montieren Sie die Radnabe und den Drehzylinder an der Spindel mit dem Drehzylinder innen (Bild 29).

    3. Montieren Sie das Außenlager an der Spindel und setzen das Lager auf den äußeren Lagerring (Bild 29).

    4. Legen Sie die Nasenscheibe auf die Spindel (Bild 29).

    5. Schrauben Sie die Spindelmutter auf die Spindel und ziehen Sie die Mutter auf ein Drehmoment von 15 Nm an, während Sie die Radnabe drehen um das Lager zu fixieren (Bild 29).

    6. Lösen Sie die Spindelmutter, bis sich die Radnabe ungehindert dreht.

    7. Ziehen Sie die Spindelmutter auf ein Drehmoment von 1,7-2,3 N·m an.

    8. Befestigen Sie den Halter über der Mutter und prüfen die Ausfluchtung des Schlitzes im Halter und dem Loch in der Spindel für den Splint (Bild 30).

      Note: Wenn der Schlitz im Halter und das Loch in der Spindel nicht ausgefluchtet sind, ziehen Sie die Spindelmutter an, um den Schlitz und das Loch auszufluchten; das maximale Drehmoment an der Mutter ist 2,3 N·m.

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    9. Setzen Sie den Splint ein und biegen Sie jeden Abschnitt um den Halter (Bild 30).

    10. Setzen Sie den Staubdeckel auf die Radnabe (Bild 30).

    11. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 10 an der Radnabe und dem Drehzylinder an der anderen Seite der Maschine.

    Montieren der Bremsen und Räder

    1. Reinigen Sie die zwei Bundkopfschrauben (⅜" x ¾") und tragen Gleitmittel auf das Schraubengewinde auf.

    2. Fluchten Sie die Bremsbeläge mit jeder Seite des Drehzylinders (Bild 25) und die Löcher in der Bremsbackenhalterung mit den Löchern im Bremsenhalter des Spindelrahmens aus (Bild 29).

    3. Befestigen Sie die Bremsbackenhalterung mit den zwei Bundkopfschrauben (⅜" x ¾") am Spindelrahmen (Bild 25), und ziehen Sie die Schrauben mit 47-54 N·m an.

    4. Fluchten Sie die Löcher im Rad mit den Bolzen der Nabe aus und montieren das Rad so an der Nabe, dass das Reifenventil außen ist (Bild 24).

      Note: Stellen Sie sicher, dass die Befestigungsoberfläche des Rads mit der Nabe bündig ist.

    5. Befestigen Sie das Rad mit den Radmuttern an der Nabe (Bild 24) und ziehen die Muttern bis auf 108-122 N·m an.

    6. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 5 für die Bremse und das Rad an der anderen Seite der Maschine.

    Warten des Motors

    Sicherheitshinweise zum Motor

    • Stellen Sie den Motor ab, ziehen Sie den Schlüssel ab und warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind, bevor Sie den Ölstand prüfen oder Öl in das Kurbelgehäuse einfüllen.

    • Berühren Sie den Auspuff und andere heiße Oberflächen nicht dem den Händen, Füßen, dem Gesicht und anderen Körperteile sowie mit Kleidungsstücken.

    Warten des Luftfilters

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 100 Betriebsstunden
  • Tauschen Sie den Luftfilter aus.Wechseln Sie den Luftfiltereinsatz öfter, wenn er schmutzig oder beschädigt ist.
  • Note: Warten Sie den Luftfilter häufiger, wenn Sie die Maschine in besonders staubigen oder sandigen Umständen einsetzen.

    Prüfen des Luftfilters

    1. Heben Sie die Ladepritsche an und stützen Sie sie mit der Stützstange ab.

    2. Prüfen Sie das Luftfiltergehäuse auf Schäden, die eventuell zu einem Luftleck führen könnten (Bild 31).

      Note: Stellen Sie sicher, dass die Luftfilterabdeckung das gesamte Luftfiltergehäuse einwandfrei abdichtet.

      Note: Ersetzen Sie ein defektes Luftfiltergehäuse oder eine defekte Luftfilterabdeckung.

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    3. Ziehen Sie den Riegel nach außen und drehen Sie die Luftfilterabdeckung nach links (Bild 31).

    4. Nehmen Sie die Abdeckung vom Luftfiltergehäuse ab.

    5. Schieben Sie den Luftfiltereinsatz vorsichtig aus dem Luftfiltergehäuse (Bild 31) heraus, um das Losrütteln von Staub zu minimieren.

      Note: Vermeiden Sie ein Anstoßen des Filters am Luftfiltergehäuse.

    6. Prüfen Sie den Luftfiltereinsatz.

      • Setzen Sie den Luftfiltereinsatz ein, wenn er sauber ist.

      • Tauschen Sie den Luftfiltereinsatz aus, wenn er beschädigt ist, siehe Auswechseln des Luftfilters.

    Auswechseln des Luftfilters

    1. Entfernen Sie den Luftfiltereinsatz.

    2. Prüfen Sie den neuen Filter auf eventuelle Versandschäden.

      Note: Prüfen Sie die Dichtfläche des Filters.

      Important: Bauen Sie nie defekte Luftfilter ein.

    3. Setzen Sie den neuen Luftfilter ein, siehe Einsetzen des Luftfilters.

    Einsetzen des Luftfilters

    Important: Um einem Motorschaden vorzubeugen, lassen Sie den Motor nur mit komplett eingebautem Luftfilter laufen.

    Note: Verwenden Sie nie beschädigte Filter.

    Note: Das Reinigen eines verwendeten Luftfiltereinsatzes wird nicht empfohlen, da das Filtermedium beschädigt werden könnte.

    1. Reinigen Sie den Schmutzauswurfanschluss in der Luftfilterabdeckung (Bild 31).

    2. Nehmen Sie das Gummiablassventil von der Abdeckung ab, reinigen Sie den Hohlraum und setzen Sie das Ablassventil wieder ein (Bild 31).

    3. Setzen Sie den Luftfiltereinsatz in das Luftfiltergehäuse ein. Drücken Sie hierfür auf den äußeren Rand des Einsatzes, um ihn im Luftfiltergehäuse zu platzieren (Bild 31).

      Note: Stellen Sie sicher, dass der Filter einwandfrei abdichtet, indem Sie Druck auf den Außenrand des Filters ansetzen, wenn der Filter eingesetzt wird. Drücken Sie nie auf die Mitte des Filters.

    4. Fluchten Sie die Luftfilterabdeckung mit dem Luftfiltergehäuse aus, wobei das Gummiablassventil nach unten zeigen sollte, ungefähr zwischen 17.00 Uhr und 19.00 Uhr (vom Ende her gesehen), wie in Bild 31 abgebildet.

    5. Befestigen Sie die Abdeckung mit den Laschen am Gehäuse (Bild 31).

    6. Senken Sie die Ladepritsche ab.

    Warten des Motoröls

    Note: Wechseln Sie das Öl bei extrem staubigen oder sandigen Bedingungen häufiger.

    Note: Entsorgen Sie das Altöl und den Ölfilter bei einem zugelassenen Recyclingcenter.

    Motorölsorte

    Ölsorte: Waschaktives Öl (API-Klassifizierung CH-4, CI-4, CJ-4 oder höher)

    Kurbelgehäuse-Fassungsvermögen: 1,4 l mit Filterwechsel

    Viskosität: Siehe die Tabelle unten.

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    Prüfen des Motorölstands

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie den Motorölstand.
    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche.

    2. Aktivieren Sie die Feststellbremse.

    3. Stellen Sie den Motor ab und ziehen Sie den Zündschlüssel ab.

    4. Heben Sie die Ladepritsche an.

    5. Reinigen Sie den Bereich um den Ölpeilstab (Bild 33) mit einem Lappen, damit kein Schmutz in das Peilstabrohr oder den Füllstutzen gelangen und den Motor beschädigen kann.

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    6. Nehmen Sie den Peilstab heraus und wischen ihn ab.

    7. Stecken Sie den Peilstab in das Peilstabrohr und stellen Sie sicher, dass er vollständig eingeführt ist (Bild 33).

    8. Ziehen Sie den Peilstab wieder heraus und prüfen Sie das Stabende.

      Note: Gießen Sie Öl langsam ein und prüfen Sie den Ölstand häufig während des Füllens. Füllen Sie nicht zu viel Motoröl ein.

    9. Stecken Sie den Ölpeilstab vollständig ein (Bild 33).

    10. Senken Sie die Ladepritsche ab.

    Wechseln des Motoröls

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Nach 50 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Motoröl.
  • Alle 150 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Motoröl(doppelt so oft in speziellen Einsatzkonditionen, siehe ).
    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche.

    2. Aktivieren Sie die Feststellbremse.

    3. Starten Sie die Maschine an und lassen den Motor für ein paar Minuten lang laufen.

    4. Stellen Sie den Motor ab und ziehen Sie den Schlüssel ab.

    5. Heben Sie die Ladepritsche an und stützen Sie sie mit der Stützstange ab.

    6. Trennen Sie das Minuskabel der Batterie ab, siehe Abtrennen der Batterie.

    7. Stellen Sie eine Auffangwanne unter die Ablassschraube (Bild 34).

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    8. Nehmen Sie die Ablassschraube ab (Bild 34).

      Note: Lassen Sie das Öl vollständig aus dem Motor ablaufen.

    9. Setzen Sie die Ablassschraube und die Dichtung (Bild 34) ein und ziehen sie bis auf 45-53 N·m an.

    10. Gießen Sie Öl in die Füllöffnung, bis der Ölstand die Voll-Markierung am Peilstab erreicht.

    11. Gießen Sie Öl langsam ein und prüfen Sie den Ölstand häufig während des Füllens.

      Note: Füllen Sie nicht zu viel Motoröl ein.

    12. Stecken Sie den Ölfülldeckel und Peilstab wieder fest ein.

    13. Schließen Sie die Batterie an und senken Sie die Ladepritsche ab.

    Wechseln des Motorölfilters

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Nach 50 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie den Motorölfilter.
  • Alle 150 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie den Motorölfilter.Wechseln Sie das Öl (doppelt so oft in speziellen Einsatzkonditionen).
    1. Lassen Sie das Öl vom Motor ab.

    2. Entfernen Sie den vorhandenen Ölfilter (Bild 34).

    3. Ölen Sie die neue Dichtung am Ölfilter leicht mit frischem Öl ein.

    4. Schrauben Sie den neuen Filter auf den Filteradapter, bis die Dichtung die Befestigungsplatte berührt; ziehen Sie den Filter dann um eine weitere halbe bis Dreiviertelumdrehung an (Bild 34).

      Important: Ziehen Sie den Ölfilter nicht zu fest.

    5. Füllen Sie das Kurbelgehäuse mit dem Öl der angegebenen Sorte (Bild 32).

    6. Starten Sie den Motor, lassen ihn laufen und prüfen auf undichte Stellen.

    7. Stellen Sie den Motor ab und prüfen den Ölstand im Motor.

      Note: Gießen Sie ggf. Öl in den Motor ein, bis der Ölstand die Voll-Markierung des Peilstabs erreicht.

    Warten der Kraftstoffanlage

    Prüfen der Kraftstoffleitungen und -verbindungen

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 400 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie die Kraftstoffleitungen und -verbindungen.
  • Prüfen Sie die Kraftstoffleitungen, Verbindungen und Klemmen auf Zeichen von undichten Stellen, Verschleiß, Defekte oder lockere Anschlüsse.

    Note: Reparieren Sie beschädigte oder undichte Komponenten der Kraftstoffanlage, bevor Sie die Maschine verwenden.

    Austauschen des Kraftstofffilters

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 800 Betriebsstunden
  • Tauschen Sie den Kraftstofffilter aus.
    1. Heben Sie die Pritsche an und stützen Sie sie mit dem Ständer ab.

    2. Stellen Sie das Zündschloss in die AUS-Stellung und ziehen Sie den Schlüssel ab.

    3. Stellen Sie eine Auffangwanne unter den Kraftstofffilter.

    4. Schrauben Sie den Kraftstofffilter von den Halterung ab (Bild 35).

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    5. Montieren Sie den Ersatzfilter, indem Sie ihn drehen, bis der Filter die Oberkante der Halterung berührt; ziehen Sie ihn dann um eine weitere Dreiviertelumdrehung an.

    Warten der elektrischen Anlage

    Hinweise zur Sicherheit der Elektroanlage

    • Klemmen Sie vor dem Durchführen von Reparaturen an der Maschine die Batterie ab. Klemmen Sie immer zuerst die Minusklemme und dann die Plusklemme ab. Schließen Sie immer zuerst den Pluspol und dann den Minuspol an.

    • Laden Sie die Batterie in offenen, gut gelüfteten Bereichen und nicht in der Nähe von Funken und offenem Feuer. Stecken Sie das Ladegerät aus, ehe Sie den Akku anschließen oder abklemmen. Tragen Sie Schutzkleidung und verwenden Sie isoliertes Werkzeug.

    Warten der Batterie

    Batteriespannung: 12 Volt mit 300 Ampere (Kaltstart) bei -18 °C

    • Halten Sie die Batterie immer sauber und voll aufgeladen.

    • Reinigen Sie korrodierte Batteriepole mit einer Lösung aus vier Teilen Wasser und einem Teil Natron.

    • Tragen Sie eine dünne Fettschicht auf die Batterieklemmen/-pole auf, um Korrosion zu verhindern.

    Abtrennen der Batterie

    Warnung:

    Das unsachgemäße Verlegen der Batteriekabel kann zu Schäden an der Maschine und den Kabeln führen und Funken erzeugen. Funken können zum Explodieren der Batteriegase führen, was Verletzungen zur Folge haben kann.

    • Trennen Sie immer das Minuskabel (Schwarz) ab, bevor Sie das Pluskabel (Rot) abtrennen.

    • Schließen Sie immer das Pluskabel (Rot) an, bevor Sie das Minuskabel (Schwarz) anschließen.

    • Halten Sie die Batteriehalterung immer in ihrer ordnungsgemäßen Position, um die Batterie zu schützen und zu befestigen.

    Warnung:

    Batteriepole und Metallwerkzeuge können an metallischen Teilen Kurzschlüsse verursachen und Funken erzeugen. Funken können zum Explodieren der Batteriegase führen, was Verletzungen zur Folge haben kann.

    • Vermeiden Sie, wenn Sie eine Batterie ein- oder ausbauen, dass die Batteriepole mit metallischen Maschinenteilen in Berührung kommen.

    • Vermeiden Sie Kurzschlüsse zwischen metallischen Werkzeugen, den Batteriepolen und metallischen Maschinenteilen.

    1. Drücken Sie die Seiten der Batterieabdeckung zusammen und nehmen Sie die Abdeckung von der Batterieoberseite ab (Bild 36).

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    2. Trennen Sie das Minuskabel der Batterie vom Batteriepol ab (Bild 36).

    3. Trennen Sie das Pluskabel der Batterie vom Batteriepol ab (Bild 36).

    Entfernen der Batterie

    1. Schließen Sie die Batteriekabel ab, siehe Abtrennen der Batterie.

    2. Entfernen Sie die Sicherungsmutter, Schlossschraube und die Batterieklemme, mit denen die Batterie am Batteriefach befestigt ist (Bild 36).

    3. Nehmen Sie die Batterie aus dem Batteriefach (Bild 36).

    Einbauen der Batterie

    1. Fluchten Sie die Batterie mit dem Batteriefach der Maschine aus (Bild 36).

      Note: Stellen Sie sicher, dass die Plus- und Minuspole der Batterie so ausgefluchtet sind, wie in Bild 36 abgebildet.

    2. Befestigen Sie die Batterie mit der Batterieklemme, der Schlossschraube und Sicherungsmutter am Batteriefach (Bild 36).

    3. Schließen Sie die Batteriekabel an, siehe Anschließen der Batterie.

    Anschließen der Batterie

    1. Schließen Sie das Pluskabel am Batteriepol an (Bild 36).

    2. Schließen Sie das Minuskabel am Batteriepol an (Bild 36).

    3. Setzen Sie die Batterieabdeckung oben an der Batterie auf (Bild 36).

    Aufladen der Batterie

    Warnung:

    Beim Laden der Batterie werden Gase erzeugt, die explodieren können.

    Rauchen Sie nie in der Nähe der Batterie und halten Sie Funken und offenes Feuer von der Batterie fern.

    Important: Halten Sie die Batterie immer vollständig geladen (Dichte 1,260). Dies ist besonders wichtig zum Verhüten von Batterieschäden, wenn die Temperatur unter 0 °C fällt.

    1. Nehmen Sie die Batterie aus der Maschine, siehe Abtrennen der Batterie.

    2. Schließen Sie ein Ladegerät mit drei Ampere oder vier Ampere an die Batteriepole an. Laden Sie die Batterie mit drei bis vier Ampere für vier bis acht Stunden auf (12 Volt).

      Note: Überladen Sie die Batterie nicht.

    3. Setzen Sie die Batterie in das Chassis ein, siehe Einbauen der Batterie.

    Einlagerung der Batterie

    Wenn Sie die Maschine länger als einen Monat einlagern, nehmen Sie die Batterie heraus und laden sie komplett auf. Lagern Sie sie entweder auf einem Regal oder in der Maschine. Wenn Sie die Batterie in der Maschine lagern, lassen Sie die Kabel abgeklemmt. Lagern Sie die Batterie an einem kühlen Ort ein, um ein zu schnelles Entladen der Batterie zu vermeiden. Stellen Sie sicher, um einem Einfrieren der Batterie vorzubeugen, dass sie voll aufgeladen ist.

    Austauschen der Sicherungen

    Die elektrische Anlage der Maschine wird durch sieben Sicherungen geschützt. Sie befinden sich unter der Motorhaube (Bild 37).

    Alarm/Stromsteckdose10 A
    Motor10 A
    Scheinwerfer10 A
    Gerätesicherung15 A
    Anheben15 A
    Heckhub15 A
    Hupe30 A
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    Warten der Scheinwerfer

    Auswechseln der Birnen

    Achtung

    Wenn Sie eine Birne mit einer höheren Wattzahl einsetzen, für die das System nicht entworfen wurde, können Sie die 12-Volt-Steckdose beschädigen oder die Sicherung brennt durch.

    Verwenden Sie immer die von Toro angegebene LED-Birne, um das Problem zu vermeiden.

    Achtung

    Die Birnen werden bei der Verwendung sehr heiß. Das Anfassen einer heißen Birne kann zu schweren Verbrennungen und Körperverletzungen führen.

    Lassen Sie die Birnen vor dem Auswechseln abkühlen. Passen Sie beim Umgang mit den Birnen immer auf.

    Typ: Siehe Ersatzteilkatalog.

    1. Schließen Sie die Batterie ab, siehe Abtrennen der Batterie.

    2. Öffnen Sie die Haube.

    3. Schließen Sie den elektrischen Anschluss für den Kabelbaum vom Lampenanschluss hinten am Scheinwerfergehäuse ab (Bild 38).

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    4. Drehen Sie die Birne um eine Viertelumdrehung nach links und bewegen sie nach hinten aus dem Lampengehäuse (Bild 38).

    5. Setzen Sie die neue Birne und das neue Scheinwerfergehäuse ein und fluchten Sie die Nasen in der Birne mit den Schlitzen im Scheinwerfergehäuse aus (Bild 38).

    6. Drehen Sie die Lampe um eine Vierteldrehung nach rechts, um sie zu befestigen (Bild 38).

    7. Schließen Sie den elektrischen Anschluss für den Kabelbaum am Anschluss der neuen Lampe an (Bild 38).

    8. Schließen Sie die Batterie an und schließen Sie die Motorhaube, siehe Anschließen der Batterie.

    Austauschen des Scheinwerfers

    1. Schließen Sie die Batterie ab, siehe Abtrennen der Batterie.

    2. Öffnen Sie die Motorhaube, siehe Öffnen der Motorhaube.

    3. Schließen Sie den elektrischen Anschluss für den Kabelbaum vom Lampenanschluss ab (Bild 39).

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    4. Entfernen Sie die Schellen, mit denen der Scheinwerfer an der Scheinwerferhalterung befestigt ist (Bild 39).

      Note: Bewahren Sie alle Teile für den Einbau des neuen Scheinwerfers auf.

    5. Schieben Sie den Scheinwerfer nach vorne durch die Öffnung in der vorderen Stoßstange und entfernen Sie ihn (Bild 39).

    6. Setzen Sie den neuen Scheinwerfer durch die Öffnung in der Stoßstange ein (Bild 39).

      Note: Achten Sie darauf, dass die Ausrichtungsstreben mit den Löchern in der Befestigungshalterung hinter der Stoßstange ausgefluchtet sind.

    7. Befestigen Sie den Scheinwerfer mit den in Schritt 4 entfernten Schellen.

    8. Schließen Sie den elektrischen Anschluss für den Kabelbaum am Lampenanschluss an (Bild 39).

    9. Stellen Sie die Scheinwerfer ein, um den Strahl auf die gewünschte Stelle zu richten, siehe Einstellen der Scheinwerfer.

    Einstellen der Scheinwerfer

    Mit den folgenden Schritten stellen Sie den Scheinwerferstrahl ein, wenn Sie einen Scheinwerfer herausgenommen oder ausgetauscht haben.

    1. Drehen Sie das Zündschloss in die EIN-Stellung und schalten Sie die Scheinwerfer ein.

    2. Drehen Sie die Einstellschrauben an der Rückseite des Scheinwerfers (Bild 39), um den Scheinwerfer zu drehen und den Scheinwerferstrahl einzustellen.

    Warten des Antriebssystems

    Warten der Reifen

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 100 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie den Zustand der Reifen und Felgen.
  • Ziehen Sie die Radmuttern an.
    1. Prüfen Sie die Reifen und Felgen auf Abnutzung oder Beschädigungen.

      Note: Betriebsunfälle, wie z. B. das Aufprallen auf Bordsteine, kann einen Reifen oder eine Felge beschädigen sowie das Rad unwuchtig machen. Prüfen Sie den Zustand deshalb nach Unfällen.

    2. Ziehen Sie die Radmuttern mit 108-122 N·m an.

    Überprüfen der Komponenten der Lenkung und Aufhängung

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 100 Betriebsstunden
  • Überprüfen Sie die Lenkung und Aufhängung auf lose oder beschädigte Komponenten.
  • Wenn sich das Lenkrad in der Mittelposition (Bild 40) befindet, drehen Sie das Lenkrad nach links oder rechts. Wenn Sie das Lenkrad um mehr als 13 mm nach links oder rechts drehen und die Reifen sich nicht drehen, überprüfen Sie die folgenden Lenkungs- und Aufhängungskomponenten, um sicherzustellen, dass sie nicht lose oder beschädigt sind:

    • Lenkwelle bis zur Verbindung der Lenkstange

      Important: Überprüfen Sie den Zustand und die Sicherheit der Ritzel-Wellendichtung (Bild 41).

    • Zugstangen für die Montage von Lenkstangen

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    g313201

    Einstellen der Vorderradausrichtung

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 100 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie den Radsturz und die Vorspur des Vorderrads.
  • Vorbereiten der Einstellung des Radsturzes oder der Vorspur

    1. Prüfen Sie den Reifendruck und stellen Sie sicher, dass die Vorderreifen einen Druck von 0,83 bar haben.

    2. Belasten Sie den Sitz mit dem durchschnittlichen Gewicht eines Bedieners, der die Maschine fährt, oder ein Bediener sollte auf dem Sitz sitzen. Während dieser Einstellung muss das Gewicht oder der Bediener auf dem Sitz verbleiben.

    3. Rollen Sie die Maschine auf einer ebenen Oberfläche 2-3 m geradlinig zurück und dann geradlinig vorwärts zur Ausgangsposition. Dies ermöglicht der Aufhängung, in die Betriebsstellung zu gehen.

    Einstellen des Radsturzes

    Vom Besitzer bereitgestellte Werkzeuge: Gabelschlüssel, Toro-Bestellnummer 132-5069, wenden Sie sich an den offiziellen Service-Vertragshändler.

    Important: Stellen Sie den Radsturz nur ein, wenn Sie ein Frontanbaugerät verwenden oder die Reifenabnutzung ungleichmäßig ist.

    1. Prüfen Sie die Einstellung des Radsturzes an jedem Rad; die Einstellung sollte so weit wie möglich bei Null liegen.

      Note: Die Reifen sollten gleichmäßig mit dem Profil auf dem Boden ausgerichtet sein, um eine ungleichmäßige Abnutzung zu verringern.

    2. Wenn der Radsturz nicht richtig eingestellt ist, drehen Sie den Stellring am Stoßdämpfer mit einem Gabelschlüssel, um das Rad einzustellen (Bild 42).

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    Einstellen der Vorspur der Vorderräder

    Important: Stellen Sie vor dem Einstellen der Vorspur sicher, dass der Radsturz so weit wie möglich Null ist, siehe Einstellen des Radsturzes.

    1. Messen Sie den Abstand zwischen beiden Vorderreifen auf Achshöhe (an der Vorder- und Rückseite der Vorderreifen) (Bild 43).

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    2. Wenn der Wert nicht zwischen 0-6 mm liegt, lösen Sie die Klemmmuttern am äußeren Ende der Spurstangen (Bild 44).

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    3. Drehen Sie beide Spurstangen, um die Vorderseite des Reifens nach innen oder außen zu stellen.

    4. Ziehen Sie bei korrekter Einstellung die Klemmmuttern der Spurstange fest.

    5. Stellen Sie sicher, dass sich das Lenkrad in beide Richtungen voll ausschlagen lässt.

    Prüfen des Getriebeölstands

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 100 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie den Getriebeölstand.
  • Ölsorte: SAE 10W30 (API-Klassifikation SJ oder hochwertiger).

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, aktivieren Sie die Feststellbremse, stellen den Motor ab und ziehen den Schlüssel ab

    2. Nehmen Sie die Schraube aus dem Füllstand-Prüfloch heraus (Bild 45).

      Note: Der Getriebeöl-Füllstand in der Antriebsachse muss die Unterseite des Füllstand-Prüflochs erreichen.

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    3. Wenn der Stand des Getriebeöls nicht an der Unterseite des Füllstand-Prüflochs liegt, füllen Sie Öl der entsprechenden Sorte ein, siehe Wechseln des Getriebeöls.

    Wechseln des Getriebeöls

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 800 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Getriebeöl.
  • Ölsorte: SAE 10W30 (API-Klassifikation SJ oder hochwertiger).

    Ölfüllmenge: 1,4 l

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, aktivieren Sie die Feststellbremse, stellen den Motor ab und ziehen den Schlüssel ab

    2. Reinigen Sie den Bereich um die Füll- und Ablassschraube mit einem Lappen (Bild 46).

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    3. Stellen Sie eine Auffangwanne mit einem Fassungsvermögen von 2 l oder mehr unter die Ablassschraube.

    4. Drehen Sie die Füllschraube nach links, um sie zu entfernen (Bild 46).

      Note: Bewahren Sie die Füllschraube und Dichtung für das Einsetzen in Schritt 8 auf.

    5. Drehen Sie die Ablassschraube nach links, um sie zu entfernen (Bild 46).

      Note: Bewahren Sie die Ablassschraube und Dichtung für das Einsetzen in Schritt 6 auf.

      Note: Lassen Sie das Öl vollständig vom Getriebe ablaufen.

    6. Setzen Sie die Ablassschraube und Dichtung in das Ablassschraubenloch am Getriebe ein und ziehen sie an (Bild 46).

      Note: Entsorgen Sie das Altöl bei einem zugelassenen Recyclingcenter.

    7. Füllen Sie den Behälter (Bild 47) über das Füllschraubenloch mit ca. 1,4 l Öl der angegebenen Ölsorte oder bis der Ölstand im Getriebe die Unterseite des Gewindes erreicht (Bild 46).

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    8. Setzen Sie die Füllschraube und Dichtung in das Füllschraubenloch am Getriebe ein und ziehen sie an (Bild 46).

    9. Lassen Sie den Motor an und verwenden Sie die Maschine.

    10. Prüfen Sie den Ölstand und füllen mehr Öl ein, wenn der Ölstand unter dem Gewinde im Füllschraubenloch liegt (Bild 46).

    Prüfen und Einstellen der Leerlaufstellung

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie die Funktion des Ganghebels.
  • Alle 100 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie die Leerlauf-Einstellung des Ganghebels.
  • Wenn Sie regelmäßige Wartungsarbeiten und/oder eine Motordiagnostik durchführen, müssen Sie das Getriebe in den LEERLAUF schalten (Bild 48). Der Ganghebel der Maschine hat eine NEUTRAL-Stellung, die den Leerlauf des Getriebes festlegt. Treffen Sie die folgenden Maßnahmen, um sicherzustellen, dass der Ganghebel in der Leerlaufstellung die Antriebsachse auch richtig auf Leerlauf schaltet:

    1. Stellen Sie den Ganghebel in die NEUTRAL-Stellung.

    2. Stellen Sie sicher, dass die Leerlaufhalterung in der NEUTRAL-Stellung ist (mit der Kabelbefestigungshalterung unter der Ganghalterung nivelliert), indem Sie die Antriebskupplung drehen (Bild 48).

      Note: Die Maschine sollte nicht vorwärts- oder rückwärtsrollen. Wenn sich die Maschine bewegen lässt, schieben Sie die Leerlaufhalterung in die NEUTRAL-Stellung.

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    3. Drehen Sie eine der Sicherungsmuttern (Bild 48), um einen Abstand von 0,762 mm bis 1,524 mm zwischen der Unterseite der Mutter bzw. Scheibe und der Leerlaufhalterung zu erhalten.

      Note: Sie müssen die Gewindewelle unter der Halterung festhalten, wenn Sie die Stellung der Sicherungsmutter oben einstellen.

    4. Drehen Sie die andere Sicherungsmutter, um einen Abstand von 0,76 mm bis 1,52 mm zwischen der Unterseite der Mutter bzw. Scheibe und der Leerlaufhalterung zu erhalten.

    5. Ziehen Sie an jedem Schaltzug, um sicherzustellen, dass der Abstand zwischen der Mutter bzw. Scheibe und der Leerlaufhalterung zwischen 0,76 mm und 1,52 mm liegt (Bild 49).

      Note: Wenn kein Abstand besteht, stellen Sie die Muttern ein, um den angegebenen Abstand zu erhalten.

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    6. Lassen Sie den Motor an und schalten mehrmals auf VORWäRTS, RüCKWäRTS und NEUTRAL, um sicherzustellen, dass die Neutralhalterung einwandfrei funktioniert.

    Prüfen der Hauptantriebskupplung

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie die Hauptantriebskupplung.
  • Die Kupplungsfunktion sollte täglich für richtiges Schalten geprüft werden. Wenn die Gangschaltung klebt oder schwergängig ist, oder die Kupplung im Leerlauf nicht ganz auf die Neutralstellung zurückgeht, muss die Kupplung etwas gereinigt werden.

    Note: Entfernen Sie besonders Rückstände in und in der Nähe von sich bewegenden Teilen.

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, aktivieren Sie die Feststellbremse, stellen den Motor ab und ziehen den Schlüssel ab

    2. Heben Sie die Ladepritsche an und sichern Sie diese.

    3. Entfernen Sie Schmutzansammlungen an der Kupplung mit Wasser; trocknen Sie die Kupplung sofort mit Druckluft aus, um überschüssiges Wasser und Rückstände zu entfernen.

      Note: Die restlichen Rückstände können mit einem schnell trocknenden Kontaktreinigungsmittel entfernt werden.

    Warten der Hauptantriebskupplung

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 200 Betriebsstunden
  • Reinigen Sie die Hauptantriebskupplung (öfter bei staubigen oder schmutzigen Bedingungen).
  • Note: Der Einsatz der Maschine mit verschmutzter Kupplung kann interne Komponenten stärker abnutzen.

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, aktivieren Sie die Feststellbremse, stellen den Motor ab und ziehen den Schlüssel ab

    2. Heben Sie die Ladepritsche an und sichern Sie diese.

    3. Entfernen Sie die sechs Bundkopfschrauben, mit denen die Kupplungsabdeckung befestigt ist.

    4. Legen Sie die Abdeckung, das Distanzstück und die Feder zur Seite (Bild 50).

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    5. Entfernen Sie Schmutz- oder Dreckansammlungen mit Wasser; trocknen Sie die Teile sofort mit Druckluft, um überschüssiges Wasser und Rückstände zu entfernen.

    6. Entfernen Sie restliche Rückstände mit einem schnell trocknenden Kontaktreinigungsmittel oder einem Bremsenreiniger.

      Note: Entfernen Sie Rückstände in und in der Nähe von beweglichen Teilen.

    7. Wenn Rückstände oder Ablagerungen um den Riemen oder entlang der Kupplungswelle vorhanden sind, entfernen Sie diese mit einem feinen Schleifpad oder einem ähnlichen Produkt.

    8. Bringen Sie die Feder, Kupplungsabdeckung und die Bundkopfschrauben an.

    9. Ziehen Sie die Schrauben bis auf 12-13,5 N·m an.

    Warten der Kühlanlage

    Sicherheit des Kühlsystems

    • Ein Verschlucken von Motorkühlmittel kann zu Vergiftungen führen; Kinder und Haustiere sollten keinen Zugang zum Kühlmittel haben.

    • Ablassen von heißem, unter Druck stehendem Kühlmittel bzw. eine Berührung des heißen Kühlers und benachbarter Teile kann zu schweren Verbrennungen führen.

      • Lassen Sie den Motor immer für mindestens 15 Minuten abkühlen, bevor Sie den Kühlerdeckel abnehmen.

      • Verwenden Sie beim Öffnen des Kühlerdeckels einen Lappen und öffnen den Kühler langsam, damit Dampf ohne Gefährdung austreten kann.

    • Setzen Sie die Maschine nie mit abgenommenen Abdeckungen ein.

    • Berühren Sie den sich drehenden Lüfter und den Treibriemen nicht mit den Fingern, Händen und Kleidungsstücken.

    • Stellen Sie den Motor ab und ziehen den Schlüssel ab, bevor Sie Wartungsarbeiten durchführen.

    Reinigen der Motorkühlbereiche

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 100 Betriebsstunden
  • Reinigen Sie die Motorkühlbereiche.Reinigen Sie das Kühlsystem doppelt so oft in speziellen Einsatzkonditionen, siehe .
  • Important: Die Verwendung des Motors mit verstopftem Drehgitter, verschmutzten oder verstopften Kühlrippen oder entfernter Kühlerhaube führt infolge von Überhitzen zu Schäden am Motor.

    Important: Reinigen Sie den Motor nie mit einem Druckluftreiniger, da Wasser in die Kraftstoffanlage gelangen könnte.

    Reinigen Sie die Drehgitter, Kühlrippen und externen Oberflächen des Motors.

    Note: Reinigen Sie die Motorkühlteile öfter in sehr verschmutzten oder staubigen Bedingungen.

    Warten des Kühlers

    Prüfen des Kühlmittelstands

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie den Kühlmittelstand.
  • Note: Verwenden Sie eine 50/50 Mischung aus Ethylenglykol und Wasser als Kühlmittel.

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, stellen Sie den Motor ab, aktivieren Sie die Feststellbremse und ziehen Sie den Schlüssel ab.

    2. Nehmen Sie den Deckel des Kühlerausdehnungsgefäßes ab (Bild 51).

    3. Wenn der Stand des Kühlmittels niedrig ist, füllen Sie Kühlmittel bis zur Unterseite des Einfüllstutzens auf.

      Note: Füllen Sie nicht zu viel ein.

    4. Setzen Sie den Deckel des Kühlerausdehnungsgefäßes auf und wischen Sie Verschüttungen auf.

    Wechseln des Kühlmittels

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 1000 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Kühlmittel.
  • Achtung

    Wenn der Motor gelaufen ist, ist das Kühlmittel heiß und steht unter Druck, d. h. es kann ausströmen und Verbrühungen verursachen.

    • Entfernen Sie niemals den Kühlerdeckel, wenn der Motor noch läuft.

    • Lassen Sie den Motor mindestens 15 Minuten oder so lange abkühlen, dass Sie den Kühlerdeckel berühren können, ohne Ihre Hand zu verbrennen.

    • Verwenden Sie beim Öffnen des Kühlerdeckels einen Lappen und öffnen den Kühler langsam, damit Dampf ohne Gefährdung austreten kann.

    Note: Verwenden Sie eine 50/50 Mischung aus Ethylenglykol und Wasser als Kühlmittel.

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, stellen Sie den Motor ab, aktivieren Sie die Feststellbremse und ziehen Sie den Schlüssel ab.

    2. Nehmen Sie den Fülldeckel (Bild 51) ab und füllen Kühlmittel ein.

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    3. Setzen Sie den Fülldeckel auf und nehmen Sie den Deckel des Kühlerausdehnungsgefäßes ab (Bild 51).

      Note: Lassen Sie niemals beide Verschlüsse gleichzeitig offen, da dies die Befüllung des Tanks negativ beeinflusst.

    4. Füllen Sie Kühlmittel bis zur Unterseite des Einfüllstutzens ein.

    5. Setzen Sie den Deckel des Kühlerausdehnungsgefäßes auf und wischen Sie Verschüttungen auf.

    Warten der Bremsen

    Prüfen der Bremsen

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 100 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie die Bremsen.
  • Important: Bremsen stellen ein wichtiges Sicherheitsbestandteil der Maschine dar. Überprüfen Sie diese gemäß dem empfohlenen Wartungsintervall, um eine optimale Leistung und Sicherheit zu gewährleisten.

    • Prüfen Sie den Bremsbelag auf Abnutzung und Defekte. Wenn die Dicke des Bremsbelags unter 1,6 mm liegt, sollten Sie die Bremsbeläge austauschen.

    • Prüfen Sie die Bremsscheibe und andere Bauteile auf Anzeichen von Abnutzung oder Verzerrung. Tauschen Sie verbogene oder beschädigte Teile aus.

    • Prüfen Sie den Stand der Bremsflüssigkeit, siehe Prüfen der Bremsflüssigkeit.

    Prüfen der Bremsflüssigkeit

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie den Stand der Bremsflüssigkeit.Prüfen Sie den Füllstand der Bremsflüssigkeit vor dem Anlassen des Motors
  • Bremsflüssigkeitssorte: DOT 3

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche.

    2. Aktivieren Sie die Feststellbremse.

    3. Stellen Sie den Motor ab und ziehen Sie den Zündschlüssel ab.

    4. Öffnen Sie die Motorhaube, um an den Hauptbremszylinder und den Behälter zu gelangen (Bild 52).

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    5. Lesen Sie den Flüssigkeitsstand am Stutzen an der Seite des Behälters ab (Bild 53).

      Note: Der Stand sollte über der Minimum-Markierung liegen.

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    6. Führen Sie die folgenden Schritte aus, wenn der Flüssigkeitsstand niedrig ist:

      1. Reinigen Sie den Bereich um den Behälterdeckel und nehmen den Deckel ab (Bild 52).

      2. Füllen Sie DOT 3-Bremsflüssigkeit in den Behälter, bis der Füllstand über der Minimum-Markierung liegt (Bild 53).

        Note: Füllen Sie nicht zu viel Bremsflüssigkeit in den Behälter.

      3. Schrauben Sie den Behälterdeckel wieder auf (Bild 52).

    7. Schließen Sie die Motorhaube.

    Einstellen des Feststellbremsgriffs

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 200 Betriebsstunden
  • Stellen Sie ggf. die Feststellbremse ein.
    1. Nehmen Sie den Griff vom Feststellbremshebel ab (Bild 54).

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    2. Lösen Sie die Stellschraube, mit der das Feststellbremshandrad am Feststellbremshebel befestigt ist (Bild 54).

    3. Drehen Sie das Einstellhandrad für die Bremse, bis eine Kraft von 133 - 156 Nm erforderlich ist, um den Feststellbremshebel zu betätigen (Bild 54).

      Note: Wenn Sie das Einstellhandrad für die Bremse bis zum Anschlag gedreht haben und die Kraft von 133-156 Nm nicht erreicht haben, die zum Betätigen des Feststellbremshebels erforderlich ist, führen Sie die Schritte zum Einstellen der Bremszüge aus, siehe Einstellen der Bremszüge.

    4. Ziehen Sie die Stellschraube fest und befestigen den Handgriff (Bild 54).

    Einstellen der Bremszüge

    1. Nehmen Sie den Griff vom Feststellbremshebel ab (Bild 54).

    2. Lösen Sie die Stellschraube (Bild 54), mit der das Bremseinstellhandrad am Feststellbremshebel befestigt ist, lösen Sie die Feststellbremse und das Bremseinstellhandrad.

    3. Lockern Sie an der Unterseite der Maschine die hintere Klemmmutter für den Gewindeeinsteller des Feststellbremszugs um vier Umdrehungen (Bild 55).

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    4. Ziehen Sie die vordere Klemmmutter an (Bild 55).

    5. Drehen Sie das Einstellhandrad für die Bremse (Bild 54), bis eine Kraft von 41-47 Nm erforderlich ist, um den Feststellbremshebel zu betätigen.

      • Wenn Sie das Bremseinstellhandrad durch eine Lockerung nicht einstellen und den Feststellbremshebel nicht mit einer Kraft von 133-156 Nm betätigen können, führen Sie Folgendes aus:

        1. Lockern Sie die vordere Klemmmutter (Bild 55) für den Gewindeeinsteller des Feststellbremszugs um eine Umdrehung.

        2. Ziehen Sie die hintere Klemmmutter an (Bild 55).

        3. Drehen Sie das Einstellhandrad für die Bremse (Bild 54), bis eine Kraft von 41-47 Nm erforderlich ist, um den Feststellbremshebel zu betätigen.

        4. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3 noch höchstens zweimal, um eine Feststellbremskraft von 41-47 Nm zu erhalten.

      • Wenn Sie das Bremseinstellhandrad durch ein Anziehen nicht einstellen und den Feststellbremshebel nicht mit einer Kraft von 133-156 Nm betätigen können, führen Sie Folgendes aus:

        1. Lockern Sie die hintere Klemmmutter (Bild 55) für den Gewindeeinsteller des Feststellbremszugs um eine Umdrehung.

        2. Ziehen Sie die vordere Klemmmutter an (Bild 55).

        3. Drehen Sie das Einstellhandrad für die Bremse (Bild 54), bis eine Kraft von 41-47 Nm erforderlich ist, um den Feststellbremshebel zu betätigen.

        4. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3 noch höchstens dreimal, um eine Feststellbremskraft von 41-47 Nm zu erhalten.

        Note: Wenn Sie den Feststellbremszug nicht genug einstellen können, um das Bremseinstellhandrad in den Einstellungsbereich zu bekommen, prüfen Sie die Bremsbeläge auf zu große Abnutzung.

      • Ziehen Sie die Stellschraube fest und befestigen den Handgriff (Bild 54).

    Wechseln der Bremsflüssigkeit

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 1000 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie die Bremsflüssigkeit.
  • Wenden Sie sich an den offiziellen Toro Vertragshändler.

    Warten der Riemen

    Treibriemen

    Prüfen des Treibriemens

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Nach acht Betriebsstunden
  • Prüfen Sie den Zustand des Treibriemens.
  • Alle 200 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie den Zustand und die Spannung des Treibriemens.
    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, aktivieren Sie die Feststellbremse, stellen den Motor ab und ziehen den Schlüssel ab

    2. Heben Sie die Ladepritsche an und stützen Sie sie mit der Stützstange ab.

    3. Schalten Sie das Getriebe in die NEUTRAL-Stellung.

    4. Drehen und prüfen Sie den Riemen (Bild 56) auf überdurchschnittliche Abnutzung oder Beschädigung.

      Note: Tauschen Sie den Riemen aus, wenn er sehr abgenutzt oder beschädigt ist, siehe Austauschen des Treibriemens.

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    5. Senken Sie die Ladepritsche ab.

    Austauschen des Treibriemens

    1. Heben Sie die Ladepritsche an.

    2. Stellen Sie das Getriebe in die NEUTRAL-Stellung, aktivieren die Feststellbremse, drehen das Zündschloss in die AUS-Stellung und ziehen den Schlüssel ab.

    3. Drehen Sie den Riemen und verlegen ihn über die sekundäre Kupplung (Bild 56).

    4. Nehmen Sie den Riemen von der primären Kupplung (Bild 56).

      Note: Werfen Sie den alten Riemen weg.

    5. Fluchten Sie den neuen Riemen über der primären Kupplung aus (Bild 56).

    6. Drehen Sie den Riemen und verlegen ihn über die sekundäre Kupplung (Bild 56).

    7. Senken Sie die Ladepritsche ab.

    Prüfen des Riemenzugreglers

    Note: Prüfen Sie den Riemenzugregler, wenn Sie Vibrationsprobleme beheben, eine Überholung durchführen oder einen Defekt der Motorbefestigung feststellen.

    Der Riemenzugregler (Bild 57) sollte immer einen Abstand von 2,2 mm haben.

    Wenn der Zugregler zu nahe an der Motorhalterung liegt, verursacht der Riemen übermäßige Vibrationen; wenn der Zugregler zu weit von der Motorhalterung entfernt ist, verursacht der Riemen eine schädliche Motorbelastung.

    Lockern Sie zum Einstellen des Abstands die drei Bundkopfschrauben, mit denen die Halterung am Rahmen befestigt ist, und verschieben Sie die Halterung entsprechend.

    Ziehen Sie die drei Bundkopfschrauben an, wenn der Abstand richtig ist.

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    Warten des Chassis

    Einstellen der Ladepritschenriegel

    Wenn der Riegel der Ladepritsche nicht richtig ausgefluchtet ist, vibriert die Ladepritsche, wenn Sie mit der Maschine fahren. Sie können die Riegelstreben einstellen, damit die Riegel die Ladepritsche fest am Chassis halten.

    1. Lösen Sie die Sicherungsmutter am Ende der Riegelstrebe (Bild 58).

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    2. Drehen Sie die Riegelstrebe nach rechts, bis sie bündig mit dem Hakenteil des Riegels ist (Bild 58).

    3. Ziehen Sie die Sicherungsmutter bis auf 19,7-25,4 N·m an.

    4. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3 für den Riegel an der anderen Seite der Maschine.

    Reinigung

    Reinigen der Maschine

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Waschen Sie die Maschine.
  • Waschen Sie die Maschine nach Bedarf nur mit Wasser oder mit einem milden Reinigungsmittel. Zum Reinigen der Maschine kann ein Putztuch/-lappen verwendet werden.

    Important: Verwenden Sie zur Reinigung der Maschine kein Brack- oder wiederaufbereitetes Wasser.

    Important: Reinigen Sie die Maschine nicht mit einem Hochdruckreiniger. Hochdruckreiniger können die Elektroanlage beschädigen, wichtige Aufkleber lösen und das an den Reibungsstellen benötigte Fett wegspülen. Vermeiden Sie den Einsatz von zu viel Wasser, insbesondere in der Nähe des Armaturenbretts, des Motors und der Batterie.

    Important: Reinigen Sie die Maschine bei laufendem Motor nicht mit Wasser. Das Reinigen der Maschine mit Wasser bei laufendem Motor kann zu einer internen Motorbeschädigung führen.

    Einlagerung

    Sicherheit bei der Einlagerung

    • Stellen Sie vor dem Verlassen des Fahrersitzes die Maschine ab, ziehen Sie den Schlüssel ab und warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind. Lassen die Maschine abkühlen, bevor Sie sie einstellen, warten, reinigen, oder einlagern.

    • Lagern Sie die Maschine oder den Benzinkanister nie an Orten mit offener Flamme, Funken oder Zündflamme, z. B. Warmwasserbereiter, oder anderen Geräten.

    Einlagern der Maschine

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Nach 50 Betriebsstunden
  • Stellen Sie das Ventilspiel ein.
  • Alle 200 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie die Dienst- und Feststellbremsen.
  • Alle 400 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie die Bremsen visuell auf abgenutzte Bremsbacken.
  • Alle 600 Betriebsstunden
  • Stellen Sie das Ventilspiel ein.
    1. Stellen Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche ab, aktivieren die Feststellbremse, stellen den Motor ab und ziehen den Zündschlüssel ab.

    2. Entfernen Sie Schmutz und Rückstände von der ganzen Maschine, einschließlich von der Außenseite des Motors.

    3. Prüfen Sie die Bremsen, siehe Prüfen der Bremsen.

    4. Warten Sie den Luftfilter, siehe Warten des Luftfilters.

    5. Dichten Sie die Ansaugseite des Luftfilters und das Auspuffrohr mit witterungsbeständigem Klebeband ab.

    6. Schmieren Sie die Maschine ein, siehe Schmierung.

    7. Wechseln Sie das Motoröl, siehe (Warten des Motoröls).

    8. Spülen Sie den Kraftstofftank mit frischem, sauberem Kraftstoff.

    9. Bringen Sie alle Teile der Kraftstoffanlage wieder sicher an.

    10. Prüfen Sie den Reifendruck, siehe Prüfen des Reifendrucks.

    11. Prüfen Sie den Frostschutz und füllen eine 50:50-Mischung aus Wasser und Frostschutzmittel nach, wie sie für die zu erwartenden Mindesttemperaturen in Ihrer Region erforderlich ist.

    12. Nehmen Sie die Batterie aus dem Chassis heraus, prüfen den Säurestand und laden die Batterie vollständig auf, siehe Warten der Batterie.

      Note: Schließen Sie die Batteriekabel während der Einlagerung nicht an den Batteriepolen an.

      Important: Die Batterie muss ganz aufgeladen sein, um ein Einfrieren und eine Beschädigung bei Temperaturen unter 0 °C zu vermeiden. Eine ganz aufgeladene Batterie hält die Ladung für ungefähr 50 Tage bei Temperaturen unter 4 °C. Wenn die Temperaturen über 4 °C liegen, prüfen Sie den Füllstand der Batterie und laden Sie die Batterie alle 30 Tage auf.

    13. Prüfen Sie alle Muttern und Schrauben und ziehen diese bei Bedarf an. Reparieren Sie alle beschädigten und defekten Teile oder wechseln sie aus.

    14. Bessern Sie alle zerkratzten oder abgeblätterten Metallflächen aus.

      Note: Die passende Farbe erhalten Sie bei Ihrem Vertragshändler.

    15. Lagern Sie die Maschine in einer sauberen, trockenen Garage oder an einem anderen geeigneten Ort ein.

    16. Decken Sie die Maschine ab, damit sie geschützt ist und nicht verstaubt.