Einführung

Dieser Aufsitzsichelmäher sollte nur von geschulten Lohnarbeitern in gewerblichen Anwendungen eingesetzt werden. Er ist hauptsächlich für das Mähen von Gras auf gepflegten Grünflächen in Parkanlagen, Sportplätzen und öffentlichen Anlagen gedacht. Wenn diese Maschine für einen anderen Zweck als vorgesehen eingesetzt wird, kann das für Sie und andere Personen gefährlich sein.

Lesen Sie diese Informationen sorgfältig durch, um sich mit dem ordnungsgemäßen Einsatz und der Wartung des Geräts vertraut zu machen und Verletzungen und eine Beschädigung des Geräts zu vermeiden. Sie tragen die Verantwortung für einen ordnungsgemäßen und sicheren Einsatz des Geräts.

Besuchen Sie Toro.com, hinsichtlich Produktsicherheit und Schulungsunterlagen, Zubehörinformationen, Standort eines Händlers oder Registrierung des Produkts.

Wenden Sie sich an Ihren autorisierten Service-Vertragshändler oder Toro-Kundendienst, wenn Sie eine Serviceleistung, Toro Originalersatzteile oder zusätzliche Informationen benötigen. Halten Sie hierfür die Modell- und Seriennummern Ihres Produkts griffbereit. In Bild 1 ist angegeben, wo an dem Produkt die Modell- und die Seriennummer angebracht sind. Tragen Sie hier die Modell- und Seriennummern des Geräts ein.

Important: Scannen Sie mit Ihrem Mobilgerät den QR-Code auf dem Seriennummernaufkleber (falls vorhanden), um auf Garantie-, Ersatzteil- oder andere Produktinformationen zuzugreifen.

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In dieser Anleitung werden potenzielle Gefahren angeführt, und Sicherheitshinweise werden vom Sicherheitswarnsymbol (Bild 2) gekennzeichnet. Dieses Warnsymbol weist auf eine Gefahr hin, die zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen kann, wenn Sie die empfohlenen Sicherheitsvorkehrungen nicht einhalten.

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In dieser Anleitung werden zwei Begriffe zur Hervorhebung von Informationen verwendet. Wichtig weist auf spezielle mechanische Informationen hin, und Hinweis hebt allgemeine Informationen hervor, die Ihre besondere Beachtung verdienen.

Dieses Produkt erfüllt alle relevanten europäischen Richtlinien; weitere Details finden Sie in der produktspezifischen Konformitätserklärung (DOC).

Entsprechend dem California Public Resource Code Section 4442 oder 4443 ist der Einsatz des Motors in bewaldeten oder bewachsenen Gebieten ohne richtig gewarteten und funktionsfähigen Funkenfänger, wie in Section 4442 definiert, oder ohne einen Motor verboten, der nicht für die Brandvermeidung konstruiert, ausgerüstet und gewartet ist.

Die beiliegende Motoranleitung enthält Angaben zu den Emissionsbestimmungen der US Environmental Protection Agency (EPA) und den Kontrollvorschriften von Kalifornien zu Emissionsanlagen, der Wartung und Garantie. Sie können einen Ersatz beim Motorhersteller anfordern.

Warnung:

KALIFORNIEN

Warnung zu Proposition 65

Die Dieselauspuffgase und einige Bestandteile wirken laut den Behörden des Staates Kalifornien krebserregend, verursachen Geburtsschäden oder andere Defekte des Reproduktionssystems

Batteriepole, -klemmen und -zubehör enthalten Blei und Bleibestandteile. Dies sind Chemikalien, die laut den Behörden des Staates Kalifornien krebserregend sind und zu Erbschäden führen können. Waschen Sie sich nach dem Umgang mit diesen Materialien die Hände.

Bei Verwendung dieses Produkts sind Sie ggf. Chemikalien ausgesetzt, die laut den Behörden des Staates Kalifornien krebserregend wirken, Geburtsschäden oder andere Defekte des Reproduktionssystems verursachen.

Sicherheit

Allgemeine Sicherheit

Dieses Produkt kann Hände und Füße amputieren und Gegenstände aufschleudern. Befolgen Sie zum Vermeiden von schweren Verletzungen immer alle Sicherheitshinweise.

  • Lesen und verstehen Sie vor dem Anlassen des Motors den Inhalt dieser Bedienungsanleitung.

  • Konzentrieren Sie sich immer bei der Verwendung der Maschine. Tun Sie nichts, was Sie ablenken könnte, sonst können Verletzungen oder Sachschäden auftreten.

  • Bedienen Sie die Maschine niemals, wenn nicht alle Schutzvorrichtungen und Abdeckungen angebracht und funktionstüchtig sind.

  • Berühren Sie bewegliche Teile nicht mit den Händen oder Füßen. Bleiben Sie immer von der Auswurföffnung fern.

  • Halten Sie Unbeteiligte und Kinder vom Arbeitsbereich fern. Die Maschine darf niemals von Kindern betrieben werden.

  • Stellen Sie vor dem Verlassen des Fahrersitzes den Motor ab, ziehen Sie den Schlüssel ab und warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind. Lassen die Maschine abkühlen, bevor Sie sie einstellen, warten, reinigen, oder einlagern.

Der unsachgemäße Einsatz oder die falsche Wartung dieser Maschine kann zu Verletzungen führen. Befolgen Sie zur Verringerung des Verletzungsrisikos diese Sicherheitshinweise und beachten Sie das Warnsymbol Graphic mit der Bedeutung Achtung, Warnung oder Gefahr – Sicherheitsrisiko. Wenn diese Hinweise nicht beachtet werden, kann es zu schweren bis tödlichen Verletzungen kommen.

Sicherheits- und Bedienungsschilder

Graphic

Die Sicherheits- und Bedienungsaufkleber sind für den Bediener gut sichtbar und befinden sich in der Nähe der möglichen Gefahrenbereiche. Tauschen Sie beschädigte oder verloren gegangene Aufkleber aus.

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Über Teilenummer 112-5297 für CE* für Maschinen der Serie 4500 anbringen (Modellnr. 30885)

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Über Teilenummer 112-5297 für CE* für Maschinen der Serie 4700 anbringen (Modellnr. 30887)

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Einrichtung

Note: Bestimmen Sie die linke und rechte Seite der Maschine anhand der üblichen Einsatzposition.

Anbringen der Aufkleber (nur CE-Maschinen)

Für diesen Arbeitsschritt erforderliche Teile:

Warnaufkleber1
CE-Aufkleber1
Herstellungsjahr-Aufkleber1

Ersetzen Sie bei Maschinen, die eine CE-Konformität benötigen, den Warnaufkleber (127-6647 [für Modell 30885] oder 127-6648 [für Modell 30887]), den CE-Aufkleber und den Aufkleber für das Baujahr (Bild 3).

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Befestigen des Motorhaubenriegels

Nur CE-Maschinen

Für diesen Arbeitsschritt erforderliche Teile:

Halterung des Motorhaubenriegels1
Niete2
Scheibe1
Schraube (¼" x 2")1
Sicherungsmutter (1/4")1
  1. Haken Sie den Motorhaubenriegel aus der Motorhaubenriegelhalterung aus.

  2. Entfernen Sie die zwei Nieten, mit denen die Halterung des Motorhaubenriegels an der Motorhaube befestigt ist (Bild 4).

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  3. Nehmen Sie die Halterung des Motorhaubenriegels von der Motorhaube ab.

  4. Fluchten Sie die Befestigungslöcher aus und positionieren Sie gleichzeitig die Halterung des CE-Riegels und des Motorhaubenriegels auf der Motorhaube (Bild 5).

    Note: Die Riegelhalterung muss an der Haube anliegen. Nehmen Sie die Schraube und Mutter nicht vom Halterungsarm für den Riegel ab.

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  5. Fluchten Sie die Scheiben mit den Löchern an der Innenseite der Motorhaube aus.

  6. Nieten Sie die Halterungen und Scheiben an die Haube (Bild 5).

  7. Haken Sie den Riegel in die Halterung des Motorhaubenriegels ein (Bild 6).

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  8. Setzen Sie die Schraube in den anderen Arm der Halterung des Motorhaubenriegels, um den Riegel zu arretieren (Bild 7). Ziehen Sie die Schraube (nicht die Mutter) an.

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Einstellen des Rollenabstreifers

optional

Der optionale Heckrollenabstreifer arbeitet am effektivsten, wenn zwischen dem Abstreifer und der Rolle ein Abstand von 0,5 mm bis 1 mm besteht.

  1. Lösen Sie die Schmiernippel und Befestigungsschraube (Bild 8).

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  2. Schieben Sie den Abstreifer nach oben oder unten, bis Sie einen Abstand von 0,5 mm bis 1 mm zwischen der Stange und der Rolle erhalten.

  3. Ziehen Sie den Schmiernippel und die Schraube abwechselnd bis auf 41 N∙m an.

Montieren des Mulchablenkblechs

optional

Wenden Sie sich an Ihren autorisierten Toro-Vertragshändler, um das richtige Mulchablenkblech zu erhalten.

  1. Reinigen Sie die Befestigungslöcher an der Rückwand und an der linken Wand der Kammer gründlich.

  2. Montieren Sie das Mulchablenkblech in der hinteren Öffnung und befestigen Sie es mit fünf Bundschrauben (Bild 9).

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  3. Prüfen Sie, dass das Mulchablenkblech weder die Messerspitze berührt noch in die Rückwand der Kammer vorsteht.

    Gefahr

    Die Verwendung des Hochhubmessers mit dem Mulchablenkblech kann zum Bruch des Messers führen und schwere oder tödliche Verletzungen zur Folge haben.

    Setzen Sie das Hochhubmesser nicht mit dem Ablenkblech ein.

Vorbereiten der Maschine

  1. Stellen Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche ab.

  2. Für die Maschinen der Serie Groundsmaster 4500 und 4700 sind die Kabel der Mähwerke Nr. 4 und Nr. 5 zu lösen (Bild 70).

  3. Lösen Sie bei Maschinen der Serie Groundsmaster 4700 die Verriegelungen der Mähwekre Nr. 6 und Nr. 7 (Bild 73).

  4. Senken Sie die Mähwerke ab.

  5. Aktivieren Sie die Feststellbremse.

  6. Stellen Sie den Motor ab und ziehen Sie den Schlüssel ab.

  7. Prüfen Sie den Reifendruck vor der Benutzung; siehe Prüfen des Reifendrucks.

    Important: Stellen Sie sicher, dass alle Reifen den gleichen Druck haben, um eine gute Schnittqualität und optimale Maschinenleistung zu gewährleisten. Achten Sie darauf, dass der Reifendruck nicht zu niedrig ist.

  8. Prüfen Sie den Stand des Hinterachsenöls vor dem ersten Anlassen des Motors, siehe Prüfen des Hinterachsenöls.

  9. Prüfen Sie den Motorölstand vor dem Anlassen des Motors, siehe Überprüfen des Motorölstands.

  10. Prüfen Sie den Hydraulikölstand vor dem Anlassen des Motors; siehe Prüfen des Hydraulikölstands.

  11. Prüfen Sie das Kühlsystem vor dem Anlassen des Motors; siehe Prüfen des Kühlsystems.

  12. Schmieren Sie die Maschine vor der Benutzung ein; siehe Einfetten der Lager und Büchsen.

    Important: Wenn das Gerät nicht richtig geschmiert wird, kommt es zum frühzeitigen Ausfall wichtiger Teile.

Produktübersicht

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Fahrpedal

Das Fahrpedal (Bild 10) regelt die Vorwärts- und Rückwärtsfahrt. Treten Sie oben auf das Pedal, um vorwärts zu fahren und unten auf das Pedal, um rückwärts zu fahren. Wenn die Mähwerke vollständig angehoben sind, steuert das Pedal die Motor- und Zuggeschwindigkeit wie bei einem Auto.

Note: In Notbremssituationen den Fuß vom Fahrpedal nehmen und dann die Bremspedale drücken. Mit dieser Methode kommt die Maschine am schnellsten zum Stillstand.

Bremspedale

Zwei Fußpedale regeln unabhängige Radbremsen zum Unterstützen des Wendens und Parkens oder zum Beibehalten der Bodenhaftung beim seitlichen Befahren von Hängen. Ein Riegel verbindet die Pedale für die Feststellbremse und den Transport (Bild 10).

Pedalsperrriegel

Der Pedalsperrriegel verbindet beide Pedale zum Aktivieren der Feststellbremse (Bild 10).

Pedal zum Verstellen der Lenksäule

Wenn Sie das Lenkrad zu Ihnen kippen möchten, treten Sie das Pedal durch und ziehen Sie die Lenksäule zu sich, bis Sie die bequemste Stellung erreicht haben. Nehmen Sie dann den Fuß vom Pedal (Bild 10). Treten Sie auf das Fußpedal und bewegen das Lenkrad von sich weg; lösen Sie das Pedal, wenn das Lenkrad in der gewünschten Betriebsstellung ist.

Feststellbremspedal

Verbinden Sie die Pedale mit dem Pedalsperrriegel, (Bild 10) treten auf das rechte Bremspedal und aktivieren das Pedal mit den Zehen, um die Feststellbremse zu aktivieren. Treten Sie eines der Bremspedale durch, bis der Riegel der Feststellbremse wieder zurückgeht, um die Feststellbremse zu lösen.

Zündschloss

Das Zündschloss (Bild 11) hat drei Stellungen: AUS, EIN/GLüHKERZEN und START.

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Zapfwellenschalter

Der Zapfwellenschalter hat zwei Stellungen: HERAUSGEZOGEN (EINGEKUPPELT) und NICHT HERAUSGEZOGEN (AUSGEKUPPELT). Ziehen Sie den Zapfwellenschalter heraus, um die Mähwerkmesser einzukuppeln. Drücken Sie den Schalter hinein, um die Mähwerkmesser auszukuppeln (Bild 11).

Schalter für hohen und niedrigen Geschwindigkeitsbereich

Dieser Schalter (Bild 11) steuert die Maschinen in zwei Geschwindigkeitsbereichen: hoch und niedrig.

Wählen Sie die H/L AUTO-Stellung, damit damit die Maschine automatisch hohe oder niedrige Geschwindigkeit wählen kann.

Wählen Sie die NIEDRIG-Stellung, um die Maschine manuell auf niedriger Geschwindigkeit zu halten.

Sie können die Schalterposition jederzeit ändern, aber die Maschine schaltet nur dann zwischen den Geschwindigkeitsbereichen um, wenn sich das Fahrpedal in Neutralstellung befindet und die Maschine angehalten wird.

Note: Um in der H/L AUTO-Stellung eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen, schalten Sie die Zapfwelle aus und heben Sie die Mähwerke vollständig an.

Note: Wenn sich der Schalter in der H/L AUTO-Stelllung befindet, können die Mähwerke nur dann aus der vollständig angehobenen Position abgesenkt werden, wenn sich das Fahrpedal in Neutralstellung befindet und die Maschine angehalten wird.

Tempomatschalter

Der Tempomatschalter stellt den Tempomat ein, um die gewünschte Fahrgeschwindigkeit aufrechtzuerhalten (Bild 12). Wenn Sie hinten auf den Schalter drücken, wird der Tempomat deaktiviert; in der mittleren Stellung des Schalters ist der Tempomat aktiviert und die gewünschte Fahrgeschwindigkeit stellen Sie vorne am Schalter ein.

Sobald der Tempomat eingestellt ist, können Sie die Geschwindigkeit über das InfoCenter ändern (Bild 32).

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Hubschalter

Mit den Hubschaltern heben Sie die Mähwerke an oder senken Sie sie ab (Bild 11). Drücken Sie den Schalter nach vorne, um die Mähwerke abzusenken und nach hinten, um sie anzuheben. Starten Sie die Maschine bei abgesenkten Mähwerken und drücken Sie den Hubschalter nach unten, sodass die Mähwerke schweben und mähen können.

Note: Die Mähwerke können im hohen Geschwindigkeitsbereich nicht abgesenkt werden und weder abgesenkt noch angehoben werden, wenn der Bediener den Sitz verlässt. Die Mähwerke können abgesenkt werden, wenn die Zündung in der EIN-Stellung ist und der Bediener auf dem Sitz sitzt.

Lichtschalter

Drücken Sie den Lichtschalter nach oben in die EIN-Stellung, um die Scheinwerfer einzuschalten (Bild 11).

Drücken Sie den Lichtschalter nach unten in die AUS-Stellung, um die Scheinwerfer auszuschalten.

Stromsteckdose

Mit dieser Steckdose (Bild 13) speisen Sie optionales Zubehör mit 12 Volt.

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Taschenhalter

Verwenden Sie den Taschenhalter zum Aufbewahren (Bild 13).

Sitzeinstellungen

Sitzeinstellhebel

Bewegen Sie den Sitzeinstellhebel an der Seite des Sitzes nach außen, schieben den Sitz in die gewünschte Stellung und lassen den Hebel los, um den Sitz in dieser Stellung zu arretieren (Bild 14).

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Armlehnen-Einstellhandrad

Drehen Sie das Handrad, um den Winkel der Armlehne einzustellen (Bild 14).

Rückenlehneneinstellhebel

Stellen Sie die Neigung der Rückenlehne mit dem Hebel ein (Bild 14).

Gewichtsanzeige

Die Gewichtsanzeige gibt an, dass der Sitz auf das Gewicht des Bedieners eingestellt ist (Bild 14). Stellen Sie die Federung in den grünen Bereich, um die Höhe einzustellen.

Gewichteinstellhebel

Stellen Sie den Sitz mit diesem Hebel auf Ihr Gewicht ein (Bild 14). Ziehen Sie am Hebel, um den Luftdruck zu erhöhen, und drücken Sie ihn herunter, um den Luftdruck zu verringern. Die Einstellung ist richtig, wenn die Gewichtsanzeige im grünen Bereich ist.

InfoCenter-LCD-Display

Auf dem InfoCenter-LCD-Display (Bild 11) werden Informationen zur Maschine angezeigt, u. a. Betriebszustand, verschiedene Diagnostikwerte und andere Informationen zur Maschine.

Die angezeigten Bildschirme sind von den von Ihnen ausgewählten Schaltflächen abhängig. Der Zweck jeder Taste hängt von den aktuellen Erfordernissen ab.

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Technische Angaben der Maschine

Tabelle der technischen Angaben

Beschreibung4500-DBild 15 Referenz4700-DBild 15 Referenz
Schnittbreite280 cmD380 cmF
Gesamtbreite 
 Abgesenkte Mähwerke286 cmE391 cmG
 Angehobene Mähwerke (Transportstellung)224 cmA224 cmA
Spurbreite 
 Vorne224 cmB224 cmB
 Hinten141 cmM141 cmM
Höhe inkl. Überrollschutz     
 Angehoben226 cmC226 cmC
 Abgesenkt165 cm 165 cm 
Gesamtlänge 
 Abgesenkte Mähwerke370 cmH370 cmH
 Angehobene Mähwerke (Transportstellung)370 cmL370 cmL
Bodenfreiheit15 cm15 cm
Radstand171 cmK171 cmK
Nettogewicht1937 kg2277 kg
(mit Mähwerken und ohne Kraftstoff)

Note: Technische und konstruktive Änderungen vorbehalten.

Mähwerk – Technische Daten

Tabelle der technischen Angaben

Länge86,4 cm
Breite86,4 cm
Höhe 24,4 cm bis zur Trägerbefestigung
26,7 cm bei einer Schnitthöhe von 1,9 cm
34,9 cm bei einer Schnitthöhe von 10 cm
Gewicht88 kg

Anbaugeräte/Zubehör

Ein Sortiment an Originalanbaugeräten und -zubehör von Toro wird für diese Maschine angeboten, um den Funktionsumfang des Geräts zu erhöhen und zu erweitern. Wenden Sie sich an Ihren offiziellen Toro-Vertragshändler oder navigieren Sie auf www.Toro.com für eine Liste der zugelassenen Anbaugeräte und des Zubehörs.

Verwenden Sie nur Toro Originalersatzteile und Zubehör. Ersatzteile und Zubehör anderer Hersteller können gefährlich sein und eine Verwendung könnte die Garantie ungültig machen.

Betrieb

Note: Bestimmen Sie die linke und rechte Seite der Maschine anhand der üblichen Einsatzposition.

Vor dem Einsatz

Sicherheitshinweise vor der Inbetriebnahme

Allgemeine Sicherheit

  • Kinder oder nicht geschulte Personen dürfen die Maschine weder verwenden noch warten. Örtliche Vorschriften bestimmen u. U. das Mindestalter von Benutzern. Der Besitzer ist für die Schulung aller Bediener und Mechaniker verantwortlich.

  • Machen Sie sich mit dem sicheren Betrieb der Maschine sowie den Bedienelementen und Sicherheitssymbolen vertraut.

  • Stellen Sie vor dem Verlassen des Fahrersitzes den Motor ab, ziehen Sie den Schlüssel ab und warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind. Lassen Sie die Maschine abkühlen, bevor Sie sie einstellen, warten, reinigen, oder einlagern.

  • Sie müssen wissen, wie Sie die Maschine schnell anhalten und den Motor abstellen können.

  • Prüfen Sie, ob alle Sitzkontaktschalter, Sicherheitsschalter, und Schutzvorrichtungen montiert und funktionsfähig sind. Nehmen Sie die Maschine nur in Betrieb, wenn diese richtig funktionieren.

  • Überprüfen Sie vor jedem Mähen, ob die Schnittmesser, -schrauben und die Mähwerke funktionsfähig sind. Tauschen Sie abgenutzte oder defekte Messer und -schrauben als komplette Sätze aus, um die Wucht der Messer beizubehalten.

  • Prüfen Sie den Arbeitsbereich gründlich und entfernen Sie alle Objekte, die von der Maschine aufgeschleudert werden könnten.

Kraftstoffsicherheit

  • Seien Sie besonders vorsichtig beim Umgang mit Kraftstoff. Kraftstoff ist brennbar und die Dämpfe sind explosiv.

  • Machen Sie alle Zigaretten, Zigarren, Pfeifen und andere Zündquellen aus.

  • Verwenden Sie nur einen vorschriftsmäßigen Benzinkanister.

  • Entfernen Sie nie den Tankdeckel oder füllen den Kraftstofftank, wenn der Motor läuft oder heiß ist.

  • Füllen Sie Kraftstoff nicht in einem geschlossenen Raum auf oder lassen ihn ab.

  • Lagern Sie die Maschine oder den Benzinkanister nie an Orten mit offener Flamme, Funken oder Zündflamme, z. B. Warmwasserbereiter, oder anderen Geräten.

  • Versuchen Sie niemals, bei Kraftstoffverschüttungen den Motor anzulassen. Vermeiden Sie Zündquellen, bis die Verschüttung verdunstet ist.

Überprüfen des Motorölstands

Prüfen Sie vor dem Anlassen des Motors und vor der Inbetriebnahme der Maschine erst den Ölstand im Kurbelgehäuse, siehe Überprüfen des Motorölstands.

Prüfen der Kühlanlage

Prüfen Sie vor dem Anlassen des Motors und vor Einsatz der Maschine erst die Kühlanlage, siehe Prüfen des Kühlsystems.

Prüfen der Hydraulikanlage

Vor dem Anlassen des Motors und dem Einsatz der Maschine sollten Sie die Hydraulikanlage prüfen, siehe Prüfen des Hydraulikölstands.

Entleeren Sie den Wasserabscheider.

Lassen Sie Wasser und andere Verunreinigungen aus dem Wasserabscheider ab Ablassen von Wasser aus dem Kraftstofffilter/Wasserabscheider.

Prüfen auf undichte Stellen an der Hinterachse und am Getriebe

Prüfen Sie auf undichte Stellen an der Hinterachse und am Getriebe, siehe Prüfen auf undichte Stellen an der Hinterachse und am Getriebe.

Betanken

Fassungsvermögen des Kraftstofftanks

Fassungsvermögen des Kraftstofftanks: 83 Liter

Empfohlener Kraftstoff

Important: Verwenden Sie nur Diesel mit extrem niedrigem Schwefelgehalt. Kraftstoff mit höherem Schwefelgehalt verunreinigt den Dieseloxidationskatalysator; dies führt zu Betriebsproblemen und verkürzt die Nutzungsdauer der Motorteile.Das Nichtbefolgen dieser Vorsichtsmaßnahmen zu Motorschäden führen.

  • Verwenden Sie nie Kerosin oder Benzin statt Dieselkraftstoff.

  • Mischen Sie nie Kerosin oder altes Motoröl mit Dieselkraftstoff.

  • Bewahren Sie Kraftstoff nie in Behältern auf, die innen verzinkt sind.

  • Verwenden Sie keine Kraftstoffzusätze.

Erdöldiesel

Cetanwert: 45 oder höher

Schwefelgehalt: Extrem niedriger Schwefelgehalt (<15 ppm)

Kraftstofftabelle

Technische Angaben für DieselkraftstoffOrt
ASTM D975USA
Nr. 1-D S15
Nr. 2-D S15
EN 590Europäische Union
ISO 8217 DMXInternational
JIS K2204 Grad Nr. 2Japan
KSM-2610Korea
  • Verwenden Sie nur sauberen, frischen Dieselkraftstoff oder Biodieselkraftstoff

  • Kaufen Sie den Kraftstoff in Mengen ein, die innerhalb von 180 Tagen verbraucht werden können; damit stellen Sie sicher, dass der Kraftstoff frisch ist.

Verwenden Sie bei Temperaturen über -7 °C Sommerdiesel (Nr. 2-D) und bei niedrigeren Temperaturen Winterdiesel (Nr. 1-D oder Nr. 1-D/2-D-Mischung).

Note: Bei Verwendung von Winterdiesel bei niedrigeren Temperaturen besteht ein niedrigerer Flammpunkt und Kaltflussmerkmale, die das Anlassen vereinfachen und ein Verstopfen des Kraftstofffilters vermeiden.Die Verwendung von Sommerkraftstoff über -7 °C erhöht die Lebensdauer der Kraftstoffpumpe und steigert im Vergleich zum Winterkraftstoff die Kraft.

Verwenden von Biodiesel

Diese Maschine kann auch mit einem Kraftstoff eingesetzt werden, der bis zu B20 mit Biodiesel vermischt ist (20 % Biodiesel, 80 % Benzindiesel).

Schwefelgehalt: Extrem niedriger Schwefelgehalt (<15 ppm)

Technische Daten für Biodiesel-Kraftstoff:ASTM D6751 oder EN 14214

Technische Angaben für Mischkraftstoff: ASTM D975, EN 590 oder JIS K2204

Important: Der Erdöldieselanteil muss einen extrem niedrigen Schwefelgehalt haben.

Befolgen Sie die nachstehenden Sicherheitsvorkehrungen:

  • Biodieselmischungen können lackierte Oberflächen beschädigen.

  • Verwenden Sie B5 (Biodiesel-Inhalt von 5 %) oder geringere Mischungen in kaltem Wetter.

  • Prüfen Sie Dichtungen und Schläuche, die mit Kraftstoff in Kontakt kommen, da sie sich nach längerer Zeit abnutzen können.

  • Nach der Umstellung auf Biodieselmischungen kann es zum Verstopfen des Kraftstofffilters kommen.

  • Weitere Informationen erhalten Sie vom offiziellen Toro-Vertragshändler.

Betanken

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Füllen Sie den Tank bis ca. 6 mm bis 13 mm unterhalb der Tankoberseite, nicht des Einfüllstutzens, mit Nr. 2 Dieselkraftstoff.

Note: Füllen Sie den Kraftstofftank falls möglich nach jeder Verwendung, dadurch verringert sich eine mögliche Kondensationsablagerung im Kraftstofftank.

Prüfen des Reifendrucks

WartungsintervallWartungsmaßnahmen
Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie den Reifendruck.
  • Der richtige Reifendruck beträgt 1,38 bar.

    Important: Behalten Sie den korrekten Reifendruck bei, um eine gute Schnittqualität und optimale Maschinenleistung zu gewährleisten. Stellen Sie den Reifendruck nicht zu niedrig ein.Prüfen Sie den Reifendruck in allen Reifen, bevor Sie die Maschine verwenden.

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    Prüfen des Drehmoments der Radmuttern

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Nach der ersten Betriebsstunde
  • Ziehen Sie die Radmuttern fest.
  • Nach 10 Betriebsstunden
  • Ziehen Sie die Radmuttern fest.
  • Alle 200 Betriebsstunden
  • Ziehen Sie die Radmuttern fest.
  • Ziehen Sie die Radmuttern mit 115-136 N∙m in der in Bild 18 und Bild 19 angegebenen Reihenfolge an.

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    g033359

    Warnung:

    Wenn Sie die Radmuttern nicht fest genug ziehen, kann es zu Verletzungen kommen.

    Ziehen Sie die Radmuttern mit dem korrekten Drehmomentwert an.

    Einstellen des Überrollbügels

    Warnung:

    Lassen Sie den Überrollbügel aufgestellt und arretiert und legen Sie den Sicherheitsgurt an, um schwere oder tödliche Verletzungen aufgrund eines Überschlagens zu vermeiden.

    Stellen Sie sicher, dass der Sitz durch den Sitzriegel gesichert ist.

    Warnung:

    Es besteht kein Überrollschutz, wenn der Überrollbügel abgesenkt ist.

    • Setzen Sie die Maschine nicht auf unebenem Terrain oder an einer Hanglage ein, wenn der Überrollschutz abgesenkt ist.

    • Senken Sie den Überrollbügel nur dann ab, wenn es wirklich erforderlich ist.

    • Legen Sie bei abgesenktem Überrollbügel keinen Sicherheitsgurt an.

    • Fahren Sie langsam und vorsichtig.

    • Richten Sie den Überrollbügel sofort wieder auf, wenn die Höhe es zulässt.

    • Achten Sie sorgfältig auf die lichte Höhe (wie z. B. zu Ästen, Pforten, Stromkabeln), bevor Sie unter irgendeinem Hindernis durchfahren, damit Sie diese nicht berühren.

    Important: Legen Sie immer den Sicherheitsgurt an, wenn der Überrollbügel aufgestellt und arretiert ist. Legen Sie keinen Sicherheitsgurt an, wenn der Überrollbügel abgesenkt ist.

    Absenken des Überrollbügels

    Important: Senken Sie den Überrollbügel nur ab, wenn es wirklich erforderlich ist.

    Important: Stellen Sie sicher, dass der Sitz durch den Sitzriegel gesichert ist.

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    Hochklappen des Überrollbügels

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    Einstellen der Schnitthöhe

    Important: Die Sichelmähwerke mähen häufig ca. 6 mm tiefer als ein Spindel-Mähwerk mit der gleichen Einstellung. Sie müssen ggf. den Standardbereich dieser Sichelmähwerke 6 mm höher einstellen als bei Spindel-Mähwerken, die in demselben Bereich schneiden.

    Important: Der Zugang zu den Hecksmähwerken ist einfacher, wenn Sie das Mähwerk von der Maschine abnehmen.

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, aktivieren Sie die Feststellbremse, senken Sie die Mähwerke ab, stellen Sie den Motor ab und ziehen Sie den Schlüssel ab.

    2. Lockern Sie die Schrauben, mit denen die Schnitthöhenhalterungen an der Schnitthöhenplatte (vorne und an beiden Seiten) befestigt sind, siehe (Bild 22).

    3. Nehmen Sie die Schraube, angefangen von der vorderen Einstellposition, ab.

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    4. Entfernen Sie das Distanzstück, während Sie gleichzeitig die Kammer abstützen (Bild 22).

    5. Stellen Sie die Kammer auf die gewünschte Schnitthöhe ein und setzen Sie das Distanzstück im gewünschten Schnitthöhenloch und -schlitz ein (Bild 23).

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    6. Fluchten Sie die Befestigungsplatte mit dem Distanzstück aus.

    7. Bringen Sie die Schraube handfest an.

    8. Wiederholen Sie die Schritte 4 bis 7 für jede seitliche Einstellung.

    9. Ziehen Sie alle drei Schrauben mit 41 N·m an. Ziehen Sie die vordere Schraube immer zuerst an.

      Note: Einstellungen über 3,8 cm erfordern ggf. den vorübergehenden Einbau auf einer dazwischenliegenden Höhe, um ein Festfressen zu verhindern (wie z. B. der Wechsel der Schnitthöhe von 3,1 cm auf 7 cm).

    Prüfen der Sicherheitsschalter

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen der Sicherheitsschalter
  • Achtung

    Wenn die Sicherheitsschalter abgeklemmt oder beschädigt werden, kann die Maschine auf eine unerwartete Weise funktionieren, was Verletzungen verursachen kann.

    • An den Sicherheitsschaltern dürfen keine Veränderungen vorgenommen werden.

    • Prüfen Sie deren Funktion täglich und tauschen Sie alle defekten Schalter vor der Inbetriebnahme der Maschine aus.

    Die Sicherheitsschalter stellen die Maschine ab, wenn der Bediener bei gedrücktem Fahrpedal vom Sitz aufsteht. Sie können jedoch den Sitz bei laufendem Motor verlassen, wenn das Fahrpedal in der NEUTRAL-Stellung ist. Obwohl der Motor weiter läuft, wenn der Zapfwellenschalter ausgekuppelt und das Fahrpedal gelöst ist, sollten Sie den Motor abstellen, bevor Sie den Sitz verlassen.

    1. Parken Sie die Maschine auf eine ebenen Fläche, aktivieren die Feststellbremse, senken die Mähwerke ab und drehen den Schlüssel in die AUS-Stellung.

    2. Treten Sie auf das Fahrpedal und drehen Sie den Schlüssel in die EIN-Stellung.

      Note: Wenn der Motor anspringt, besteht eine Fehlfunktion bei den Sicherheitsschaltern. Beheben Sie den Fehler vor der Verwendung der Maschine.

    3. Drehen Sie den Schlüssel in die EIN-Stellung, stehen vom Sitz auf und stellen den Zapfwellenschalter in die EIN-Stellung.

      Note: Die Zapfwelle sollte nicht eingekuppelt sein. Wenn die Zapfwelle eingekuppelt ist, besteht eine Fehlfunktion bei den Sicherheitsschaltern. Beheben Sie den Fehler vor der Verwendung der Maschine.

    4. Aktivieren Sie die Feststellbremse, drehen den Schlüssel in die EIN-Stellung und bewegen das Fahrpedal aus der NEUTRAL-Stellung.

      Note: Im InfoCenter wird traction denied“ angezeigt, und die Maschine sollte sich nicht bewegen. Wenn sich die Maschine bewegt, sind die Sicherheitsschalter defekt. Beheben Sie den Fehler vor der Verwendung der Maschine.

    Prüfen der Messerbremszeit

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie die Messerbremszeit.
  • Note: Senken Sie die Mähwerke auf eine saubere Grünfläche oder eine feste Oberfläche ab, damit kein Staub oder Schmutz aufgewirbelt wird.

    Um diese Nachlaufzeit zu überprüfen, setzen Sie sich auf den Sitz und schalten Sie die Zapfwelle aus. Hören Sie auf die Mähwerkmesser und notieren Sie die Zeit bis zum vollständigen Stillstand der Messer. Wenn sie erst nach sieben Sekunden oder länger zum Stillstand kommen, stellen Sie das Bremsventil ein. Ziehen Sie zum Durchführen dieser Einstellung Ihren offiziellen Toro-Vertragshändler hinzu.

    Auswählen eines Messers

    Standardkombinationsflügelmesser

    Dieses Messer richtet die Halme in den meisten Bedingungen ausgezeichnet auf und verteilt sie. Ziehen Sie ein anderes Messer in Erwägung, wenn Sie eine geringere Aufrichtung der Halme oder eine geringere Verteilungsgeschwindigkeit wünschen.

    Attribute: Ausgezeichnetes Anheben und Verteilen der Grashalme in den meisten Bedingungen

    Abgewinkelter Windflügel (nicht CE-konform)

    Dieses Messer eignet sich am besten für geringere Schnitthöhen von 1,9 cm bis 6,4 cm.

    Attribute:

    • Schnittgut ist gleichmäßiger bei geringeren Schnitthöhen.

    • Schnittgut wird nicht so leicht nach links ausgeworfen. Dies ergibt ein besseres Aussehen um die Bunker und Fairways.

    • Geringerer Leistungsbedarf bei geringeren Höhen und dichtem Gras.

    Paralleler Hochhub (Nicht CE-konform)

    Das Messer liefert im Allgemeinen eine bessere Leistung in Schnitthöhen von 7 cm bis 10 cm.

    Attribute:

    • Mehr Hub und größere Auswurfgeschwindigkeit.

    • Dünne oder abgeknickte Grünfläche wird hauptsächlich bei höheren Schnitthöhen aufgesammelt

    • Nasses oder klebriges Schnittgut wird besser ausgeworfen. Dies verhindert ein Verstopfen der Mähwerke.

    • Benötigt mehr Leistung für den Betrieb

    • Schnittgut wird meistens weiter nach links ausgeworfen und kann bei niedrigen Schnitthöhen zu Schwaden führen

    Warnung:

    Die Verwendung des Hochhubmessers mit dem Mulchablenkblech kann zum Bruch des Messers führen und schwere oder tödliche Verletzungen zur Folge haben.

    Setzen Sie das Hochhubmesser also keinesfalls mit dem Mulchablenkblech ein.

    Atomic Messer

    Dieses Messer ist besonders für das Mulchen von Laub geeignet.

    Attribute: Ausgezeichnetes Mulchen von Laub

    Auswählen von Zubehör

    Zubehörkonfiguration

     Abgewinkeltes FlügelmesserParalleles Hochhubmesser mit Windflügeln (nicht zusammen mit dem Mulchablenkblech verwenden)MulchablenkblechRollenabstreifer
    Mähen: Schnitthöhe von 1,9 cm bis 4,4 cmFür die meisten Einsätze geeignetKann gute Ergebnisse bei leichtem oder dünnen Gras ergebenVerbessert bewiesenermaßen die Verteilung und die Performance nach dem Mähen bei Grünflächen in nördlichen Regionen, bei denen mindestens dreimal die Woche weniger als ein Drittel der Grashalmlänge geschnitten wird. Nicht mit dem parallelen Hochhubmesser mit Windflügeln einsetzenVerwenden Sie es immer dann, wenn sich an den Rollen Gras ansammelt oder Sie große, flache Grasklumpen erkennen. Die Abstreifer können bei gewissen Einsätzen das Verklumpen verstärken.
    Mähen: Schnitthöhe von 5 cm bis 6,4 cmFür dickes oder sattes Gras empfohlenFür leichtes oder dünnes Gras empfohlen
    Mähen: Schnitthöhe von 7 cm bis 10 cmKann gute Ergebnisse bei sattem Gras ergebenFür die meisten Einsätze geeignet
    LaubmulchenEmpfohlen für einen Einsatz mit dem MulchablenkblechNicht zulässigNur Verwendung mit Kombinationsflügel, Atomic-Messer oder abgewinkeltem Flügelmesser
    VorteileGleichmäßige Verteilung bei geringen Schnitthöhen; professionelleres Aussehen um Bunker und Fairways sowie geringere Kraftanforderungen.Besseres Anheben und höhere Auswurfgeschwindigkeit. Dünne oder schwache Grashalme werden an der Schnitthöhe aufgenommen. Nasses oder klebriges Schnittgut wird leistungsfähig ausgeworfenKann bessere Verteilung und ein besseres Aussehen bei bestimmten Mäheinsätzen ergeben, sehr gut für Laubmulchen geeignet.Reduziert Rollenablagerungen in gewissen Anwendungen.
    NachteileGrashalme werden bei hohen Schnitthöhen nicht gut angehoben; nasse oder klebrige Grashalme lagern sich schnell in der Kammer ab und führen zu schlechter Schnittqualität und höherem Leistungsbedarf.Benötigt mehr Kraft in einigen Anwendungen. Neigt bei sattem Gras zum Aufreihen bei niedrigeren Schnitthöhen. Keine Verwendung mit dem Mulchablenkblech.Grasrückstände lagern sich in der Kammer ab, wenn Sie versuchen, zu viel Gras mit installiertem Ablenkblech zu mähen 

    Verwenden des InfoCenter-LCD-Displays

    Auf dem LCD-Display im InfoCenter werden Maschinenangaben angezeigt, u. a. Betriebszustand, verschiedene Diagnostik und andere Informationen zur Maschine (Bild 24). Das InfoCenter hat einen Willkommensbildschirm und einen Bildschirm mit den Hauptinformationen. Sie können jederzeit zwischen dem Willkommensbildschirm und dem Hauptinformationsbildschirm wechseln, wenn Sie eine InfoCenter-Taste drücken und den entsprechenden Richtungspfeil auswählen.

    g020650
    • Linke Taste, Taste für Menüzugriff/Zurück: Drücken Sie diese Taste, um auf die InfoCenter-Menüs zuzugreifen. Sie können mit dieser Taste jedes momentan verwendete Menü verlassen.

    • Mittlere Taste: Mit dieser Taste durchlaufen Sie die Menüs.

    • Rechte Taste: Mit dieser Taste öffnen Sie ein Menü, wenn ein Pfeil nach rechts weitere Inhalte angibt.

    • Piepser: Wird beim Absenken der Mähwerke oder bei Hinweisen und Fehlern aktiviert.

    Note: Der Zweck jeder Taste hängt von den aktuellen Erfordernissen ab. Jede Taste ist mit einem Symbol beschriftet, das die aktuelle Funktion anzeigt.

    Beschreibung der InfoCenter-Symbole

    SERVICE DUEGibt an, dass geplante Wartungsarbeiten fällig sind.
    GraphicVerbleibende Stunden bis Service
    GraphicZurücksetzen der Betriebsstunden Graphic
    GraphicGibt die Motordrehzahl an
    GraphicInfo-Symbol
    GraphicMaximale Fahrgeschwindigkeitseinstellung
    GraphicDer Lüfter läuft umgekehrt
    GraphicDPF Regenerierung erforderlich
    GraphicDie Ansaugheizung ist aktiviert
    GraphicAnheben des linken Mähwerks.
    GraphicAnheben des mittleren Mähwerks
    GraphicAnheben des rechten Mähwerks
    GraphicDer Bediener muss auf dem Sitz sitzen
    GraphicDie Feststellbremse ist aktiviert
    GraphicDer Modus ist hoch
    GraphicNeutral
    GraphicIdentifiziert den Modus als Niedrig“
    GraphicKühlmitteltemperatur (°C oder °F)
    GraphicTemperatur (heiß)
    GraphicFahrpedal
    GraphicNicht zulässig
    GraphicLassen Sie den Motor an.
    GraphicDer Zapfwellenantrieb ist eingekuppelt.
    GraphicDer Tempomat ist aktiviert.
    GraphicStellen Sie dann den Motor ab
    GraphicMotor
    GraphicZündschloss
    GraphicDie Mähwerke sind abgesenkt
    GraphicDie Mähwerke sind angehoben
    GraphicPIN-Code
    GraphicTemperatur des Hydrauliköls
    GraphicCAN-Bus
    GraphicInfoCenter
    GraphicDefekt oder fehlgeschlagen
    GraphicMitte
    GraphicRechts
    GraphicLinks
    GraphicBirne
    GraphicAusgabe von TEC-Steuergerät oder Steuerkabel in Kabelbaum
    GraphicÜber den zulässigem Modus
    GraphicUnter dem zulässigen Modus
    Graphic/GraphicAußerhalb des Modus
    GraphicSchalter
    GraphicBediener muss Schalter lösen
    GraphicBediener sollte ändern, um Zustand anzugeben
    Symbole werden oft für das Zusammenstellen von Sätzen kombiniert. Sie finden einige Beispiele unten 
    GraphicBediener sollte Leerlauf einlegen
    GraphicMotorstart ist verweigert
    GraphicMotor wird abgestellt
    GraphicMotorkühlmittel ist zu heiß
    GraphicHydrauliköl ist zu heiß
    GraphicHinweis auf Rußpartikelansammlung im Dieselpartikelfilter. Siehe Warten des Dieselpartikelfilters (DPF)“ im Abschnitt Wartung“.
    GraphicAnforderung für Standby-Regenerierung zurücksetzen
    Anforderung für geparkte oder Wiederherstellung-Regenerierung
    GraphicEine geparkte oder Wiederherstellung-Standby-Regenerierung wird ausgeführt.
    GraphicHohe Auspufftemperatur
    GraphicFehlfunktion der NOx-Steuerungsdiagnose: fahren Sie die Maschine zurück in die Werkstatt und wenden Sie sich an Ihren autorisierten Toro-Vertragshändler (ab Softwareversion P).
    GraphicDie Zapfwelle ist deaktiviert.
    GraphicHinsetzen oder Feststellbremse aktivieren

    Graphic Nur durch die Eingabe der PIN zugänglich

    Verwenden der Menüs

    Drücken Sie auf dem Hauptbildschirm die Taste für den Menüzugriff, um das InfoCenter-Menüsystem zu öffnen. Das Hauptmenü wird angezeigt. In den folgenden Tabellen finden Sie eine Übersicht über die Optionen, die in den Menüs verfügbar sind:

    Hauptmenü
    MenüelementBeschreibung
    FehlerEnthält eine Liste der letzten Maschinendefekte, weitere Informationen finden Sie in der Wartungsanleitung.
    ServiceEnthält Informationen zur Maschine, u. a. Betriebsstundenzähler und ähnliche Angaben
    DiagnosticsListet verschiedene Zustände auf, die die Maschine momentan aufweist. Diese Angaben sind bei der Problembehebung nützlich, da Sie sofort sehen, welche Bedienelemente der Maschine ein- oder ausgeschaltet sind.
    SettingsAnpassen und Ändern der Konfigurationsvariablen auf dem InfoCenter-Display
    InfoListet die Modellnummer, Seriennummer und Softwareversion der Maschine auf
    Wartung 
    MenüelementBeschreibung
    HoursListet die Gesamtbetriebsstunden der Maschine, des Motors, Lüfters und die Stunden auf, für die die Maschine transportiert wurde und überhitzt war
    CountsListet die Anzahl der Starts, der Mähwerk- bzw. Zapfwellenzyklen und der Lüfterumkehrung für die Maschine auf
    Diagnostik
    MenüelementBeschreibung
    Left Cutting UnitWeitere Informationen zum Menü Engine Run“ und den Menüelementen finden Sie in der Wartungsbedienungsanleitung, oder wenden Sie sich an den offiziellen Toro-Vertragshändler.
    Center Cutting Unit
    Right Cutting Unit
    Traction
    HI/LO Range
    PTO
    Engine
    Tempomat
    Einstellungen
    MenüelementBeschreibung
    MaßeinheitenSteuert die auf dem InfoCenter verwendeten Maßeinheiten (englische oder metrisch)
    SpracheSteuert die auf dem InfoCenter verwendete Sprache*
    LCD-RückbeleuchtungSteuert die Helligkeit des LCD-Displays
    LCD-KontrastSteuert den Kontrast des LCD-Displays
    Geschützte MenüsErmöglicht einer Person, die von Ihrer Firma dazu berechtigt ist, mit dem PIN-Code auf die geschützten Menüs zuzugreifen.
    Einstellungen schützenErmöglicht das Ändern der Einstellungen in den geschützten Einstellungen
    Beschleunigung GraphicDie Einstellungen Niedrig“, Medium“ und Hoch“ steuern, wie schnell die Fahrgeschwindigkeit reagiert, wenn Sie das Fahrpedal bewegen.
    Mähgeschwindigkeit GraphicSteuert die maximale Mähgeschwindigkeit (niedriger Bereich)
    Transportgeschwindigkeit GraphicSteuert die maximale Transportgeschwindigkeit (niedriger Bereich)
    Smart Power GraphicEin- und Ausschalten von Smart Power
    Gegengewicht GraphicSteuert das richtige Gegengewicht, das von den Mähwerken angewendet wird
    Wenden GraphicEin- und Ausschalten der Wende-Funktion

    * Nur der Text, den der Bediener sieht, wurde übersetzt. Bildschirme für Fehler, Wartung und Diagnostics gehören nicht dazu. Die Titel werden in der ausgewählten Sprache angezeigt; Menüelemente sind jedoch in Englisch.

    Graphic Geschützt unter den geschützten Menüs – Nur durch die Eingabe der PIN zugänglich

    Info
    MenüelementBeschreibung
    ModellListet die Modellnummer der Maschine auf
    SNListet die Seriennummer der Maschine auf
    S/W RevListet die Softwarerevision des Hauptsteuergeräts auf

    Geschützte Menüs

    Das Menü Einstellungen“ im InfoCenter hat sechs Einstellungen für die Betriebskonfiguration, die einstellbar sind. Autom. Leerlauf, max. Mähgeschwindigkeit, max. Transportgeschwindigkeit, Smart Power, Mähwerkgegengewicht und Wende-Funktion. Diese Einstellungen befinden sich im geschützten Menü.

    Zugreifen auf die geschützten Menüs

    Note: Der werksseitige Standard für den PIN-Code für Ihre Maschine ist entweder 0000 oder 1234.Wenn Sie den PIN-Code geändert und vergessen haben, wenden Sie sich an den offiziellen Toro-Vertragshändler.

    1. Navigieren Sie vom Hauptmenü mit der mittleren Taste auf das Menü EINSTELLUNGEN und drücken Sie die rechte Taste (Bild 25).

      g028523
    2. Navigieren Sie im Menü EINSTELLUNGEN mit der mittleren Taste auf das GESCHüTZTE MENü und drücken Sie die rechte Taste (Bild 26A).

      g028522
    3. Drücken Sie für die Eingabe des PIN-Codes die mittlere Taste, bis die erste Ziffer angezeigt wird; drücken Sie dann die rechte Taste, um auf die nächste Ziffer zu gehen (Bild 26B und Bild 26C). Wiederholen Sie diesen Schritt, bis die letzte Ziffer eingegeben ist, und drücken Sie die rechte Taste noch einmal.

    4. Drücken Sie die mittlere Taste, um den PIN-Code einzugeben (Bild 26D).

      Warten Sie, bis die rechte Anzeigelampe im InfoCenter aufleuchtet.

      Note: Wenn der PIN-Code vom InfoCenter akzeptiert wird und das geschützte Menü entsperrt ist, wird oben rechts auf dem Bildschirm PIN“ angezeigt.

    Note: Drehen Sie das Zündschloss in die AUS-Stellung und dann in die EIN-Stellung, um das geschützte Menü zu sperren.

    Sie können die Einstellungen im Geschützten Menü“ anzeigen und ändern. Navigieren Sie auf das geschützte Menü“ und navigieren dann auf die Option Einstellungen schützen“. Ändern Sie die Einstellung mit der rechten Taste. Wenn Sie Einstellungen schützen“ zu AUS ändern, können Sie die Einstellungen im geschützten Menü ohne Eingabe des PIN-Code anzeigen und ändern. Wenn Sie Einstellungen schützen“ zu EIN ändern, werden die geschützten Optionen ausgeblendet und Sie müssen zum Ändern der Einstellung im geschützten Menü den PIN-Code eingeben. Drehen Sie nach dem Einstellen des PIN-Codes das Zündschloss in die AUS-Stellung und wieder in die EIN-Stellung, um dieses Feature zu aktivieren und zu speichern.

    Zugreifen und Ändern der Einstellungen im geschützten Menü

    1. Navigieren Sie im geschützten Menü auf Einstellungen schützen“.

    2. Ändern Sie Einstellungen schützen“ mit der rechten Taste in AUS, um die Einstellungen ohne Eingabe eines PIN-Codes anzuzeigen und zu ändern.

    3. Um die Einstellungen mit einem PIN-Code anzuzeigen und zu ändern, wählen Sie mit der linken Taste EIN aus, stellen den PIN-Code ein und drehen den Schlüssel in die AUS-Stellung und dann in die EIN-Stellung.

    Einstellen der maximal zulässigen Mähgeschwindigkeit

    Die gewählte Einstellung wird zusammen mit den Einstellungen des Tempomats und des Pedalanschlags als X auf dem Fahrgeschwindigkeits-Balkendiagramm angezeigt. Ein X in einem Balken zeigt Ihnen an, dass die Höchstgeschwindigkeit durch den Betreiber begrenzt ist (Bild 29 oder Bild 31).

    Note: Diese Einstellung wird im Speicher beibehalten und auf die Fahrgeschwindigkeit angewandt, bis Sie diese ändern.

    1. Navigieren Sie im Menü Einstellungen“ auf Mähgeschwindigkeit“ und drücken Sie die rechte Taste.

    2. Mit der rechten Taste erhöhen Sie die maximale Mähgeschwindigkeit in Schritten von 5 % zwischen 50 % und 100 %.

    3. Mit der mittleren Taste verringern Sie die maximale Mähgeschwindigkeit in Schritten von 5 % zwischen 50 % und 100 %.

    4. Drücken Sie die linke Taste, um die Einstellung zu verlassen.

    Einstellen der maximal zulässigen Transportgeschwindigkeit

    Die gewählte Einstellung wird zusammen mit den Einstellungen des Tempomats und des Pedalanschlags als X auf dem Fahrgeschwindigkeits-Balkendiagramm angezeigt. Ein X in einem Balken zeigt Ihnen an, dass die Höchstgeschwindigkeit durch den Betreiber begrenzt ist (Bild 29 oder Bild 31).

    Note: Diese Einstellung wird im Speicher beibehalten und auf die Fahrgeschwindigkeit angewandt, bis Sie diese ändern.

    1. Gehen Sie im Menü Einstellungen“ auf Transportgeschwindigkeit“ und drücken Sie die rechte Taste.

    2. Mit der rechten Taste erhöhen Sie die maximale Transportgeschwindigkeit in Schritten von 5 % zwischen 50 % und 100 %.

    3. Mit der mittleren Taste verringern Sie die maximale Transportgeschwindigkeit in Schritten von 5 % zwischen 50 % und 100 %.

    4. Drücken Sie die linke Taste, um die Einstellung zu verlassen.

    Ein- und Ausschalten von Smart Power

    1. Navigieren Sie im Menü Einstellungen“ auf Smart Power“.

    2. Drücken Sie die rechte Taste, um zwischen EIN und AUS zu wechseln.

    3. Drücken Sie die linke Taste, um die Einstellung zu verlassen.

    Einstellen des Gegengewichts

    1. Gehen Sie im Menü Einstellungen“ auf Gegengewicht“.

    2. Drücken Sie auf die rechte Taste, um Gegengewicht“ auszuwählen und wechseln Sie zwischen den Einstellungen NIEDRIG, MITTEL und HOCH.

    Ein- und Ausschalten der Wende-Funktion

    1. Scrollen Sie im Menü Einstellungen“ auf Wende-Funktion“.

    2. Drücken Sie die rechte Taste, um zwischen EIN und AUS zu wechseln.

    3. Drücken Sie die linke Taste, um die Einstellung zu verlassen.

    Einstellen des Beschleunigungsmodus

    1. Scrollen Sie im Menü Einstellungen“ nach unten auf Beschleunigung“.

    2. Drücken Sie die rechte Taste, um zwischen NIEDRIG, MITTEL und HOCH zu wechseln.

    3. Drücken Sie die linke Taste, um die Einstellung zu verlassen.

    Anzeigen des Benzinverbrauchs

    Sie können den durchschnittlichen Benzinverbrauch für die Nutzungsdauer der Maschine im Menü Service“ anzeigen.

    Einstellen des Timers für Service fällig“

    Dadurch werden die Stunden für den fälligen Service nach Durchführung einer planmäßigen Wartungsmaßnahme zurückgesetzt.

    1. Navigieren Sie im Menü Service“ (Wartung) zum Menü Hours“ (Stunden).

    2. Scrollen Sie nach unten zur Option Reset Service Due“ (Fälligen Service zurücksetzen) und drücken Sie die rechte Taste.

    3. Drücken Sie die linke Taste, um die Einstellung zu verlassen.

    Während des Einsatzes

    Hinweise zur Sicherheit während des Betriebs

    Allgemeine Sicherheit

    • Der Besitzer bzw. Bediener ist für Unfälle oder Verletzungen von Dritten sowie Sachschäden verantwortlich und kann diese verhindern.

    • Tragen Sie geeignete Kleidung, u. a. eine Schutzbrille, lange Hosen, rutschfeste Arbeitsschuhe und einen Gehörschutz. Binden Sie lange Haare hinten zusammen und tragen Sie keinen Schmuck oder weite Kleidung.

    • Bedienen Sie die Maschine nicht, wenn Sie müde oder krank sind oder unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stehen.

    • Konzentrieren Sie sich immer bei der Verwendung der Maschine. Tun Sie nichts, was Sie ablenken könnte, sonst können Verletzungen oder Sachschäden auftreten.

    • Stellen Sie vor dem Anlassen des Motors sicher, dass alle Antriebe in der Neutralstellung sind, dass die Feststellbremse aktiviert ist und Sie in der Bedienungsposition sind.

    • Nehmen Sie nie Passagiere auf der Maschine mit und halten Sie alle unbeteiligten Personen und Haustiere aus dem Betriebsbereich der Maschine fern.

    • Setzen Sie die Maschine nur bei guten Sichtverhältnissen ein, um Löcher sowie andere verborgene Gefahren zu vermeiden.

    • Vermeiden Sie ein Mähen auf nassem Gras. Bei reduzierter Bodenhaftung kann die Maschine ins Rutschen geraten.

    • Berühren Sie bewegliche Teile nicht mit den Händen oder Füßen. Bleiben Sie immer von der Auswurföffnung fern.

    • Schauen Sie hinter sich und nach unten, um vor dem Rückwärtsfahren sicherzustellen, dass der Weg frei ist.

    • Seien Sie vorsichtig, wenn Sie sich unübersichtlichen Kurven, Sträuchern, Bäumen und anderen Objekten nähern, die Ihre Sicht behindern können.

    • Stellen Sie die Messer ab, wenn Sie nicht mähen.

    • Halten Sie die Maschine an, ziehen sie den Schlüssel ab und warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind, bevor Sie das Anbaugerät prüfen, wenn sie ein Objekt berührt haben oder ungewöhnliche Vibrationen auftreten. Führen Sie alle erforderlichen Reparaturen durch, ehe Sie die Maschine wieder in Gebrauch nehmen.

    • Fahren Sie beim Wenden und beim Überqueren von Straßen und Gehsteigen mit der Maschine langsam und vorsichtig. Geben Sie immer Vorfahrt.

    • Kuppeln Sie den Antrieb des Mähwerks aus, stellen Sie den Motor ab, ziehen Sie den Schlüssel ab und warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind, bevor Sie die Schnitthöhe einstellen (wenn Sie sie nicht von der Bedienerposition aus einstellen können).

    • Betreiben Sie den Motor nur in gut belüfteten Bereichen. Die Abgase enthalten Kohlenmonoxid, das beim Einatmen tödlich ist.

    • Lassen Sie niemals eine laufende Maschine unbeaufsichtigt zurück.

    • Bevor Sie den Fahrerstand verlassen, gehen Sie wie folgt vor:

      • Stellen Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche ab.

      • Kuppeln Sie die Zapfwelle aus und senken Sie die Anbaugeräte ab.

      • Aktivieren Sie die Feststellbremse.

      • Stellen Sie den Motor ab und ziehen Sie den Schlüssel ab.

      • Warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind.

    • Setzen Sie die Maschine nur bei guten Sichtverhältnissen ein. Fahren Sie die Maschine nie bei Gewitter, bzw. wenn Gefahr durch Blitzschlag besteht.

    • Verwenden Sie die Maschine nicht als Zugmaschine.

    • Verwenden Sie nur von Toro® zugelassenes Zubehör, Anbaugeräte und Ersatzteile.

    Gewährleistung der Sicherheit durch den Überrollschutz

    • Der Überrollschutz ist eine integrierte und leistungsfähige Sicherheitseinrichtung.

    • Entfernen Sie die Komponenten des Überrollschutzes nicht von der Maschine.

    • Stellen Sie sicher, dass der Sicherheitsgurt befestigt ist.

    • Ziehen Sie den Gurt über Ihren Schoß und stecken Sie ihn in das Gurtschloss auf der anderen Seite des Sitzes.

    • Zum Lösen des Sicherheitsgurts den Gurt festhalten, die Taste auf dem Gurtschloss drücken, um den Gurt zu lösen, und ihn durch die automatische Einzugsöffnung führen. Stellen Sie sicher, dass der Gurt in einem Notfall schnell gelöst werden kann.

    • Achten Sie immer auf hängende Objekte und berühren Sie sie nicht.

    • Halten Sie den Überrollschutz in einem sicheren Betriebszustand, überprüfen Sie ihn regelmäßig auf Beschädigungen und halten Sie alle Befestigungen angezogen.

    • Tauschen Sie beschädigte Teile des Überrollschutzes aus. Führen Sie keine Reparaturen oder Modifikationen daran aus.

    Zusätzliche Sicherheit durch Überrollbügel für Maschinen mit einer Kabine oder einem feststehenden Überrollbügel

    • Eine von Toro montierte Kabine ist ein Überrollbügel.

    • Legen Sie immer den Sicherheitsgurt an.

    Zusätzliche Sicherheit durch Überrollbügel für Maschinen mit klappbarem Überrollbügel

    • Beim Einsatz der Maschine mit aufgeklapptem Überrollbügel sollten Sie den Überrollbügel hochklappen und arretieren sowie den Sicherheitsgurt anlegen.

    • Senken Sie den Überrollbügel nur vorübergehend ab, wenn es wirklich erforderlich ist. Legen Sie keinen Sicherheitsgurt an, wenn der Überrollbügel abgesenkt ist.

    • Es besteht kein Überrollschutz, wenn der klappbare Überrollbügel abgesenkt ist.

    • Prüfen Sie den Mähbereich und senken Sie den klappbaren Überrollbügel nie in Bereichen mit Gefällen, Abhängen oder Gewässern ab.

    Sicherheit auf abschüssigem Gelände

    • Hanglagen sind eine wesentliche Ursache für den Verlust der Kontrolle und Umkippunfälle, die zu schweren ggf. tödlichen Verletzungen führen können. Sie sind für den sicheren Einsatz an Hanglagen verantwortlich. Das Einsetzen der Maschine an jeder Hanglage erfordert große Vorsicht.

    • Evaluieren Sie das Gelände, einschließlich einer Ortsbegehung, um zu ermitteln, ob die Maschine sicher auf der Hanglage eingesetzt werden kann. Setzen Sie immer gesunden Menschenverstand ein, wenn Sie diese Ortsbegehung durchführen.

    • Prüfen Sie die unten aufgeführten Anweisungen für den Einsatz der Maschine auf Hanglagen und ermitteln Sie, ob die Maschine in den Bedingungen an diesem Tag und an diesem Ort eingesetzt werden kann. Veränderungen im Gelände können zu einer Veränderung in der Neigung für den Betrieb der Maschine führen.

    • Vermeiden Sie das Anfahren, Anhalten oder Wenden der Maschine an Hanglagen. Vermeiden Sie plötzliche Geschwindigkeits- oder Richtungsänderungen. Wenden Sie möglichst langsam und vorsichtig.

    • Benutzern Sie die Maschine niemals unter Bedingungen, bei der die Bodenhaftung, das Lenkverhalten oder die Stabilität des Fahrzeugs gefährdet werden.

    • Entfernen oder markieren Sie Hindernisse, u. a. Gräben, Löcher, Rillen, Bodenwellen, Steine oder andere verborgene Gefahren. Hohes Gras kann Hindernisse verdecken. Die Maschine könnte sich in unebenem Terrain überschlagen.

    • Beim Arbeiten auf nassem Gras, Überqueren von steilen Hanglagen oder beim Fahren hangabwärts kann die Maschine die Bodenhaftung verlieren. Wenn die Antriebsräder die Bodenhaftung verlieren, kann die Maschine rutschen und zu einem Verlust der Bremsleistung und Lenkung führen.

    • Gehen Sie beim Einsatz der Maschine in der Nähe von Abhängen, Gräben, Böschungen, Gewässern oder anderen Gefahrenstellen besonders vorsichtig vor. Die Maschine kann sich plötzlich überschlagen, wenn ein Rad über den Rand fährt oder die Böschung nachgibt. Halten Sie stets einen Sicherheitsabstand von der Maschine zur Gefahrenstelle ein.

    • Achten Sie auf Gefahren unten am Hang. Mähen Sie die Hanglage mit einer handgeführten Maschine, wenn Gefahren vorhanden sind.

    • Halten Sie das/die Mähwerk(e), sofern möglich, beim Einsatz der Maschine an Hanglagen abgesenkt. Das Anheben des Mähwerks beim Arbeiten an Hanglagen kann zu einer Instabilität der Maschine führen.

    • Passen Sie besonders mit Heckfangsystemen oder anderen Anbaugeräten auf. Diese Geräte können die Stabilität der Maschine ändern und zu einem Verlust der Fahrzeugkontrolle führen.

    Vertrautmachen mit dem Fahrverhalten der Maschine

    • Die Fahrgeschwindigkeit dieser Maschine wird wie bei einem normalen Automobil gesteuert , die durch das Fahrpedal kontrolliert wird.

    • Diese Maschine verfügt über keinen separaten Gasschalter oder Gashebel.

    • Wenn Sie den Fuß vom Fahrpedal nehmen, bremst die Maschine dynamisch bis zum Stillstand ab.

    • Die Pedalsteuerung ist optimiert, um ein reaktionsschnelles und dennoch stabiles Ansprechverhalten zu gewährleisten, so dass der Fahrer eine gleichbleibende Kontrolle über unwegsames Gelände behält und gleichzeitig ein schnelles und sanftes Bremsen ermöglicht.

    • Während des Transports funktioniert das Fahrpedal ähnlich wie bei einem Automobil und verändert die Motordehzahl und die Fahrgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Fahrpedalstellung.

    • Beim Mähen wird die Motordrehzahl automatisch auf hohe Leerlaufdrehzahl angehoben.

    • Bei niedrigem Leerlaufdrehzahl des Motors wird die Motordrehzahl durch Ausführen einer Funktion wie Heben der Mähwerke oder Betätigen des Fahrpedals auf eine minimale Arbeitsdrehzahl angehoben, so dass genügend Leistung zur effizienten Ausführung der Funktion zur Verfügung steht.

    • Begrenzen Sie die Dauer des Leerlaufbetriebs der Maschine, wie für die Regeneration des Dieselpartikelfilters (DPF) empfohlen. Schalten Sie Maschine ab, um längere Leerlaufzeiten zu vermeiden.

    • Die Höchstgeschwindigkeiten, die in den PIN-geschützten Menüeinstellungen festgelegt werden, werden vom Betreiber eingestellt, um die maximale Fahrgeschwindigkeit der Maschine zu begrenzen.

    • Die erreichbaren Geschwindigkeiten für den Einsatz des Fahrpedals, des Tempomats und des Pedalanschlags werden alle durch die im PIN-geschützten Menü eingestellten Höchstgeschwindigkeiten begrenzt.

    Betrieb der der Maschine

    • Wenn Sie den Motor starten und die Temperatur der Hydraulikflüssigkeit niedrig ist, erhöht sich die Motordrehzahl automatisch, um den Betrieb zu optimieren und die Maschine zu erwärmen. Die Motordrehzahl kehrt automatisch in den niedrigen Leerlauf zurück, nachdem sich die Temperatur der Hydraulikflüssigkeit in einem normalen Betriebsbereich befindet.

    • Unter normalen Betriebsbedingungen ist diese Maschine für den Betrieb in der H/L AUTO-Stellung am Geschwindigkeitsbereichsschalter (Bild 27) vorgesehen. Diese Position ermöglicht es der Maschine, automatisch zwischen niedrigen und hohen Geschwindigkeitsbereichen umzuschalten, je nachdem, ob die Maschine zum Mähen oder Fahren verwendet wird.

    • Wenn Sie die NIEDRIG-Stellung am Geschwindigkeitsbereichsschalter (Bild 27) wählen, arbeitet die Maschine immer im niedrigen Drehzahlbereich. Diese Einstellung ist für den Betrieb in einem Werkstattbereich, das Be- oder Entladen von einem Anhänger, das Befahren steiler Steigungen oder jeden anderen Betrieb vorzuziehen, bei dem die höheren Fahrgeschwindigkeiten des hohen Geschwindigkeitsbereichs nicht erwünscht sind.

    • Wenn Sie auf ein Hindernis stoßen, heben Sie die Mähwerke so an, dass Sie darum herum mähen können.

    • Wenn Sie die Maschine zwischen den Einsatzbereichen transportieren, schalten Sie die AUTO HI/LOW-Funktion ein, schalten Sie die Zapfwelle aus und heben Sie die Mähwerke vollständig an. Dadurch kann das Fahrpedal wie bei einem Automobil verwendet werden.

    • Fahren Sie in unebenem Gelände immer langsam.

    Bedienung der Maschine üben

    • Üben Sie die Bedienung der Maschine, um sich mit den Funktionen der Maschine vertraut zu machen.

    • Heben Sie die Mähwerke an, lösen Sie die Feststellbremse, treten Sie auf das Vorwärtsfahrpedal und fahren Sie vorsichtig auf einen freien Bereich.

    • Üben Sie das Fahren mit der Maschine, da sie ein hydrostatisches Getriebe hat, dessen Fahrverhalten sich von einigen anderen Rasenpflegemaschinen unterscheidet.

    • Üben Sie das Vorwärts- und Rückwärtsfahren sowie das Starten und Stoppen der Maschine. Nehmen Sie zum Anhalten Ihren Fuß vom Fahrpedal und lassen es in die NEUTRAL-Stellung zurückgehen.

      Note: Beim Hangabwärtsfahren müssen Sie zum Stoppen u. U. das Rückwärtsfahrpedal treten.

    • Nehmen Sie den Fuß vom Fahrpedal und drücken Sie die Bremspedale nach unten, um schnell anzuhalten.

    • Üben Sie das Umfahren von Hindernissen bei angehobenen und abgesenkten Mähwerken. Fahren Sie vorsichtig zwischen Hindernissen durch, sodass Sie weder die Maschine noch die Mähwerke beschädigen.

    Verwendung des Schalters für hohen und niedrigen Geschwindigkeitsbereich

    Diese Maschine ist mit zwei Fahrgeschwindigkeitsbereichen ausgestattet: niedrig und hoch. Mit dem Geschwindigkeitsbereichsschalter können Sie die folgenden Positionen wählen (Bild 27):

    • Hoher/Niedriger Auto-Bereich

      Wählen Sie die H/L AUTO-Stellung, damit die Maschine automatisch hohe oder niedrige Geschwindigkeit wählen kann. Die H/L AUTO-Stellung ist vergleichbar mit der Wahl der D-Einstellung (Fahren) in einem Auto mit Automatikgetriebe.

      Note: Um mögliche Schäden des Rasens zu vermeiden, schaltet die Maschine nur dann zwischen niedrigem und hohem Bereich um, wenn sich das Fahrpedal in der NEUTRAL-Stellung befindet und die Räder nicht mehr in Bewegung sind.

      Note: Die Mähwerke können nicht aus der Transportposition abgesenkt werden, während Sie die Maschine im hohen Geschwindigkeitsbereich betreiben.

      • Wenn die H/L AUTO-Stellung gewählt ist und die Mähwerke zum Mähen abgesenkt werden, ist der Geschwindigkeitsbereich auf den niedrigen Geschwindigkeitsbereich begrenzt.

      • Um eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen, schalten Sie den Geschwindigkeitsbereichsschalter in die H/L AUTO-Stellung, schalten Sie die Zapfwelle aus und heben Sie die Mähwerke vollständig an.

      • Wenn die H/L AUTO-Stellung gewählt ist, schaltet die Maschine automatisch zwischen hohem und niedrigem Fahrgeschwindigkeitsbereich um, je nach Stellung der Mähwerke und/oder der Position des Zapfwellenschalters.

    • Niedriger Bereich

      In der NIEDRIG-Stellung bleibt die Maschine immer im niedrigen Geschwindigkeitsbereich. Die NIEDRIG-Stellung ist vergleichbar mit der Wahl des 2, 1 ODER L-Gangs in einem Auto mit Automatikgetriebe.

      • Wenn die NIEDRIG-Stellung gewählt ist, arbeitet die Maschine nur im niedrigen Geschwindigkeitsbereich.

      • Verwenden Sie die NIEDRIG-Stellung, wenn Sie die Maschine auf einen Anhänger verladen oder in engen Bereichen wie in einer Werkstatt navigieren.

      g321487

    Verwenden des Fahrpedals

    Dieses Pedal steuert die Vorwärts- und Rückwärtsgeschwindigkeit der Maschine sowie das dynamische Bremsen, wenn Sie die Maschine in die Neutralstellung zurückbringen.

    • Das Fahrpedal funktionieret wie bei einem Automobil – die Motordrehzahl und die Maschinengeschwindigkeit reagieren auf die Stellung des Fahrpedals.

    • Während des Transports funktioniert das Fahrpedal ähnlich wie bei einem Automobil und verändert die Motordehzahl und die Fahrgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Fahrpedalstellung.

    • Während des Mähens wird die Motordrehzahl automatisch auf hohen Leerlauf angehoben, um die Mähleistung zu optimieren, und das Fahrpedal steuert nur die Fahrgeschwindigkeit.

    • Je weiter Sie das Pedal vorwärts oder rückwärts treten, desto schneller bewegt sich die Maschine.

    • Um die Maschine während des Transports oder Mähens zu einem sanften Stillstand zu bringen, stellen Sie das Fahrpedal mit dem Fuß mit der gewünschten Geschwindigkeit wieder in den Leerlauf.

    • Um die maximale Bremsleistung zu erreichen, entfernen Sie Ihren Fuß vom Fahrpedal und lassen Sie ihn in den Leerlauf zurückkehren. Die Maschine bremst dynamisch und kommt zu einem Stopp.

    Dieses Traktionssystem ermöglicht es dem Fahrer, die Beschleunigungseinstellungen für den Fahrerkomfort und die Geländebedingungen anzupassen. Informationen zum Ändern der Einstellungen finden Sie hier Funktion des Beschleunigungsmodus.

    g321522

    Einstellen der maximalen Fahrgeschwindigkeit (Pedalanschlag)

    Dies ermöglicht es, die maximale Geschwindigkeit der Maschine einzustellen, wenn Sie das Pedal ganz nach unten treten (Bild 28). Sie können eine separate Geschwindigkeit für den unteren und oberen Bereich einstellen (Bild 27).

    • Um auf diese Funktion zuzugreifen, wählen Sie die mittlere Taste auf dem Hauptbildschirm des InfoCenters (Bild 26).

      Note: Diese Funktion kehrt bei ausgeschalteter Taste zu den Maschineneinstellungen zurück.

      g322245
    • Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, die Geschwindigkeitseinstellungen an Ihre Bedürfnisse oder an die Anwendung anzupassen.

      • Sie können diese Funktion verwenden, um die maximale Fahrgeschwindigkeit beim Mähen in einem Gebiet mit vielen Bäumen auf 75 % zu begrenzen.

      • Wenn Sie die maximale Fahrgeschwindigkeit auf 75 % begrenzen, wird die maximale Geschwindigkeit der Maschine von 0 bis 75 % begrenzt und auf den vollen Hub des Fahrpedals abgestimmt. Diese Einstellung erhöht die Auflösung des Fahrpedals, was zu einer verbesserten Kontrolle führt. Wie weit Sie das Fahrpedal bewegen, verändert das die Geschwindigkeit der Maschine.

    Verwendung der Bremspedale

    Important: In Notbremssituationen den Fuß vom Fahrpedal nehmen und dann die Bremspedale drücken.

    Im niedrigen Geschwindigkeitsbereich können Sie die Bremsen einzeln zum Wenden oder zur Verbesserung der Traktion verwenden. Gehen Sie wie folgt vor, wenn Sie die Bremsen individuell verwenden:

    • Lösen Sie den Pedalsperrriegel (Bild 30).

    • Drücken Sie für den Wendeassistenten das entsprechende Bremspedal in die Richtung, in die Sie gerade wenden. Dies ermöglicht einen engeren Wenderadius.

      Note: Verwenden Sie die Einzelbremsen jedoch vorsichtig, insbesondere auf weichem und nassen Gras, sonst können Sie versehentlich die Grünfläche beschädigen.

    • Drücken Sie für den Fahrassistenten leicht auf das entsprechende Bremspedal, das dem durchdrehenden Vorderreifen entspricht. An manchen Hängen rutscht das hangaufwärts liegende Rad durch und verliert die Bodenhaftung. Treten Sie in solchen Fällen langsam und sporadisch auf das hangaufwärts liegende Bremspedal, bis das hangaufwärts liegende Rad nicht mehr rutscht, wodurch sich die Bodenhaftung des hangabwärts liegenden Rades verbessert.

    g321521

    Verwenden des Tempomats

    Einstellen des Tempomats

    Der Tempomatschalter stellt den Tempomat ein, um die gewünschte Fahrgeschwindigkeit aufrechtzuerhalten. Wenn Sie hinten auf den Schalter drücken, wird der Tempomat deaktiviert; in der mittleren Stellung des Schalters ist der Tempomat aktiviert und die gewünschte Fahrgeschwindigkeit stellen Sie vorne am Schalter ein.

    Nachdem der Tempomatschalter aktiviert und die Geschwindigkeit eingestellt wurde (Bild 31), verwenden Sie das InfoCenter, um die Geschwindigkeitseinstellung des Tempomaten anzupassen (Bild 24 und Bild 32).

    Um den Tempomat auszuschalten, gehen Sie wie folgt vor:

    • Drücken Sie im Betrieb des hohen Geschwindigkeitsbereichs das Rückwärtsfahrpedal, drücken Sie die Betriebsbremsen oder drücken Sie den Tempomatschalter in die Position AUS.

    • Drücken Sie im Betrieb des niedrigen Geschwindigkeitsbereich das Rückwärtsfahrpedal, drücken Sie die Betriebsbremsen, schalten Sie den Zapfwellenschalter aus oder drücken Sie den Tempomatschalter in die Position AUS.

      g321488

    Einstellen der Geschwindigkeit des Tempomats

    Nachdem der Tempomatschalter am Bedienfeld Bild 31 aktiviert wurde, verwenden Sie das InfoCenter, um die Geschwindigkeitseinstellung des Tempomaten anzupassen (Bild 32).

    g321767

    Tipps zur Verwendung des Tempomats

    • Legen Sie eine Geschwindigkeit am Tempomat für lange Strecken ohne viele Hindernisse fest.

    • Auf unebenem Gelände können Sie die Geschwindigkeit über das InfoCenter steuern.

    • Verwenden Sie den Tempomat für Wendemanöver wie folgt:

      1. Stellen Sie den Tempomat auf eine langsamere Geschwindigkeit ein, die für ein Wendemanöver angenehm und sicher ist.

      2. Drücken Sie das Fahrpedal, um die Geschwindigkeit zum Mähen während des Mähvorgangs zu erhöhen.

      3. Nehmen Sie den Fuß vom Pedal, wenn Sie für den nächsten Mähdurchgang wenden.

      4. Die Maschine verlangsamt auf die am Tempomat niedrige eingestellte Geschwindigkeit, so dass Sie bei konstanter Geschwindigkeit effizient wenden können.

      5. Verwenden Sie nach dem Wenden das Fahrpedal, um die Geschwindigkeit der Maschine für den nächsten Mähdurchgang wieder zu erhöhen.

    Funktion des Beschleunigungsmodus

    Diese Einstellung bestimmt, wie schnell die Maschine die Fahrgeschwindigkeit ändert und bewirkt die Verzögerung der Maschine im niedrigen Geschwindigkeitsbereich. Gehen Sie in die geschützte Menüs im InfoCenter ein, um den Beschleunigungsmodus zu ändern. Der Beschleunigungsmodus hat die folgenden drei Stellungen:

    • Niedrig: Geringfügige Beschleunigung und Verzögerung

    • Mittel: Mittlere Beschleunigung und Verzögerung

    • Hoch: Höchste Beschleunigung und Verzögerung

    Funktion des Wende-Modus

    Der Wende-Modus ermöglicht Ihnen über einen einmaligen komfortablen Tastendruck das Anheben der Mähwerke über die Grasnarbe und ein vorübergehendes Anhalten der Messer. Damit können Sie sich auf das Manövrieren der Maschine am Ende des Mähdurchgangs oder auf das Umfahren von Hindernissen konzentrieren.

    Note: Der Wende-Modus ist eine Funktion in den geschützten Einstellungen.

    • Wenn Sie den Wende-Modus in die EIN-Stellung einstellen und den Hubschalter kurz nach hinten (Bild 11) drücken, werden alle Mähwerke automatisch aus der Schwebestellung in eine voreingestellte Höhe angehoben und die Zapfwelle wird ausgekuppelt. Betätigen Sie den Hubschalter nach vorne, um mit dem Mähvorgang fortzufahren. Alle Mähwerke werden abgesenkt und die Zapfwelle wird eingekuppelt.

    • Wenn Sie den Wende-Modus in die AUS-Stellung stellen, können Sie die Mähwerke manuell aus der Schwebestellung anheben, indem Sie alle Hubschalter nach hinten gedrückt halten, bis die Mähwerke sich in der gewünschten Höhe befinden. Drücken Sie bei Maschinen der Serie Groundsmaster 4700 alle drei Hubschalter, um die sieben Mähwerke anzuheben (Bild 11). Die Zapfwelle wird erst eingekuppelt, wenn die Mähwerke auf die dieselbe zuvor eingestellte Höhe angehoben sind, wenn der Wende-Modus EINgeschaltet ist.

    Note: Standardmäßig ist der Wende-Modus EIN.

    Funktion des Gegengewichts

    Die Gegengewichtanlage erhält den Hydraulikgegendruck auf die Mähwerkhubzylinder. Das Ballastsystem überwacht den Antriebsdruck in Echtzeit und ändert dynamisch den Gegendruck des Hubzylinders, um die Traktionsfähigkeit und das Erscheinungsbild des Nachschnitts zu optimieren. Der Gegengewichtdruck wurde im Werk auf eine optimale Balance von Schnittbild und Antrieb in den meisten Grünflächenbedingungen eingestellt. Das Verringern der Gegengewichteinstellung führt ggf. zu einem stabileren Mähwerk, kann den Antrieb jedoch verschlechtern. Das Erhöhen der Gegengewichteinstellung kann den Antrieb verbessern, sich aber nachteilig auf das Schnittbild auswirken, siehe Zugreifen auf die geschützten Menüs.

    Die anpassbaren Einstellregler für den Ballast sind wie folgt:

    • Gering: das meiste Gewicht auf den Mähwerken und das niedrigste Gewicht auf den Antriebsrädern

    • Mittel: mittleres Gewicht auf den Mähwerken und den Antriebsrädern

    • Hoch: das geringste Gewicht liegt auf den Mähwerken und das höchste Gewicht auf den Antriebsrädern der Maschine

    Funktion von Toro Smart Power™

    Mit Smart Power muss der Bediener in schwierigen Bedingungen nicht auf die Motordrehzahl achten. Smart Power verhindert, dass die Maschine in schweren Grünflächen steckenbleibt. Hierfür wird die Maschinengeschwindigkeit automatisch gesteuert und die Mähleistung optimiert.

    Note: Standardmäßig ist die Smart Power-Funktion EINgeschaltet.

    Anlassen des Motors

    Important: Entlüften Sie die Kraftstoffanlage, wenn einer der folgenden Umstände eingetreten ist:

    • Der Motor hat aufgrund von Kraftstoffmangel abgestellt.

    • Die Kraftstoffanlage wurde gewartet.

    1. Nehmen Sie Ihren Fuß vom Fahrpedal und stellen Sie sicher, dass es in der NEUTRAL-Stellung ist. Stellen Sie sicher, dass die Feststellbremse aktiviert ist.

    2. Drehen Sie den Zündschlüssel in die LAUF-Stellung. Die Glühkerzenlampe sollte aufleuchten.

    3. Drehen Sie den Schlüssel in die START-Stellung, wenn die Glühkerzenlampe ausgeht.

      Important: Lassen Sie den Anlasser nie länger als 15 Sekunden am Stück laufen, sonst kann dieser vorzeitig ausfallen. Stellen Sie den Zündschlüssel in die AUS-Stellung, wenn der Motor nach 15 Sekunden nicht anspringt, prüfen Sie die Bedienelemente und -vorgänge erneut, warten weitere 15 Sekunden und wiederholen den Vorgang.

    4. Lassen Sie den Zündschlüssel sofort los und in die LAUF-Stellung zurückgehen, sobald der Motor anspringt.

      Bei Temperaturen unter -7 °C kann der Anlasser 30 Sekunden lang laufen und sich dann 60 Sekunden lang abkühlen, bevor Sie einen zweiten Startversuch unternehmen.

      Important: Stellen Sie den Motor ab und lassen ihn abkühlen, bevor Sie auf undichte Stellen, lose Teile und andere Defekte prüfen.

    Abstellen des Motors

    Important: Lassen Sie den Motor für 5 Minuten im Leerlauf laufen, bevor Sie ihn nach einem Einsatz unter voller Last ausschalten. Der Turbolader kann dann vor dem Abstellen des Motors abkühlen. Ansonsten kann dies zu einem vorzeitigen Ausfall des Turboladers führen.

    Note: Senken Sie die Mähwerke immer ab, wenn Sie die Maschine parken. Dies lässt die Hydrauliklast von der Anlage ab, verhindert eine Abnutzung der Systemteile und verhindert auch ein versehentliches Absenken der Mähwerke.

    1. Stellen Sie den Zapfwellenschalter in die AUS-Stellung.

    2. Aktivieren Sie die Feststellbremse.

    3. Drehen Sie den Zündschlüssel auf die AUS-Stellung.

    4. Ziehen Sie den Zündschlüssel ab, um einem versehentlichen Anlassen vorzubeugen.

    Mähen mit der Maschine

    Note: Ein Mähen mit einer Rate, die den Motor belastet, fördert die Regenerierung des Dieselpartikelfilters.

    1. Lösen Sie die Bremse, schalten Sie die Zapfwelle aus und heben Sie die Mähwerke an.

    2. Stellen Sie den Geschwindigkeitsbereichsschalter in die H/L AUTO- oder LOW-Stellung. Weitere Informationen finden Sie unter Verwendung des Schalters für hohen und niedrigen Geschwindigkeitsbereich.

      Note: Wenn die H/L AUTO-Stelllung gewählt ist und die Mähwerke angehoben werden, wählt die Maschine automatisch den hohen Geschwindigkeitsbereich.

    3. Fahren Sie die Maschine mit dem Fahrpedal wie bei einem Automobil an den Einsatzort.

    4. Richten Sie die Maschine außerhalb des Mähbereichs für den ersten Mähdurchgang aus.

    5. Senken Sie die Mähwerke mit dem oder den Wippschaltern ab.

    6. Tippen Sie den Hubschalter (GM4500) bzw. den mittleren Hubschalter (GM4700) nach hinten, um die Mähwerke in die Wendeposition zu heben.

      Note: Die Wendeposition ist nur verfügbar, wenn sie unter den geschützten Menüs im InfoCenter aktiviert ist. Durch Antippen des Wippschalters, ohne ihn festzuhalten, werden die Mähwerke in die Wendeposition angehoben und die Messer gestoppt, bis die Mähwerk abgesenkt sind.

    7. Ziehen Sie den Zapfwellenschalter heraus, um die Mähwerke einzukuppeln.

      Note: Die Motordrehzahl steigt automatisch auf hohe Leerlaufdrehzahl an, wenn Sie die Mähwerke absenken und den Zapfwellenschalter betätigen.

    8. Fahren Sie mit dem Fahrpedal langsam an den Mähbereich heran und senken Sie die Mähwerke mit dem Wippschalter ab, sobald die vorderen Mähwerke über dem Mähbereich sind.

      Note: Üben Sie diesen Vorgang, um die Mähwerke nicht vorzeitig abzusenken oder einen unbeabsichtigten Bereich mähen.

    9. Beginnen Sie mit dem Mähen der Fläche.

    10. Nach Abschluss des Mähdurchgangs, tippen Sie den Hubschalter (GM4500) bzw. den mittleren Hubschalter (GM4700) nach hinten, um die Mähwerke in die Wendeposition zu heben.

    11. Führen Sie eine tränenförmige Wende durch, um die Maschine schnell für den nächsten Durchgang auszurichten.

    12. Drücken den Hubschalter (GM4500) bzw. den mittleren Hubschalter (GM4700) nach unten, um die Mähwerke aus der Wendeposition abzusenken und mit dem Mähen fortzufahren.

    Regenerierung des Dieselpartikelfilters

    Der Dieselpartikelfilter ist Teil der Auspuffanlage. Der Dieseloxidationskatalysator des Dieselpartikelfilters verringert schädliche Gase und der Rußfilter entfernt Ruß vom Motorauspuff.

    Die Regenerierung des Dieselpartikelfilters verwendet Wärme vom Motorauspuff, verbrennt den im Rußfilter angesammelten Ruß und säubert die Kanäle des Rußfilters, sodass gefilterte Motorauspuffgase aus dem Dieselpartikelfilter fließen.

    Der Motorcomputer überwacht die Rußansammlung durch Messen des Rückdrucks im Dieselpartikelfilter. Wenn der Rückdruck zu hoch ist, wird Ruß nicht im Rußfilter durch den normalen Motoreinsatz verbrannt. Für das Sauberhalten des Dieselpartikelfilters sollten Sie Folgendes nicht vergessen:

    • Eine passive Regenerierung findet ständig statt, wenn der Motor läuft. Lassen Sie den Motor bei voller Motordrehzahl laufen (falls möglich), um die Regenerierung des Dieselpartikelfilters zu fördern.

    • Wenn der Gegendruck im DPF zu hoch ist oder seit 100 Stunden keine Rücksetzregeneration stattgefunden hat, signalisiert Ihnen der Motorcomputer über das InfoCenter, wenn eine Rücksetzregeneration ausgeführt wird.

    • Stellen Sie den Motor erst ab, wenn die Rücksetzen-Regenerierung abgeschlossen ist.

    Vergessen Sie die Funktion des Dieselpartikelfilters nicht bei der Verwendung oder Wartung Ihrer Maschine. Die Motorlast bei einer Motordrehzahl im hohen Leerlauf (Vollgas) erzeugt normalerweise eine ausreichende Auspufftemperatur für die Regenerierung des Dieselpartikelfilters.

    Important: Verringern Sie die Dauer, für die Sie den Motor im Leerlauf laufen lassen oder den Motor mit einer niedrigen Motordrehzahl verwenden, um die Ansammlung von Ruß im Rußfilter zu verringern.

    Rußansammlung im Dieselpartikelfilter

    • Über längere Zeit sammelt sich Ruß im Rußfilter des Dieselpartikelfilters an. Der Motorcomputer überwacht den Rußstand im Dieselpartikelfilter.

    • Wenn sich genug Ruß angesammelt hat, informiert Sie der Computer, dass Sie den Dieselpartikelfilter (DPF) regenerieren sollten.

    • Bei der Regenerierung des Dieselpartikelfilters wird der Dieselpartikelfilter erhitzt, um Ruß in Asche zu verwandeln.

    • Zusätzlich zu den Warnmeldungen verringert der Computer die Kraft, die der Motor bei verschiedenen Rußansammlungsständen erzeugt.

    Motorwarnmeldungen: Rußansammlung

    AnzeigestandFehlercodeMotor-NennleistungEmpfohlene Aktion
    Stufe 1: Motorwarnung
    g322972
    Der Computer verringert die Motorleistung auf 85 %.Führen Sie so bald wie möglich eine geparkte Regenerierung durch, siehe Geparkte Regenerierung oder Wiederherstellung-Regenerierung.
    Stufe 2: Motorwarnung
    g322973
    Der Computer verringert die Motorleistung auf 50 %.Führen Sie so bald wie möglich eine Wiederherstellungsregenerierung durch, siehe Geparkte Regenerierung oder Wiederherstellung-Regenerierung.

    Aschenansammlung im Dieselpartikelfilter

    • Die leichtere Asche wird über die Auspuffanlage abgeführt; die schwerere Asche sammelt sich im Rußfilter an.

    • Asche ist ein Rückstand der Regenerierung. Über längere Zeit sammelt sich im Dieselpartikelfilter Asche an, die nicht über die Auspuffanlage abgeführt wird.

    • Der Motorcomputer berechnet die Menge der Asche, die sich im Dieselpartikelfilter angesammelt hat.

    • Wenn sich genug Asche angesammelt hat, sendet der Motorcomputer die Informationen als Motordefekt an das InfoCenter, um die Aschenansammlung im Dieselpartikelfilter anzugeben.

    • Die Fehlermeldungen geben an, dass der Dieselpartikelfilter gewartet werden muss.

    • Zusätzlich zu den Warnungen verringert der Computer die Kraft, die der Motor bei verschiedenen Aschenansammlungsständen erzeugt.

    Hinweise und Motorwarnmeldungen im InfoCenter: Aschenansammlung

    AnzeigestandFehlercodeMotordrehzahl-ReduzierungMotor-NennleistungEmpfohlene Aktion
    Stufe 1: Motorwarnung
    g322987
    KeineDer Computer verringert die Motorleistung auf 85 %.Warten Sie den Dieselpartikelfilter (DPF), siehe Warten des Dieseloxidationskatalysators und des Rußfilters.
    Stufe 2: Motorwarnung
    g323161
    KeineDer Computer verringert die Motorleistung auf 50%.Warten Sie den Dieselpartikelfilter (DPF), siehe Warten des Dieseloxidationskatalysators und des Rußfilters.

    Typen der Regenerierung des Dieselpartikelfilters

    Typen der Regenerierung des Dieselpartikelfilters, die beim Einsatz der Maschine durchgeführt werden:

    Typ der RegenerierungKonditionen, die eine Regenerierung des Dieselpartikelfilters bewirkenDieselpartikelfilter-Beschreibung des Betriebs
    PassivTritt beim normalen Einsatz der Maschine mit hoher Motordrehzahl oder hoher Motorlast auf• Im InfoCenter wird kein Symbol angezeigt, das die passive Regenerierung angibt.
    • Bei der passiven Regenerierung verarbeitet der Dieselpartikelfilter sehr heiße Auspuffgase, oxidiert schädigende Emissionen und verbrennt Ruß zu Asche.
    Siehe Passive Regenerierung des Dieselpartikelfilters.
    UnterstütztTritt bei niedriger Motordrehzahl, niedriger Motorlast oder der Computer erkennt, dass der DPF mit Ruß verstopft ist.• Im InfoCenter wird kein Symbol angezeigt, das die unterstützte Regenerierung angibt.
    • Während der unterstützten Regenerierung passt der Motorcomputer die Motoreinstellungen, um die Auspufftemperatur zu erhöhen.
    Siehe Unterstützte Regenerierung des Dieselpartikelfilters.
    ZurücksetzenTritt alle 100 Betriebsstunden auf• Wenn das Symbol für die hohe Auspufftemperatur Graphic im InfoCenter angezeigt wird, wird eine Regenerierung ausgeführt.
    Tritt nur nach der unterstützten Regenerierung auf, wenn der Computer erkennt, dass die unterstützte Regenerierung die Rußmenge nicht ausreichend verringert hat
     • Während der Zurücksetzen-Regenerierung passt der Motorcomputer die Motoreinstellungen, um die Auspufftemperatur zu erhöhen.
    Siehe Rücksetzregeneration.

    Typen der Regenerierung des Dieselpartikelfilters, für die die Maschine geparkt sein muss:

    Typ der RegenerierungKonditionen, die eine Regenerierung des Dieselpartikelfilters bewirkenDieselpartikelfilter-Beschreibung des Betriebs
    GeparktTritt auf, weil der Computer einen Gegendruck im DPF aufgrund von Rußablagerungen feststellt.• Wenn das Symbol für das Zurücksetzen der Standby- bzw. geparkten Regenerierung oder der Wiederherstellung-Regenerierung Graphic oder ADVISORY #188 im InfoCenter angezeigt wird, wird eine Regenerierung angefordert.
    Tritt auch auf, wenn der Bediener eine geparkte Regenerierung auslöst
    Kann auftreten, weil Sie das InfoCenter so eingestellt haben, dass eine Rücksetzregeneration verhindert wird, und Sie die Maschine weiter betrieben haben, wodurch mehr Ruß angesammelt wurde, obwohl der DPF bereits eine Rücksetzregeneration benötigt• Führen Sie die geparkte Regenerierung sobald wie möglich aus, damit keine Wiederherstellung-Regenerierung erforderlich ist.
    Kann aufgrund von falschem Kraftstoff oder Motoröl auftreten• Eine geparkte Regenerierung dauert 30 Minuten bis 60 Minuten.
     • Der Kraftstofftank muss mindestens ein Viertel der Kraftstoffmenge enthalten.
    • Sie müssen die Maschine parken, um eine geparkte Regenerierung auszuführen.
    Siehe Geparkte Regenerierung oder Wiederherstellung-Regenerierung.
    WiederherstellungTritt auf, wenn der Bediener die Anforderungen für eine geparkte Regenerierung ignoriert hat und die Maschine weiterhin einsetzt, und dem Dieselpartikelfilter daher mehr Ruß hinzufügt• Wenn das Symbol für das Zurücksetzen der Standby- bzw. geparkten Regenerierung oder der Wiederherstellung-Regenerierung Graphic oder ADVISORY #190 im InfoCenter angezeigt wird, wird eine Regenerierung angefordert.
    • Eine Wiederherstellungsregeneration dauert ca. 3 Stunden.
    • Der Kraftstofftank muss mindestens halb voll sein.
    • Sie parken die Maschine, um eine Wiederherstellung-Regenerierung auszuführen.
    Siehe Geparkte Regenerierung oder Wiederherstellung-Regenerierung.

    Zugreifen auf die Menüs für die Regenerierung des Dieselpartikelfilters

    Zugreifen auf die Menüs für die Regenerierung des Dieselpartikelfilters

    1. Navigieren Sie auf das Menü Service“ und drücken Sie die mittlere Taste, um auf die Option DPF REGENERATION zu navigieren (Bild 37).

      g227667
    2. Drücken Sie die rechte Taste, um den Eintrag DPF Regeneration“ auszuwählen (Bild 37).

    Time Since Last Regeneration

    Navigieren Sie auf das Menü DPF Regeneration“ und drücken Sie die mittlere Taste, um auf das Feld LAST REGEN. zu navigieren (Bild 38).

    Ermitteln Sie mit dem Feld LAST REGEN. die Betriebsstunden, für die Sie den Motor seit der letzten Zurücksetzen-Regenerierung, geparkten Regenerierung oder Wiederherstellung-Regenerierung eingesetzt haben.

    g224693

    Menü Technician“

    Important: Aus Betriebsgründen entscheiden Sie ggf., eine geparkte Regenerierung auszuführen, bevor die Rußlast 100 % erreicht, wenn der Motor mehr als 50 Betriebsstunden seit der letzten erfolgreichen Zurücksetzen-, Wiederherstellung-Regenerierung oder geparkten Regenerierung gelaufen ist.

    Note: Eine stationäre Regeneration ist vor den ersten 50 Stunden der Motorlaufzeit zulässig.

    Im Menü Technician“ zeigen Sie den aktuellen Zustand der Regenerierungssteuerung des Motors und den erfassten Rußstand an.

    Navigieren Sie auf das Menü DPF Regeneration“, drücken Sie die mittlere Taste und navigieren Sie auf die Option TECHNICIAN; drücken Sie die rechte Taste, um den Eintrag Technician“ auszuwählen (Bild 39).

    g227348
    • Lesen Sie in der Tabelle für den Dieselpartikelfilter-Betrieb den aktuellen Zustand des Dieselpartikelfilter-Betriebs nach (Bild 40).

      g227360

      .

      DPF-Betriebstabelle

      ZustandBeschreibung
      NormalDer DPF befindet sich im normalen Betriebsmodus – passive Regeneration.
      Assist Regen.Der Motorcomputer führt eine unterstützte Regenerierung aus.
      Reset StbyDer Motorcomputer versucht, eine Rücksetzregeneration durchzuführen, aber eine der folgenden Bedingungen verhindert eine Regeneration:Die Einstellung für die Regenerationsunterdrückung ist auf EIN gestellt.
      Die Auspufftemperatur ist für eine Regenerierung zu niedrig.
      Reset Regen.Der Motorcomputer führt eine Rücksetzregenerierung aus.
      Parked StbyDer Motorcomputer fordert, dass Sie eine geparkte Regenerierung ausführen.
      Parked Regen.Sie haben eine Anforderung für eine geparkte Regenerierung ausgelöst und der Motorcomputer führt die Regenerierung aus.
      Recov. StbyDer Motorcomputer fordert, dass Sie eine Wiederherstellung-Regenerierung ausführen.
      Recov. Regen.Sie haben eine Anforderung für eine Wiederherstellung-Regenerierung ausgelöst und der Motorcomputer führt die Regenerierung aus.
    • Zeigen Sie die Rußlast an, die als Prozentsatz des Rußes im Dieselpartikelfilter (Bild 41) gemessen wird, siehe Tabelle für die Rußlast.

      Note: Der Wert der Rußbelastung variiert mit dem Betrieb der Maschine und der DPF-Regeneration.

      g227359

      Tabelle für die Rußlast

      Wichtige Werte für die RußlastRegenerierungszustand
      0% bis 5%Minimumbereich für Rußlast
      78 %Der Motorcomputer führt eine unterstützte Regenerierung aus.
      100%Der Motorcomputer fordert automatisch eine geparkte Regenerierung an.
      122%Der Motorcomputer fordert automatisch eine Wiederherstellung-Regenerierung an.

    Passive Regenerierung des Dieselpartikelfilters

    • Die passive Regenerierung tritt im Rahmen der normalen Motorverwendung auf.

    • Lassen Sie den Motor bei der Verwendung der Maschine mit voller Motordrehzahl laufen (falls möglich), um die Regenerierung des Dieselpartikelfilters zu unterstützen.

    Unterstützte Regenerierung des Dieselpartikelfilters

    • Der Motorcomputer passt die Motoreinstellungen an, um die Auspufftemperatur zu erhöhen.

    • Lassen Sie den Motor bei der Verwendung der Maschine mit voller Motordrehzahl laufen (falls möglich), um die Regenerierung des Dieselpartikelfilters zu unterstützen.

    Rücksetzregeneration

    Achtung

    Die Auspufftemperatur ist heiß (ca. 600°C) bei der Regenerierung des Dieselpartikelfilters. Heiße Auspuffgase können Sie oder andere Personen verletzen.

    • Lassen Sie den Motor nie in einem geschlossenen Bereich laufen.

    • Stellen Sie sicher, dass sich keine brennbaren Materialien in der Nähe der Auspuffanlage befinden.

    • Fassen Sie nie ein heißes Teil der Auspuffanlage an.

    • Halten Sie sich nie in der Nähe oder hinter dem Auspuffrohr der Maschine auf.

    g224417
    • Das Symbol für die hohe Auspufftemperatur (Graphic) wird im InfoCenter angezeigt (Bild 42).

    • Der Motorcomputer passt die Motoreinstellungen an, um die Auspufftemperatur zu erhöhen.

      Important: Das Symbol für die hohe Auspufftemperatur gibt an, dass die Temperatur der von der Maschine ausgestoßenen Auspuffgase höher als beim normalen Betrieb ist.

    • Um die DPF-Regeneration zu fördern, mähen Sie mit der Maschine, um volle Motordrehzahl und hohe Last zu erzeugen.

    • Das Symbol wird im InfoCenter angezeigt, während die Zurücksetzen-Regenerierung verarbeitet wird.

    • Stellen Sie, falls möglich, den Motor nicht ab oder verringern die Motordrehzahl, während die Rücksetzen-Regenerierung verarbeitet wird.

      Important: Stellen Sie den Motor erst ab, wenn die Zurücksetzen-Regenerierung abgeschlossen ist (falls möglich). Wenn die Zeit für den Abschluss der Regeneration begrenzt ist, beginnt die Hilfsregeneration erneut, wenn Sie die Maschine auf die richtige Betriebstemperatur und bei hoher Motordrehzahl laufen lassen.

    Periodische Zurücksetzen-Regenerierung

    Wenn der Motor in den letzten 100 Betriebsstunden keine Zurücksetzen-, Wiederherstellung-Regenerierung oder geparkte Regenerierung erfolgreich abgeschlossen hat, versucht der Motorcomputer, eine Zurücksetzen-Regenerierung auszuführen.

    Einstellen von Inhibit Regen.“

    Nur Zurücksetzen-Regenerierung

    Note: Wenn Sie im InfoCenter das Verhindern der Zurücksetzen-Regenerierung eingestellt haben, wird ADVISORY#185 (Bild 43) alle 15 Minuten im InfoCenter angezeigt, während der Motor eine Zurücksetzen-Regenerierung anfordert.

    g224692

    Eine Zurücksetzen-Regenerierung erzeugt den erhöhten Motorauspuff. Wenn Sie die Maschine um Bäume, Sträucher oder in hohem Gras bzw. in der Nähe von temperaturempfindlichen Pflanzen oder Materialien einsetzen, können Sie mit der Einstellung Inhibit Regen“ (Regeneration unterdrücken) verhindern, dass der Motorcomputer eine Zurücksetzen-Regenerierung ausführt. Bringen Sie die Einstellung wieder in die OFF-Stellung zurück, wenn sich die Maschine nicht in der Nähe von Bäumen, Gestrüpp, hohem Gras oder anderen temperaturempfindlichen Pflanzen oder Materialien befindet.

    Important: Wenn Sie den Motor abstellen und erneut anlassen, ist die Einstellung für Inhibit Regen.“ standardmäßig OFF.

    1. Navigieren Sie auf das Menü DPF Regeneration“, drücken Sie die mittlere Taste und navigieren Sie auf die Option INHIBIT REGEN.; drücken Sie die rechte Taste, um den Eintrag Inhibit Regen.“ auszuwählen (Bild 44).

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    2. Drücken Sie die rechte Taste, um die Einstellung für das Verhindern der Regenerierung von On“ in Off“ (Bild 44) oder von Off“ in On“ (Bild 45) zu ändern.

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    Zulassen einer Zurücksetzen-Regenerierung

    Im InfoCenter-Display wird das Symbol für die hohe Auspufftemperatur Graphic angezeigt, wenn die Zurücksetzen-Regenerierung ausgeführt wird.

    Note: Wenn INHIBIT REGEN. auf ON eingestellt ist, wird im InfoCenter ADVISORY #185 angezeigt (Bild 46). Drücken Sie die Taste 3, um die Einstellung für das Verhindern der Regenerierung auf OFF einzustellen und die Zurücksetzen-Regenerierung fortzusetzen.

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    Note: Wenn das InfoCenter ADVISORY #186 (Hinweis-Nr. 168) (Bild 47) anzeigt, stellen Sie den Motor auf Vollgas (hohe Leerlaufdrehzahl), damit die Zurücksetzen-Regenerierung fortgesetzt werden kann.

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    Note: Nach dem Abschluss der Zurücksetzen-Regenerierung wird das Symbol für die hohe Auspufftemperatur Graphic nicht mehr im InfoCenter angezeigt.

    Geparkte Regenerierung oder Wiederherstellung-Regenerierung

    • Wenn der Motorcomputer eine geparkte Regenerierung oder eine Wiederherstellung-Regenerierung anfordert, wird das Symbol für die Anforderung einer Regenerierung (Bild 48) im InfoCenter angezeigt.

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    • Eine geparkte Regenerierung oder eine Wiederherstellung-Regenerierung wird nicht automatisch ausgeführt; Sie müssen die Regenerierung über das InfoCenter ausführen.

    Meldungen zu geparkter Regenerierung

    Wenn der Motorcomputer eine geparkte Regenerierung anfordert, werden die folgenden Meldungen im InfoCenter angezeigt.

    Meldungen zu Wiederherstellung-Regenerierung

    Wenn der Motorcomputer eine Wiederherstellung-Regenerierung anfordert, werden die folgenden Meldungen im InfoCenter angezeigt.

    • Motorwarnung (Bild 53)

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    • Motorwarnung (Bild 54)

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    • Recovery regeneration required – power takeoff disabled ADVISORY #190 (Bild 55)

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    Important: Führen Sie eine Wiederherstellung-Regenerierung durch, um die Funktion der Zapfwelle wieder herzustellen, siehe Vorbereiten einer geparkten oder Wiederherstellung-Regenerierung und Durchführen einer geparkten Regenerierung oder Wiederherstellung-Regenerierung.

    Note: Auf dem Begrüßungsbildschirm wird das Symbol für eine deaktivierte Zapfwelle angezeigt; siehe Bild 52 in Meldungen zu geparkter Regenerierung.

    Beschränkung für den Status des Dieselpartikelfilters

    • Wenn der Motorcomputer eine Wiederherstellung-Regenerierung anfordert oder eine Wiederherstellung-Regenerierung ausführt und Sie auf die Option PARKED REGEN navigieren, ist die geparkte Regenerierung gesperrt und das Schloss-Symbol (Bild 56) wird unten rechts im InfoCenter angezeigt.

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    • Wenn der Motorcomputer keine Wiederherstellung-Regenerierung anfordert hat und Sie auf die Option RECOVERY REGEN. navigieren, ist die Wiederherstellung-Regenerierung gesperrt und das Schloss-Symbol (Bild 57) wird unten rechts im InfoCenter angezeigt.

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    Vorbereiten einer geparkten oder Wiederherstellung-Regenerierung

    1. Stellen Sie sicher, die Maschine für den Typ der Regenerierung, die Sie durchführen, genug Kraftstoff im Tank hat.

      • Geparkte Regenerierung: Stellen Sie sicher, dass der Kraftstofftank mindestens ein Viertel der Kraftstoffmenge enthält, bevor Sie die geparkte Regenerierung durchführen.

      • Wiederherstellung-Regenerierung: Stellen Sie sicher, dass der Kraftstofftank mindestens halb voll ist, bevor Sie die Wiederherstellung-Regenerierung durchführen.

    2. Bewegen Sie die Maschine nach außen auf einen Bereich, der nicht in der Nähe von brennbarem Material ist.

    3. Stellen Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche ab.

    4. Stellen Sie sicher, dass die Fahrantriebshebel in der NEUTRAL-Stellung sind.

    5. Stellen Sie ggf. die Zapfwelle ab und senken Sie die Mähwerke oder das Zubehör ab.

    6. Aktivieren Sie die Feststellbremse.

    7. Stellen Sie die Gasbedienung in die LEERLAUF-Stellung.

    Durchführen einer geparkten Regenerierung oder Wiederherstellung-Regenerierung

    Achtung

    Die Auspufftemperatur ist heiß (ca. 600°C) bei der Regenerierung des Dieselpartikelfilters. Heiße Auspuffgase können Sie oder andere Personen verletzen.

    • Lassen Sie den Motor nie in einem geschlossenen Bereich laufen.

    • Stellen Sie sicher, dass sich keine brennbaren Materialien in der Nähe der Auspuffanlage befinden.

    • Fassen Sie nie ein heißes Teil der Auspuffanlage an.

    • Halten Sie sich nie in der Nähe oder hinter dem Auspuffrohr der Maschine auf.

    Important: Der Computer der Maschine bricht die Regenerierung des Dieselpartikelfilters ab, wenn Sie die Motordrehzahl vom niedrigen Leerlauf erhöhen oder die Feststellbremse lösen.

    1. Navigieren Sie auf das Menü DPF Regeneration“, drücken Sie die mittlere Taste und navigieren Sie auf die Option PARKED REGEN START oder die Option RECOVERY REGEN START (Bild 58); drücken Sie die rechte Taste, um den Start der Regenerierung auszuwählen (Bild 58).

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    2. Stellen Sie auf dem Bildschirm VERIFY FUEL LEVEL sicher, dass der Kraftstofftank zu einem Viertel gefüllt ist, wenn Sie eine geparkte Regenerierung durchführen, oder dass er halb voll ist, wenn Sie die Wiederherstellung-Regenerierung ausführen; drücken Sie dann die rechte Taste, um fortzufahren (Bild 59).

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    3. Stellen Sie auf dem Bildschirm DPF checklist“ sicher, dass die Feststellbremse aktiviert ist und dass die Motordrehzahl auf niedrigen Leerlauf eingestellt ist (Bild 60).

      Note: Drücken Sie das Fahrpedal nicht während einer geparkten oder Wiederherstellung-Regenerierung.

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    4. Drücken Sie auf dem Bildschirm INITIATE DPF REGEN. die rechte Taste, um fortzufahren (Bild 61).

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    5. Im InfoCenter wird die Meldung INITIATING DPF REGENERATION angezeigt (Bild 62).

      g224411g227681
    6. Im InfoCenter wird die Meldung über die Abschlusszeit angezeigt (Bild 63).

      g224406g224406
    7. Der Motorcomputer prüft den Zustand des Motors und die Fehlerinformationen. Im InfoCenter werden ggf. die folgenden Meldungen angezeigt, die in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt sind:

      Note: Wenn Sie versuchen, eine erzwungene geparkte Regeneration vor den 50 Stunden der letzten erfolgreichen Regeneration durchzuführen, wird diese Meldung eingeblendet.Wenn die Maschine eine Regeneration anfordert und diese Meldung eingeblendet wird, wenden Sie sich an Ihren autorisierten Toro-Vertragshändler für den Service.

      Tabelle der Prüfmeldung und der Behebungsmaßnahmen

      Graphic
      Behebungsmaßnahme: Beenden Sie das Menü Regeneration“ und lassen Sie die Maschine laufen, bis die letzte Regenerierung mehr als 50 Betriebsstunden zurückliegt, siehe Time Since Last Regeneration.
      GraphicGraphic
      Behebungsmaßnahme: Beheben Sie den Motordefekt und versuchen Sie die Regenerierung des Dieselpartikelfilters erneut.
      GraphicGraphic
      Behebungsmaßnahme: Lassen Sie den Motor an und lassen Sie ihn laufen.
      GraphicGraphic
      Behebungsmaßnahme: Lassen Sie den Motor laufen, um die Temperatur des Motorkühlmittels auf 60°C anzuwärmen.
      GraphicGraphic
      Behebungsmaßnahme: Ändern Sie die Motordrehzahl auf den niedrigen Leerlauf.
      GraphicGraphic
      Behebungsmaßnahme: Beheben Sie den Defekt des Motorcomputers und versuchen Sie die Regenerierung des Dieselpartikelfilters erneut.
    8. Im InfoCenter wird der Begrüßungsbildschirm angezeigt; das Symbol für die Bestätigung der Regenerierung (Bild 64) wird unten rechts auf dem Bildschirm angezeigt, wenn die Regenerierung ausgeführt wird.

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      Note: Während der Ausführung der Regenerierung des Dieselpartikelfilters wird das Symbol für die hohe Auspufftemperatur Graphic angezeigt.

    9. Wenn der Motorcomputer eine geparkte Regenerierung oder eine Wiederherstellung-Regenerierung abschließt, wird im InfoCenter ADVISORY #183 (Bild 65) angezeigt. Drücken Sie die linke Taste, um den Begrüßungsbildschirm anzuzeigen.

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      Note: Wenn die Regenerierung nicht abgeschlossen wird, wird im InfoCenter Advisory #184“ (Bild 65) angezeigt. Drücken Sie die linke Taste, um den Begrüßungsbildschirm anzuzeigen.

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    Abbrechen einer geparkten Regenerierung oder Wiederherstellung-Regenerierung

    Brechen Sie mit der Einstellung für das Abbrechen einer geparkten oder Wiederherstellung-Regenerierung eine ausgeführte geparkte Regenerierung oder Wiederherstellung-Regenerierung ab.

    1. Zugreifen auf das Menü für die Regenerierung des Dieselpartikelfilters (Bild 67)

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    2. Drücken Sie die mittlere Taste, um auf die Option PARKED REGEN. CANCEL (Bild 67) oder RECOVERY REGEN. CANCEL zu navigieren (Bild 68).

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    3. Drücken Sie die rechte Taste, um den Eintrag Regen. Cancel“ auszuwählen (Bild 67 oder Bild 68).

    Verwenden des Motorkühlventilators

    Der Kühlventilator des Motors wird normalerweise von der Maschine gesteuert. Die Maschine kann den Ventilator umkehren, um Rückstände vom Heckgitter zu blasen. In normalen Betriebsbedingungen steuert die Maschine die Ventilatorgeschwindigkeit und die Ventilatorrichtung, basierend auf der Temperatur des Kühlmittels und des Hydrauliköls. Der Ventilator wird automatisch umgekehrt, um Rückstände vom Heckgitter zu blasen.

    Sie können den Ventilator manuell umkehren, wenn Sie die zwei Tasten im InfoCenter (Bild 69) gleichzeitig für zwei Sekunden drücken. Der Ventilator löst einen Rückwärtszyklus manuell aus. Kehren Sie die Ventilatorrichtung um, wenn das Heckgitter verstopft ist oder die Maschine in die Werkstatt oder einen Einlagerungsbereich gefahren wird.

    g036843g036844

    Betriebshinweise

    Ändern der Mähmuster

    Das Ändern der Mähmuster verringert oft Probleme beim Schnittbild, die durch wiederholtes Mähen in der gleichen Richtung auftreten.

    Beheben von Schnittbildproblemen

    Weitere Informationen finden Sie in der Anleitung Beheben von Schnittbildproblemen“ (Aftercut Appearance Troubleshooting Guide) unter www.Toro.com.

    Verwenden der richtigen Mähmethoden

    • Kuppeln Sie zum Mähen die Mähwerke ein und fahren den Arbeitsbereich langsam an. Senken Sie die Mähwerke ab, wenn sich die Frontmähwerke über dem Mähbereich befinden.

    • Orientieren Sie sich an einem Baum oder einem anderen Gegenstand in einiger Entfernung und fahren diesen geradlinig an, um ein professionelles gerades Schnittbild und Streifen herbeizuführen.

    • Heben Sie die Mähwerke an, sobald die Frontmähwerke den Mähbereich erreichen, und führen eine tränenförmige Wendung durch, um die Maschine schnell zum nächsten Übergang auszurichten.

    • Für die Mähwerke sind auch festgeschraubte Mulchablenkbleche erhältlich. Die Mulchablenkbleche funktionieren gut, wenn Sie die Grünfläche regelmäßig mähen, damit jeweils höchstens 25 mm der Schnittlänge des Grases entfernt wird. Wenn Sie bei eingebauten Mulchablenkblechen zu viel Gras schneiden, kann das Schnittbild leiden und der zum Rasenmähen erforderliche Kraftaufwand nimmt zu. Die Mulchablenkbleche eignen sich ebenfalls zum Zerschneiden von herbstlichem Laub.

    Auswahl der passenden Schnitthöhe für die vorherrschenden Bedingungen

    Mähen Sie ca. 25 mm, aber nie mehr als ⅓ der Grashalme. Sie müssen bei extrem sattem und dichtem Gras u. U. die Schnitthöhe erhöhen.

    Mähen mit scharfen Messern

    Ein scharfes Messer mäht sauber, ohne Grashalme zu zerreißen oder zu zerhäckseln, was bei stumpfen Messern vorkommt. Abgerissene und zerhäckselte Grashalme werden an den Kanten braun. Dadurch reduziert sich das Wachstum, und die Anfälligkeit des Rasens für Krankheiten steigt. Stellen Sie sicher, dass sich das Messer in einwandfreiem Zustand befindet, und dass die Windflügel noch ganz sind; siehe Warten des Messerniveaus.

    Prüfen Sie den Zustand des Mähwerks.

    Stellen Sie sicher, dass die Mähwerkkammern in gutem Zustand sind. Biegen Sie alle Verbiegungen der Kammerteile gerade, um den korrekten Abstand zwischen Messersitzen und der Kammer sicherzustellen. Stellen Sie sicher, dass alle Rollen und Drehgelenke kein Spiel haben, um Rasenschäden oder ein schlechtes Erscheinungsbild nach dem Schnitt zu vermeiden.

    Warten der Maschine nach dem Mähen

    Reinigen Sie die Maschine nach dem Mähen gründlich mit einem Gartenschlauch ohne Spritzdüse, um zu vermeiden dass Dichtungen und Lager durch einen zu hohen Wasserdruck verunreinigt oder beschädigt werden. Stellen Sie sicher, dass der Kühler und Ölkühler frei von Schmutz und Schnittgut bleiben. Nach dem Reinigen sollten Sie die Maschine auf mögliche Öllecks, Beschädigungen oder Abnutzung der hydraulischen und mechanischen Komponenten und die Mähwerke auf Schärfe prüfen.

    Nach dem Einsatz

    Allgemeine Sicherheit

    • Stellen Sie vor dem Verlassen des Fahrersitzes den Motor ab, ziehen Sie den Schlüssel ab und warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind. Lassen die Maschine abkühlen, bevor Sie sie einstellen, warten, reinigen, oder einlagern.

    • Entfernen Sie Gras und Schmutz von den Mähwerken, den Auspuffen und dem Motorraum, um einem Brand vorzubeugen. Wischen Sie Öl- und Kraftstoffverschüttungen auf.

    • Befinden sich die Mähwerke in der Transport-Stellung, verwenden Sie die formschlüssige mechanische Sicherung (sofern vorhanden), bevor Sie die Maschine unbeaufsichtigt lassen.

    • Lassen Sie den Motor abkühlen, bevor Sie die Maschine in einem geschlossenen Raum abstellen.

    • Ziehen Sie den Schlüssel ab und schließen Sie den Kraftstoffhahn (falls vorhanden), bevor Sie die Maschine einlagern oder schleppen.

    • Lagern Sie die Maschine oder den Benzinkanister nie an Orten mit offener Flamme, Funken oder Zündflamme, z. B. Warmwasserbereiter, oder andere Geräte.

    • Den/die Sicherheitsgurt(e) bei Bedarf warten und reinigen

    Verwenden der Lagerungsverbindungsleinen des Mähwerks

    Verhindern Sie mit den Lagerungsverbindungsleinen des Mähwerks, dass sich die äußeren Frontmähwerke absenken, wenn die Maschine über Nacht geparkt ist oder für eine längere Zeit eingelagert wird. Sie können mit den Lagerungsverbindungsleinen des Mähwerks auch verhindern, dass die Mähwerke absinken, wenn Sie die Maschine zwischen Arbeitsbereichen transportieren.

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    Befestigen der Mähwerke

    1. Vergewissern Sie sich, dass die Zapfwelle ausgekuppelt ist.

    2. Stellen Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche ab.

    3. Aktivieren Sie die Feststellbremse.

    4. Heben Sie die Mähwerke ganz an.

    5. Fluchten Sie die Verbindungsleine zur Trägerwelle des Hubarms für das äußere Frontmähwerk aus (Bild 71).

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    6. Schieben Sie die Schleife der Verbindungsleine über die Trägerwelle, bis die Verbindungsleine fest in der Rille der Welle sitzt (Bild 71).

    7. Wiederholen Sie die Schritte 5 und 6 für das äußere Frontmähwerk an der anderen Seite der Maschine.

    Important: Nehmen Sie die Verbindungsleinen von den Trägerwellen ab, bevor Sie die Mähwerke absenken.

    Verstauen der Verbindungsleinen

    Note: Verstauen Sie die Verbindungsleinen, wenn Sie sie nicht verwenden.

    1. Vergewissern Sie sich, dass die Zapfwelle ausgekuppelt ist.

    2. Stellen Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche ab.

    3. Aktivieren Sie die Feststellbremse.

    4. Schieben Sie die Schleife der Verbindungsleine bei abgesenkten Mähwerken in den Schlitz in der Verstärkungsplatte der Rollenstütze (Bild 72).

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    Verwenden der Transportriegel

    Nur Groundsmaster 4700

    Verwenden Sie beim Transport über längere Strecken, über unebenes Gelände, beim Transport oder beim Einlagern der Maschine die beiden hinteren Transportriegel für die Mähwerke Nr. 6 und Nr. 7 (Bild 15).

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    Befördern der Maschine

    • Ziehen Sie den Schlüssel ab und schließen Sie den Kraftstoffhahn (falls vorhanden), bevor Sie die Maschine einlagern oder schleppen.

    • Gehen Sie beim Verladen und Abladen der Maschine auf einen/von einem Anhänger oder Pritschenwagen vorsichtig vor.

    • Verwenden Sie durchgehende Rampen für das Verladen der Maschine auf einen Anhänger oder Pritschenwagen.

    • Vergurten Sie die Maschine.

    Schieben oder Abschleppen der Maschine

    Im Notfall können Sie die Maschine durch Aktivieren des Sicherheitsventils an der stufenlosen Hydraulikpumpe und Schieben oder Schleppen bewegen.

    Important: Schieben oder schleppen Sie die Maschine höchstens mit 3-4,8 km/h ab. Wenn Sie die Maschine mit einer höheren Geschwindigkeit schieben oder abschleppen, kann das interne Getriebe beschädigt werden.Öffnen Sie die Sicherheitsventile, wenn die Maschine geschoben oder geschleppt wird.

    1. Öffnen Sie die Motorhaube und ermitteln Sie die Sicherheitsventile (Bild 74), die sich oben an der Pumpe hinter dem Akkukasten bzw. Ablagefach befinden.

    2. Drehen Sie jedes Ventil um drei Umdrehungen nach links, um das Ventil zu öffnen und Flüssigkeit intern abzulenken.

      Note: Öffnen Sie die Ventile nicht mehr als drei Umdrehungen. Da das Öl abgelenkt wird, kann die Zugmaschine ohne Schäden am Getriebe langsam bewegt werden.

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    3. Schieben oder schleppen Sie die Maschine in Vorwärtrichtung.

      Important: Wenn Sie die Maschine rückwärts schieben oder schleppen müssen, benötigen Sie das Rückwärtsschleppkit (Bestellnr. 136-3620).

    4. Schließen Sie nach dem Schieben oder Abschleppen der Maschine das Sicherheitsventil. Ziehen Sie das Ventil auf 70 N∙m an.

    Ermitteln der Vergurtungsstellen

    Note: Vergurten Sie die Maschine in allen vier Ecken mit vom Verkehrsministerium zugelassenen Riemen.

    • An jeder Seite des Rahmens an der Bedienerplattform

    • An der hinteren Stoßstange

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    Wartung

    Note: Bestimmen Sie die linke und rechte Seite der Maschine anhand der üblichen Einsatzposition.

    Important: Weitere Informationen zu Wartungsarbeiten finden Sie in der Motorbedienungsanleitung.

    Important: Wenn Sie Wartungsarbeiten an der Maschine durchführen und den Motor mit einer Abluftleitung für den Motorauspuff laufen lassen, stellen Sie die Einstellung Inhibit Regen.“ in die EIN-Stellung, siehe Einstellen von Inhibit Regen.“.

    Note: Laden Sie ein kostenfreies Exemplar des elektrischen oder hydraulischen Schaltbilds von www.Toro.com herunter und suchen Sie Ihre Maschine vom Link für die Bedienungsanleitungen auf der Homepage.

    Wartungssicherheit

    • Bevor Sie den Fahrerstand verlassen, gehen Sie wie folgt vor:

      • Stellen Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche ab.

      • Kuppeln Sie die Zapfwelle aus und senken Sie die Anbaugeräte ab.

      • Aktivieren Sie die Feststellbremse.

      • Stellen Sie den Motor ab und ziehen Sie den Schlüssel ab.

      • Warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind.

    • Wenn Sie den Schlüssel im Zündschloss lassen, könnte eine andere Person den Motor versehentlich anlassen und Sie und Unbeteiligte schwer verletzen. Ziehen Sie den Schlüssel aus dem Zündschloss, bevor Sie Wartungsarbeiten durchführen.

    • Lassen Sie alle Maschinenteile abkühlen, ehe Sie mit Wartungsarbeiten beginnen.

    • Befinden sich die Mähwerke in der Transport-Stellung, verwenden Sie die formschlüssige mechanische Sicherung (sofern vorhanden), bevor Sie die Maschine unbeaufsichtigt lassen.

    • Führen Sie Wartungsarbeiten möglichst nicht bei laufendem Motor durch. Fassen Sie keine beweglichen Teile an.

    • Stützen Sie die Maschine mit Achsständern ab, wenn Sie Arbeiten unter der Maschine ausführen.

    • Lassen Sie den Druck aus Maschinenteilen mit gespeicherter Energie vorsichtig ab.

    • Alle Teile der Maschine müssen sich in gutem Zustand befinden, und alle Hardware – insbesondere die Messerbefestigungen – korrekt festgezogen sein.

    • Ersetzen Sie abgenutzte und beschädigte Aufkleber.

    • Verwenden Sie nur Originalersatzteile von Toro, um eine sichere und optimale Leistung zu gewährleisten. Ersatzteile anderer Hersteller können gefährlich sein und eine Verwendung könnte die Garantie ungültig machen.

    Empfohlener Wartungsplan

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Nach der ersten Betriebsstunde
  • Ziehen Sie die Radmuttern fest.
  • Nach 10 Betriebsstunden
  • Ziehen Sie die Radmuttern fest.
  • Nach 50 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Öl im vorderen Planetengetriebe
  • Nach 200 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Hinterachsenöl.
  • Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie den Reifendruck.
  • Prüfen der Sicherheitsschalter
  • Prüfen Sie die Messerbremszeit.
  • Prüfen Sie den Motorölstand.
  • Lassen Sie Wasser und andere Verunreinigungen täglich aus dem Kraftstofffilter bzw. Wasserabscheider ab
  • Prüfen Sie auf undichte Stellen an der Hinterachse und am Getriebe der Hinterachse.
  • Prüfen Sie den Kühlmittelstand täglich beim Arbeitsbeginn.
  • Entfernen Sie den Schmutz vom Motorbereich, dem Öl- und vom Motorkühler (Reinigen Sie unter besonders schmutzigen Bedingungen häufiger).
  • Prüfen Sie den Stand des Hydrauliköls.
  • Prüfen Sie die hydraulischen Leitungen und Schläuche auf Dichtheit, Knicke, lockere Stützteile, Abnutzung, lockere Verbindungsteile, witterungsbedingte Minderung und chemischen Angriff.
  • Reinigen Sie die Maschine.
  • Reinigen und warten Sie den Sicherheitsgurt.
  • Alle 50 Betriebsstunden
  • Fetten Sie die Lager und Büchsen ein(auch nach jeder Reinigung).
  • Prüfen Sie den Zustand des Akkus.
  • Alle 100 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie den Zustand und die Spannung des Lichtmaschinen-Treibriemens.
  • Alle 200 Betriebsstunden
  • Ziehen Sie die Radmuttern fest.
  • Alle 400 Betriebsstunden
  • Warten Sie die Luftfilter (früher, wenn die Luftfilteranzeige rot anzeigt oder häufiger in sehr staubigen oder schmutzigen Bedingungen.
  • Prüfen Sie die Kraftstoffleitungen und -verbindungen.
  • Wechseln Sie die Kraftstofffilterglocke.
  • Tauschen Sie den Kraftstofffilter aus.
  • Prüfen Sie das Spiel am Ende in den Planetengetrieben.
  • Prüfen Sie den Ölstand im Planetengetriebe.(Prüfen Sie, wenn Sie externe undichte Stellung feststellen).
  • Prüfen Sie das Hinterachsenöl.
  • Prüfen Sie den Ölstand im Getriebe der Hinterachse.
  • Alle 500 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Motoröl und den -filter.
  • Alle 800 Betriebsstunden
  • Entleeren und reinigen Sie den Kraftstofftank.
  • Wechseln Sie das Öl im vorderen Planetengetriebeoder mindestens einmal jährlich.
  • Wechseln Sie das Hinterachsenöl.
  • Prüfen der Vorspur der Hinterräder
  • Wenn Sie nicht das empfohlene Hydrauliköl verwenden oder den Behälter schon einmal mit einem alternativen Öl gefüllt haben, wechseln Sie das Hydrauliköl.
  • Wenn Sie nicht das empfohlene Hydrauliköl verwenden oder den Behälter schon einmal mit einem alternativen Öl gefüllt haben, wechseln Sie den Hydraulikfilter (früher, wenn sich die Wartungsintervallanzeige im roten Bereich befindet).
  • Alle 1000 Betriebsstunden
  • Wenn Sie das empfohlene Hydrauliköl verwenden, ersetzen Sie den Hydraulikfilter (früher, wenn sich die Wartungsintervallanzeige im roten Bereich befindet).
  • Alle 2000 Betriebsstunden
  • Wenn Sie das empfohlene Hydrauliköl verwenden, wechseln Sie das Hydrauliköl.
  • Alle 3000 Betriebsstunden
  • Nehmen Sie den Rußfilter vom Dieselpartikelfilter ab, reinigen Sie ihn und montieren ihn,oder reinigen Sie bei den im InfoCenter angezeigten Motorstörungen P242F oder P1420 den Rußfilter. Wenden Sie sich an den offiziellen Toro Vertragshändler.
  • Vor der Einlagerung
  • Entleeren und reinigen Sie den Kraftstofftank.
  • Prüfen Sie den Reifendruck.
  • Prüfen Sie alle Befestigungen.
  • Fetten und ölen Sie alle Schmiernippel und Gelenkstellen.
  • Bessern Sie abgeblätterte Lackflächen aus.
  • Alle 2 Jahre
  • Entleeren und spülen Sie den Hydraulikbehälter.
  • Wechseln der Hydraulikschläuche.
  • Achtung

    Wenn Sie den Schlüssel im Schlüsselschalter lassen, könnte eine andere Person den Motor versehentlich anlassen und Sie und Unbeteiligte schwer verletzen.

    Ziehen Sie den Schlüssel ab, bevor Sie Wartungsarbeiten durchführen.

    Checkliste – tägliche Wartungsmaßnahmen

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    WartungsprüfpunktFür KW:
    MontagDienstagMittwochDonnerstagFreitagSamstagSonntag
    Prüfen Sie die Funktion der Sicherheitsschalter.       
    Prüfen Sie die Funktion der Bremsen.       
    Prüfen Sie den Ölstand im Motor.       
    Prüfen Sie den Stand des Kühlsystems.       
    Entleeren Sie den Kraftstoff-/Wasserabscheider.       
    Prüfen Sie den Luftfilter, die Staubschale und das Entlüftungsventil.       
    Achten Sie auf ungewöhnliche Motorengeräusche.1       
    Prüfen Sie den Kühler und das -gitter auf Sauberkeit       
    Achten Sie auf ungewöhnliche Betriebsgeräusche.       
    Prüfen Sie den Stand des Hydrauliköls.       
    Prüfen Sie die Hydraulikschläuche auf Defekte.       
    Prüfen Sie die Dichtheit.       
    Prüfen Sie den Kraftstoffstand.       
    Prüfen Sie den Reifendruck.       
    Prüfen Sie die Funktion der Instrumente.       
    Prüfen Sie die Schnitthöheneinstellung.       
    Schmieren Sie alle Schmiernippel ein.2       
    Reinigen Sie die Maschine.       
    Bessern Sie alle Lackschäden aus.       

    1Prüfen Sie bei Startschwierigkeiten, bei zu starkem Qualmen oder unruhigem Motorlauf die Glühkerzen und Einspritzdüsen.

    2Sofort nach jedem Reinigen, unabhängig von den aufgeführten Intervallen.

    Important: Weitere Wartungsmaßnahmen finden Sie in der Bedienungsanleitung des Motorherstellers.

    Aufzeichnungen irgendwelcher Probleme

    Inspiziert durch:
    PunktDatumInformationen
       
       
       
       

    Verfahren vor dem Ausführen von Wartungsarbeiten

    Anheben der Maschine

    Heben Sie die Maschine an den folgenden Stellen an:

    Vorne an der Maschine: Am Maschinenrahmen vor den Radantriebsmotoren (Bild 77)

    Important: Stützen Sie die Maschine nicht an den Radantriebsmotoren ab. Die Hebevorrichtung darf keine Hydraulikschläuche und -leitungen berühren.

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    Heck der Maschine: In der Mitte der Achse (Bild 78)

    Setzen Sie die Achsständer mit der entsprechenden Kapazität an beiden Seiten des Getriebes und unter der Achse an.

    Important: Stützen Sie die Maschine nicht an der Spurstange ab.

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    Öffnen der Motorhaube

    Öffnen Sie die Motorhaube, um an das Chassis zu gelangen, wie in Bild 79 abgebildet.

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    Zugreifen auf den Hydraulikhubraum

    Klappen Sie den Sitz hoch, um den Hydraulikhubraum zugänglich zu machen, wie in Bild 80 abgebildet.

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    Schmierung

    Einfetten der Lager und Büchsen

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 50 Betriebsstunden
  • Fetten Sie die Lager und Büchsen ein(auch nach jeder Reinigung).
  • Schmierfettsorte: Nr. 2 Allzweckschmierfett auf Lithiumbasis

    Die Schmiernippel und deren Anzahl sind:

    • Bremsstangen-Drehlager (5), wie in Bild 81 abgebildet

      g009704
    • Hinterachsen-Drehbüchsen (2), wie in Bild 82 abgebildet

      g009705
    • Lenkzylinder-Kugelgelenke (2), wie in Bild 83 abgebildet

      g009706
    • Spurstangen-Kugelgelenke (2), wie in Bild 83 abgebildet

    • Achsschenkelbüchsen (2), wie in Bild 83 abgebildet

      Important: Fetten Sie das obere Anschlussstück am Achsschenkelbolzen nur einmal jährlich (zwei Pumpstöße) ein.

    • Hubarmbüchsen (1 pro Mähwerk), wie in Bild 84 abgebildet

      g009707
    • Hubzylinder-Büchsen (2 pro Mähwerk), wie in Bild 84 abgebildet

    • Spindelwellenlager des Mähwerks (2 pro Mähwerk), wie in Bild 85 abgebildet

      Note: Sie können den Nippel nutzen, der am besten zugänglich ist. Pressen Sie Fett in den Nippel, bis etwas Fett an der Unterseite des Spindelgehäuses (unter dem Mähwerk) erscheint.

      g009708
    • Trägerarmbüchsen des Mähwerks (1 pro Mähwerk), wie in Bild 85 abgebildet

    • Heckrollenlager (2 pro Mähwerk), wie in Bild 86 abgebildet

      g005979

      Important: Stellen Sie sicher, dass die Schmiermittelkerbe in jeder Rollenhalterung mit dem Schmiermittelloch an jedem Ende der Rollenwelle ausgefluchtet sind. Zum leichteren Ausfluchten der Kerbe und des Lochs hat ein Ende der Rollenwelle eine Ausfluchtungsmarkierung.

    Warten des Motors

    Sicherheitshinweise zum Motor

    • Stellen Sie den Motor ab und ziehen den Schlüssel ab, bevor Sie den Ölstand prüfen oder Öl in das Kurbelgehäuse einfüllen.

    • Ändern Sie nicht die Geschwindigkeit des Drehzahlreglers oder überdrehen den Motor.

    Warten des Luftfilters

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 400 Betriebsstunden
  • Warten Sie die Luftfilter (früher, wenn die Luftfilteranzeige rot anzeigt oder häufiger in sehr staubigen oder schmutzigen Bedingungen.
  • Prüfen Sie das Luftfiltergehäuse auf Beschädigungen, die eventuell zu einem Luftaustritt führen können. Ersetzen Sie ihn bei einer Beschädigung. Prüfen Sie die ganze Ansauganlage auf Lecks, Beschädigungen oder lose Schlauchklemmen.

    Warten Sie den Luftfilter nur, wenn die Wartungsanzeige dies angibt (Bild 87). Das frühzeitige Auswechseln des Luftfilters erhöht nur die Gefahr, dass Schmutz in den Motor gelangt, wenn Sie den Filter entfernen.

    g009709

    Important: Stellen Sie sicher, dass die Abdeckung richtig angebracht ist und das Luftfiltergehäuse abdichtet.

    1. Tauschen Sie den Luftfilter aus (Bild 88).

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      Note: Reinigen Sie den gebrauchten Einsatz nicht, da eine Reinigung das Filtermedium beschädigen kann.

      Important: Versuchen Sie nie, den Sicherheitsfilter zu reinigen (Bild 89). Tauschen Sie den Sicherheitsfilter bei jeder dritten Wartung des Hauptluftfilters aus.

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    2. Stellen Sie die Anzeige (Bild 87) zurück, wenn sie auf Rot steht.

    Warten des Motoröls

    Ölsorte

    Verwenden Sie qualitativ hochwertiges Öl mit niedrigem Aschengehalt, das die folgenden Spezifikationen erfüllt oder übersteigt:

    • API-Klassifikation CJ-4 oder höher

    • ACEA-Klassifikation E6

    • JASO-Klassifikation DH-2

    Important: Wenn Sie Motoröl verwenden, das nicht die Klassifikation API CJ-4 oder höher, ACEA E6 oder JASO DH-2 erfüllt, kann der Dieselpartikelfilter verstopfen und den Motor beschädigen.

    Verwenden Sie Motoröl mit der folgenden Motorölviskosität:

    • Bevorzugte Ölsorte: SAE 15W-40 (über -18 °C)

    • Ersatzöl: SAE 10W-30 oder 5W-30 (alle Temperaturen)

    Premium Motoröl von Toro ist vom offiziellen Toro-Vertragshändler mit einer Viskosität von 15W-40 oder 10W-30 erhältlich. Im Ersatzteilkatalog finden Sie die Bestellnummern.

    Überprüfen des Motorölstands

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie den Motorölstand.
  • Der Motor wird vom Werk aus mit Öl befüllt. Prüfen Sie jedoch den Ölstand, bevor und nachdem Sie den Motor das erste Mal verwenden.

    Important: Prüfen Sie das Motoröl täglich. Wenn der Stand des Motoröls über der Voll-Markierung am Peilstab liegt, ist das Motoröl ggf. mit Kraftstoff verdünnt.Wenn der Stand des Motoröls über der Voll-Markierung liegt, wechseln Sie das Motoröl.

    Der Stand des Motoröls sollte am besten bei kaltem Motor vor dem täglichen Anlassen geprüft werden. Wenn der Motor gelaufen ist, lassen Sie das Öl für 10 Minuten in die Wanne zurücklaufen, bevor Sie den Ölstand prüfen. Wenn der Ölstand an oder unter der Nachfüllen-Markierung am Peilstab liegt, gießen Sie Öl nach, bis der Ölstand die VOLL-Markierung erreicht.Füllen Sie nicht zu viel Motoröl ein.

    Important: Halten Sie den Stand des Motoröls zwischen den unteren und oberen Markierungen am Peilstab; der Motor kann ausfallen, wenn er mit zu wenig oder zu viel Öl verwendet wird.

    Prüfen Sie den Ölstand im Motor, siehe Bild 90.

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    Note: Lassen Sie, wenn Sie die Ölsorte wechseln möchten, das Altöl vollständig aus dem Kurbelgehäuse ablaufen, bevor Sie das neue einfüllen.

    Kurbelgehäuse-Ölfassungsvermögen

    Ca. 5,7 l mit Filter.

    Wechseln des Motoröls und -filters

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 500 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Motoröl und den -filter.
  • Note: Den Hinweis für fällige Servicearbeiten im Infocenter zurückzusetzen, siehe Einstellen des Timers für Service fällig“.

    1. Lassen Sie den Motor an und lassen Sie ihn ca. 5 Minuten lang laufen, damit sich das Öl erwärmt.

    2. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, aktivieren Sie die Feststellbremse, stellen den Motor ab und ziehen den Schlüssel ab.

    3. Tauschen Sie das Motoröl und den Motorölfilter aus (Bild 91).

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    4. Füllen Sie Öl in das Kurbelgehäuse, siehe Kurbelgehäuse-Ölfassungsvermögen und Überprüfen des Motorölstands.

    Warten des Dieseloxidationskatalysators und des Rußfilters

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 3000 Betriebsstunden
  • Nehmen Sie den Rußfilter vom Dieselpartikelfilter ab, reinigen Sie ihn und montieren ihn,oder reinigen Sie bei den im InfoCenter angezeigten Motorstörungen P242F oder P1420 den Rußfilter. Wenden Sie sich an den offiziellen Toro Vertragshändler.
  • Werden die Motorstörungen oder im InfoCenter (Bild 92) angezeigt, reinigen Sie den Rußfilter mit den folgenden Schritten:

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    1. Informationen zum Entfernen und Montieren des Dieseloxidationskatalysators und des Rußfilters am Dieselpartikelfilter finden Sie in der Wartungsanleitung.

    2. Wenden Sie sich an den offiziellen Toro-Vertragshändler für Ersatzteile für den Dieseloxidationskatalysator und den Rußfilter oder deren Wartung.

    3. Nach dem Einsetzen eines sauberen Dieselpartikelfilters muss das elektronische Steuergerät des Motors vom offiziellen Toro-Vertragshändler zurückgesetzt werden.

    Warten der Kraftstoffanlage

    Gefahr

    Unter gewissen Bedingungen sind Dieselkraftstoff und -dünste äußerst brennbar und explosiv. Feuer und Explosionen durch Kraftstoff können Sie und Unbeteiligte verletzen und Sachschäden verursachen.

    • Betanken Sie die Maschine mit Hilfe eines Trichters und nur im Freien sowie wenn der Motor abgestellt und kalt ist. Wischen Sie verschütteten Kraftstoff auf.

    • Füllen Sie den Kraftstofftank nicht ganz auf. Füllen Sie so lange Kraftstoff in den Tank, bis der Füllstand auf zwischen 6 und 13 mm unterhalb der Unterseite des Füllstutzens steht. Der verbleibende Raum im Tank ist für die Ausdehnung des Kraftstoffes erforderlich.

    • Rauchen Sie beim Umgang mit Kraftstoff unter keinen Umständen und halten Kraftstoff von offenem Licht und jeglichem Risiko von Funkenbildung fern.

    • Lagern Sie Kraftstoff in einem sauberen, zulässigen Kanister und halten den Deckel aufgeschraubt.

    Entleeren des Kraftstofftanks

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 800 Betriebsstunden
  • Entleeren und reinigen Sie den Kraftstofftank.
  • Vor der Einlagerung
  • Entleeren und reinigen Sie den Kraftstofftank.
  • Zusätzlich zu den aufgeführten Serviceintervallen, sollten Sie den Tank entleeren und reinigen, wenn die Kraftstoffanlage verschmutzt ist oder die Maschine längere Zeit eingelagert wird. Spülen Sie den Tank nur mit frischem Kraftstoff.

    Prüfen der Kraftstoffleitungen und -verbindungen

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 400 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie die Kraftstoffleitungen und -verbindungen.
  • Prüfen Sie die Kraftstoffleitungen auf Verschleiß, Defekte oder lockere Anschlüsse.

    Warten des Kraftstofffilters, Wasserabscheiders

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    Ablassen von Wasser aus dem Kraftstofffilter/Wasserabscheider

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Lassen Sie Wasser und andere Verunreinigungen täglich aus dem Kraftstofffilter bzw. Wasserabscheider ab
  • Lassen Sie das Wasser aus dem Kraftstofffilter bzw. Wasserabscheider ab, wie in Bild 94 abgebildet.

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    Austauschen der Kraftstofffilterglocke

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 400 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie die Kraftstofffilterglocke.
  • Wechseln Sie die Kraftstofffilterglocke aus, wie in Bild 95 abgebildet.

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    Warten des Kraftstofffilters

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 400 Betriebsstunden
  • Tauschen Sie den Kraftstofffilter aus.
    1. Reinigen Sie den Bereich um den Kraftstofffilterkopf (Bild 96).

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    2. Entfernen Sie den Filter und reinigen die Kontaktfläche (Bild 96).

    3. Fetten Sie die Filterdichtung mit sauberem Motorschmieröl ein. Weitere Informationen finden Sie in der Motorbedienungsanleitung.

    4. Setzen Sie die trockene Filterglocke mit der Hand ein, bis die Dichtung die Kontaktfläche berührt; drehen Sie sie dann um eine weitere ½ Umdrehung fest.

    5. Entlüften Sie den Filter und die Leitungen zur Hochdruckpumpe; siehe Vorfüllen der Kraftstoffanlage.

    6. Lassen Sie den Motor an und achten Sie auf Undichtigkeiten am Filterkopf.

    Reinigen des Gitters am Kraftstoffansaugschlauch

    Der Kraftstoffansaugschlauch, der sich im Kraftstofftank befindet, hat ein Sieb, sodass keine Rückstände in die Kraftstoffanlage gelangen. Entfernen Sie den Kraftstoffansaugschlauch und reinigen Sie das Sieb nach Bedarf.

    1. Entfernen Sie die Schlauchklemme, mit der der Kraftstoffzulaufschlauch am Anschlussstück des Kraftstoffansaugschlauchs befestigt ist (Bild 97).

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    2. Schließen Sie den Schlauch vom Anschlussstück ab (Bild 97).

    3. Nehmen Sie den Kraftstoffansaugschlauch vom Kraftstofftank ab (Bild 97).

      Note: Nehmen Sie den Schlauch direkt von der Büchse im Kraftstofftank ab.

    4. Reinigen Sie das Sieb am Ende des Kraftstoffansaugschlauchs (Bild 97).

    5. Stecken Sie den Kraftstoffansaugschlauch durch die Gummibüchse in den Kraftstofftank (Bild 97).

      Note: Stellen Sie sicher, dass der Kraftstoffansaugschlauch richtig in der Gummibüchse sitzt.

    6. Befestigen Sie den Zulaufschlauch am Anschlussstück des Kraftstoffansaugschlauchs und befestigen ihn mit der Schlauchklemme, die Sie in Schritt 1 entfernt haben.

    Vorfüllen der Kraftstoffanlage

    Füllen Sie die Kraftstoffanlage vor, bevor Sie den Motor zum ersten Mal anlassen, wenn er infolge von Kraftstoffmangel abgestellt hat oder nach der Wartung der Kraftstoffanlage (z. B. Ablassen des Filters bzw. Wasserabscheiders, Austauschen des Kraftstoffschlauchs).

    Führen Sie zum Befüllen der Kraftstoffanlage die folgenden Schritte aus.

    1. Stellen Sie sicher, dass Kraftstoff im Kraftstofftank ist.

    2. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Filter und die Leitungen zur Hochdruckpumpe zu befüllen, um Verschleiß oder Beschädigungen an der Pumpe zu vermeiden:

      1. Drehen Sie den Zündschlüssel 15 bis 20 Sekunden lang auf die EIN-Stellung.

      2. Drehen Sie den Zündschlüssel 30 bis 40 Sekunden lang auf die AUS-Stellung.

        Note: Dadurch kann das ECU heruntergefahren werden.

      3. Drehen Sie den Zündschlüssel 15 bis 20 Sekunden lang auf die EIN-Stellung.

      4. Überprüfen Sie den Filter und die Schläuche auf Undichtigkeiten.

    Important: Füllen Sie die Kraftstoffanlage nicht mit dem Anlassermotor zum Anlassen des Motors vor.

    Warten der elektrischen Anlage

    Hinweise zur Sicherheit der Elektroanlage

    • Klemmen Sie vor dem Durchführen von Reparaturen an der Maschine den Akku ab. Klemmen Sie immer zuerst die Minusklemme und dann die Plusklemme ab. Schließen Sie immer zuerst den Pluspol und dann den Minuspol an.

    • Laden Sie den Akku in offenen, gut gelüfteten Bereichen und nicht in der Nähe von Funken und offenem Feuer. Stecken Sie das Ladegerät aus, ehe Sie den Akku anschließen oder abklemmen. Tragen Sie Schutzkleidung und verwenden Sie isoliertes Werkzeug.

    Prüfen des Akkuzustands

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 50 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie den Zustand des Akkus.
  • Important: Klemmen Sie vor Schweißarbeiten an der Maschine das negative Akkukabel vom Batteriepol ab, um einer Beschädigung der elektrischen Anlage vorzubeugen. Vor Schweißarbeiten an der Maschine müssen Sie auch den Motor, das InfoCenter und die Maschinensteuergeräte abtrennen.

    Note: Halten Sie die Klemmen und das ganze Akkugehäuse sauber, da sich ein schmutziger Akku langsam entlädt. Reinigen Sie zum Reinigen des Akkus den ganzen Kasten mit Natronlauge. Spülen Sie mit klarem Wasser nach. Überziehen Sie die Akkupole und Anschlüsse mit Grafo 112X-Schmiermittel (Toro-Bestellnummer 50547) oder mit Vaseline, um einer Korrosion vorzubeugen.

    Laden und Anschließen des Akkus

    1. Lösen Sie den Riegel für die Abdeckung des rechten Ablagekastens und heben Sie die Abdeckung hoch (Bild 100).

      Gefahr

      Die Akkuflüssigkeit enthält Schwefelsäure, die ein tödliches Gift ist und starke chemische Verbrennungen verursacht.

      • Trinken Sie nie Akkusäure und vermeiden Sie den Kontakt mit Haut, Augen und Kleidungsstücken. Tragen Sie eine Schutzbrille, um Ihre Augen zu schützen, sowie Gummihandschuhe, um Ihre Hände zu schützen.

      • Füllen Sie den Akku an einem Ort, an dem immer klares Wasser zum Spülen der Haut verfügbar ist.

    2. Nehmen Sie die Gummimuffe vom Pluspol ab und prüfen Sie den Akku.

    3. Klemmen Sie das Minuskabel (Schwarz) vom Minuspol (-) des Akkus und das Pluskabel (Rot ) vom Pluspol (+) des Akkus ab (Bild 98).

      Warnung:

      Das unsachgemäße Verlegen der Akkukabel kann zu Schäden an der Maschine und den Kabeln führen und Funken erzeugen. Funken können zum Explodieren der Batteriegase führen, was Verletzungen zur Folge haben kann.

      • Trennen Sie immer das Minuskabel (Schwarz) ab, bevor Sie das Pluskabel (Rot) abtrennen.

      • Schließen Sie immer das Pluskabel (Rot) an, bevor Sie das Minuskabel (Schwarz) anschließen.

      Warnung:

      Akkupole und Metallwerkzeuge können an metallischen Teilen Kurzschlüsse verursachen, was Funken erzeugen kann. Funken können zum Explodieren der Gase im Akku führen und Verletzungen verursachen.

      • Beim Aus- und Einbau des Akkus verhindern, dass Akkupole mit Metallteilen der Maschine in Kontakt kommen.

      • Verhindern Sie durch den Einsatz von Metallwerkzeugen Kurzschlüsse zwischen Akkupolen und Metallteilen der Maschine.

      g009986
    4. Schließen Sie ein Ladegerät mit drei Ampere oder vier Ampere an die Akkupole an. Laden Sie den Akku mit drei bis vier Ampere für vier bis acht Stunden auf.

      Warnung:

      Beim Laden des Akkus werden Gase erzeugt, die explodieren können.

      Rauchen Sie nie in der Nähe des Akkus und halten Sie Funken und offenes Feuer von des Akkus fern.

    5. Wenn der Akku ganz aufgeladen ist, trennen Sie das Ladegerät von der Steckdose und den Akkupolen ab.

    6. Klemmen Sie das Pluskabel (Rot) am Pluspol (+) des Akkus und das Minuskabel (Schwarz) am Minuspol (-) des Akkus an (Bild 98).

    7. Befestigen Sie die Kabel mit Schrauben und Muttern an den Polen.

      Note: Stellen Sie sicher, dass die Plusklemme (+) vollständig auf den Pluspol aufgezogen und das Kabel fest an den Akku angeklemmt ist. Das Kabel darf die Akkuabdeckung nicht berühren.

    8. Überziehen Sie beide Akkupole und Anschlüsse mit Grafo 112X-Fett (Bestellnummer 505-47), mit Vaseline oder leichtem Schmierfett, um einer Korrosion vorzubeugen.

    9. Ziehen Sie den Gummischuh über den Pluspol.

    10. Schließen Sie die Konsolenabdeckung und befestigen Sie den Riegel.

    Ermitteln der Sicherungen

    Der Sicherungsblock der Maschine befindet sich im rechten Ablagekasten.

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    1. Lösen Sie den Riegel für die Abdeckung des rechten Ablagekastens und heben Sie die Abdeckung (Bild 100) hoch, um an den Sicherungsblock zu gelangen (Bild 101).

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    2. Wechseln Sie ggf. die offenen Sicherungen aus (Bild 101).

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    3. Schließen Sie die Abdeckung des rechten Ablagekastens und befestigen Sie die Abdeckung mit dem Riegel (Bild 100).

    Warten des Antriebssystems

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    Prüfen des Spiels am Ende in den Planetengetrieben

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 400 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie das Spiel am Ende in den Planetengetrieben.
  • Die Planetengetriebe bzw. Antriebsräder sollten am Ende kein Spiel haben (d. h. die Räder sollten sich nicht bewegen, wenn sie in eine Richtung parallel zur Achse gezogen oder geschoben werden).

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, aktivieren Sie die Feststellbremse, senken die Mähwerke ab, stellen den Motor ab und ziehen den Schlüssel ab.

    2. Blockieren Sie die Hinterräder und heben die Front der Maschine an; stützen Sie die Vorderachse bzw. den Rahmen auf Stützböcken ab.

      Gefahr

      Unter Umständen ist eine aufgebockte Maschine unstabil und fällt vom Wagenheber, wodurch Personen unter der Maschine verletzt würden.

      • Lassen Sie den Motor nie an, wenn die Maschine aufgebockt ist.

      • Ziehen Sie immer den Schlüssel aus dem Zündschloss, bevor Sie von der Maschine absteigen.

      • Blockieren Sie die Räder, wenn Sie die Maschine mit einem Wagenheber aufbocken.

      • Stützen Sie die Maschine mit Stützböcken ab.

    3. Fassen Sie eines der vorderen Antriebsräder an und drücken es zur Maschine bzw. ziehen es von der Maschine weg; achten Sie auf eine mögliche Bewegung.

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    4. Wiederholen Sie Schritt 3 für das andere Antriebsrad.

    5. Wenn sich eines der Räder bewegt, wenden Sie sich an den Toro-Vertragshändler und lassen das Planetengetriebe überholen.

    Prüfen des Ölstands im Planetengetriebe

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 400 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie den Ölstand im Planetengetriebe.(Prüfen Sie, wenn Sie externe undichte Stellung feststellen).
  • Technische Angaben für das Öl: SAE 85W-140 Qualitätsgetriebeöl

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche und positionieren Sie das Rad so, dass die Füllschraube auf 12 Uhr, die Prüfschraube auf 3 Uhr und die Ablassschraube auf 6 Uhr steht (Bild 104).

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    2. Entfernen Sie die Prüfschraube, die auf 3 Uhr steht (Bild 104).

      Der Ölstand sollte am unteren Rand des Prüflochs sein.

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    3. Wenn der Ölstand niedrig ist, entfernen Sie die Füllschraube, die auf 12 Uhr steht, und füllen Sie Öl auf, bis es aus dem Loch an der 3-Uhr-Stellung austritt.

    4. Prüfen Sie die O-Ringe für die Schrauben auf Abnutzung oder Beschädigungen.

      Note: Wechseln Sie ggf. die O-Ringe aus.

    5. Setzen Sie die Schrauben ein.

    6. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 5 für das Planetengetriebe an der anderen Seite der Maschine.

    Wechseln des Öls im Planetengetriebe

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Nach 50 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Öl im vorderen Planetengetriebe
  • Alle 800 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Öl im vorderen Planetengetriebeoder mindestens einmal jährlich.
  • Technische Angaben für das Öl: SAE 85W-140 Qualitätsgetriebeöl

    Ölmenge für Planetengetriebe und Bremsgehäuse: 0,65 Liter

    Ablassen des Planetengetriebes

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche und positionieren Sie das Rad so, dass die Füllschraube auf 12 Uhr, die Prüfschraube auf 3 Uhr und die Ablassschraube auf 6 Uhr steht, siehe Bild 104 in Prüfen des Ölstands im Planetengetriebe.

    2. Entfernen Sie die Füllschraube, die auf 12 Uhr steht, und die Prüfschraube, die auf 3 Uhr steht (Bild 106).

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    3. Stellen Sie eine Auffangwanne unter die Nabe des Planetengetriebes, entfernen Sie die Ablassschraube, die auf 6 Uhr steht, und lassen das Öl vollständig ablaufen (Bild 106).

    4. Prüfen Sie die O-Ringe für die Füll-, Prüf- und Ablassschrauben auf Abnutzung oder Beschädigungen.

      Note: Wechseln Sie ggf. die O-Ringe aus.

    5. Setzen Sie die Ablassschraube in das Ablassloch des Planetengetriebegehäuses ein (Bild 106).

    6. Stellen Sie eine Auffangwanne unter das Bremsgehäuse, entfernen Sie die Ablassschraube und lassen das Öl ganz ablaufen (Bild 107).

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    7. Prüfen Sie den O-Ring der Schraube auf Abnutzung oder Beschädigungen und setzen Sie die Ablassschraube in das Bremsgehäuse ein.

      Note: Wechseln Sie den O-Ring ggf. aus.

    Füllen des Planetengetriebes mit Öl

    1. Füllen Sie das Planetengetriebe langsam durch das Füllschraubenloch mit 0,65 l SAE 85W-140 Qualitätsgetriebeöl.

      Important: Wenn das Planetengetriebe gefüllt ist, bevor Sie 0,65 l Öl eingefüllt haben, warten Sie eine Stunde oder setzen Sie die Schraube ein und bewegen Sie die Maschine ca. 3 m, um das Öl gleichmäßig in der Bremsanlage zu verteilen. Entfernen Sie dann die Schraube und füllen das restliche Öl ein.

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    2. Setzen Sie die Füllschraube und die Prüfschraube ein.

    3. Wischen Sie das Gehäuse des Planetengetriebes und der Bremse ab (Bild 109).

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    4. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 7 in Ablassen des Planetengetriebes und die Schritte 1 bis 3 für das Planetengetriebe bzw. die Bremse an der anderen Seite der Maschine.

    Prüfen auf undichte Stellen an der Hinterachse und am Getriebe

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie auf undichte Stellen an der Hinterachse und am Getriebe der Hinterachse.
  • Prüfen Sie auf undichte Stellen an der Hinterachse und am Getriebe der Hinterachse.

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    Prüfen des Hinterachsenöls

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 400 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie das Hinterachsenöl.
  • Die Hinterachse ist mit Getriebeöl der Sorte SAE 85W-140 gefüllt. Das Fassungsvermögen beträgt 2,4 l. Prüfen Sie die Dichtheit täglich.

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, aktivieren Sie die Feststellbremse, senken die Mähwerke ab, stellen den Motor ab und ziehen den Schlüssel ab.

    2. Entfernen Sie eine Prüfschraube aus einem Ende der Achse und stellen sicher, dass das Öl die Unterseite des Lochs erreicht (Bild 111).

      Note: Entfernen Sie bei niedrigem Ölstand die Füllschraube und füllen genug Öl ein, um den Stand bis an die Unterseite der Prüfschraubenöffnungen anzuheben.

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    Wechseln des Hinterachsenöls

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Nach 200 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Hinterachsenöl.
  • Alle 800 Betriebsstunden
  • Wechseln Sie das Hinterachsenöl.
  • Technische Daten für das Öl: SAE 85W-140 Qualitätsgetriebeöl

    Fassungsvermögen der Achse: 2,4 l

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, aktivieren Sie die Feststellbremse, senken die Mähwerke ab, stellen den Motor ab und ziehen den Schlüssel ab.

    2. Reinigen Sie den Bereich um die drei Ablassschrauben, d. h. jeweils eine an jedem Ende und eine in der Mitte (Bild 112).

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    3. Entfernen Sie die Ölstandprüfschrauben und den Entlüftungsdeckel an der Hauptachse, um das Ablassen des Öls zu fördern.

    4. Entfernen Sie die Ablassschrauben und lassen das Öl in die Auffangwannen abfließen.

    5. Setzen Sie die Schrauben ein.

    6. Entfernen Sie eine Prüfschraube und füllen Sie die Achse mit ungefähr 2,4 l 85W-140 Getriebeöl oder bis die Unterseite des Lochs mit Öl bedeckt ist.

    7. Drehen Sie die Prüfschraube wieder auf.

    Prüfen des Öls im Hinterachsengetriebe

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 400 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie den Ölstand im Getriebe der Hinterachse.
  • Das Getriebe ist mit Getriebeöl der Sorte SAE 85W-140 gefüllt. Das Fassungsvermögen beträgt 0,5 l. Prüfen Sie die Dichtheit täglich.

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, aktivieren Sie die Feststellbremse, senken die Mähwerke ab, stellen den Motor ab und ziehen den Schlüssel ab.

    2. Entfernen Sie die Prüf-/Füllschraube an der linken Getriebeseite und stellen sicher, dass das Öl die Unterseite des Lochs erreicht (Bild 113).

      Note: Füllen Sie bei einem niedrigen Stand genug Öl auf, um den Stand bis an die Unterseite des Lochs anzuheben.

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    Prüfen der Vorspur der Hinterräder

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 800 Betriebsstunden
  • Prüfen der Vorspur der Hinterräder
    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, aktivieren Sie die Feststellbremse, senken die Mähwerke ab, stellen den Motor ab und ziehen den Schlüssel ab.

    2. Messen Sie den Abstand vorne und hinten an den Lenkreifen Mitte-zu-Mitte (auf Achshöhe) (Bild 114).

      Note: Der Wert für vorne darf höchstens 3 mm kleiner sein als der Wert für hinten.

      g009169
    3. Entfernen Sie den Splint und die Mutter von einem der Spurstangen-Kugelgelenke (Bild 115). Entfernen Sie das Spurstangen-Kugelgelenk vom Achsständer.

      g009718
    4. Lockern Sie die Klemmen an beiden Enden der Spurstangen (Bild 115).

    5. Drehen Sie das abgenommene Kugelgelenk um eine komplette Umdrehung nach innen oder außen und ziehen Sie die Klemme am losen Ende der Spurstange an.

    6. Drehen Sie die ganze Spurstange um eine ganze Umdrehung dieselbe Richtung (nach innen oder außen) und ziehen Sie die Klemme am angeschlossenen Ende der Spurstange an.

    7. Montieren Sie das Kugelgelenk in der Achsengehäusestütze, ziehen Sie die Mutter mit der Hand an und messen die Vorspur.

    8. Wiederholen Sie das Verfahren bei Bedarf.

    9. Ziehen Sie die Mutter fest und montieren Sie einen neuen Splint, wenn die Einstellung korrekt ist.

    Warten der Kühlanlage

    Hinweise zur Sicherheit des Kühlsystems

    • Ein Verschlucken von Motorkühlmittel kann zu Vergiftungen führen; Kinder und Haustiere sollten keinen Zugang zum Kühlmittel haben.

    • Ablassen von heißem, unter Druck stehendem Kühlmittel bzw. eine Berührung des heißen Kühlers und benachbarter Teile kann zu schweren Verbrennungen führen.

      • Lassen Sie den Motor immer für mindestens 15 Minuten abkühlen, bevor Sie den Kühlerdeckel abnehmen.

      • Verwenden Sie beim Öffnen des Kühlerdeckels einen Lappen und öffnen den Kühler langsam, damit Dampf ohne Gefährdung austreten kann.

    • Setzen Sie die Maschine nie mit abgenommenen Abdeckungen ein.

    • Berühren Sie den sich drehenden Lüfter und den Treibriemen nicht mit den Fingern, Händen und Kleidungsstücken.

    Prüfen des Kühlsystems

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie den Kühlmittelstand täglich beim Arbeitsbeginn.
  • Technische Daten für das Kühlmittel: Eine 50:50-Mischung aus Wasser und permanentem Ethylenglykol-Frostschutzmittel.

    Fassungsvermögen des Kühlsystems: 8,5 l

    Gefahr

    Lüfter und Treibriemen, die sich drehen, können zu Verletzungen führen.

    • Betreiben Sie die Maschine niemals mit abgenommenen Abdeckungen.

    • Halten Sie Finger, Hände und Kleidungsstücke vom sich drehenden Lüfter und dem Treibriemen fern.

    • Stellen Sie den Motor ab und ziehen den Schlüssel ab, bevor Sie Wartungsarbeiten durchführen.

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, aktivieren Sie die Feststellbremse, senken die Mähwerke ab, stellen den Motor ab und ziehen den Schlüssel ab.

    2. Nehmen Sie den Kühlerdeckel ab.

      g009702
    3. Prüfen Sie den Kühlmittelstand im Kühler. Der Kühler sollte bis zur Oberseite des Füllstutzens und das Ausdehnungsgefäß bis zur VOLL-Markierung gefüllt sein (Bild 116).

    4. Füllen Sie bei niedrigem Füllstand eine 50:50-Mischung aus Wasser und permanentem Ethylenglykol-Frostschutzmittel nach. Verwenden Sie niemals pures Wasser oder Kühlmittel auf Methanolbasis.

    5. Setzen Sie den Kühlerdeckel und den Deckel des Ausdehnungsgefäßes wieder auf.

    Reinigen des Kühlsystems

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Entfernen Sie den Schmutz vom Motorbereich, dem Öl- und vom Motorkühler (Reinigen Sie unter besonders schmutzigen Bedingungen häufiger).
  • Diese Maschine ist mit einem hydraulisch angetriebenen Lüfterantriebssystem ausgestattet, das automatisch (oder manuell) rückwärts läuft, um eine Rückstandsablagerung am Kühler bzw. Ölkühler sowie Gitter zu verringern. Dieses Feature verringert den Zeitaufwand für das Reinigen des Ölkühlers bzw. Kühlers, ersetzt jedoch nicht die regelmäßige Reinigung. Sie müssen den Ölkühler bzw. Kühler weiterhin regelmäßig reinigen und prüfen.

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, aktivieren Sie die Feststellbremse, senken die Mähwerke ab, stellen den Motor ab und ziehen den Schlüssel ab.

    2. Lassen Sie die Maschine abkühlen; siehe Wartungssicherheit und Hinweise zur Sicherheit des Kühlsystems.

    3. Entriegeln und schwenken Sie das hintere Gitter in die geöffnete Stellung (Bild 117).

      Note: Wenn Sie das Gitter entfernen möchten, heben Sie es aus den Gelenkstiften heraus.

    4. Entfernen Sie alle Schmutzrückstände aus dem Drehgitter.

      g198662
    5. Reinigen Sie beide Seiten des Ölkühlers und des Kühlers gründlich mit Druckluft (Bild 118).

      Note: Blasen Sie Rückstände von vorne nach hinten heraus. Reinigen Sie dann von hinten und blasen Sie nach vorne. Wiederholen Sie die Schritte mehrmals, bis alle Rückstände entfernt sind.

      g020509

      Important: Das Reinigen des Kühlers bzw. Ölkühlers mit Wasser kann zu frühzeitigem Verrosten, einer Beschädigung der Bauteile und Verdichtung der Ablagerungen führen.

    6. Schließen Sie das hintere Gitter und befestigen es mit dem Riegel.

    Warten der Bremsen

    Einstellen der Betriebsbremsen

    Stellen Sie die Betriebsbremsen ein, wenn das Bremspedal mehr als 25 mm hat, oder wenn die Bremsen nicht mehr gut genug greifen. Als Spiel gilt die Entfernung, die das Bremspedal zurücklegt, bevor ein Bremswiderstand spürbar ist.

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, aktivieren Sie die Feststellbremse, senken die Mähwerke ab, stellen den Motor ab und ziehen den Schlüssel ab.

    2. Lösen Sie den Sperrriegel an den Bremspedalen, sodass beide Bremsen unabhängig voneinander funktionieren.

    3. Ziehen Sie die Bremsen wie folgt an, um das Spiel der Bremspedale zu reduzieren:

      1. Lockern Sie die vordere Mutter an der Gewindeseite des Bremszuges (Bild 119).

        g009721
      2. Ziehen Sie die hintere Mutter an, um den Zug nach hinten zu bewegen, bis die Bremspedale ein Spiel von 13 mm bis 25 mm aufweisen.

      3. Ziehen Sie die vordere Mutter fest, wenn die Bremsen einwandfrei eingestellt sind.

    Warten der Riemen

    Warten des Lichtmaschinen-Treibriemens

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 100 Betriebsstunden
  • Prüfen Sie den Zustand und die Spannung des Lichtmaschinen-Treibriemens.
  • Bei einer richtigen Riemenspannung lässt sich der Riemen 10 mm durchbiegen, wenn eine Kraft von 4,5 N·m in der Mitte zwischen den Riemenscheiben angesetzt wird.

    Lockern Sie bei einer Durchbiegung von mehr oder weniger als 10 mm die Befestigungsschrauben der Lichtmaschine (Bild 120).

    Note: Erhöhen oder reduzieren Sie die Spannung des Lichtmaschinen-Treibriemens und ziehen Sie die Schrauben wieder fest. Prüfen Sie die Riemenspannung noch einmal auf korrekte Einstellung.

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    Warten der Hydraulikanlage

    Sicherheit der Hydraulikanlage

    • Suchen Sie beim Einspritzen unter die Haut sofort einen Arzt auf. In die Haut eingedrungene Flüssigkeit muss sie innerhalb weniger Stunden von einem Arzt entfernt werden.

    • Stellen Sie sicher, dass alle Hydraulikschläuche und -leitungen in gutem Zustand und alle Hydraulikverbindungen und -anschlussstücke fest angezogen sind, bevor Sie die Hydraulikanlage unter Druck setzen.

    • Halten Sie Ihren Körper und Ihre Hände von Nadellöchern und Düsen fern, aus denen Hydrauliköl unter hohem Druck ausgestoßen wird.

    • Gehen Sie hydraulischen Undichtheiten nur mit Pappe oder Papier nach.

    • Lassen Sie den Druck in der Hydraulikanlage auf eine sichere Art und Weise ab, bevor Sie irgendwelche Arbeiten an der Hydraulikanlage durchführen.

    Warten des Hydrauliköls

    Hydrauliköl – technische Angaben

    Der Behälter wird im Werk mit hochwertigem Hydrauliköl gefüllt. Prüfen Sie den Stand des Hydrauliköls vor dem ersten Anlassen des Motors und dann täglich; siehe Prüfen des Hydraulikölstands.

    Empfohlenes Hydrauliköl: Toro PX Extended Life Hydraulic Fluid; erhältlich in 19-l-Eimern oder 208-l-Fässern.

    Note: An einer Maschine, die mit dem empfohlenen Ersatzhydrauliköl befüllt wird, muss weniger häufig ein Öl- oder Filterwechsel durchgeführt werden.

    Ersatzölsorten: Wenn das Toro PX Extended Life Hydraulic Fluid nicht erhältlich ist, können Sie andere handelsübliche, auf Erdöl basierende, Hydraulikflüssigkeiten verwenden, dessen Spezifikationen für alle folgenden Materialeigenschaften im aufgeführten Bereich liegen und die Industrienormen erfüllen. Kein synthetisches Öl verwenden. Wenden Sie sich an den Ölhändler, um einen entsprechenden Ersatz zu finden.

    Note: Toro haftet nicht für Schäden, die aus einer unsachgemäßen Substitution entstehen. Verwenden Sie also nur Erzeugnisse namhafter Hersteller, die für die Qualität ihrer Produkte garantieren.

    Hydrauliköl (hoher Viskositätsindex, niedriger Stockpunkt, abnutzungshemmend, ISO VG 46

    Materialeigenschaften: 
     Viskosität, ASTM D445cSt @ 40 °C, 44 bis 48
     Viskositätsindex ASTM D2270140 oder höher
     Stockpunkt, ASTM D97-34 °C bis -45 °C
     Branchenspezifikationen:Eaton Vickers 694 (I-286-S, M-2950-S/35VQ25 oder M-2952-S)

    Note: Viele Hydraulikölsorten sind fast farblos, was das Erkennen von undichten Stellen erschwert. Als Beimischmittel für das Hydrauliköl können Sie ein rotes Färbmittel in 20 ml Flaschen kaufen. Eine Flasche reicht für 15-22 l Hydrauliköl. Sie können es unter der Teilenummer 44-2500 über Ihren Toro-Vertragshändler beziehen.

    Important: Das synthetische und biologisch abbaubare Hydrauliköl Toro Premium ist das einzige von Toro zugelassene synthetische biologisch abbaubare Hydrauliköl. Dieses Öl ist mit den Elastomeren kompatibel, die in den Hydraulikanlagen von Toro verwendet werden, und eignet sich für viele Klimata. Dieses Öl ist mit konventionellen Mineralölen kompatibel. Sie sollten die Hydraulikanlage jedoch gründlich spülen, um das konventionelle Öl zu entfernen, um die beste biologische Abbaubarkeit und Leistung zu erhalten. Das Öl ist in Behältern mit 19 L oder Fässern mit 208 L bei Ihrem Toro-Vertragshändler erhältlich.

    Prüfen des Hydraulikölstands

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie den Stand des Hydrauliköls.
    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, aktivieren Sie die Feststellbremse, senken die Mähwerke ab, stellen den Motor ab und ziehen den Schlüssel ab.

    2. Prüfen Sie den Stand des Hydrauliköls (Bild 121).

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    Wechseln des Hydrauliköls

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 800 Betriebsstunden
  • Wenn Sie nicht das empfohlene Hydrauliköl verwenden oder den Behälter schon einmal mit einem alternativen Öl gefüllt haben, wechseln Sie das Hydrauliköl.
  • Alle 2000 Betriebsstunden
  • Wenn Sie das empfohlene Hydrauliköl verwenden, wechseln Sie das Hydrauliköl.
  • Alle 2 Jahre
  • Entleeren und spülen Sie den Hydraulikbehälter.
  • Fassungsvermögen der Hydraulikanlage: 28,4 l

    Setzen Sie sich, wenn das Öl verunreinigt wird, mit Ihrem Toro Vertragshändler in Verbindung, um die Anlage spülen zu lassen. Verunreinigtes Öl sieht im Vergleich zu sauberem Öl milchig oder schwarz aus.

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, aktivieren Sie die Feststellbremse, senken die Mähwerke ab, stellen den Motor ab und ziehen den Schlüssel ab.

    2. Öffnen Sie die Motorhaube.

    3. Schließen Sie den Ablasshahn an der Unterseite des Ölbehälters ab und lassen das Hydrauliköl in eine große Auffangwanne ab.

    4. Schließen Sie den Schlauch an, wenn kein Hydrauliköl mehr ausströmt.

    5. Füllen Sie den Hydraulikbehälter mit Hydrauliköl, siehe Prüfen des Hydraulikölstands.

      Important: Verwenden Sie nur die angegebenen Hydraulikölsorten. Andere Ölsorten können die Hydraulikanlage beschädigen.

    6. Schrauben Sie den Behälterdeckel wieder auf.

    7. Drehen Sie den Schlüssel im Zündschloss in die EIN-Stellung, um den Motor anzulassen. Verwenden Sie alle hydraulischen Bedienelemente, um das Hydrauliköl in der ganzen Anlage zu verteilen, prüfen Sie auch auf undichte Stellen.

    8. Drehen Sie den Schlüssel im Zündschloss in die AUS-Stellung.

    9. Prüfen Sie den Ölstand und gießen so viel Öl ein, dass der Ölstand die VOLL-Markierung am Peilstab erreicht. Nicht überfüllen.

    Wechseln des Hydraulikölfilters

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Alle 800 Betriebsstunden
  • Wenn Sie nicht das empfohlene Hydrauliköl verwenden oder den Behälter schon einmal mit einem alternativen Öl gefüllt haben, wechseln Sie den Hydraulikfilter (früher, wenn sich die Wartungsintervallanzeige im roten Bereich befindet).
  • Alle 1000 Betriebsstunden
  • Wenn Sie das empfohlene Hydrauliköl verwenden, ersetzen Sie den Hydraulikfilter (früher, wenn sich die Wartungsintervallanzeige im roten Bereich befindet).
  • Verwenden Sie Toro Ersatzfilter, Bestellnummer 94-2621, für das Heck der Maschine (Mähwerke) und Bestellnummer 75-1310 für das vordere Ende der Maschine (Ladegerät).

    Important: Der Einsatz anderer Filter führt u. U. zum Verlust Ihrer Garantieansprüche für einige Bauteile.

    1. Klappen Sie den Bedienersitz hoch, um den Druckfilter des Mähers zugänglich zu machen, siehe Zugreifen auf den Hydraulikhubraum.

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    2. Wechseln Sie den Ladehydraulikfilter im Hydraulikhubraum aus, wie in Bild 123 abgebildet.

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    3. Klappen Sie den Sitz herunter und sichern ihn.

    4. Tauschen Sie den Rücklauffilter an der rechten Seite der Maschine aus (Bild 123).

    5. Lassen Sie den Motor an und lassen ihn ca. zwei Minuten lang laufen, um die Anlage zu entlüften. Stellen Sie den Motor ab und prüfen die Dichtheit.

    Prüfen der Hydraulikleitungen und -schläuche

    WartungsintervallWartungsmaßnahmen
    Bei jeder Verwendung oder täglich
  • Prüfen Sie die hydraulischen Leitungen und Schläuche auf Dichtheit, Knicke, lockere Stützteile, Abnutzung, lockere Verbindungsteile, witterungsbedingte Minderung und chemischen Angriff.
  • Alle 2 Jahre
  • Wechseln der Hydraulikschläuche.
  • Prüfen Sie die Hydraulikleitungen und Schläuche täglich auf Dichtheit, Knicke, lockere Stützteile, Abnutzung, lockere Anschlussstücke, witterungsbedingte Minderung und chemischen Angriff. Führen Sie vor Verwendung der Maschine alle erforderlichen Reparaturen durch.

    Warnung:

    Unter Druck austretendes Hydrauliköl kann unter die Haut dringen und Verletzungen verursachen.

    • Konsultieren Sie beim Einspritzen unter die Haut sofort einen Arzt.

    • Stellen Sie sicher, dass alle Hydraulikschläuche und -leitungen in gutem Zustand sind, und dass alle Hydraulikverbindungen und -anschlussstücke fest angezogen sind, bevor Sie die Hydraulikanlage unter Druck setzen.

    • Halten Sie Ihren Körper und Ihre Hände von Nadellöchern und Düsen fern, aus denen Hydrauliköl unter hohem Druck ausgestoßen wird.

    • Gehen Sie hydraulischen Undichtheiten nur mit Pappe oder Papier nach.

    • Lassen Sie den Druck in der Hydraulikanlage auf eine sichere Art und Weise ab, bevor Sie irgendwelche Arbeiten an der Hydraulikanlage durchführen.

    Warten des Mähwerks

    Entfernen der Mähwerke

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, aktivieren Sie die Feststellbremse, senken die Mähwerke ab, stellen den Motor ab und ziehen den Schlüssel ab.

    2. Schließen Sie den Hydraulikmotor vom Mähwerk ab und nehmen ihn ab (Bild 124). Decken Sie die Spindeloberseite ab, um einer Verunreinigung vorzubeugen.

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    3. Entfernen Sie den Klappstecker (für Groundsmaster 4500-Maschinen) oder die Befestigungsmutter (für Groundsmaster 4700-Maschinen), mit dem bzw. der der Mähwerkträgerrahmen am Lagerbolzen des Hubarms befestigt ist (Bild 125).

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    4. Rollen Sie das Mähwerk von der Maschine weg.

    Montieren der Mähwerke

    1. Stellen Sie das Mähwerk vor die Maschine.

    2. Schieben Sie den Trägerrahmen des Mähwerks auf den Lagerbolzen des Hubarms (Bild 125). Befestigen Sie das Mähwerk mit dem Klappstecker (für Groundsmaster 4500-Maschinen) oder der Befestigungsmutter (für Groundsmaster 4700-Maschinen) am Lagerbolzen.

    3. Montieren Sie den Hydraulikmotor am Mähwerk (Bild 124). Stellen Sie sicher, dass sich der O-Ring unbeschädigt in seiner Position befindet.

    4. Fetten Sie die Spindel ein.

    Warten der Frontrolle

    Prüfen Sie die Frontrolle auf Abnutzung, starkes Flattern oder Kleben. Warten oder ersetzen Sie die Rolle oder die Komponenten, wenn Sie eines dieser Symptome feststellen.

    Abnehmen der Frontrolle

    1. Entfernen Sie die Rollenbefestigungsschraube (Bild 126).

    2. Führen Sie einen Dorn durch das Ende des Rollengehäuses ein und treiben das gegenüberliegende Lager durch abwechselndes Klopfen auf die gegenüberliegende Seite des inneren Lagerrings. Es sollten ungefähr 1,5 mm des inneren Rings sichtbar sein.

      g011356
    3. Drücken Sie das zweite Lager mit einer Presse aus.

    4. Prüfen Sie das Rollengehäuse, die Lager und das Distanzstück auf Beschädigungen (Bild 126). Tauschen Sie alle beschädigten Teile aus und bauen Sie alles wieder zusammen.

    Montieren der Frontrolle

    1. Drücken Sie das erste Lager in das Rollengehäuse (Bild 126). Drücken Sie dabei nur auf den äußeren Ring oder gleichmäßig auf die inneren und äußeren Ringe.

    2. Setzen Sie ein Distanzstück ein (Bild 126).

    3. Drücken Sie das zweite Lager in das Rollengehäuse (Bild 126). Drücken Sie gleichmäßig auf den inneren und äußeren Ring, bis der innere Ring das Distanzstück berührt.

    4. Montieren Sie die Rolle am Mähwerkrahmen.

    5. Stellen Sie sicher, dass der Abstand zwischen der Rolle und den Befestigungshalterungen der Rolle am Mähwerkrahmen höchstens 1,5 mm ist. Setzen Sie ausreichend Scheiben (⅝") ein, wenn der Abstand größer als 1,5 mm ist, um dieses Spiel zu beseitigen.

      Important: Das Befestigen der Rolle mit einem Abstand größer als 1,5 mm erzeugt eine seitliche Belastung des Lagers, die zu einem frühzeitigem Ausfall führen kann.

    6. Ziehen Sie die Befestigungsschraube mit 108 N∙m an.

    Warten der Schnittmesser

    Sicherheitshinweise zum Messer

    • Prüfen Sie das Messer regelmäßig auf Abnutzung und Defekte.

    • Kontrollieren Sie die Messer vorsichtig. Wickeln Sie die Messer in einen Lappen ein oder tragen Handschuhe; gehen Sie bei der Wartung der Messer mit besonderer Vorsicht vor. Wechseln oder schärfen Sie die Messer, sie dürfen keinesfalls geglättet oder geschweißt werden.

    • Denken Sie bei Maschinen mit mehreren Schnittmessern daran, dass ein rotierendes Schnittmesser das Mitdrehen anderer Schnittmesser verursachen kann.

    Warten des Messerniveaus

    Das Mähwerk wird im Werk auf eine Schnitthöhe von 5 cm und eine Messerneigung von 7,9 mm eingestellt. Die linke und rechte Höheneinstellung ist ebenfalls mit einem maximalen Unterschied von ±0,7 mm eingestellt.

    Das Mähwerk ist so konstruiert, dass es einem Aufprall der Messer ohne Verformen der Kammer standhält. Prüfen Sie nach einem Aufprallen auf einen festen Gegenstand das Messer auf eventuelle Schäden und das Messerniveau auf korrekten Stand.

    Prüfen des Messerniveaus

    1. Entfernen Sie den Hydraulikmotor vom Mähwerk und entfernen das Mähwerk von der Maschine.

    2. Stellen Sie das Mähwerk mit einer Hebevorrichtung (oder mit mindestens zwei Personen) auf eine flache Werkbank.

    3. Markieren Sie ein Ende des Messers mit einem Farbstift oder Markierapparat. Benutzen Sie diese Seite des Messers zum Prüfen aller Höheneinstellungen.

    4. Positionieren Sie die Schnittkante der markierten Messerseite in die 12-Uhr-Stellung (geradeaus in Mährichtung) (Bild 127) und messen die Höhe vom Tisch bis zur Schnittkante.

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    5. Drehen Sie die markierte Seite des Messers auf die 3- und die 9-Uhr-Stellung (Bild 127) und messen die Höhe.

    6. Vergleichen Sie die in der 12-Uhr-Stellung gemessene Höhe mit der Schnitthöheneinstellung. Beide Werte müssen innerhalb von 0,7 mm liegen. Die Höhen in der 3-Uhr- und der 9-Uhr-Stellung sollten 1,6 mm ±6,0 mm höher als der 12-Uhr-Wert sein und sich nicht mehr als 2,2 mm unterscheiden.

    Wenn einer dieser Werte außerhalb der angegebenen Toleranz liegt, verfahren Sie wie folgt Einstellen des Messerniveaus.

    Einstellen des Messerniveaus

    Beginnen Sie mit der vorderen Einstellung (stellen Sie jeweils eine Halterung ein).

    1. Entfernen Sie die Schnitthöhenhalterung (vorne, links oder rechts) vom Mähwerkrahmen (Bild 128).

    2. Führen Sie 1,5-mm- und/oder 0,7-mm-Beilagscheiben zwischen dem Mähwerkrahmen und der Halterung ein, um die gewünschte Schnitthöhe zu erhalten (Bild 128).

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    3. Befestigen Sie die Schnitthöhenhalterung mit den restlichen Beilagscheiben unter der Schnitthöhenhalterung am Mähwerkrahmen.

    4. Ziehen Sie die Sechskantschraube bzw. das Distanzstück und die Bundmutter an.

      Note: Die Sechskantschraube und das Distanzstück werden mit Gewindesperrmittel verbunden, damit das Distanzstück nicht in den Mähwerkrahmen fallen kann.

    5. Prüfen Sie die Höhe auf der 12-Uhr-Einstellung und führen bei Bedarf eine weitere Einstellung durch.

    6. Bestimmen Sie, ob nur ein oder beide Schnitthöheneinstellhalterungen (rechts und links) eingestellt werden muss bzw. müssen.

      Note: Wenn die 3-Uhr- oder 9-Uhr-Seite 1,6 mm bis 6,0 mm höher als die neue vordere Höhe ist, erübrigt sich die Einstellung an dieser Seite. Stellen Sie die andere Seite so ein, dass der Wert sich nicht mehr als ±2,2 mm von der richtigen Seite unterscheidet.

    7. Stellen Sie die rechten und/oder linken Schnitthöheneinstellhalterungen durch Wiederholen der Schritte 1 bis 4 ein.

    8. Ziehen Sie die Schlossschrauben und Bundmuttern fest.

    9. Prüfen Sie dann die 12-Uhr-, 3-Uhr- und 9-Uhr-Stellungen nach.

    Entfernen und Einbauen der Mähwerkmesser

    Wechseln Sie das Messer aus, wenn es einen festen Gegenstand berührt, nicht ausgewuchtet oder verbogen ist. Benutzen Sie immer nur Originalersatzmesser von Toro, um die sichere und optimale Leistung der Maschine sicherzustellen.

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, heben Sie das Mähwerk in die Transportstellung an, aktivieren Sie die Feststellbremse, stellen Sie den Motor ab und ziehen Sie den Schlüssel ab.

      Note: Blockieren Sie oder sperren Sie das Mähwerk so, dass sie nicht herunterfallen kann.

    2. Halten Sie das Ende des Messers mit einem stark wattierten Handschuh oder wickeln Sie einen Lappen um es herum.

    3. Entfernen Sie die Messerschraube, die Antiskalpierkuppe und das Messer von der Spindelwelle (Bild 129).

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    4. Bringen Sie das Messer, die Antiskalpierkuppe und die Messerschraube an und ziehen Sie die Messerschraube mit 115-149 N∙m an.

      Important: Der gebogene Teil des Schnittmessers muss zur Innenseite des Mähwerks zeigen, um einen guten Schnitt sicherzustellen.

      Note: Wenn Sie auf einen Fremdkörper aufgeprallt sind, ziehen Sie alle Riemenscheibenmuttern der Spindeln bis auf 115-149 N∙m an.

    Prüfen und Schärfen der Mähwerkmesser

    Beim Prüfen und Warten des Schnittmessers erfordern zwei Bereiche besondere Aufmerksamkeit – der Windflügel und die Schnittkante. Beide Schnittkanten und der Windflügel, d. h. der gegenüber der Schnittkante nach oben gebogene Teil, tragen zur guten Schnittqualität bei. Der Windflügel ist wichtig, weil er die Grashalme aufrecht stellt, was zum gleichmäßigen Schnitt beiträgt. Der Windflügel verschleißt jedoch langsam während ihres Einsatzes. Während die Windflügel langsam abgenutzt werden, wird sich die Schnittqualität etwas reduzieren, auch wenn die Schnittkanten weiterhin scharf sind. Die Schnittkante des Messers muss scharf bleiben, um sicherzustellen, dass die Grashalme geschnitten und nicht zerfetzt werden. Sie erkennen eine stumpfe Schnittkante daran, dass die Grasspitzen bräunlich und zerfetzt aussehen. Beheben Sie diesen Zustand durch das Schärfen der Schnittkanten.

    1. Parken Sie die Maschine auf einer ebenen Fläche, heben Sie das Mähwerk an, aktivieren die Feststellbremse, stellen das Fahrpedal in die NEUTRAL-Stellung, stellen den Zapfwellenhebel in die AUS-Stellung, stellen den Motor ab und ziehen den Schlüssel aus dem Zündschloss.

    2. Prüfen Sie die Schnittkanten des Messers sorgfältig, insbesondere dort, wo die geraden Flächen die gebogenen berühren (Bild 130).

      Note: Da Sand und anderes reibendes Material das Metall abschleifen kann, das die flachen mit den gebogenen Teilen verbindet, müssen Sie das Messer vor jedem Einsatz des Rasenmähers prüfen. Wenn Sie Abnutzungen (Bild 130) feststellen, sollten Sie das Messer auswechseln.

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    3. Prüfen Sie die Schnittkanten aller Messer und schärfen die Kanten, wenn sie stumpf sind oder Kerben haben (Bild 131).

      Note: Schärfen Sie nur die Oberseite der Schnittkante und behalten Sie den ursprünglichen Schnittwinkel bei, um die Schärfe des Messers zu gewährleisten (Bild 131). Das Messer bleibt ausgewuchtet, wenn Sie die gleiche Menge Metall von beiden Schnittkanten entfernen.

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      Note: Entfernen Sie die Messer und schärfen sie mit Hilfe eines Schleifsteins. Bringen Sie nach dem Schärfen der Schnittkanten das Messer mit der Antiskalpierkuppe und der Messerschraube an, siehe Entfernen und Einbauen der Mähwerkmesser.

    Einlagerung

    Sicherheit bei der Einlagerung

    • Stellen Sie vor dem Verlassen des Fahrersitzes den Motor ab, ziehen Sie den Schlüssel ab und warten Sie, bis alle beweglichen Teile zum Stillstand gekommen sind. Lassen die Maschine abkühlen, bevor Sie sie einstellen, warten, reinigen, oder einlagern.

    • Lagern Sie die Maschine oder den Benzinkanister nie an Orten mit offener Flamme, Funken oder Zündflamme, z. B. Warmwasserbereiter, oder anderen Geräten.

    Vorbereiten der Maschine für die Einlagerung

    Important: Verwenden Sie zur Reinigung der Maschine kein Brack- oder wiederaufbereitetes Wasser.

    Vorbereiten der Zugmaschine

    1. Reinigen Sie die Zugmaschine, Mähwerke und den Motor gründlich.

    2. Prüfen des Reifendrucks. Pumpen Sie alle Reifen der Zugmaschine auf 83-103 kPa auf (12-15 psi).

    3. Prüfen Sie auf lockere Befestigungsteile und ziehen diese bei Bedarf fest.

    4. Fetten Sie alle Schmiernippel und Drehpunkte ein. Wischen Sie überflüssigen Schmierstoff ab.

    5. Schmirgeln Sie alle Lackschäden leicht und bessern Bereiche aus, die angekratzt, abgesprungen oder verrostet sind. Reparieren Sie alle Blechschäden.

    6. Warten Sie den Akku und die Akkukabel wie folgt:

      1. Entfernen Sie die Akkuklemmen von den -polen.

        Note: Klemmen Sie immer zuerst die Minusklemme und dann die Plusklemme ab. Schließen Sie immer zuerst den Pluspol und dann den Minuspol an.

      2. Reinigen Sie Akku, -klemmen und -pole mit einer Drahtbürste und Natronlauge.

      3. Überziehen Sie die Kabelanschlussklemmen und Akkupole mit Grafo 112X-Fett (Bestellnummer 505-47) oder mit Vaseline, um einer Korrosion vorzubeugen.

      4. Laden Sie die Batterie alle 60 Tage 24 Stunden lang langsam auf, um einer Bleisulfation des Akkus vorzubeugen.

    Vorbereiten des Motors

    1. Lassen Sie das Motoröl in eine Auffangwanne ablaufen und schrauben die Ablassschraube wieder ein.

    2. Entfernen und entsorgen Sie den Ölfilter. Montieren Sie einen neuen Ölfilter.

    3. Füllen Sie die Ölwanne mit der entsprechenden Menge Motoröl.

    4. Stellen Sie den Schlüssel im Schalter in die EIN-Stellung, lassen Sie den Motor an und lassen ihn für ca. zwei Minuten im Leerlauf laufen.

    5. Drehen Sie den Schlüssel im Schalter in die AUS-Stellung.

    6. Entleeren Sie den Kraftstofftank, die -leitungen, den -filter und den Wasserabscheider gründlich.

    7. Spülen Sie den Kraftstofftank mit frischem, sauberem Diesel.

    8. Befestigen Sie alle Teile der Kraftstoffanlage.

    9. Reinigen und warten Sie den Luftfilter gründlich.

    10. Dichten Sie die Ansaugseite des Luftfilters und das Auspuffrohr mit witterungsbeständigem Klebeband ab.

    11. Prüfen Sie den Frostschutz und füllen Sie bei Bedarf Frostschutzmittel entsprechend den in Ihrem Gebiet zu erwartenden Mindesttemperaturen nach.

    Vorbereiten des Mähwerks

    Setzen Sie, wenn die Mähwerke längere Zeit von der Zugmaschine getrennt sind, einen Spindelstöpsel in die Oberseite der Spindeln ein, um diese gegen Staub und Wasser zu schützen.

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